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Übersäuerung
#11
Hallo,
ich glaube hier wird von zwei unterschiedlichen Arten von "Übersäuerung" gesprochen. Anja redet wohl von der Übersäuerung des Magens durch zu hohe Magensäureproduktion. wenn Kevin die Fragen nach dem PH-Wert und Azidose und Alkalose fragt, dann bezieht sich das auf eine generelle "Übersäuerung" der Zellen. Die Ursachen sind völlig unterschiedlich und die Therapie auch. Ob beim Hund eine zelluläre Übersäuerung überhaupt eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Dieses Thema ist bei Menschen gerade "modern", der Krankheitswert ist aber noch nicht eindeutig bewiesen.
Die Magenübersäuerung und damit unter Umständen verbundene Magenschleimhautentzündung und Sodbrennen (durch Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre) hat sowohl beim Hund als auch beim Menschen Krankheitswert. Hier gibt man auch beim Hund Mittel, die die Magensäure abpuffern, Antacida wie z.B. Maaloxan oder Riopan (frei verkäuflich in der Apotheke). Reicht das nicht aus, so gibt man bei Hund und Mensch sog. Protonenpumpenhemmer wie z.B. Omeprazol (verschreibungspflichtih), welche die Salzsäurebildung im Magen erheblich reduzieren. Das hilft in der Regel immer.
LG Barbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#12
Das kann ich bestätigen. Bin selbst so ein Opfer.
Allerdings sollte man da nach der Ursache suchen. Ein Magen wird ja nicht einfach so sauer.
Ich würde da schon mal die Fütterung überdenken.

Gruß Dürken
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#13
Hallo Babara,
Übersäuerung ist das Synonym bzw. das Deutsche Wort für Azidose, die sich auch auf den ganzen Organismus auswirkt, also kann zu viel Magensäure die gleiche Ursache haben, muss es aber nicht!
Humanmedizinisch weiss ich, mehr oder weniger über den Stoffwechsel Bescheid, deshalb war die Frage allgemein, eventuell an Veterinäre hier im Forum, wie der Normwert bei Hunden ist.(ich denke ca. 7,5)
Zu den Mittelchen, sind ne schöne Sache und bringen schnell Linderung, doch die Ursache, die Wiederum oft am Stoffwechsel liegt, ist damit nicht behoben.
""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste.
Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste,
weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
*** v. Stephanitz 1928***
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#14
Hallo Babara,
Übersäuerung ist das Synonym bzw. das Deutsche Wort für Azidose, die sich auch auf den ganzen Organismus auswirkt, also kann zu viel Magensäure die gleiche Ursache haben, muss es aber nicht!




Acidose ist nichts anderes als das Absinken des pH-Wertes wichtiger Körperflüssigkeiten auf <7,35. Magensäure besitzt einen pH-Wert von 0,9 bis 1,8. Eine erhöhte Magensäureproduktion ist mit Acidose also nicht gemeint, zumal die Ursachen anderer Herkunft sind. Die Ernährung spielt hier sicherlich eine Rolle.



Mit der sogenannten Acidose verbinde ich das Absinken des Blut-pH, welches lebensgefährliche Folgen haben kann. Das teilweise Versagen der Nierenfunktion oder auch Diabetes mellitus (Produktion sogenannter Ketonkörper -org. Säuren-) können z.B. Auslöser sein.


Der oben genannte Fall gehört nicht dazu, da, wie eindeutig beschrieben, das Würgen von Mageninhalten im Vordergrund steht. Maaloxan hilft vorübergehend, da die Salzsäure neutralisiert wird. Ich würde hier mal mit einem Fachmann über die Ernährung des Hundes sprechen.





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#15
Hallo Kevin,

der pH- Wert im Blut beim Hund liegt meines Wissens bei 7,35. Von einer Acidose spricht man bei Werten darunter, wobei es bei pH 7,2 beginnt kritisch zu werden. Im Urin findet man starke Schwankungen des pH- Wertes im Tagesverlauf, die üblicherweise unter pH 7 liegen.

