Beiträge: 50
Themen: 6
Registriert seit: Feb 2016
Bezug nehmend auf die Frage von Uwe kann ich gerne berichten: es waren im Laufe des Tages bis zu 50 Personen da, es waren eindeutig zu wenig. Es sind 9 Hunde gestartet, es gab im Vorfeld viele Anfragen, die aber bis zum Tag der Prüfung eben auf 9 zusammen geschrumpft sind. Teilnehmer kamen aus Deutschland (1), Bulgarien(2), Tschechien (1), Niederlande ( 1) und Belgien ( 4).
Aufgrund des USA-Präsidenten-Besuch haben 4 DHF, die ihren Hund in diesen Übungen konkurrenzfähig gesehen haben, absagen müssen, da sie kein frei bekamen. Das Wetter war ideal- trocken, etwa 15 Grad, bewölkt.
Eine ganz miese Nummer ist es jedoch, Hundeführern, die einen Hund "ohne Pappe" haben ( es waren insgesamt 5 Interessenten), zu sagen, das " dafür gesorgt wird", das sie noch nicht einmal eine BH in einem VDH-Verein führen werden können, wenn sie denn "in der Dissidenz auch nur guten Tag sagen". Sie sind dann zwar nicht gestartet, haben aber dennoch guten Tag gesagt. Wie ärmlich, wie verbittert muß man sein, wovor hat man Angst, wenn man auf diese Art und Weise vorgeht? Abgesehen davon, das es eh Humbug ist, sowas zu erzählen.
Reicht es nicht, seinen eigenen Frust über Schokolade essen zu kompensieren??? Macht zwar unansehnlich dick, aber soll helfen.
Egal wie, es war top organisert, das Spanferkel war auf 35 Personen letzendlich sehr knapp bemessen, aber es sind alle satt geworden, keiner ist durstig heim gegangen und es sollte ein Start sein, das Mondioprogramm auch für Hunde "ohne Pappe" zu ermöglichen. Das die dargebotenen Leistungen eindeutig zu verbessern sind, bleibt davon unberührt, so selbstkritisch kann man sein, aber jeder Verband, jeder Sport hat mal angefangen und es noch kein Meister vom Himmel gefallen. Beim nächsten Event wollen alle wieder dabei sein.
Nach der Prüfung haben interessierte ihren Hund holen können und unter Anleitung erfahrener "Ringler" ( u.a. eine ehemaliger Trainigspartner von Mario Verslype & ein FMBB-Decoy) sich Impulse geben lassen, die Arbeit in Richtung Ring zu lenken. Das kam so gut an, das nun für Juni ein Trainingswochenende in Vorbereitung ist, wo mit mehr Zeit gezielt auf die einzelnen Übungen der Cat 1 unter Anleitung zertifizierter Mondiohelfer ( ja diese "Überläufer" gibt es bei uns auch!!) hingearbeitet werden kann. Eine öffentliche Einladung mit Anmeldemöglichkeiten wird dann hier erfolgen!
Beiträge: 1.526
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2007
moin zusammen,
ich bin da gewesen, aus beruflichen gründen allerdings erst später vormittag.
der parcour war so aufgebaut, dass man als zuschauer nahe am geschehen gewesen ist, einzig die distanzkontrolle war etwas uneinsichtig. hochsprung und palisade waren ca. 1 meter von den zuschauern weg, alle beißarbeiten gut 5-10 m von der zuschauerbegrenzung. insgesamt spielte sich alles auf platzbreite in einem radius von ca. 20 metern ab. einzig beim voraussenden wurde von den zuschauen weg geschickt.
von cat.1 - cat. 3 war alles dabei. alles an hunden, die ich mitbekommen habe, waren malis, vom typ und trainingstand alle unterschiedlich. man muss sich in der UO ein wenig von der betrachtungsweise aus dem ipo lösen. so werden die hunde ganz anders an die übungen herangeführt, zwischen den übungen "lockerer"geführt, bis dann nach der einstellung zur jeweiligen übung die eigentliche übung beginnt. aber es ist auch deutlich zu erkennen, welcher hund physisch gut austrainiert ist, welcher erfahren ist, und welcher hund noch am anfang steht. die prüfung selbst geht über ca. 30 min + -. man merkt es erst, wenn man mal auf die uhr schaut, wie lange das tatsächlich pro hund geht.
was ich selbst als gut empfunden habe, dass die einseitig glatte palisade so dicht am zaun gewesen ist. so hat man die hunde, denen entweder noch die technische erfahrung fehlte oder evtl. einen trainingsrückstand hatten, echt kämpfen sehen, wenn sie nicht gleich den schwung des steilsprunges über fußgelenk und ellenbogen über die kante bekommen haben. sich dann da so rüberziehen über gefühlte minuten, da habe ich echt daumen gehalten. teilweise dann erst im zweiten versuch. ich kann mich nicht daran erinnern, dass die steilwand damals im SCH H mich auch so beeindruckt hat. da hatten die hunde mehr anlauf und eben auch die aufgesetzen leisten. allerdings gab es keine abstiegshilfe. naja, egal, vielleicht liegt es einfach daran, dass im IPO auch etwas schmerzliche physischen belastungen so nicht mehr abgefordert werden. bei den sprüngen insgesamt erschien es mir, dass erfahrenere hunde nicht weniger machen, als sie sollen, aber auch nicht mehr.
