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Milztumor - tina2406 - 02-01-2008 Leider habe ich am 30.12. meinen Rüden gehen lassen müssen. Um halb 5 war er noch völlig normal (er war eigentlich nie krank) und um kurz nach 5 Uhr schwankte er plötzlich und war an sämtlichen Schleimhäuten weiß. Der Weg zum Tierarzt dauerte nur 20 min und der Ultraschall brachte die Diagnose Milztumor, der schon die komplette Bauchhöhle ausfüllte. Der Tumor war geplatzt und blutete somit stark in die Bauchhöhle. Er war 10 Jahre alt und vom Kreislauf so schlecht (total apathisch), das ich sofort wußte, das ich ihn gehen lassen muß. Der Versuch einer OP kam für mich nicht in Frage, weil ich nicht wollte, das er noch länger leidet. Ich hätte gerne gewußt, welche Erfahrungen ihr in diese Richtung gemacht habt. Lennox war bis zuletzt völlig normal, hat gefressen, gespielt, man hat ihm gar nichts angemerkt. Ich weiß auch gar nicht genau, ob das hier eigentlich hingehört, aber mich würde einfach interessieren, ob ihr ähnliches erlebt habt, wie schnell das dann ging oder ob eine OP noch hat retten können. Ich weiß, in unserem Fall hätte er die Narkose nicht überlebt und ich wollte, das er in Frieden einschlafen kann. Von dem Zeitpunkt, wo er zu Hause anfing zu schwanken bis zur Diagnose beim Tierarzt war nicht mal eine Stunde vergangen und wie schon gesagt, die Schleimhäute waren weiß und der Hund schon total weggetreten. Würde mich über Erfahrungen von Euch freuen. Gruß Tina - Christina - 02-01-2008 Was mit deinem Hund passiert ist,tut mir sehr leid.Meine Hündin hatte mit 9 Jahren einen Milztumor.Er wurde die ganze Milz entfernt.Die Blutwerte stimmten überhaupt nicht mehr.Sie bekam medikamente.Nach 1/4 Jahr,waren diese dann wieder normal.Sie war wieder die alte.Dann der Schock.Frühs wollte ich sie aus dem Zwinger holen.Sie kam nicht wie gewohnt angerannt.Als ich in ihre Hütte sah,lag sie da mit ganz aufgeblähten Bauch.Verdacht Magendrehung.Es wurde eine Not OP gemacht.Es bestätigte sich keine Magendrehung.Sie hörte einfach mit Gasen nicht auf.Warum,keine Ahnung.Der TA war auch ratlos.Sucht überall nach der Ursache.Wärend des zunähens schlief sie ein.Das war ein schock.Wir wußten nicht,woher dies kam.Die Entscheidung ihn gehen zu lassen war richtig.Auch wenn es schwer ist. milztumor - buzzel - 02-01-2008 Hallo Tina,erst mal tut mir sehr leid mit deinem hund.Habe das auch vor 3Jahren mit meinem DSh erlebt.Er war 9,5 jahre alt.Es ging auch ohne vorwarnung los.War apathisch,schwankender gang,weisse schleimhäute und augen und ganz kalte Schnauze.Sind auch gleich zum TA,war aber nicht mehr zu retten da der kreislauf schon zusammen gebrochen war.Seine augen werd ich nie vergessen.Habe ihn in meine arme genommen und ihn solange gehalten bis er im regenbogenland war.Mein ta war da auch ganz toll und hat mir zeit zum Abschied nehmen gegeben.Meinem jetzigen älteren lass ich von zeit zu zeit ultraschall machen da er auch probleme mit der prostata hat.da lass ich schauen ob an Milz eine veränderung ist.Sterben sehr viele hunde daran.Mein aller erster Hund,ein Berner sennenhund,starb schon 4 jährig an einer magendrehung.Möchte ich nicht mehr erleben.War sehr schlimm.mein älterer DSh leidet an spondylose,cauda eqina,athrose und herzfehler.Noch ist er mit Medis recht Fit,kann aber auch mal sehr schnell gehen.Nur mein grauer ist knapp 4 jährig total Fit. lg moni - Jutta Langefeld - 02-01-2008 Milztumore sind bei älteren Schäferhunden leider recht