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Nutzung des Rudel-Meuteriebes
#71
wer sich öffentlich macht, der kann sich eben seine kritiker nicht aussuchen.

von daher sollte man seine statements bezgl. nachweis auch gut überlegen.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#72
Zum Aspekt des "Nutztiers": Auch wer an Hunden als "Nutztier" interessiert ist, muss an der Minimierung und Vermeidung von Disstress interessiert sein. Die Leute, die beruflich Hunde "nutzen", die ich kenne, sind alle extrem daran interessiert, dass die Hunde während einer möglichst langen Spanne ihrer Lebenszeit arbeitsfähig sind. Disstress verkürzt aber die Zeit der Arbeitsfähigkeit auf die Dauer erheblich! Disstress ist langfristig unökonomisch, also "unnütz".

Ein ganz anderer Aspekt, den ich nicht erwähne, um voraus oder Tinka zu widersprechen, sondern nur, weil ich bei einem bestimmten Hundetyp eine zusätzliche Komplikation sehe: Es gibt Hunde, bei denen durch die Zucht welpenhafte Verhaltenstendenzen lebenslang erhalten bleiben. Ich kenne Hunde, bei denen der Drang, wirklich bei JEDER Begrüßung Menschen anzuspringen, mit einer ungeheueren, geradezu zwanghaft erscheinenden Macht unterlegt ist, und zwar durchaus einschließlich des Wunsches, den eigenen Fang gegen die Mundwinkel des Angesprungenen zu stoßen. Das ist bekanntlich ein welpenhaftes Begrüßungsritual, das mit elementarer Energie unterlegt ist, weil es für die Welpen wirklich existenziell ist, wenn sie versorgt werden wollen. Nicht jeder kennt Hunde, wie ich sie hier meine: Ich spreche durchaus nicht vom "normalen" Anspringen (das freilich auch mit diesem Welpenritual zu tun hat), sondern von etwas, das für die Tiere mit einer mindestens so starken Energie unterlegt ist, wie z. B. der Beutetrieb bei einem starken Spieler. (Ich habe Hunde zur Befriedigung dieses Bedürfnisses über drei Meter hohe Drahtzäume gehen und in das Fenster fahrender Autos springen sehen.) Natürlich lässt sich das kontrollieren bzw. je konkret abbrechen - ich spreche nicht von bloß "unerzogenen" Hunden. Nur mit jedem dieser Abbrüche droht die Gefahr der Frustration bzw. der Misstrauensbildung in der Meutebeziehung, denn der Drang, das Bedürfnis, bleibt, und es muss gegen das Bedürfnis gearbeitet werden, das man - auf sich selbst bezogen - andererseits gern "ausnützen" würde. - Aber diese Bemerkung weicht jetzt leider vom Thema ab, weil es nur spezielle Hunde betrifft und weil es auch um die Sozialbeziehungen des Hundes zu Drittpersonen geht, die hier bisher keine Rolle gespielt haben.
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#73
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166140#post166140 schrieb:das machen nicht nur wölfe so. schaut man sich andere in gruppen lebende beutegreifer an, z.b. löwen oder hyänen, findet das dort vor der jagd auch so statt.

das gehört zur Selbstvergewisserung des von mir schon erwähnten „Teamgedankens“.
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#74
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166146#post166146 schrieb:Zum Aspekt des "Nutztiers": Auch wer an Hunden als "Nutztier" interessiert ist, muss an der Minimierung und Vermeidung von Disstress interessiert sein. Die Leute, die beruflich Hunde "nutzen", die ich kenne, sind alle extrem daran interessiert, dass die Hunde während einer möglichst langen Spanne ihrer Lebenszeit arbeitsfähig sind. Disstress verkürzt aber die Zeit der Arbeitsfähigkeit auf die Dauer erheblich! Disstress ist langfristig unökonomisch, also "unnütz".