in der gegenstandssuche hatten alle hunde, bis auf einen, die ich gesehen habe, ihre probleme. versteckt waren sie hinter/unter einem tarnnetz und verschiedenen objekten. dieser eine, der hatte Übungsverstand, hatte den GG sofort in der nase und ging da kompromislos ins tarnnetz und hätte auch sicher den GG mitsamt eqiument rausgeschleppt. das tarnnetz selbst hielt es dann für besser ein paar maschen dafür aufzugeben.  für den apport wurden besen verschiedener borstigkeit verwendet. grade hier ist der anspruch in der ausführung wohl anders als im IPO, grade im bereich der präsentation.
bei der distanzkontrolle waren leider die strohballen etwas ungünstig positioniert, aber der eine oder andere hund rutschte dann in den wechseln doch immer ein stück vor, bestimmt, damit wir ihn besser sehen konnten :i_
die beißarbeiten waren gut einsichtig. entgegen der vollschutzanzüge, die ich jetzt kenne, werden im global die unterarme und unterschenkel des kostüms mit jute abgesetzt. und alle hunde, die ich gesehen habe, haben auch nur in diesem bereich gebissen. interessant auch, dass beim langen gang, für mich jedenfalls, die hund trotz geschwindigkeit sehr viel kontrollierter in den anbiss gehen. würden sie die geschwindigkeit mitnehmen, so kann ich mir als helfer nicht vorstellen überhaupt stehen bleiben zu können. vielleicht mag es daran liegen, dass der hund in der gleichen situation kurz vor dem decoy abgerufen wird bzw. arm und bein nicht ausgestellt werden und in bewegung sind?! ich weiß es nicht.
durch die nähe zu den kampfhandlungen war auch schön die arbeit der decoys zu sehen. für mich eine ausgewogene gleiche arbeit bei allen hunden. zudem dann eben auch die arbeit mit zwei decoys, wo dann doch zumindest ein hund der meinung gewesen ist, dass er sich den nächstbesten klapperkumpel nimmt, nicht den, der den hf auf dem kieker hat. auch war bei einem das objekt, an dem er stand nichts wert, son oller plastikstuhl, dass er ihn hat sich klauen lassen
man hat also einiges gesehen, auch viel geschmunzelt.
ja, und am ende konnte man dann noch mit seinem hund auf den platz, ihn an alles equipment heranführen, bischen arbeiten und, wenn gewollt, auch ein wenig in die ringwelt eintauchen. in dem moment habe ich mich geärgert nicht besser englisch sprechen zu können. holländisch kann ich über plattdeutsch wegmachen, aber bei den belgiern ist man damit nix.
das catering war super, bald noch von der auswahl zuviel des guten, ich hatte einen guten gesamteindruck von dieser veranstaltung. protestler gabs vor den toren nicht, paar ipoler aus verschiedenen verbänden als zuschauer dabei.
der juni ist vorgemerkt.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Beiträge: 897
Themen: 2
Registriert seit: Jan 2009
NVBK-Globalring,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172345#post172345 schrieb:Eine ganz miese Nummer ist es jedoch, Hundeführern, die einen Hund "ohne Pappe" haben ( es waren insgesamt 5 Interessenten), zu sagen, das " dafür gesorgt wird", das sie noch nicht einmal eine BH in einem VDH-Verein führen werden können, wenn sie denn "in der Dissidenz auch nur guten Tag sagen". Sie sind dann zwar nicht gestartet, haben aber dennoch guten Tag gesagt. Wie ärmlich, wie verbittert muß man sein, wovor hat man Angst, wenn man auf diese Art und Weise vorgeht? Abgesehen davon, das es eh Humbug ist, sowas zu erzählen.
es ist eben kein humbug,vdh sowie fci sehen nunmal sanktionen vor wenn man disidenzvereine unterstützt oder an deren veranstaltungen teilnimmt.
erbärmlich und verlogen ist es wenn man den menschen wieder besserem wissen verkauft das es nicht so ist.
mfg erwin
Beiträge: 50
Themen: 6
Registriert seit: Feb 2016
ach Erwin...... es ist schwer, einfach dies im Raum stehen zu lassen oder doch Stellung zu nehmen. Neben den europäischen Menschenrechten gibt es dies:
Art. 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner
Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht
gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Rechte anderer werden verletzt, wenn sie eingeschränkt werden. Dies wäre bei einer Teilnahme aber nicht der Fall. Für mich kannman Freiheitsrechte nur dann geringschätzen, wenn man sie selber - warum auch immer- nicht ausleben kann / darf / will- AMEN!
( Grundgesetz : Im Bewußtsein seiner Verantwortung.....Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.) Aber in der Hundeszene ist es eher die Regel als die Ausnahme, das Recht einer veremintlich höheren Instanz als unantastbar zu sehen. Wenn ich daran denke, wie früher viele sich unterwürfig verhielten, wenn mal ein Polizei-DHF in Dienstkleidung in den Verein kam.......
