30-03-2009, 05:03
Hi Mika,
Deine Kopie in allen Ehren, aber Du hast dies aus einer Seite kopiert, in dem dieser Zusatz gänzlich fehlt:
..."es ist zu verhindern, dass Kinder, insbesondere unter 2-jährige,das Halsband anfassen, damit spielen, oder es in den Mund nehmen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass Kleinkinder keinen längeren, intensiven Kontakt, beispielsweise durch gemeinsames Schlafen mit einem halsbandtragenden Hund, haben". Original (der komplette Beipackzettel -ohne etwasweggelassen zu haben )bei: http://www.intervet.de
Warum wohl hat Deine Kopiequelle dies nicht erwähnt
Mir scheint, daß Du nicht weißt, daß das Deltamethrin ein Neurotoxin ist und weniger über die Nahrungsaufnahme aufgenommen wird, als über die Einatmung über Lunge und das Atmungsorgan Haut ! siehe folgende Anmerkungen:
Immer wieder wird behauptet, daß die “geringen“ Mengen von Pyrethroiden die in den menschlichen Organismus gelangen, keine Giftwirkung haben können. Als Beweis werden die durch die WEG festgelegten ADI-Werte angeführt, die angeben, welche Dosis der Mensch täglich zu sich nehmen kann, ohne zu erkranken. ADI-Werte aber sind aus Tierversuchen hergeleitet worden und gehen davon aus, daß die Gifte
mit der Nahrung gegessen werden (oraleApplikation).
Tatsächlich aber werden Pyrethroide die zur Anwendung kommen, an Schwebestäube der luftgebundenen Gifte über die Atmung aufgenommen(pulmonale Applikation). Derart aufgenommene Gifte erreichen über den sogenannten kleinen Blutkreislauf sofort das zentrale Nervensystem.
Der unmittelbare Transport der Pyrethroide ins Hirn entspricht eher einer intercerebralen als den einer inhaltiven Applikation.
Damit wird zur inhalativen Toxizität eine weitere Toxizität erreicht (etwaFaktor 10000 gegenüber der oralen Toxizität). In Tabelle 2 (kann ich Dir gerne zukommen lassen) wird dies am Beispiel von Deltamethrin verdeutlicht. Daraus folgt, daß Deltamethrin intercerebral 250 000mal giftiger wirkt als oral. Für Deltamethrin wird ein ADI-Wert für den Menschen von 0,01 mg/kg Kg (BOA 1994) angegeben als Dosis, die völlig unschädlich sein soll. Andererseits reicht diese Dosis, um eine Maus zu töten. Die letale Dosis am Nagetier ist also genauso groß wie die täglich duldbare Aufnahmemenge beim Menschen.
Womit letztendlich jeder Hundehalter seinen Hund vor Zecken schützt ist diesem selbst überlassen.
Allerdings Deine Verharmlosung und Dein Schönreden ...die Halsbänder seien so ungiftig, daß sie gefressen werden können, Kleinkinder nicht schädigen können etc. ist schon sehr Hahnebüchen. Zumal ein Mensch einige Jahre älter wird als ein Hund.
Pyrethroide akkumulieren im menschlichen wie tierischen Körper (d.h. sie reichern sich pö a pö an und machen ganz still und leise da und dort kleine Schädigungen, welche letztendlich dann Jahre später katastrophale Auswirkungen haben können). Solltest Du als Orthopäde (hast Du in Deinem Profil angegeben) eigentlich wissen.
Juddel
...im übrigen, ich :klugscheiss: habe jahrelang beruflich mit diesen Mitteln gearbeitet und weis wovon ich schreibe.
Deine Kopie in allen Ehren, aber Du hast dies aus einer Seite kopiert, in dem dieser Zusatz gänzlich fehlt:
..."es ist zu verhindern, dass Kinder, insbesondere unter 2-jährige,das Halsband anfassen, damit spielen, oder es in den Mund nehmen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass Kleinkinder keinen längeren, intensiven Kontakt, beispielsweise durch gemeinsames Schlafen mit einem halsbandtragenden Hund, haben". Original (der komplette Beipackzettel -ohne etwasweggelassen zu haben )bei: http://www.intervet.de
Warum wohl hat Deine Kopiequelle dies nicht erwähnt

Mir scheint, daß Du nicht weißt, daß das Deltamethrin ein Neurotoxin ist und weniger über die Nahrungsaufnahme aufgenommen wird, als über die Einatmung über Lunge und das Atmungsorgan Haut ! siehe folgende Anmerkungen:
Immer wieder wird behauptet, daß die “geringen“ Mengen von Pyrethroiden die in den menschlichen Organismus gelangen, keine Giftwirkung haben können. Als Beweis werden die durch die WEG festgelegten ADI-Werte angeführt, die angeben, welche Dosis der Mensch täglich zu sich nehmen kann, ohne zu erkranken. ADI-Werte aber sind aus Tierversuchen hergeleitet worden und gehen davon aus, daß die Gifte
mit der Nahrung gegessen werden (oraleApplikation).
Tatsächlich aber werden Pyrethroide die zur Anwendung kommen, an Schwebestäube der luftgebundenen Gifte über die Atmung aufgenommen(pulmonale Applikation). Derart aufgenommene Gifte erreichen über den sogenannten kleinen Blutkreislauf sofort das zentrale Nervensystem.
Pyrethroide können dort aufgrund ihrer physikalchemischen Eigenschaften(Molmasse und Kow-Wert) die Blut-HirnSchrankedurchdringen (FABIG [size=12]1990) und jede Region des Hirns erreichen, insbesondere das Stammhirn, das elementare Lebensvorgänge steuert (JAUMANN1994).[/size]
Eingeatmet wirken Pyrethroide um mehrere Zehnerpotenzen giftiger, als dieselbe Dosis bei oraler Aufnahme wirken würden.Der unmittelbare Transport der Pyrethroide ins Hirn entspricht eher einer intercerebralen als den einer inhaltiven Applikation.
Damit wird zur inhalativen Toxizität eine weitere Toxizität erreicht (etwaFaktor 10000 gegenüber der oralen Toxizität). In Tabelle 2 (kann ich Dir gerne zukommen lassen) wird dies am Beispiel von Deltamethrin verdeutlicht. Daraus folgt, daß Deltamethrin intercerebral 250 000mal giftiger wirkt als oral. Für Deltamethrin wird ein ADI-Wert für den Menschen von 0,01 mg/kg Kg (BOA 1994) angegeben als Dosis, die völlig unschädlich sein soll. Andererseits reicht diese Dosis, um eine Maus zu töten. Die letale Dosis am Nagetier ist also genauso groß wie die täglich duldbare Aufnahmemenge beim Menschen.
Womit letztendlich jeder Hundehalter seinen Hund vor Zecken schützt ist diesem selbst überlassen.
Allerdings Deine Verharmlosung und Dein Schönreden ...die Halsbänder seien so ungiftig, daß sie gefressen werden können, Kleinkinder nicht schädigen können etc. ist schon sehr Hahnebüchen. Zumal ein Mensch einige Jahre älter wird als ein Hund.
Pyrethroide akkumulieren im menschlichen wie tierischen Körper (d.h. sie reichern sich pö a pö an und machen ganz still und leise da und dort kleine Schädigungen, welche letztendlich dann Jahre später katastrophale Auswirkungen haben können). Solltest Du als Orthopäde (hast Du in Deinem Profil angegeben) eigentlich wissen.
Juddel
...im übrigen, ich :klugscheiss: habe jahrelang beruflich mit diesen Mitteln gearbeitet und weis wovon ich schreibe.
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."
Ernst R. Hauschka
Ernst R. Hauschka


(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)