Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Was macht ihr gegen Zecken?
#91
Klinky,index.php?page=Thread&postID=67925#post67925' schrieb:Auf Knoblauch im Futter gab´s mal Mecker von meiner damals 4jährigen Tochter. "Mama, mach Villie kein Knoblauch in´s Futter. Ich mag das nicht." (Das Kind ernährte sich damals hauptsächlich von Hundefutter.)

So kann es gehen, ich lach mich schlapp !!! _b_

Ludger
[b]
Nicht der Hund ist der Schüler dem alles beizubringen ist, sondern der Mensch muss lernen, sich so zu verhalten, dass der Hund macht, was wir von ihm erwarten und wollen.
Nie sollst Du deinen Hund je schlagen, wenn er mal einen Fehler macht. Denk erst nach, dann wirst du sagen: "DEN FEHLER HAB ICH SELBST GEMACHT !!!"
Zitieren
#92
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67912#post67912' schrieb:Wenn jemand aber schreibt, er gebe seinen Hunden öfter frischen Knoblauch gehackt ins Futter, sagt dies ja gerade nichts über die Dosierung aus. Somit war mein Einwurf weniger als Kritik, denn als Hinweis auf ein der Formulierung nach ja durchaus mögliches "Zuvieldesguten" zu verstehen.

Hallo Nina,

dann mußt Du diese Anmerkung aber z.B. auch bei jeder Frage bringen die irgend ein Hundefutter betrifft. Denn auch wenn ich von diesem zu viel gebe füge ich meinem Hund schwere Gesundheitsschäden zu und bringe ihn irgendwann damit um.

Bei Knoblauchpräparaten (z.B. dem Granulat von Köber's) steht eine Dosierungsanleitung auf der Packung. Und mir ist bisher noch niemand begegned der seinem Hund bei der Verabreichung von frischem Knoblauch eine ganze Knolle am Tag oder gar mehr verfüttert hat.

Übrigens besitzen die betreffenden Inhaltstoffe des Knoblauchs die gleiche schädigenede Wirkung auf unsere Zellen. Da lautet der allgemeine Tenor aber "Knoblauch ist gesund" und niemand warnt vor einer "Knoblauchvergiftung".


NinaD,index.php?page=Thread&postID=67912#post67912' schrieb:Auch frage ich mich, ob Knoblauch als zuverlässiger Zeckenschutz überhaupt tauglich ist. Wer hat da Erfahrungswerte?

Ich habe Erfahrungswerte. Und zwar sehr gute. Wobei der Knoblauch alleine die Karre nicht aus dem Dreck fahren kann wenn z.B. die Gesamternährung eines Hundes nicht stimmt oder sein Allgemeizustand aus einem anderen Grund nicht der beste ist. Hier wäre für mich ein starker Parasitenbefall (wozu auch Zecken gehören) meines Hundes übrigens ein Hinweis darauf mir mal über seinen allgemeinen Gesundheitszustand Gedanken zu machen.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#93
Antje,index.php?page=Thread&postID=67935#post67935' schrieb:Hier wäre für mich ein starker Parasitenbefall (wozu auch Zecken gehören) meines Hundes übrigens ein Hinweis darauf mir mal über seinen allgemeinen Gesundheitszustand Gedanken zu machen.

muß nicht immer zutreffen!
Wir haben schon immer mehrere Hunde. Eine Hündin hat in Punkto Zeckenbefall immer alle getoppt! Wenn andere mit 3 Zecken vom Spaziergang zurückkommen, hat sie 20! Auch wenn wir uns mal Flöhe eingefangen haben, sitzen die meisten auf diesem Hund. Die Hündin wird dieses Jahr 12 Jahre alt, sie lebt seit ihrer Geburt bei uns, war in ihrem Leben keinen Tag krank, im Sport hat sie viel geleistet.

Gruß,

Barbara
Zitieren
#94
Hallo Barbara,

auch Individuen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen können arbeiten und ein normales Alter erreichen. Ohne diese Beeinträchtigungen wären sie aber u.U. noch leistungsfähiger oder würde älter werden. Ich kannte einige Hunde die mit chronischen Erkrankungen im Leistungssport erfolgreich geführt worden sind.

Eine Bekannte von mir hat eine Hündin bei der man seit ca. 6 Jahren von einer Tumorerkrankung weiß. Inzwischen ist die Hündin in einem Alter in dem man es durchaus als normal betrachten würde wenn ein DSH stirbt. Ich hoffe sie hat noch ein, zwei, vielleicht auch drei schöne Jahre. Dann hätte sie das Durchschnittsalter der DSHs um einiges überschritten. Trotzdem ist diese Hündin nicht gesund. Auch wenn Du ihr ihre Erkrankung nicht ansehen würdest wenn Du sie irgendwo treffen würdest.

