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Allergien beim Hund
#11
...und wann dürfen wir wohl "für den Rüden" und "für die Hündin" kaufen??? :i_
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#12
Die Impferei spielt sicher auch eine große Rolle.

Hatte mal vergessen meinen Hund zu impfen. Dadurch verkürzte sich die Allergiezeit im Sommer auf Pollen und Gräser. Aus diesem Grund impfen wir den Hund jetzt nur noch im Winter.
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#13
sandrafrisko,'index.php?page=Thread&postID=109074#post109074' schrieb:Hatte mal vergessen meinen Hund zu impfen. Dadurch verkürzte sich die Allergiezeit im Sommer auf Pollen und Gräser. Aus diesem Grund impfen wir den Hund jetzt nur noch im Winter.

Warum wird der denn überhaupt noch geimpft? Ich würde nur den Tollwutimpfschutz aufrecht erhalten (= alle 3 Jahre eine Impfung). Die restlichen Impfungen verleihen durch nur eine einzige Impfung einen langjährigen Schutz (vermutlich lebenslang), und die, bei denen das nicht der Fall ist, funktionieren mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso nicht.

@all: Wie schaut es denn in den meisten Wurfkisten und Welpenzwingern heute aus? Die Hündin wird vor und oft auch noch während der Trächtigkeit entwurmt. Die Welpen ab der ersten Woche im wöchentlichen Rhytmus. Sobald die Welpen die Augen öffnen zwängen die ersten Züchter bereits Welpenmilch und Welpenbreie in sie rein. In der dritten Woche füttert heute so gut wie jeder Züchter bereits zu. Und i.d.R. industrielle Produkte, die aus vielen verschiedenen Komponenten bestehen, u.a. viel Getreide.

In der Babyernährung empfiehlt man heute, die ersten 4 bis 6 Monate ausschließlich zu stillen, weil sich inzwischen erwiesen hat daß das eine gute Allergieprophylaxe ist. Das entspräche bei der Hündin einer ausschließliche Säugezeit von 4 bis 6 Wochen. In freier Wildbahn läuft das auch so ähnlich ab, mit 3 Wochen brechen die Alttiere den Welpen noch kein Futter vor. Und dann fressen wilde Welpen vorverdautes Fleisch. Kein Getreide! Und schon gar keine Mischung aus drei oder mehr verschiedenen Getreidearten, wie in industrieller Welpenmilch, Welpenbreien und Fertigfutter meist enthalten ist!!!

Beim Bays sagt man "pro Lebensmonat eine neue Nahrungskomponente", um der Entstehung von Allergien vorzubeugen. Wieviel verschiedene Komponenten sind aber in den einzelnen Fertigfuttern drin?

Und dann ein weiterer ganz wichtiger Ansatz:

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeit...ergien.jsp

Unter'm Strich bedeutet das für mich und meine Zucht:

- Je später mit dem Zufüttern begonnen wird, desto besser.

- Als erstes Beifutter nur tierische Komponenten.

- Getreide erst später und erst mal nur eine Sorte (möglicht Hafer oder Reis).

- Fertigfutter geben ich nicht mehr vor der 6. Lebenswoche.

- Erstes Entwurmen mit ca. 19 Tagen, dann im 3-wöchigen Abstand (dann können sich die Spulwürmer entwickeln, aber nicht ausreifen).

Den letzten Punkt halte ich für den wichtigsten!!!

Bisher ist mir nicht bekannt daß ein Hund aus meiner Zucht an einer Allergie leidet.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#14
aus unserem würfen hatte auch noch kein hund allergien.

aber wir haben schon mit 3 wochen die ersten kleinen mahlzeiten gefüttert (gehacktes, pansen usw.) dann mal welpenmilch oder trofu. später gibts dann verschiedene sorten trofu und eine fleischmahlzeit.

entwurmungen mit...2-3 wochen, dann 2-3 wochen später nochmal und dann mit ca. 10 wochen.

dass die würmer was mit allergien zu tun haben, wusste ich nicht.
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#15
Ich bin jetzt kein Experte was das Futter betrifft, hab mich jedoch wegen meinem Rueden schlau gemacht.

Mein Ruede wurde mit einer Allergie gegen Schwein, Huhn, Rind & Schaf diagnostiziert.
Ich sollte ihm dann Science Diet von Hills fuettern. Damit wurde es nur noch schlimmer. Hills ist das letzte Futter das ich meinen Hunden fuettern wuerde. Der groesste Scheissdreck der auch noch von den TA's an die Hundehalter als DASS Futter verkauft wird. Wenn man sich aber mal die Inhaltsstoffe durchliest dann wird einem schnell klar dass da nur Dreck drinne ist.

Desweiteren wuerde ich die Finger von allen Mainstream Produkten lassen. Ich hab alles durchprobiert. Von Dog Chow, ueber Royal Canine, Pedigree zu Eukanuba und bin dann auf Orijen umgestiegen.

Siehe da, seitdem ich meinen Hunden Getreidefreies Futter fuetter haben wir keine Allergie Probleme mehr. Ich kann ihm Rind, Huhn, Schwein und Lamm bedenkenlos fuettern, ohne irgendwelche Probleme.
Fuetter ich ihm aber Hills oder irgendein andered Drecksfutter, faengt er innerhalb einer Woche an sich wund zu kratzen.

Mir kann einer sagen was er will, ich bleib bei Getreidefreiem Futter&teilbarf. Mittlerweile fuetter ich Taste of the Wild.
Was anderes kommt mir hier nicht mehr ins Haus.
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#16
Das leidige Thema kenn ich nur zu gut mit meinem Hund, hatte ja hier auch schon nen Thread vor längerer Zeit was Allergien angeht. Kein TA bei dem ich war, wusste Rat und so mußte ich allein anfangen und sehen was der Hund nicht vertrug.

Im nachhinein hab ich mitbekommen, das auch die Mutterhündin mit Fellproblemen zu tun hat und man nicht so recht weiß was es ist.. also Tipp ich auch mal,er hat es geerbt...



Mein Rüde reagiert auf hochwertiges Futter mit eitrigen offenen Exzemen, Getreide und zwar jegliches ist Tabu da er drauf reagiert, selbst minimale Weizenmehlanteile machen schon Probleme, Reis geht nicht..

Hab dann auf Teilbarf umgestellt, und halb Frisch und halb Orijen gefüttert.. Orijen dann nachdem alles Abgeklungen war ganz gefüttert.. leider war das Output beim Orijen extrem..und war mir auch viel zu teuer. hab dann angefangen nach günstigerem Futter ohne Getreide ausschau zu halten und bin bei Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel hängen geblieben.



Bei mir im Sportlerkreis gibt es mehrere Hunde mit solchen Allergien, wo es meistens am Futter liegt... welches gegeben wird.

Und komischerweise sind die meisten vorher mit teurem Spezielfutter aufgezogen worden..
Gruß Steffi ...
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#17
Hallo,



meine Hündin ist fast 4 jahre alt, hat eine schwere Weizen-Rindfleischallergie, was ich selbst festgestellt habe, da mir kein Tierarzt helfen konnte, bin dann zu einem Tierheilpraktiker, der zu mir gesagt hat, eine Futtermittelallergie ist vorwiegend ein Leberproblem, da die Leber verschiedene Zusatz stoffe nicht ausscheidet und somit über die Haut das ganze passiert, ich soll einmal kein so hochwerdiges Futter dem Hund geben und ich habe mich auf die Suche gemacht und habe dann ein Futter mit 13 % Rohproteine und speziell auf Leberempfindlichkeit abgestimmt sein soll gefunden und 2 x die Woche bekommt mein Hund Pferdefleisch oder Renntier, da diese Tiere eine andere Eiweißzusammenstellung haben. Habe jetzt erst ein Sack verfüttert muß noch etwas warten um das ganze auszuwerden, aber nur Barfen mit diesen 2 Fleischarten ist sehr teuer.

