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langer Gang
#61
@Heinz

50Km/h entsprechen knapp 14 m/s, d.h. 1/7 Sekunde für 2Meter.
Aber wie Sören schon schrieb die schnellen sind nicht so sehr das Problem, die laufen gradlinig, es sind diejenigen die zwei Zwischenschritte machen und dadurch noch die Richtung ändern können. Die schnellen Hunde haben nur ein Problem wenn der Helfer zu früh die Mittellinie verlässt, dann können sie evtl. nur spitz Greifen und rutschen ab.
Ich bin aber bei dir damit, dass ich nicht denke das die Rückenproblematik mit der langen Flucht zusammenhängt. Wenn man ein wenig auf seinen Hund achtet, ihn vernünftig körperlich fit hält, ein wenig Aufwärmen und ein wenig Auslauf nach den Trainingseinheiten. Ein bis zwei Flieger pro Woche reichen aus um eine ordentliche Technik zu entwickeln. Und das alles bei einem Helfer der Abfangen kann dann nimmt der Rücken auch keinen Schaden.
Manchmal sehe ich allerdings lange Trainingseinheiten mit 7-8 Fliegern am Ende und das evtl. noch bei jungen, noch nicht fertig gewachsenen Hunden. Wenn dann die Muskulatur erschlafft ist kann es keine Schläge mehr absorbieren und die Knochen sind in Gefahr...
Im übrigen braucht sich auch niemand über einen schlechten Helfer im Training zu beschweren, als mündiger, verantwortungsvoller HF habe ich mir den Helfer doch selbst ausgesucht. Auf einer Meisterschaft ist das anders, da muss ich den nehmen der mir vorgesetzt wird, wobei dort auch niemand absichtlich schlecht hetzt.

@oswald
in dem zweiten Video kann man sehr schön sehen was wir auf Meisterschaften häufig sehen. Der Helfer verlässt etwas zu früh die Mittellinie, der Hund muss daraufhin leicht einbremsen um eine leichte Kurve zu laufen, kann dadurch nicht mehr sauber abspringen, der Helfer bekommt das linke Bein nicht mehr rechtzeitig weg, der Hund knallt gegen das Bein, was auch schmerzhaft sein sollte und er bekommt den Griff nicht voll. Die Folge ist das der Hund genervt und frustriert ist und beim Hz den nötigen Gehorsam vermissen lässt, dis.! Wenn's um ne Quali-Prüfung ging heißt das: Nächstes Jahr auf ein Neues ;(

Gruß Dirk
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#62
Hallo,

ich fand, bis auf die Arbeit im letzten Video, die Leistungen der Helfer sehr gut. Im 2. Video war es etwas schwer zu sehen, ob der Hund das Bein berührt hat oder nicht... wenn nicht, hat auch hier der Helfer sehr gut abgefangen. Auf jeden Fall war eine gute Elastizität des Helfers in der Arbeit und er hat gut reagiert... hatte aber offensichtlich damit gerechnet, dass der Hund nach rechts umzusetzen geht.

Der Helfer im letzten Video hatte es etwas schwerer. Körperlich ist er für mich nicht der ideale Helfer für den 2. Teil, da er etwas kleiner ist. Das ist dann bei einem größeren und massigeren Hund wie in dem Video etwas unglücklich, da der Hund kaum springen muss sondern einfach nur durchmarschiert. Ein Helfer mit einer gewissen Körpergröße hat es im 2. Teil immer leichter, da die Hunde springen müssen und er einfach mehr Zeit hat zu reagieren.

Dennoch sind beide Hunde, zumindest nach meiner Ansicht zu den Videos, gut im 2. Teil zu arbeiten. Sie gehen gerade durch, zeigen kein Zweifeln, sind sicher und steigen klar und gerade ein. Die Richtung und die Flugbahn lässt sich berechenbar abschätzen. Beide Hunde sind schnell, aber ein Problem beim Annehmen sehe ich bei beiden Hunden nicht, sie sie eben sehr klar und berechenbar reinkommen.