Ein ganz anderer Aspekt, den ich nicht erwähne, um voraus oder Tinka zu widersprechen, sondern nur, weil ich bei einem bestimmten Hundetyp eine zusätzliche Komplikation sehe: Es gibt Hunde, bei denen durch die Zucht welpenhafte Verhaltenstendenzen lebenslang erhalten bleiben. Ich kenne Hunde, bei denen der Drang, wirklich bei JEDER Begrüßung Menschen anzuspringen, mit einer ungeheueren, geradezu zwanghaft erscheinenden Macht unterlegt ist, und zwar durchaus einschließlich des Wunsches, den eigenen Fang gegen die Mundwinkel des Angesprungenen zu stoßen. Das ist bekanntlich ein welpenhaftes Begrüßungsritual, das mit elementarer Energie unterlegt ist, weil es für die Welpen wirklich existenziell ist, wenn sie versorgt werden wollen. Nicht jeder kennt Hunde, wie ich sie hier meine

ich ja. boxer sind so, viele bulls überhaupt...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#75
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166146#post166146 schrieb:Zum Aspekt des "Nutztiers": Auch wer an Hunden als "Nutztier" interessiert ist, muss an der Minimierung und Vermeidung von Disstress interessiert sein.

Nicht solange es sich im Hobbysport, wo es ja auch immer noch den Gedanken „Nutztier“, bemäntelt als „Kulturgut“, gibt, noch in Punkten auszahlt. Manche machen sich ja dann aus Verzweiflung eine eigene Schutzhund PO, wenn es bei der VDH DM nach IPO jahrelang immer noch nicht reicht, um vorne zu landen.
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#76
Guck dir mal Raiser/Sohn/Apologeten Videos an.

Kann man zum Vergleich auch Videos von dir sehen - wo du führst?
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#77
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166148#post166148 schrieb:boxer sind so, viele bulls überhaupt...

Sehr sympathisch, kann man super nutzen.
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#78
Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166150#post166150 schrieb:Kann man zum Vergleich auch Videos von dir sehen - wo du führst?

Nein, ich habe ja gar keine Hunde, und schon gar nicht führe ich in IPO. Meine Beiträge beruhen ja nicht auf eigener Erfahrung, sondern sind einfach so mal ausgedacht.

Mal im Ernst: soll das hier jetzt wirklich wieder wie üblich runtergebrochen werden auf:
wieviel LGA hast du, wieviel BSP, oder nur OG im eigenen Verein?
Scheint mir so als letztes Mittel der Argumentationsverweigerung.
Da bin ich dann nicht mehr dabei.
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#79
Hallo Voraus,
ich meine verstanden zu haben, was Du gesagt hast. Nicht ich 'spiele den Kaspar', damit der Hund sich auf mich konzentriert, vielmehr überlasse ich es ihm mich 'zu erobern'. Ich muss ihm wichtiger als alles andere sein. Diesen Ratschlag erhielt ich kürzlich von meinem Betreuer. Ja, es ist schon richtig, dass dadurch dem Hund seine Würde wieder gegeben wird, da er aus Überzeugung, nicht aus Zwang und Angst arbeitet.
Gerade auf dem Hundeplatz haben wir solch einen Fall, wo der Hund 'von-dem-Meister-' Angst hat. Kein schöner Anblick.
Schön, dass Du Dein Wissen mit uns / mit mir teilst.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#80
voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166152#post166152 schrieb:Nein, ich habe ja gar keine Hunde, und schon gar nicht führe ich in IPO. Meine Beiträge beruhen ja nicht auf eigener Erfahrung, sondern sind einfach so mal ausgedacht.

na so in der Richtung hab ich es mir schon gedacht
voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166152#post166152 schrieb:Mal im Ernst: soll das hier jetzt wirklich wieder wie üblich runtergebrochen werden auf:
wieviel LGA hast du, wieviel BSP, oder nur OG im eigenen Verein?
Scheint mir so als letztes Mittel der Argumentationsverweigerung.
Da bin ich dann nicht mehr dabei.

Mal im Ernst, ob BSP oder OG Prüfung ist völlig egal - ich hätte nur gerne zum Text was gesehen
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