Ein übermäßiger Parasitenbefall hat immer eine Ursache. Und wenn ein Hund unter mehreren bei gleichen Haltungsbedingungen einen höheren Parasitenbefall aufweist als die anderen Hunde wäre ich persönlich immer vorsichtig. Bei viele Organerkrankungen werden klinische Symptome meist erst dann sichtbar wenn das betreffende Organ seine Funktionen bereits zum überwiegenden Teil eingebüßt hat.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#95
Hallo Antje,

seit 3 Jahren lasse ich bei dieser Hündin jährlich einen großen Blutcheck machen, wie bei allen unseren Hunden ab einem gewissen Alter. Alle ihre Werte sind absolut in Ordnung! Und für ihr Alter ist sie auch noch topfit, läuft sogar noch mehrmals wöchentlich mehrere Kilometer am Pferd mit, und ist die absolute Chefin im Rudel.

Letzten Sommer mit 11 Jahren habe ich sie noch mal spaßeshalber in der Veteranenklasse ausgestellt, die sie problemlos gegen deutlich jüngere Konkurrenten gewann;-)

Gruß,

Barbara
Zitieren
#96
Hallo Barbara,

ich freue mich daß Du eine so fitte ältere Hündin hast. Und finde es prima daß Du regelmäßige Laborchecks bei Deinen Hunden machen läßt. Die meisten Hundehalter ziehen so etwas ja gar nicht in Erwägung.

Trotzdem wäre ich persönlich immer mißtrauisch wenn ein einzelner meiner Hunde anfälliger in Bezug auf Parasiten wäre als die anderen. Weil sich Parasiten immer das gesundheitlich schwächste Individuum einer Herde etc. aussuchen.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#97
Liebe Leute,

ich verabreiche Knoblauch schon über 20 jahre und es hatte kein Hund jemals Probleme damit.

Ludger
[b]
Nicht der Hund ist der Schüler dem alles beizubringen ist, sondern der Mensch muss lernen, sich so zu verhalten, dass der Hund macht, was wir von ihm erwarten und wollen.
Nie sollst Du deinen Hund je schlagen, wenn er mal einen Fehler macht. Denk erst nach, dann wirst du sagen: "DEN FEHLER HAB ICH SELBST GEMACHT !!!"
Zitieren
#98
Hallo Ludger,

wieviel Knoblauch pro Hund gibst du und in welchesm Abstand (3x/Woche).

Ich habe momentan 2 kleine Terrier,die jeder 3x/Woche (Mo-Mi-Fr) je eine Zehe bekommen.Sie haben bisher noch keine Zecken gehabt.


Quinn
Zitieren
#99
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67912#post67912' schrieb:Auch frage ich mich, ob Knoblauch als zuverlässiger Zeckenschutz überhaupt tauglich ist. Wer hat da Erfahrungswerte?


Ich habe Erfahrungswerte. Und zwar sehr gute.[/quote]

Könntest du deine Erfahrungswerte konkretisieren? Big Grin

Wieviel Knoblauch(granulat?) fütterst du genau? Und vor allem: kann die Fütterung des Knoblauchs, was die Schutzwirkung gegen Zecken anbelangt, bei einem alten Hund (fast 15-jährig), der nicht übermäßig von Zecken heimgesucht wird, aber eben immer mal wieder, z.B. das Scaliborhalsband komplett ersetzen (mit dem ich persönlich bislang übrigens immer äußerst zufrieden war..)?



Antje,index.php?page=Thread&postID=67944#post67944' schrieb:Eine Bekannte von mir hat eine Hündin bei der man seit ca. 6 Jahren von einer Tumorerkrankung weiß. Inzwischen ist die Hündin in einem Alter in dem man es durchaus als normal betrachten würde wenn ein DSH stirbt. Ich hoffe sie hat noch ein, zwei, vielleicht auch drei schöne Jahre. Dann hätte sie das Durchschnittsalter der DSHs um einiges überschritten. Trotzdem ist diese Hündin nicht gesund. Auch wenn Du ihr ihre Erkrankung nicht ansehen würdest wenn Du sie irgendwo treffen würdest.