Viele Grüße

Sören
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#63
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181922#post181922 schrieb:Das ist dann bei einem größeren und massigeren Hund wie in dem Video

das ist ein ehrlich gemessener 62 Rüde...
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#64
Mir scheint das ein ernsthaft fair arbeitender Hind zu sein. Und das weiß er und strahlt das in meinen Augen auch aus. Im Vergleich zu der Hündin geht er in meinen Augen auch „ trockener“ und „ Cooler“ durch die Aufgabe. Das mag ihn dann im Vergleich auch „größer“ erscheinen. Gutes Dominanztraining...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#65
Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181923#post181923 schrieb:
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181922#post181922 schrieb:Das ist dann bei einem größeren und massigeren Hund wie in dem Video

das ist ein ehrlich gemessener 62 Rüde...

Sieht aber im Verhältnis zum Helfer größer aus... aber liegt dann wahrscheinlich am Helfer....
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#66
dirk,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181921#post181921 schrieb:Aber wie Sören schon schrieb die schnellen sind nicht so sehr das Problem, die laufen gradlinig, es sind diejenigen die zwei Zwischenschritte machen und dadurch noch die Richtung ändern können. Die schnellen Hunde haben nur ein Problem wenn der Helfer zu früh die Mittellinie verlässt, dann können sie evtl. nur spitz Greifen und rutschen ab.
Hallo Dirk,meine persönliche,vllt subjektive Erfahrung der letzten Jahre ist,das es vermehrt Hunde,und zwar überwiegend bei den Malis,das es einen Typus gibt,der mittig zuläuft,bei dem du dann aber den Hund kaum noch abgedreht kriegst.Es läuft immer darauf raus,das du dein entlastetet Bein nach hinten ziehen muß,um einen Einschlag zu verhindern,und trotzdem noch eine leichte Berührung spürst.
Ich glaube auch nicht,das nur mir das so geht/ ging,sondern auf Videos von ,ich glaube Viorel,ist zu sehen,das er bei fast jedem Hund das bein wegziehen muß.
Diese Hunde haben auch nicht mehr das klassische Abspringverhalten,was man so kennt,sondern die rennen fast durch.
Ich selbst habe dieses fragwürdige Vergnüngen vor einiger Zeit gehabt,als ich versuchte,einen solchen Mali hoch anzunehmen.Ich habe das nachher analysiert und habe festgestellt,das ich es locker geschaft habe,den Hund hoch zu bekommen,Kopf und Schulterbereich abzudrehen,aber der komplette Unterkörper ist grade geblieben und hat mich so was von weggehauen,da ich 14 Tage kaum laufen konnte.Dem Hund ist nix passiert,wohl weil ich sofort quer gelegen habe und kaum widerstand da war.
Nach dieser Erfahrung habe ich speziell beobachtet,wie viele von den extremen Hunden ebenso in den Helfer gehen,es sind viele,die keinen klassischen Absprung mehr machen.
Eine Folge von Training,wo die Hunde von jung auf zum Abreissen motiviert werden? Weiß nicht. Habe aber in einem Vorbeitrag geschrieben,das ich den Mali Grundsätzlich,und einige ganz speziell,als Hund mit einem sehr individuellen Einholverhalten sehe,und das nicht alleine auf die Lange Flucht bezogen.Es ist bei anderen Rassen selten zu sehen,das die vorm Einbiss,selbst bei hohem Tempo,kurz vorher noch mal zulegen können und praktisch den letzten Meter eine Unbedingtheit in ihre Aktion legen,die die Definition Beuteverhalten an ihre äussersten Grenzen treibt.
Ich hoffe,das mein Beitrag neutral sein soll und keine Diskussion über Rassen etc nach sich zieht,aber mich beschäftigt das schon eine ganze weile,ohne das ich dafür plausible Schlüsse ziehen konnte.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#67
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181928#post181928 schrieb:Diese Hunde haben auch nicht mehr das klassische Abspringverhalten,was man so kennt,sondern die rennen fast durch.
Ich selbst habe dieses fragwürdige Vergnüngen vor einiger Zeit gehabt,als ich versuchte,einen solchen Mali hoch anzunehmen.
Sorry und nix für ungut - ich kenn auch deine körperliche Fitness nicht.
Aber ich denke bei solchen Hunden haben Helfer in unserer Altersklasse auf der Langen nix mehr verloren.
Da sind wir bei der technischen Ausbildung sicher angebrachter.... (also ich mit Sicherheit
Big Grin )
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#68
Hi,
ohne so "alte Haudegen" wie Heinz und Ossi sitzen so mancher Hundeführer bald auf dem Trockenen, und ja,...lasst die Jungen Helfer die Schnellen fangen und Ihr hab ein Auge drauf, das die Hundeführer da noch mit kommen :thumbsup: :thumbup:

tschöö mit ö

PS: Schöne Grüße von D'Juma an Papa Treff, sie scheint einiges vom Papa zu haben,... Confusedaint:
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#69
Claudia Ph.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181930#post181930 schrieb:PS: Schöne Grüße von D'Juma an Papa Treff, sie scheint einiges vom Papa zu haben,...

freut mich!! ich hoff halt nur die guten Dinge ^^
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#70
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181928#post181928 schrieb:Hallo Dirk,meine persönliche,vllt subjektive Erfahrung der letzten Jahre ist,das es vermehrt Hunde,und zwar überwiegend bei den Malis,das es einen Typus gibt,der mittig zuläuft,bei dem du dann aber den Hund kaum noch abgedreht kriegst.Es läuft immer darauf raus,das du dein entlastetet Bein nach hinten ziehen muß,um einen Einschlag zu verhindern,und trotzdem noch eine leichte Berührung spürst.
[...]
Eine Folge von Training,wo die Hunde von jung auf zum Abreissen motiviert werden? Weiß nicht. Habe aber in einem Vorbeitrag geschrieben,das ich den Mali Grundsätzlich,und einige ganz speziell,als Hund mit einem sehr individuellen Einholverhalten sehe,und das nicht alleine auf die Lange Flucht bezogen.Es ist bei anderen Rassen selten zu sehen,das die vorm Einbiss,selbst bei hohem Tempo,kurz vorher noch mal zulegen können und praktisch den letzten Meter eine Unbedingtheit in ihre Aktion legen,die die Definition Beuteverhalten an ihre äussersten Grenzen treibt.

Hallo Heinz,

ich weiß sehr gut was Du meinst... ich sage immer "Nachbrenner" dazu, also wenn der Hund nochmal beschleunigt und kurz vor den Anbiss im Zulauf alles rein legt und vom Tempo her anzieht.

Das kenne ich aber nicht nur von Malis sondern auch von einigen Riesenschnauzern oder auch von einigen Schäferhunden. Das haben nicht alle (das gilt auch für Malis), aber es sind vermehr Hunde, die etwas aktiver in den Nerven sind und eine hohe Beuteaggression zeigen. Und diese Merkmale treffen eben in erster Linie auf die Malis zu.

Sowas wird natürlich durch entsprechenden Aufbau gefördert. Sehen kannst Du das u. a. sehr deutlich bei den Tschechen, also z. B. Vit Glisnik. Da wird jungen Hunden sehr lange das Reinfliegen ins Kissen gezeigt, nach links, nach rechts, mittig und dann in eine Richtung, etc.. Die Hunde lernen dann im ersten Schritt nur das Springen und Abziehen, also kein Umsetzen und keine Last. Das wird dann langsam gesteigert, Last drauf gegeben und am Ende werden dann die Belastungen vor den Anbiss gesetzt (die der Hund aber gar nicht mehr als Belastung wahrnimmt) und das Kissen bzw. der Ärmel extrem kurz vorher gezogen. Sobald dann das Ziel da ist, setzen die Hunde nochmal alles rein und ziehen durch. Durch diesen schematischen Aufbau wirken Belastung und Vertreibungslaute eher als "Turbo" bzw. als Elemente für den Stau und sobald das Ziel (Ärmel) vorne steht, entlädt sich das und der Hund gibt Gas.

So bekommt man das auch mit Hunden hin, die das nicht unbedingt von Natur aus zeigen... ob man das aber so provozieren und ausbilden sollte, steht auf einem anderen Papier... aber dafür gibt es ja diese Diskussion hier.

Viele Grüße

Sören
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