Aber eins ist auch klar, ich darf wenn möglich keine Wurmkur mehr machen und von einer Impfung wurde mir auch abgeraten zu mindest in der Häufigkeit wie es angeraten wird.

Und noch was, selbstverständlich ist es auch vererbt, in meinem Bekanntenkreis haben etliche Hunde das selbe Problem und alle kommen über dieselbe Blutlinie.



Mit freundlichen Grüßen

Chiara
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#18
also man hat mir gesagt, dass die Asko von der Lutter Linie auch empfindlich gegenüber Allergieen sei. Das kann ich bei meinem Rüden bestätigen. Aber seit ich auf BARF umgestiegen bin, habe ich überhaupt KEINE Probleme mehr mit der Allergie. Das meiste liegt tatsächlich meiner Meinung nach am FUTTER. Möglicherweise aber gibt es durchaus auch Linien, wo das eher gehäuft vorkommt oder das "Gen" eher ausgeprägt ist. Bei vielen sind auch Allergien latent vorhanden und brechen nicht aus oder nur bei bestimmtem Schlüsselreiz. Bei mir persönlcih ist das Latex. Nur wenn ich damit in Berührung komme reagiere ich. Wußte ich aber nicht, weil es Latent ist. Allerdings war mir Latex IMMER ungenehm.

Angelika
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#19
Aip,'index.php?page=Thread&postID=109048#post109048' schrieb:Die Anfälligkeit zu Allergien ist ganz klar AUCH genentisch bedingt, so trifft man unter anderem bei weissen Hunden ein gehäuftes Vorkommen. Wenn man dort z.B. den Westi nimmt, dann treten Futtermittel- und Umweltallergien weitaus häufiger vor wie bei anderen weissen Hunderassen usw. Nur so als Beispiel.

So kenne ich inzwischen mindestens 30 Schäferhunde mit Futtermittelallergien,vor 10 Jahren warenes vielleicht höchstens 1/3 davon.
............ ist jetzt halt fraglich ob es nicht ganz natürlich ist, dass ein Tier auf etwas reagiert, das ihm in großen Mengen zugeführt wird und eigentlich nicht auf den Speiseplan gehört ....
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#20
Dürken,'index.php?page=Thread&postID=109135#post109135' schrieb:
Aip,'index.php?page=Thread&postID=109048#post109048' schrieb:Die Anfälligkeit zu Allergien ist ganz klar AUCH genentisch bedingt, so trifft man unter anderem bei weissen Hunden ein gehäuftes Vorkommen. Wenn man dort z.B. den Westi nimmt, dann treten Futtermittel- und Umweltallergien weitaus häufiger vor wie bei anderen weissen Hunderassen usw. Nur so als Beispiel.

So kenne ich inzwischen mindestens 30 Schäferhunde mit Futtermittelallergien,vor 10 Jahren warenes vielleicht höchstens 1/3 davon.
............ ist jetzt halt fraglich ob es nicht ganz natürlich ist, dass ein Tier auf etwas reagiert, das ihm in großen Mengen zugeführt wird und eigentlich nicht auf den Speiseplan gehört ....
Das mein ich auch. Denn wie kann es denn sonst sein das mein Hund eigentlich Allergiker ist, sobald ich ihm aber Getreidefreies Futter fuetter er ueberhaupt keinerlei Probleme mit Huh, Rind oder gar Schwein hat, wo er doch eigentlich dagegen allergisch sein sollte?

Meiner Meinung nach liegt es wirklich daran das einfach zuviel Abfall und Getreide verarbeitet wird und Futter die als hochwertig verkauft werden eigentlich gar nicht so hochwertig sind. Fuer mich sind Orijen, Bestes Futter, TOTW, Wolfsblut... das sind hochwertige Futter aber Science Diet, Royal Canine oder Pedigree hat nix mit hochwertigem Futter zu tun.
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