Uns ist 1995 unser erster Doggenrüde kurz vor seinem 5. Geburtstag nach einer OP wegen Milztumor daheim gestorben, einen Tag nach der OP. Da ist wohl das Herzchen mit dem ganzen Kram nicht zurechtgekommen. Du denkst, dem Hund gehts bald besser und dann liegt er tot im Schlafzimmer. Milzprobleme (Tumor oder Drehung) scheint es häufiger zu geben als man denkt. Naja, den nächsten haben wir mit 8 nach einer Magendrehung an einer erblichen Herzkrankheit verloren und den dritten mit 7 ebenso wegen des Herzens - jetzt hab ich einen DSH und hoffe :-)
meine Mischlingshündin war 11 Jahre alt als sie eines Nachmittags beim Aufstehen schwankte und fast umfiel. Der TA tippte auf Milztumor, die Hündin hatte total weiße Schleimhäute und war ziemlich fertig. Sie wurde operiert mit der Vereinbarung dass der TA während der Narkose die Leber etc. abtastet und bei Feststellungvon Metastasen der Hund nicht wieder aufwachen würde. Es war aber alles i.O. und angeblich war der Tumor auch nicht bösartig. Ich habe sie dann noch ein Jahr bei mir gehabt, dann hat sie immer mehr abgebaut mit blutigem Durchfall, Apathie, es ging ihr trotz hochdosiertem Cortison sehr schlecht so dass ich sie schweren Herzens einschläfern ließ. Der TA hat anschließend am toten Hund noch einen großen Tumor im Bauchraum ertastet...
Life is what happens to you while you're busy making other plans...
meine DSH Hündin war knapp 11 Jahre als wir durch Zufall den Milztumor entdeckt haben. Anzeichen gab es gar keine.
Sie wurde dann operiert, hat das auch gut weggesteckt und 10 Monate später mussten wir sie einschläfern lassen, weil sie offensichtlich Metastasen im Gehirn hatte.
Das scheint ja wirklich häufiger vorzukommen, als man denkt!
Mein Beileid an alle, die diesen schweren Weg gehen mussten...
Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, da vorbeugend etwas zu tun, bzw. durch "Vorsorgeuntersuchung" das Ganze eventuell frühzeitig zu erkennen, um eventuell rechtzeitig dagegen anzugehen?
Kann man so einen Milztumor am Blutbild nicht erkennen?
Würde mich wirklich sehr interessieren!
Vielen Dank schonmal!
"Wenn ich meinen Hund so dressiere, dass er über einen See fliegen kann, dann gibt es sicher ein paar Neider, die das Tier für wasserscheu halten..." http://www.pike-bueltenstiege.de
Nach unserer Erfahrung und der Aussage unseres Tierarztes wachsen Milztumore extrem schnell. Innerhalb 2 Wochen können sie riesig werden. Da würde eine Vorsorge-Untersuchung nichts helfen. Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen, das war unvermeidbar.
Claudia
Niggie, Hexe, Crazy Girl, Manto, Gianna und Eyra
unser Olli hatte auch einen Milztumor so groß wie ein Tennisball. Allerdings war er 14 Jahre alt und eine Operation hätte er nicht überstanden.
Hätte auch gerne Infos wie so etwas entstehen kann. Kommt das nur bei Rüden vor?
Eine Vereinskollegin hatte bei Ihrem Rüden auch einen und der ist innerhalb kürzester Zeit verstorben. Anzeichen wie oben von den Anderen beschrieben.
Wenn es Mmöglichkeiten gibt vorher zu sehen, würde ich gerne Vorsorgeuntersuchungen bei meinem Bubi machen lassen erst ist jetzt 6 Jahre alt und ich würde gerne noch viele schöne Jahre mit ihm verbringen.
Macht einen sehr traurig, die Geschichten zu lesen :frown:
Gibt es ne genetische Veranlagung für diese Krankheit oder passiert das einfach so (mit dem Alter? vorwiegend bei Rüden?)? Bin nun auch sehr stutzig geworden, bei der Häufung, die sich hier darstellt...
angieblau,'index.php?page=Thread&postID=97499#post97499' schrieb:Hätte auch gerne Infos wie so etwas entstehen kann. Kommt das nur bei Rüden vor?
Angelika
Bei mir war es eine Hündin.
Gruß, Welfen
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.