Beiträge: 897
Themen: 2
Registriert seit: Jan 2009
ich bin nicht der richtige ansprechpartner wenn es um die regularien von vdh und fci geht. fackt ist das es so ist.
im übrigen steht es doch jedem frei an euren veranstaltungen teilzunehmen.
ich glaube auch nicht das das grundgesetz oder die menschenrechte davon berührt werden.
vereinsrecht unterliegt auch immer dem bgb und satzungen und regularien dieser dachverbände sind von ag genehmigt .
also nocheinmal.
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172348#post172348 schrieb:es ist eben kein humbug,vdh sowie fci sehen nunmal sanktionen vor wenn man disidenzvereine unterstützt oder an deren veranstaltungen teilnimmt.
erbärmlich und verlogen ist es wenn man den menschen wieder besserem wissen verkauft das es nicht so ist.
mfg erwin
mfg erwin
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172352#post172352 schrieb:ich glaube auch nicht das das grundgesetz oder die menschenrechte davon berührt werden.
Natürlich nicht. Die FCI Statuten sind absolut konform.
Nur einige Mitglieder in einigen dem FCI angeschlossenen Vereinen akzeptieren die Regeln ihres eigenen Verbandes nicht. Austreten wollen sie aber auch nicht. Ist wie mit SV Mitgliedern, die tackern, obwohl es der Verein (und nicht nur der Staat) verbietet. Austreten wollen die auch nicht. Die bleiben Mitglied und bescheissen den eigenen Verein.
Wenn der Dissidenzverein dann noch durch Zusicherung der Anonymität dabei hilft, den anderen Verband zu bescheissen, kommt einem das schon sehr bekannt vor.
Klare Kante wäre: wenn mir die Regeln meines Vereins nicht passen, dann kämpfe ich für eine Änderung. Verliere ich den Kampf, halte ich mich an die Regeln oder trete aus.
Beiträge: 3.046
Themen: 210
Registriert seit: Sep 2022
das sind richtige Probleme..... ;(
Bye Uwe
Beiträge: 1.526
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2007
bru-no,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172353#post172353 schrieb:erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172352#post172352 schrieb:ich glaube auch nicht das das grundgesetz oder die menschenrechte davon berührt werden.
Natürlich nicht. Die FCI Statuten sind absolut konform.
Nur einige Mitglieder in einigen dem FCI angeschlossenen Vereinen akzeptieren die Regeln ihres eigenen Verbandes nicht. Austreten wollen sie aber auch nicht. Ist wie mit SV Mitgliedern, die tackern, obwohl es der Verein (und nicht nur der Staat) verbietet. Austreten wollen die auch nicht. Die bleiben Mitglied und bescheissen den eigenen Verein.
Klare Kante wäre: wenn mir die Regeln meines Vereins nicht passen, dann kämpfe ich für eine Änderung. Verliere ich den Kampf, halte ich mich an die Regeln oder trete aus.
als wenn das nur für den SV zutrifft
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172354#post172354 schrieb:das sind richtige Probleme..... ;(
das finde ich auch, uwe.
aus einem kleinen forumstreffen ist leider nichts geworden, allerdings waren zumindest noch 3 weitere da, von denen ich weiß, dass sie hier auch registriert sind.
mir ist diese diskussion echt latte. es geht, wie immer, nur um macht und recht. und wenn man mitbekommt, was auch unter dem dach der FCI möglich ist...
wer ohne schuld ist, der werfe den ersten stein. und das meine ich nicht nur bezogen auf den hundesport.
es war eine feine kleine hundesportveranstaltung, die mir gefallen hat. und in keinem gespräch auch mit fci-ipo orientierten hundesportlern dort ist dies hier thema gewesen. hier stand der hundesport und das miteinander im vordergrund.
du hattest gefragt, ich habe meinen eindruck widergegeben.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Beiträge: 3.046
Themen: 210
Registriert seit: Sep 2022
Hallo Reinhard,
danke für das Feedback. Ich hatte mir auch vorgenommen, diese Veranstaltung zu besuchen/ zu unterstützen. Ich hätte auch keine Bange vor dem VdH. Leider hat es nicht geklappt.
Hoffe, dass ich es nachholen kann.
Bye Uwe
[quote='bru-no','http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172353#post172353'
Wenn der Dissidenzverein dann noch durch Zusicherung der Anonymität dabei hilft, den anderen Verband zu bescheissen, kommt einem das schon sehr bekannt vor.
Klare Kante wäre: wenn mir die Regeln meines Vereins nicht passen, dann kämpfe ich für eine Änderung. Verliere ich den Kampf, halte ich mich an die Regeln oder trete aus.[/quote]
Mit Verlaub Uwe, aber von einem Administrator würde ich mir schon eine etwas regelgetreuere Haltung wünschen, wobei Wünsche ja nicht unbedingt in Erfüllung gehen.
Wenn Du gerne " break the rules " propagieren möchtest - Dein Statement. Korrekt finde ich es nicht - auch wenn es im Rahmen des Zeitgeistes trend sein sollte.
|