Gismo2002,index.php?page=Thread&postID=82333#post82333' schrieb:"Bestes Futter" hat damit geworben, nur Fleisch in Lebensmittelqualität zur Herstellung zu verwenden. Dann fand ein unabhängiges Labor Knochen- und Haarreste in dem Futter-also wurden doch Tierkadaver verarbeitet.
In Fenrier ist u.a. "Wild" enthalten und das wurde und wird auch deklariert. Die Erklärung des Herstellers war die, dass die Wildrippenteile komplett (also auch mit Fell) verarbeitet werden. Etwas anderes macht ja auch keinen Sinn, stellt sich ja keiner hin und popelt mit dem Messer das Fleisch zwischen den Rippen raus...
Diese Sache wurde von einem Shopbetreiber ins Internet gestellt, der angeblich nicht mehr von BestesFutter beliefert wurde weil ausstehende Rechnungen nicht bezahlt worden sind. Kann sein, kann auch nicht sein. Wenn's so war dann musste der ja seinen Kunden, die fortan dieses Futter nicht mehr über ihn beziehen konnten, eine plausible Erklärung geben warum er dieses Futter nicht mehr führt. Und da wird keiner sagen "Die beliefern mich nicht mehr weil ich nicht zahlen kann oder will". Die Kunden, die mit dem Futter zufrieden waren, hätte der dann ja verloren weil sie sich ihr Futter dann über andere Quellen besorgt hätten.
Wenn man diese Sache mal aus diesem Blickwinkel betrachtet und das Anaylseergebnis genau liest, relativiert sich die Panik, die damals wegen dieses Futters geherrscht hat, recht schnell. Lt. Analyseergebnis war nix im Futter zu finden was ich meinen Hunden nicht auch frisch verfüttere (inkl. Wildrippen mit Fell dran). Und irgendwo muss das Calcium im Futter ja her kommen. Wenn ich kein Calciumcarbonat im Futter haben möchte sondenr eine natürliche Calciumquelle, dann muss ja Knochenmehl o.ä. enthalten sein.
Auch auf Nachfragen hin wurde nie geklärt wie hoch der Anteil der "Verunreinigungen" durch Fell und Knochen bei der Analyse wirklich war. Wäre er sehr hoch gewesen, hätte es vermutlich eine Antwort darauf gegeben. In solch einem Fall tut man ja alles um ein Analyseergebnis in eine bestimmte Richtung zu interpretieren. Und wird dieses nicht getan, dann gibt die Analyse keine Anhaltspunkte für solch eine Interpretation her. So etwas gibt mir immer zu denken. Es wird nix so heiss gegessen wie es gekocht wird...
Grüße
Antje