häufig. Man merkt es meist nicht, da die Milz beim Erwachsenen ja keine Funktion mehr erfüllt. Da die Tumor oft in Blutgefäße einwachsen, kommt es dann zu einer massiven Blutung. Daher auch der rapide Verlauf, bei Lebertumoren ist das oft ähnlich. Gruß Jutta - canis lupus - 02-01-2008 Auch mein vorheriger hatte einen Milztumor er war 9 Jahre alt. Wir haben ihn Operieren lassen. Nachdem wir dachten er hat es geschafft brach er 6 Wochen später zusammen. Der Bauchraum war wieder voller Blut. Es war ein sehr sehr schwerer Abschied. Gruß aus SH - Welfen - 02-01-2008 Bei unserer ersten Schäferhündin wurde im Alter von 10 1/2 Jahren ein 8,8 cm großer Milztumor festgestellt, der schon auf die Leber übergegriffen hatte. Uns fiel auf, dass sie sehr viel trank. Ansonsten war sie normal. Also zum Tierarzt, mal nachsehen lassen. Wir hätten nie im Traum daran gedacht, dass wir sie nicht mehr mit zurück nehmen würden. Der TA nahm Blut ab, war kurz im Labor und sagte dann "Wir suchen nach einem Tumor..". Erst mal Schock. Ultraschall und da sah man das Teil. Wir haben uns entschlossen, nicht zu operieren, da die Prognosen hierfür allgemein nicht so gut sind. Es war ein rabenschwarzer Tag mit viel Tränen - auch weil es so unvorbereitet kam. Aber ich würde diese Entscheidung wieder so treffen. - donisl - 02-01-2008 Mein Irish-Setter ist 13 jährig auch an einem Milztumor(Handball größe) eingeschläfert wordern. Anzeichen bis auf vermehrtes Trinken und weniger Fressen gab es auch nicht. Operieren wollten wir den alten Mann nicht mehr lassen, da dass sein Herz nicht mehr mitgemacht hätte. 9 jährig wurde ihm ein Hoden entfernt, da dieser sich verkapselt hatte, Ergebnis war ein Non Hodgkinson Lymphon. Das hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen, aber man ist ja jung und dumm, habe leider keine jährliche Kontrolle machen lassen. Passiert mir bestimmt nicht mehr. Gruß Elke - karrengarn - 02-01-2008 Hallo, auch ich musste mich am 03.12.2007 von meiner Hündin trennen. Wie bei Tina beschrieben, die gleichen Symptome. Abends noch spazieren gewesen, gespielt und gefüttert. Nur 1 1/2 Stunden später ging das Drama bei uns los. Eine gerissene Milz mit Tumoren sieht nicht sehr schön aus, aber eine lange Leidenszeit ist ihr erspart geblieben, da auch die Leber schon mit Metastasen befallen war. Ihr Lebenserwartung wären noch 6 Wochen bis 4 Monate gewesen. Trotz Schmerz, so war es besser. Sie wäre jetzt 9 Jahre alt geworden. Gruß Annette Karrengarn - Andoro - 03-01-2008 Bei meinem Hovawart wurde knapp 3-jährig ein Tumor an der Milz festgestellt - leider bösartig. Wir haben operiert, da er kindskopfgroß nach außen wuchs. Was soll ich sagen? Mit Unterstützung seiner THP haben wir ein "Hämangiosarkom" überlebt, er ist fit wie ein Turnschuh und wir hoffen, daß es lange, lange dauert, bis es wieder kommt. Ich geh alle 3 Monate mit ihm zum US. - Ursula Ros. - 03-01-2008 Hallo, unsere Häsel wurde mit 9 Jahren wegen eines geplatzten Milztumors operiert. Sie war noch mit uns spazieren und fit wie immer. Zwei Stunden später wurde sie total unruhig, wollte sich nicht legen und der Kreislauf sackte ab. Sie hat diese OP drei Jahre überlebt, war wirklich fit bis zu dem Tag als sie am Morgen plötzlich mit einem gekrümmten Rücken und aufgeblähten Bauch in der Küche stand. Der Verdacht lag auf Magendreher, war es aber nicht, es war ein Tumor am Magenausgang/Darmeingang. Diese OP hat sie nicht überlebt, sie ist nach der OP nicht mehr aufgewacht. LG Ursula |