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Moderne Ausbildung zum Apport??
Na denn......bin ich mal hier weg und halte meinen Mund bzw die Finger still.
Es war mal schön hier im Forum........bis der Hundesport hier zur reinen Theoriestunde wurde.......
Maresa ist also ein Er?! Sorry......für mich bleibt es beim ES. Denn ohne Namen.......so anonym.....nix für mich.
Dann wünsche ich euch mal noch viel Spass hier.......tschau
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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Es gibt auch eigentlich keinen Grund, so beleidigt zu sein. Lies doch einfach nur die Threads, die weniger theoretisch sind (sind ja nicht sooo viele...) und gut ist.

Für mich ist es auch ein Zeichen von Respekt, jemanden, den ich nicht kenne, als ein er oder sie zu sehen, alles andere halte ich für unhöflich. Dich spreche ich ja auch nicht als "es" an, obwohl Erko ein Hundename ist und wir uns noch nie persönlich begegnet sind. Glaube ich.

LG
Bine
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ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=185051#post185051 schrieb:
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=185049#post185049 schrieb:Schlaufe oder Schnurr erzeugt weniger Besitzanspruch beim Zerrspiel durch den HF,

Es ermöglicht die Reziprozität. Hunde können sehr gut unterscheiden, ob der HF durch die Schnur oder die Schlaufen einen leichten Zugriff hat. Wenn der Hund diese Dinge bevorzugt, signalisiert er eine Zerrspielaufforderung.

Dann wäre dieser der Typ Hund, den man beim Ranschleppen von Gegenständen mit Zerren daran bestätigt?! Technisches Verhalten wie Griffruhe wäre ersteinmal uninteressant, wichtig das eigenständige Bringen von Gegenständen, welches immer mit der jeweiligen Vorliebe des Hundes bestätigt wird.

Technisches Verhalten am Holz wird separat gearbeitet, wahrscheinlich geshaped und auch hier mit der
jeweiligen Vorliebe am Ende bestätigt?!

Ähnlich wie beim SD, wo man auf dem einen Spielfeld die Einstellung festigt, auf dem anderen die Technik, und dann beides zusammenführt?!
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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@ Erko zu deiner Aussage, du hättest Angst deinen Hund auf dem Forumtreffen auszupacken.
Keiner der vielschreibenden Theoretiker ist bisher auf einem Forumtreffen erschienen und hat gezeigt was er drauf hat. Von daher brauchst du also keine Angst haben.


MfG Thomas
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Sehr gut verstanden und erklärt!

Früher dachte man, dass man das vorher
gelernte ruhige Tragen und Halten des Holzes kaputt macht, wenn man
mit Zerrspiel im bzw. nach dem Vorsitz bestätigt. Das ist im Prinzip
der gleiche Aberglauben in der alten Ausbildung wie das eingeforderte
und erzwungene Halten des Ärmels durch Fixieren im Sitz nach dem
Schenken. In Wirklichkeit hat der ruhige Griff in der Übung mit dem
Verhalten während der Bestätigung nichts zu tun.

Wir suchen immer den stärksten
möglichen Verstärker. Wenn der Hund ein Zerrspieler ist, kommt die
Bestätigung dem Beißen und Kämpfen im SD sehr nahe, was ziemlich
optimal ist. In der Sekunde des sich Setzens drückt er quasi mit dem
Hintern den Buzzer, und der HF beginnt mit HZ und unverwechselbarer
Körperbewegung das Zerrspiel. Durch die Nutzung des Buzzereffekts
sind wir zeitlich sehr nahe am schnellen Rücklauf, den wir ja
verstärken wollen...im Prinzip wie bei Ninja Warrior :-) . Deshalb
machen wir im Training den längeren Vorsitz mit Präsentieren und
das Aus auch nur noch selten, wenn der Hund es kann.
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Meine Idee vom Apport ist eine ganz andere und so auch mein Training.

Das Kommando soll meinem Hund was sagen ? -> sitze gerade vor mir, schau mich an und halte das Holz ruhig.
-> Sitze gerade vor mir, lernt mein Hund beim HIER, auch da lasse ich den Hund nicht durch die Gegend rennen, HIER heißt nur ->sitze gerade vor mir !
Angelernt wird das ganze in der Box, so dass die gerade Ausrichtung immer gegeben ist.
Bleibt also nur noch "halte das Holz ruhig und schau mich an", genau dass ist es was ich meinem Hund lerne. Wenn es nach vielen Trainingseinheiten
für meinen Hund eine geile Sache geworden ist, das Holz sitzend ruhig vor mir zu halten, dann habe ich kein Problem mit schnellem Hinlauf, direkter Aufnahme und schnellem Rückweg.
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Diese Tests gestaltet dann man wie?

