Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
würd ich gern tun.......der HF muss aber mitziehen...... sinnvoll wärs bestimmt.
ich versuchs.....und wenn ich was erreicht hab, dann werd ichs hier posten....falls mal jemand ähnliche probleme haben sollte.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
moin heinz,
ich denk sie meint thomas müller vom rsv2000.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Beiträge: 98
Themen: 3
Registriert seit: Jan 2009
Hallo Boone,
ich sehe das ähnlich wie Detlef es schreibt. Nur denke ich das Du nicht weiterkommst ohne das der Hundeführer überhaupt weiss um was es geht . Ich glaube das ist das grössere Problem bei Euch--->das Verhalten (oder die Chemie )zwischen Hund und Hundeführer.Natürlich kannst Du den Hund auch Helferabhängig arbeiten...aber wer will das ?
Wer beim Sd am Leder (Beute) zieht ist doch dem Hund völlig egal .Nur tut doch der Hundeführer den Hund für richtiges oder falsches Verhalten belohnen oder bestrafen.Der Hund arbeitet für den Hundeführer und für sein Triebziel und nicht für den Helfer. Also ist mein Fazit dazu das der wichtigste Faktor(wie immer und auch anderen Bereichen des zusammenleben mit einen Hund.nicht nur in der Hundeausbildung) der Hundeführer ist dann der Helfer und dann der Hund bei "euren Problem" im SD. Wenn der Hundeführer nicht weiss in welcher Situation er den Hund bestrafen oder belohnen muss...brauchst du den Hund auch nicht mittig in den Arm zu hetzen.
MFG Kelly
Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126837#post126837' schrieb:Zitat von »Boone«
du denkst das klare triebwechsel dem hund helfen könnten......klingt soweit gut, aber dazu muss der hund in der lage sein runterzufahren und sich zu konzentrieren.... das is ja genau das problem....das kann der hund noch nicht....hat er wohl nie richtig gelernt. Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126837#post126837' schrieb:Durch Unterordnungen in diesem stadium staut sich dein Hund immer mehr,was zu heftigeren Entladungen führt.
Ein Freund von mir hat ein sehr simples,aber ungemein effektives System,Hunde in den ruhigen Griff zu bekommen.
Es hat zwar irgendwann mal Nachteile,die sind aber in der Situation zu vernachlässigen.
Mach eine lange Leine an den oberen Armteil und laß den Hund mit HF im Kreis laufen nach dem Anbiss,dann immer Ruckartig die Beute streitig machen.
Beide Leinen auf Spannung,schnell läßt der HF den Hund nachgreifen und weiterlaufen.
Nix anderes,bis der Hund beim Ruck hält.Nach ein paar mal vom Platz.
So lernt der Hund erstmal die Beute zu sichern,durch laufen Spannungen abzubauen und du als Helfer kannst auf Distanz recht konfliktfrei mit dem Hund deine Beutespielchen in Richtung "Beute ist Ruhe" steuern. Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126837#post126837' schrieb:Ich weiß nicht,welchen Thomas die Karla jetzt meint gibt ja einige ,aber helfen können dir die sicher alle,wahrscheinlich effektiver als auszuprobieren.
LG Heinz Kelly,'index.php?page=Thread&postID=126845#post126845' schrieb:Hallo Boone,
ich sehe das ähnlich wie Detlef es schreibt. Nur denke ich das Du nicht weiterkommst ohne das der Hundeführer überhaupt weiss um was es geht . Ich glaube das ist das grössere Problem bei Euch--->das Verhalten (oder die Chemie )zwischen Hund und Hundeführer.Natürlich kannst Du den Hund auch Helferabhängig arbeiten...aber wer will das ?
Wer beim Sd am Leder (Beute) zieht ist doch dem Hund völlig egal .Nur tut doch der Hundeführer den Hund für richtiges oder falsches Verhalten belohnen oder bestrafen.Der Hund arbeitet für den Hundeführer und für sein Triebziel und nicht für den Helfer. Also ist mein Fazit dazu das der wichtigste Faktor(wie immer und auch anderen Bereichen des zusammenleben mit einen Hund.nicht nur in der Hundeausbildung) der Hundeführer ist dann der Helfer und dann der Hund bei "euren Problem" im SD. Wenn der Hundeführer nicht weiss in welcher Situation er den Hund bestrafen oder belohnen muss...brauchst du den Hund auch nicht mittig in den Arm zu hetzen.
