man glaubt es nicht - hab ich im April im Prüfungsgelände erlebt !!!!!!!!!!!!
HZ: ma kaka !!!!!!!!!!!!!!
Ich hab mich richtig erschrocken
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Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25938-Wie-Tiere-fühlen/?postID=179824#post179824 schrieb:man glaubt es nicht - hab ich im April im Prüfungsgelände erlebt !!!!!!!!!!!!
HZ: ma kaka !!!!!!!!!!!!!!
Ich hab mich richtig erschrocken 
:lachschlapp: :cheers:
Im ernst. Ich mach das immer beim Welpen, wenn er sich draußen löst lobe ich ihn und er bekommt dann auch ein Leckerli.
Später kommt der Hund (z.b im Dunkeln) , holt sich sein Futter und ich weiß er hat sich groß gelöst. Funktioniert...
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Die "Technisierung" unserer Hunde hat meiner Meinung nach in den letzten Jahren viele Dinge in ein gänzlich falsches Licht gerückt,weil es immer nur nach "humanen" Gesichtspunkten beurteilt wurde.
Man kann den "alten,oder besser althergebrachten Weisheiten gegenüberstehen,wie man will,sie haben funktioniert,in ihrem Kontext zu der damaligen Anforderung.
Was "Reisender" glaub ich sagen will ist nicht anderes als die schlichte,alte Weisheit,....das Hunde,die eben "streng" und nach heutigem Empfinden schlecht gehalten werden,besonders anhänglich und devot ihrem HF gegenüber sind.
Man kann diese Sicht aber auch umkehren und es so sehen,das Hunde,die mit klaren Regeln ausgestatten wurden,ein viel engeres Verhältnis zu ihrem Chef haben,weil sie eben nicht mit Reizen überflutet werden,die meistens dem Menschen dienen,sich besser,ja fairer zu fühlen.
Leider ist es so,das diese Einstellung weder in die heutige Ausbildungsphilosophie passt,noch sehr viele Hundebesitzer in der Lage sind,eine solche ehr kompromissarme Haltung durchzuziehen.
Im Prinzip sehe ich es doch so,das ein HUnd,( ZB ) viel mehr Freiheiten geeniessen kann,wenn er in der Grundtendenz zu seinem HF stets online ist.Je weniger ist den Hund mit überflüssigem überlaste,um so wichtiger werden ja die Signale,die ich meinem Hund gebe,ja er wartet sogar darauf,weil jedes klare Signal ihn sicher macht in seinem handeln.
Also sehe ich das Beispiel des Modells "0-1" nicht als roboterisiertes Erziehen sondern als klare Richtlinien,an die mein Hund sich halten muß.
LG Heinz
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Heinz,
gut formuliert, aber:
Natürlich muss das Verhältnis klar sein, der Hund ordnet sich mir unter, ganz normale Erziehung, der Hund kennt seine Grenzen. Punkt.
Aber dieses devote und unterwürfige möchte ich nicht haben, weder im täglichen Leben noch bei der Arbeit mit dem Hund. Das ist mein Partner und nicht mein Sportgerät.
Das ist auch der Grund, warum ich mit H.R´s. Arbeit nix anfangen kann, da z.B. die Heuwinkler immer wieder zeigen das es auch anders geht. Und die sind keine Beutelullis im SD. Das muss letztendlich jeder selber entscheiden.
Ich gebe dir Recht, das man selbstverständlich wieder mehr Augenmerk auf die Kernübung legen sollte, nur bin ich genauso der Meinung, das die Ausstrahlung hier ein nicht zu verachtender Aspekt darstellen sollte.
Auch das ist nur meine Meinung, andere HF wollen das eben nicht so oder sehen es anders, das ist jedem so überlassen, wie er es am liebsten hat.
Ich finde aber auch diese Ausdrucksweise von 1 und 0 ein wenig zu technisiert. Ja und Nein, damit kann ich arbeiten. Ich sage zum auflösen einer Übung ein klares "triebvolles" Ja, ich sage aber nicht "1". Genauso bei einem Fehler, da kommt ein technisches Nein, keine 0. Aber ansonsten sind wir denke ich einig. :cheers:
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Hi Alex,ich denke,wir reden da ein wenig aneinander vorbei.
Es geht nicht um ausbildung oder erziehung,( höchstens sekundär),sondern darum,wie einfach es ist,einen Hund mit klaren Anweisungen so zu konditionieren,das er Regel nicht als unangenehm empfindet,sondern eher darin Sicherheit findet.
Vielleicht ist der Vergleich zu Computern etwas unglücklich,aber nicht falsch.
Wir müssen uns in großen Teilen frei machen von dem Gedanken,das ein Hund unglücklich oder unterdrückt ist,wenn wir seine Handlungsfreiheit bewußt eingrenzen.Dem ist nicht so,weil ein Hund im Grund nur zwei Zustände wirklich kennt,entweder er bestimmt,....oder er wird bestimmt.Der Hund kommt mit diesem klaren Bild wunderbar zurecht,viele HF leider nicht.
Kurzum,wenn meine Person für den Hund wichtig ist,heißt,der er immer bereit ist,auf meine Infos zu achten,so ist das zwar eine Form von Devotheit,sie ist aber nicht negativ,wie wir dieses Wort auslegen.Er will mir gehorchen,will mir gefallen,will keinen Streß mit mir.