Ein übermäßiger Parasitenbefall hat immer eine Ursache. Und wenn ein Hund unter mehreren bei gleichen Haltungsbedingungen einen höheren Parasitenbefall aufweist als die anderen Hunde wäre ich persönlich immer vorsichtig. Bei viele Organerkrankungen werden klinische Symptome meist erst dann sichtbar wenn das betreffende Organ seine Funktionen bereits zum überwiegenden Teil eingebüßt hat.




Mein Hund hatte auch mit 12 Jahren einen Darmtumor, er scheint aber nach dem derzeitigen Stand der Dinge überwunden zu sein.

Kannst du dazu vielleicht auch noch etwas schreiben? Ich denke mal, bei einem nicht top gesunden Hund mit einwandfreiem Immunsystem würdest du eher nicht zu "Knoblauchexperimenten" raten, oder?





LG

Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
Zitieren
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Könntest du deine Erfahrungswerte konkretisieren? Big Grin

Hallo Nina,

meine Hunde haben so gut wie keine Zecken. Big Grin Im letzten Jahr hatte ich insgesamt drei Zecken bei fünf Hunden. Wobei eine Zecke von einem Hund wahrscheinlich mitgebracht wurde, d.h. ich habe sie kurz nach der Übernahme des Hundes bemerkt.

Wobei, wie schon gesagt, der Knoblauch alleine nicht die Karre aus dem Dreck ziehen kann. Er gehört bei mir zur Ernährung der Hunde dazu, wie andere Nahrungsbestandteile auch (Kräuter, Algen, Bierhefe, Obstessig etc.). Und jahreszeitlich bedingt wechseln diese Futterergänzungen bzw. die Zusammensetzung der Kräuter welche die Hunde erhalten (frisch oder in einer Mischung).

NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Wieviel Knoblauch(granulat?) fütterst du genau?


Ich halte mich bei Kräutermischungen (in denen u.a. Knoblauch enthalten ist) bzw. bei dem Granulat von Köber's an die Dosierungsanleitung. Bei letzerem ist das, glaub ich, 1 TL pro DSH. In den ersten ca. 10 Tagen ist es gut bei Kräutermischungen (z.B. Ismo-Super-B) die empfohlene Gabe zu verdoppeln.

Bei frischem Knoblauch muß man probieren wie viel ein Hund benötigt damit eine Schutzwirkung erzielt wird. Ich hab bisher nicht mehr als 1 Zehe am Tag pro Hund benötigt, nach einiger Zeit dann weniger bzw. den Knoblauch nur noch alle zwei Tage gegeben.

NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:vor allem: kann die Fütterung des Knoblauchs, was die Schutzwirkung gegen Zecken anbelangt, bei einem alten Hund (fast 15-jährig), der nicht übermäßig von Zecken heimgesucht wird, aber eben immer mal wieder, z.B. das Scaliborhalsband komplett ersetzen

Das könnte so sein. Wenn ein Hund ein regelrechter Zeckensammler ist, wird man ihn nur mit Knoblauch nicht zeckenfrei bekommen. Aber bei einem Hund, der ohne irgend einen Schutz nur wenig zeckenanfällig ist, kann Knoblauch (evtl. in Verbindung mit Bierhefe) eine ausreichende Schutzwirkung erzielen.


NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Mein Hund hatte auch mit 12 Jahren einen Darmtumor, er scheint aber nach dem derzeitigen Stand der Dinge überwunden zu sein.

Kannst du dazu vielleicht auch noch etwas schreiben? Ich denke mal, bei einem nicht top gesunden Hund mit einwandfreiem Immunsystem würdest du eher nicht zu "Knoblauchexperimenten" raten, oder?

Wie schon gesagt, für mich ist Knoblauch kein "Experiment", sondern ein natürlicher Bestandteil der Ernährung meiner Hunde, wie andere Kräuter auch (momentan z.B. junger Löwenzahn). Es gibt einzelne Individuen (nicht nur beim Hund), die einzelne Kräuter oder andere Nahrungsmittelbestandteile nicht vertragen. Bei denen sollte man dann diese Kompnenten weg lassen. Aber ansonsten beziehe ich nach Möglichkeit eine breite Auswahl an Nahrungsmitteln in die Ernährung ein. Wenn ein Hund nicht Diät halten muß, d.h. bestimmte Sachen ganz sicher nicht fressen darf, würden ich immer versuchen möglichst viele Komponenten in seine Ernährung mit einfließen zu lassen. Auch Knoblauch bei einem Tumorhund. Natürlich angemessen und anfangs, wenn der Hund etwas noch nicht kennt, vorsichtig.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste