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Fütterung bei körperlicher und geistiger Beanspruchung
#21
Soviel ich weiß, haben Nudeln im ungegarten Zustand die dreifache Menge an Kohlehydraten und Eiweise, je weicher man die Nudeln kocht, desto weniger Kohlehydrate und Eiweise.

Grüßchen
Herbert
Neid ist die höchste Form der Anerkennung
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#22
Hallo Herbert,

na das ergibt sich doch schon aus der Wasseraufnahme ( = Gewichtszunahme) beim Kochen.

Aus 500g trockenen Hartweizennudeln koch ich für meinen Schnauzer 2 kg weiche ("gare") Nudeln.

Dann sind in 500g gekochten Nudeln natürlich "nur" 1/4 der Kohlehydrate und Eiweisse der (500g) ungekochten Nudeln. Denn hinzugekommen ist ja nur das Wasser vom Kochen.

Übrigens gute Erfahrungen habe ich mit Nudeln + Käse-Sahnesosse (selbstgerührt aus Sahne + Emmentalerkäse) anstelle von Flocken und Gemüse zum Fleisch gemacht. Damit nimmt meiner gut zu, wenn dies mal notwendig sein sollte.

Gruß,

Claudi a
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#23
Ich nehm von Nudeln mit Käse-Sahne-Soße auch gut zu... Rolleyes
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#24
Hallo zusammen,

wenn ich Eure Beiträge so lese, könnte man zu dem Schluß kommen, dass ihr WAHNSINNIGE Leistungen von Euren Hunden abverlangt.

Wozu das alles?

2 oder 3 die Woche zum Übungsplatz.... (mit dem Auto)

10 -15 Min. UO

10- 15 Min SD

das wars.
Sorry hab das Fährten vergessen.

Wo bitte ist den hier die Leistung für den Hund? Und wozu braucht er dann so ein ausgeklügeltes Fütterungssystem?
Die heutigen Fertigfutter sind alle so gestrickt das die Hunde eine ausgewogene Ernährung erhalten.

Also ich denke man sollte es nicht übertreiben.
Oder meint ihr, das sich ein Schäfer, dessen Hund den ganzen Tag an der Herde ARBEITET diese Gedanken macht?

@Dürken
Deine Einstellung wird mir immer sympatischer....

Schöne Grüße vom Niederrhein

Reiner
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#25
Tja Reiner,

das liest sich ja gut und schön.
Und zumindestens bei meinem Hund hast Du Recht, daß der bei weitem nicht die Laufleistung am Tag bringen muss, wie der Hund eines Schäfers.

Nur was tust Du, wenn Dein Hund trotz "gutem" Trockenfutter (und ich hab mehrere hochwertige Futter probiert) einfach zu dünn ist?

Meiner hat zumindestens bisher einmal (in diesem Frühjahr) eine Kur mit viel Fett und Kohlehydrate gebraucht, um mal zu einer normalen Figur zu kommen.
Und da schäm ich mich auch nicht für. Auch wenn er nur 5 Tage die Woche arbeitet.

Gruß,

Claudia
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#26
Hallo Claudia,

ich denke das ist wie beim Menschen der eine braucht nur was FETT gedrucktes in der Zeitung zu lesen dann nimmt er zu.. Rolleyes

Aber mal im Ernst, könnte ja vielleicht auch auf eine Erkrankung zurückzuführen sein, dass dein Hund nicht zu nimmt?

Also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich mit allen "normalen" Trockenfutter ausgekommen bin und ich hatte bereits 6 Hunde.

Ganz im Anfang hab ich hier und da mal PAnsen dazu gefüttert und das war es aber auch.

Schöne Grüße vom Niederrhein

Reiner
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#27
Nun, als Themenstarterin habe ich nun doch noch einmal ein paar anmerkungen:

1. Ich habe bewusst unter dem Thema "Barfen" gepostet, da ich eben KEIN TROCKENFUTTER mehr füttere (und das aus gutem Grund).

2. Ich bin durchaus auch der Meinung, wie von einigen hier gepostet, dass man beim Barfen mit einer ausgewogenen Futterzusammenstellung und einer den jeweiligen Lebensumtänden des Hundes angepassten Ration (Menge) die allermeisten Bedürfnisse gut abdeckt. So habe ich es bislang selbst im Regelfall gehandhabt und werde dies auch sicherlich weiterhin so tun.
NUR, was ist in einer konkreten Phase die richtige Zusammenstellung? Bleibt diese tatsächlich immer gleich (vom Welpen bis zum Senior) und nur die Menge des Futters erhöht sich, bzw. wird verringert?
Hm, mag sein, ist mir persönlich im Hinblick auf eine möglichst optimale Ernährung jedoch eine zu einfache Aussage. Mag ebenso sein, dass dies für einige zu kompliziert, zu wissenschaftlich, zu theoretisch, umständlich etc. gedacht ist. Aber Tipps zu bestimmten Entwicklungsmöglichkeiten des Hundes, unter Berücksichtigung der Wirkungsweise bestimmter Futtersorten, kann man nur erhalten, wenn man eben diese Wirkungsweisen kennt. Und genau dabei habe ich mir -speziell zu den oben gesposteten, für mich im Moment interessanten Phasen- Erfahrungsberichte und Tipps von erfahreneren Barfern, als ich es bin erhofft - und habe diese ja auch erhalten.

Gruß
Petra
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#28
Hallo Reiner,

eine Erkrankung wars wohl nicht.

Denn nach Umstellung auf Frischfleisch + Gemüse / Haferflocken-Mix (nach der Frischfleisch - Nudeln mit Käsesahnesosse - Gemüse - Diät) kommt er mit einer normalen Ration aus und hat eine gute Figur.

Er gehört halt nicht zu der Sorte Hund, die Getreide und Gemüse in jeder Form (vorallem nicht in der von der Futtermittelindustrie verarbeiteten Form) verdaut. Und Reis geht schonmal garnicht.

Ich betrachte das nicht als Krankheit - denn ich bin auch nicht gut ernährt, wenn ich Tütensuppen oder ähnliches über längere Zeit als Hauptnahrungsmittel zu mir nehme.

Aber wie Petra schon sagte: Wir sind hier im Bereich "Barf" - und da wirst Du kaum jemand finden, der den Hinweis, daß Trockenfutter die richtige Lösung ist, mit Applaus bedenkt.
Meist hat jeder einen Grund, warum er denn barft und nicht die Tüte leert.

Gruß,

Claudia
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#29
Hi Claudia,

war auch nicht so gemeint.

Bin nur der Meinung, dass man die ganze nicht zu theoretisieren sollte.

Jeder Hund (genau wie jeder Mensch) verarbeitet das verabreichte Futter eben anders.

Aber es ging ja auch um den gesteigerten Energiebedarf und deshalb eben auch mein EINWURF bezüglich der zu erbringenden Leistung unserer Hunde.

Komm vertragen wir uns wieder... Rolleyes :c:

Schöne Grüße vom Niederrhein

Reiner
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#30
Hallo Reiner,

kein Problem Big Grin

Gesteigerter Energiebedarf ist aber sicher auch was "relatives".

Ein 20 monatiger junger Hund (wie meiner), der auch körperlich noch im Aufbau ist, für den betrachte ich einen Tag wie heute - wo er morgens ne Fährte von 350 Schritt - mittags und am frühen Nachmittag je ne Einheit Unterordnung - und abends dann nochmal eine Spielrunde absolviert hat - schon als einen Tag, wo er Leistung erbracht hat.

Allerdings fütter ich an solchem Tag nicht mehr, als an einem Tag, an dem er weniger macht. Ich weiss allerdings, daß ein Wurfbruder, der garnicht gearbeitet wird und nervlich etwas ruhiger veranlagt ist nur ca. 60% der Kalorien im Wochendurchschnitt verputzt, wie meiner. Und der ist runder, als meiner.

Ich betreibe mit meinem allerdings keinen Leistungssport - davon sind wir weit entfernt. (Und dafür hab ich auch nach landläufiger Meinung die falsche Rasse an der Leine Big Grin Big Grin )

Und zum theoretisieren: Das muss man schon ein wenig (ich betone ein wenig), wenn man nicht die perfekte Zusammenstellung aus der Tüte holt, sondern selber zusammenstellt. Man sollte schon wissen, was Hund so braucht an Nährstoffen, sonst hat man schnell nen fehlernährten Hund mit den entsprechenden Mangelerscheinungen (wie es ja auch viele fehlernährte Menschen gibt ...).

Gruß,

Claudia
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