Der Magensaft des Hundes ist extrem sauer pH kleiner 1,0. Die Hunde sezernieren periodisch Magensäure, so dass man die Antacida am besten nach dem Füttern gibt (weil da die stärkste Magensaftsekretion stattfindet).
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#16
@Dilano
das weiss ich alles, mit dieser Thematik muss ich oft arbeiten!
Mir ging es darum, ob es einen unterschied zum Hund gibt, die soll und ist Werte kann ich, in meinen Medizinbüchern nachlesen.
"Von einer Übersäuerung (Azidose) wird gesprochen, wenn der pH-Wert im Blut unter einen Wert von 7,36 sinkt. Im Normalfall liegt dieser Wert zwischen 7,36 und 7,44."

Meine Frage bezieht sich nicht, auf die obrige, wo es um zu viel Magensaft geht, sondern allgemein, zum Säure-Basen-Haushalt beim Hund!
""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste.
Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste,
weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
*** v. Stephanitz 1928***
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#17
Hallo,

mein alter Rüde hat bzw. hatte dieses Problem auch. Er hat generell einen angegriffenen Magen-/Darmtrakt, da er im Tierheim war und sich dort Coronaviren eingefangen hatte und diese wohl ein paar Jahre mit sich herumgetragen hat bis er zu uns kam. Er hat einen gestörten Fettstoffwechsel und bis vor kurzem passierte genau das: wenn er nicht immer ein bisschen was im Magen hatte, hat er gelben Schleim erbrochen.
Wir haben kürzlich das Futter umgestellt auf Platinum (70% Fleischgehalt) und obwohl er kleinere Mengen an Futter bekommt erbricht er nicht mehr.

Gruß
Sabine
Life is what happens to you while you're busy making other plans...
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#18
Zitat:Hallo Babara,
Übersäuerung ist das Synonym bzw. das Deutsche Wort für Azidose, die sich auch auf den ganzen Organismus auswirkt, also kann zu viel Magensäure die gleiche Ursache haben, muss es aber nicht!
Humanmedizinisch weiss ich, mehr oder weniger über den Stoffwechsel Bescheid, deshalb war die Frage allgemein, eventuell an Veterinäre hier im Forum, wie der Normwert bei Hunden ist.(ich denke ca. 7,5)
Zu den Mittelchen, sind ne schöne Sache und bringen schnell Linderung, doch die Ursache, die Wiederum oft am Stoffwechsel liegt, ist damit nicht behoben.
Sorry, also das war quatsch, Fehldenken ebend! Ich meinte Hormonelle Störungen!
""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste.
Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste,
weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
*** v. Stephanitz 1928***
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#19
Hallo ,
morgendliches Galleerbrechen kenne ich.
Mein Rüde hatte es mit 1,5 Jahren. Der damalige TA behandelte es als Magen-Darm-Infekt.
Ein Fach TA für innere Med. erkannte eine Darmverletzung , kurz bevor diese durchgebrochen ist .
OP.
Da die Entzündung zu lange im Körper war , hat er nun eine chronische Gastritis .
Nach der OP bekam mein Hund Omepr.... als Säure-Blocker.Dann Ca.1 Jahr Cimetidin? als Säure-Hemmer.
Nun ist er meist Medikamente frei. Ich füttere von R.C. Sesitivity Control . Wenn er leichte Magensäure hat , bekommt er eine gekochte Kartoffel.
Ist die Magensäure schon so stark , das er nichts mehr frisst , kommt er Ulcogant . Wichtig ist , wie ja schon erwähnt wurde, dass der Hund öfter was zum fressen bekommt.

Aber das allerwichtigste ist : Warum ist der Hund übersäuert ???????????????????????
Die Farbe beißt nicht
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#20
Da wir das schon öfters mal bei unterschiedlichen Hunden zeitweise (!) - insbesondere bei viel Stress hatten - machen wir jetzt erstmal die Sache mit dem Futtermittelzusatz.
Wenn es nicht besser wird gehen wir selbstverständlich zum TA. Aber danach hatte ich ja nicht gefragt.
Wenn es o.k. ist können wir die Ursache (Stress und / oder Futter) ja eh besser eingrenzen.

Was anderes macht der TA am Anfang auch nicht als mal mit einem Mittelchen zu probieren das ganze zu beruhigen, um dann weiterzuschauen wenn nix passiert...

Aber trotzdem danke für Eure Tipps - wir füttern seit gestern abend zu, schauen wir mal wie es wirkt
Tschau Anja
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