Der Hund muss ja völlig roh sein in Bezug auf Erfahrung im Apport, damit man Lernverknüpfung ausschließen kann...

Wirft man das MO und schaut, was der Hund macht?

Beute hat ja immer was mit Bewegung zu tun, während Spiel ja einen ganz anderen Hintergrund hat, wo sich allerdings auch Beuteverhalten ja wiederfinden kann.

Zwei Fallbeispiele im Test:

1. der Hund haut damit ab und beschäftigt sich alleine damit...

Er zeigt kein Apportverlangen. Wie ginge man dann vor?

2. der Hund kommt mit dem Gegenstand und fordert auf Distanz zu einem lustigen Jagdspiel auf...

Wie ginge man vor?

Wenn man die jeweilige Grundhaltung
Zum Apport ableiten kann, dann wäre sicher beim Hund 1 Voraussetzung, dass der Vorsitz besonders hochwertig ist, er darüber dann das MO Erlangen kann, um damit sich alleine zu beschäftigen, ähnlich wie es Akut beschreibt, dieses wäre dann am Ende auch das Holz. Habe da das von Lindt im Kopf.

Bei Hund 2 dann Distanzverkürzung durch Shapen, wo am Ende aber immer wieder der Wunsch des Hundes nach einem lustigen Jagdspiel bestätigt wird....
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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@silke,

Danke für Deine Beiträge. Sie sprechen mir auch aus dem Herzen. Du weißt doch wir Frauen DÜRFEN nach Bauchgefühl arbeiten :evil: :whistling: 8) Big Grin . Das theorisieren überlasse ich ebenfalls gerne anderen. Meine Erfahrung ist: Die "Theorie-Schwätzer" kriegen keinen Hund auf die "Kette". Deshalb müssen die ja als "Zaungäste" die tollsten Leistungen bringen, bzw. Ihre Hund sind in der Theorie schon Weltmeister … Auch Leute die 1 zu 1 irgendwelche Knuts und Co. kopieren kommen nicht weiter.

Weiter kommen die Hundesportler die eine gesunde Mischung machen und dabei Ihren Hund im Auge haben bezüglich des Typs was man am Bändel hat und die Ausbildung darauf abstimmen.

Angelika

P.S. Ich freue mich aufs Forum-Treffen. Meine Hunde kann ich jederzeit vorzeigen. Ob ich von den Theoretikern dafür 100 Punkte bekommen würde? … Ehrlich ist mir egal. Ich weiß was ich tue und warum ich so oder so ausbilde.
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Sieht man mal den Apport aus Ringsport-Sicht, wo dieser zu jeder Zeit mit unterschiedlichsten Medien abgefordert wird, man sich nicht auf Handlungsketten verlassen kann, so finde ich die Thematik interessant.

Das Topic wurde nicht von mir angeschoben, aber verschiedene Videos habe ich ja schon gebracht.

Also ich finde es gut.

Und andere Diskussionen, die mich nicht interessieren, daran nehme ich nicht teil, was nicht heißt, dass ich Personen oder das Thema daran ablehne.

Wenn ich merke, dass das im Verlauf
nicht meins ist, dann steht es mir doch frei da auszusteigen.


Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Wir haben keine rohen Hunde, alle haben
zum Glück Spielerfahrung. Im Rahmen des schon erwähnten
Gestaltungsspielraums ist aus manchem rein beutesichernden Welpen
dann schon ein Junghund geworden, der das körpernahe Zerrspiel auch
mag. Oder ein Wurfspieler, der gern was bringt, damit man es wirft.
Oft hat man es mit einer Mischung zu tun, wobei aber im Test durchaus
Vorlieben zu erkennen sind. Wir werfen die verschiedenen Ding weg und
schauen was der Hund damit macht, schauen ob sich was verändert,
wenn er gelockt wird usw. bis hin zu verschiedenen Arten der
Bestätigung. Kommt der Hund auf den Geschmack oder bleibt er stur
bei einer Weglaufbeutesicherung?

Letzterer ist der schwierigste Fall. Am
besten zu lösen, wenn man bei passiver Begrenzung etwas deutlich
Höherwertiges im Tausch anbietet oder zusätzlich gibt (zwei
Beutenprinzip: Holz plus Ball).
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