MFG Kelly
so siehts wohl aus.....aber ich dachte das wenn ich ne linie finde, weiß in welche richtung wir gehen müssen oder dem hundeführer ein bisschen vermitteln kann wo wir anfangen und er sieht dass die arbeit früchte trägt, er auch mehr verständnis für seinen hund bekommt.
ich will praktisch nur die ersten schritte in die richtige richtung gehen und nach und nach dem HF das zepter übergeben.......
der HF is erstlingsführer, hund is jetzt 3,5 jahre alt und hat noch keine schH1.......da fehlts vom verständnis her an allen ecken......deswegen wurde wohl auch zuviel ausprobiert. der HF hat keine linie eingehalten.....er hat mal auf das gehört, dann auf denn und dann wieder auf nen andern.....
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Beiträge: 1.528
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2006
hallo heinz, .... was mir noch so durch den kopf geht.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126837#post126837' schrieb:Durch Unterordnungen in diesem stadium staut sich dein Hund immer mehr, was zu heftigeren Entladungen führt. ganz genau, und das passiert ja im moment so oder so. deswegen denke ich wäre es von vorteil wenn der hund diese energien nicht in den ärmel, sondern ganz einfach und schlicht weg in die aggression an einer leine entlädt. geht der helfer darauf gut ein (er läßt sich vertrieben), kann der hund einen erfolg verbuchen und gleichzeitig triebenergien abbauen.
der für mich wichtigste aspekt der aggression an der leine ist es, den hund anschließend in die technik (gehorsam) zu führen. hier hat der hundeführer gelegenheit dem hund zu lernen seine signale (hörzeichen) mit einer hohen wertigkeit zu belegen. das ist deswegen wichtig, weil ich glaube das der hundeführer an einem bestimmten punkt in der lage sein muß dem hund das totschütteln der beute zu verbieten, nur darf man das verbieten nicht beim schütteln der beute lernen, jegliche negative reize würden den hund nur in seinen nicht gewollten aktivitäten (tot schütteln) bestärken. hat der hund aber an anderer stelle gelernt zu hören, besteht eine gute chance das es dem hundeführer möglich wird durch einen konditionierten reiz unerwünschtes verhalten zu verbieten. dies wäre wichtig um dem hund zweifelsfrei zu lernen was man eigentlich will. (schwarz - weiß)
gelernt wird am besten über die positive verstärkung, nur muß das gewünschte verhalten (ruhiges halten der beute) erstmal abgerufen werden können. der hundeführer verbietet das unerwünschte und belobt das erwünschte.
ein optimiertes beißen oder auch tragen der beute wird in den seltensten fällen dadurch erreicht das man das trainiert (in der wunde wühlen), es müssen die ursachen die zum unerwünschten verhalten geführt haben als erstes gearbeitet werden, deswegen würde ich solch einen hund erstmal nicht beißen lassen, und schon gar nicht versuchen ihn die beute tragen zu lassen.
Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=126859#post126859' schrieb:hallo heinz, .... was mir noch so durch den kopf geht.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126837#post126837' schrieb:Durch Unterordnungen in diesem stadium staut sich dein Hund immer mehr, was zu heftigeren Entladungen führt. ganz genau, und das passiert ja im moment so oder so. deswegen denke ich wäre es von vorteil wenn der hund diese energien nicht in den ärmel, sondern ganz einfach und schlicht weg in die aggression an einer leine entlädt. geht der helfer darauf gut ein (er läßt sich vertrieben), kann der hund einen erfolg verbuchen und gleichzeitig triebenergien abbauen.