Und diese Ausgangslage erlaubt mir doch,das ich diesem Hund dann Freiheiten geben kann,wenn ich sie für angebracht halte.
Heißt,wenn im vorgegebenen Beispiel,....mein Hund will schnüffel,ich aber nicht und er muß mitkommen,.....dann ist das für den Hund kein Problem,der sich dem Willen des HF selbstverständlich unterordnet.
Auch wird dieser Hund nicht dafür gelobt,das er kommt,nein,es ist für ihn selbstverständlich.
Die Sichtweise deines letzten Beitrags ist primär ausbilderich gesehen,das sind zwei Paar Schuhe in diesem Zusammenhang.
Man darf diese Meinung nicht als ...unterbinden von Arttypischem Verhalten sehen,sondern als Klarstellung von Hundetypischen Sozialverhalten,....der Rangniedere ist sowohl in der Bringschuld als auch in der Gehorsamskeit.
Wenn man diese simplen Dinge richtig anwendet,hast du sicher keinen unglücklichen Hund.
LG Heinz
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So ausgedrückt stimme ich dir voll und ganz zu. Festzuhalten bleibt: Ein Hund ist ein Hund und ein Computer ist ein Computer. :cheers:
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@ Heinz S.,
vielen Dank für Deine Übersetzung. Klare Regeln haben auch den Vorteil, daß sie durch tägliche, immer wiederkehrende, mehrfache Wiederholung einen tollen Lerneffekt haben. Für meinen Hund übrigens hatte ich nicht das Ziel, einen devoten Gesellen zu haben, aber von der Wirkung her ist es sicherlich so. Komischer Weise wird der Kleine immer mehr, obwohl er mehr reglementiert wird, als meine alten Hunde und weniger Belohnung erhält.
@ Colonia,
ich habe es bei Schattler so verstanden: Läuft der Hund an der Leine und liest Zeitung, ist das eine Gewohnheit und eine Einstellung, an der Leine zu laufen und Zeitung zu lesen. Wird die Fährtenarbeit (als 2. etablierte Gewohnheit) im Einsatz schwierig, können Hunde in ihre 1. Gewohnheit, Zeitung lesen, zurückfallen. Sie wirken dann suchend und lernen am Erfolg, wie sie sich entlasten. Dem wollte Schattler vorbeugen mit der Einstellung, an der Leine niemals Zeitung zu lesen.
Mein Hund hat in der Ortschaft zwar nicht Zeitung gelesen, aber schon mal frischere Trails (verursacht durch Pflegepersonal oder Kollegen, die vor uns den Ort abgesucht haben) angenommen. Ansonsten ist es mir egal, wo und wie Fährten gelegt werden.
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Ich denke mal,der Sinn dieser Diskussion ist nicht,Ausbildung zu verbesseren oder zu erklären,sondern einfach zu überprüfen,in wie weit sich die derzeitige Sichtweise oder Einstellung ,die wir zu unseren Hunden haben mit dem abzuwägen,was im Laufe unterschiedlicher Versuche und Beobachtungen entweder neu entdeckt wird oder einfach nur bekräftigt wird.
Speziell unsere Gewichtung auf Lerngesetze oder Lernwege orientiert sich ständig mehr auf technische Umsetzung und dem,wie wir es nach aussen darstellen können.Dabei haben wir schon vor langer Zeit verpasst,die Realität und die Zweck / Sinnmäßigkeit unseres Tun miteinander zu koppeln.
Die jetzige Denkweise ist ja,wie die Antworten zeigen,eher daran orientiert,das wir glauben,und wenn nur unterbewußt,das Verhältnis zu unserem Hund kann nur dann ok sein,wenn wir menschliche Maßstäbe erfüllen.
Dem ist nur sehr bedingt so,denn trotz vieler Gemeinsamkeiten unterscheiden beide Sozial und Gemeinsysteme sich so erheblich,das wir uns an tatsächlichem Orientieren müssen und nicht an dem,was für unser menschliches Zusammenleben gewünscht ist.
Heißt einfach nur,.....fair ist,wenn wir unserem Hund ein zusammenleben ermöglichen,in dem er sich auskennt und damit auch wohl fühlt.
LG Heinz
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Als ich meinen ersten Hund bekommen habe (2006) sagte man mir:"Du musst denken wie ein Hund". Da hab ich kein Buch gelesen, ich hab versucht mich in meinen Hund hineinversetzen. SD war zwar Chaos, aber der Rest war toll für den ersten Hund.
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Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25938-Wie-Tiere-fühlen/?postID=179834#post179834 schrieb:Heißt einfach nur,.....fair ist,wenn wir unserem Hund ein zusammenleben ermöglichen,in dem er sich auskennt und damit auch wohl fühlt. So ist es, und das Zusammenleben schließt auch den Hundesport oder den Hundeplatz mit ein. Es gehört zu meinem Leben und deswegen auch zum Leben des Hundes. Was nicht zwangsläufig bei mir dazu gehört ist es, zwingend erfolgreich zu sein, nicht im Sinne von Wettkämpfen, das kann sich aber nochmal ändern.
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