der für mich wichtigste aspekt der aggression an der leine ist es, den hund anschließend in die technik (gehorsam) zu führen. hier hat der hundeführer gelegenheit dem hund zu lernen seine signale (hörzeichen) mit einer hohen wertigkeit zu belegen. das ist deswegen wichtig, weil ich glaube das der hundeführer an einem bestimmten punkt in der lage sein muß dem hund das totschütteln der beute zu verbieten, nur darf man das nicht beim schütteln verbieten, jegliche negative reize würden den hund nur in seinen nicht gewollten aktivitäten (tot schütteln) bestärken. hat der hund aber an anderer stelle gelernt zu hören, besteht eine gute chance das es dem hundeführer möglich wird durch einen konditionierten reiz unerwünschtes verhalten zu verbieten. dies wäre wichtig um dem hund zweifelsfrei zu lernen was man eigentlich will. (schwarz - weiß)
gelernt wird am besten über die positive verstärkung, nur muß das gewünschte verhalten (ruhiges halten der beute) erstmal abgerufen werden können. der hundeführer verbietet das unerwünschte und belobt das erwünschte.
ein optimiertes beißen oder auch tragen der beute wird in den seltensten fällen dadurch erreicht das man das trainiert (in der wunde wühlen), es müssen die ursachen die zum unerwünschten verhalten geführt haben als erstes gearbeitet werden, deswegen würde ich solch einen hund erstmal nicht beißen lassen, und schon gar nicht versuchen ihn die beute tragen zu lassen.
leuchtet ein...... nicht beißen lassen und nicht tragen lassen.............. so kann er auch nicht schütteln und nicht falsch beißen.....
nur wie bestätigen wir den hund am besten wenn er ruhig ist bzw. gewünschtes verhalten zeigt?
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Beiträge: 1.528
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2006
Boone,'index.php?page=Thread&postID=126865#post126865' schrieb:nur wie bestätigen wir den hund am besten wenn er ruhig ist bzw. gewünschtes verhalten zeigt? ich habe damit angefangen zu akzeptieren, das eine belohnung oder bestätigung nicht nur daran gekoppelt ist dem hund etwas zu überlassen, ihm etwas zu geben. es scheint mir möglich das der hund an seinem tun (aktivitäten) gefallen finden kann, verhalten teilweise sogar selbstbelohnend ist. so gesehen gibt es viele möglichkeiten ein gewünschtes verhalten oder auch eine gewünschte motivation zu verstärken.
Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
du meinst in meinem fall könnte es das vetreiben des helfers seine bestätigung sein.......
wie beende ich diese übung dann am besten..... hund vetreibt mich....zum beispiel hinters vertseck, hundeführer nimmt seinen hund mit fuß vom platz?
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Beiträge: 1.528
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2006
Boone,'index.php?page=Thread&postID=126870#post126870' schrieb:wie beende ich diese übung dann am besten..... wie beende ich diese training session am besten??
du als helfer verläßt den platz, das gelände, du gibst dich geschlagen. der hundeführer wartet eine weile und gibt dem hund gelegenheit seinen erfolg zu genießen. zusätzlich läßt der hundeführer den hund wissen wie gut er das gemacht hat (emotional). bei trieblich sehr hohen hunden habe ich es mir zu gewohnheit gemacht ein "schluß" signal zu konditionieren. das signal "schluß" (das lernt der hund sehr schnell ganz von alleine) gibt dem hund die information das von nun an jegliches triebliche engagement nicht erwünscht und auch nicht erforderlich ist. dann führt der hundeführer den hund entspannt vom platz. beide sollten sich dabei sehr gut fühlen.
der hund hat also in einer training session folgende lernerverbindungen machen können.
1) gehorsam bzw verhalten in richtung hundeführer führt zu...
2) aggression gegen einen gegner der beherscht und vertrieben werden kann
3) auf das signal "schluß" sind aktivitäten nicht mehr erwünscht bzw erforderlich
es geht hier also nur ums hören und ums vertreiben auf hohem trieblichen level mit aller konsequenz. funktioniert der hund hier zuverlässig, wäre der nächste schritt das stellen und verbellen um dann im übernächsten schritt zurück zum beißen zu kommen.
Beiträge: 60
Themen: 9
Registriert seit: May 2011
das so zu lesen amcht schon spass......jetzt muss ich das noch richtig an den hf bringen und wir können den ersten schritt in diese richtung machen........
ich werde berichten...... danke
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
|