29-12-2010, 11:12
Nickel, das ist mir jetzt zu blöd. Aufgrund der Schilderung Deiner Art der Fütterung hab ich lediglich angemerkt, daß Hunde, die so gefüttert werden, dehydrieren, weil das zum Futter gegebene Wasser den Magen schneller verläßt als daß das Futter darin aufquellen kann. Und das Wasser, welches allein zum Aufquellen des Futters notwendig ist, dann dem Organismus entzogen (und anderweitig wieder zugefügt) werden muß. Ich denke mal, bis dahin ist das nicht sooo schwer zu verstehen. Dieser Vorgang wird biologisch "Dehydrierung" genannt. Den ganze biochemischen Ablauf dazu kannst Du Dir ergoogeln. Zweite Anmerkung von mir war, daß diese Dehydrierung vor allem Auswirkungen auf die mentale Leistungsfähigkeit besitzt. Ich selbst habe einen Job, in dem ich lange Zeit am Stück (= bis zu sechs Stunden, selten auch mal acht, ohne Pause) extrem konzentriert arbeiten muß. Wenn ich da nur eine Zahl oder einen Buchstaben verwechsele geht arbeitstechnisch in den darauffolgenden Tagen, möglicherweise auch Wochen und Monaten alles schief. Und da merke ich die Auswirkungen der Dehydrierung an mir selbst sehr stark, den Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit. Was und wie ich an dem Tag esse und trinke. Wenn Du allerdings meine Kollegen fragst, die werden evtl. Konzentrationsschwächen meinerseit garantiert kaum bemerken bzw. nicht darauf zurückführen, was ich vor der Arbeit gegessen und getrunken habe.
Mich haben zwei ehemalige Kollege (beides sowohl Biologen als auch Mediziner sowie selbst Leistungssportler) auf diese biologischen Zusammenhänge aufmerksam gemacht. Ein im Leistungssport involvierter Tierarzt hat mir das damals bestätigt.
Ich kenne Hundler, deren Hunde öfters mal 300 Punkte machen bzw. oft in die Nähe dieser Zahl gelangen, die diese Faktoren in der Fütterung berücksichtigen. Die machen ihre hohen Punkte nämlich nur deswegen, weil sie ALLE Faktoren, die das beeinflussen können, optimieren. Das bedeutet jetzt nicht, daß bei allen Hunden, die nicht diese Punktzahlen erreichen, das allein an der Fütterung liegt. Gibt ja noch jede Menge andere Faktoren. ABER vor allem bei hohen Temperaturen wird der eine oder andere Fehler auf Prüfungen und Wettkämpfen garantiert auch durch diesen Faktor beeinflußt werden. Nich mehr und nicht weniger...
Wenn Du mit Deiner Art der Fütterung zufrieden bist, dann ist das doch gut so und Du kannst Deine Hunde doch weiter so füttern. Von mir kam lediglich der Hinweis dazu, was biologisch dabei abläuft und welche Auswirkungen das haben kann. Für die Leute, die aufgrund Deiner Schilderung evtl. überlegen es künftig ebenso zu machen. Wo liegt denn jetzt genau Dein Problem damit? Es gibt eine Menge Leute, die z.B. wissen daß bei der Verfütterung von Fertigfutter die Gefahr, daß der Hund eine Magendrehung erleidet, höher ist als bei der Verfütterung von Frischfutter. Und die trotzdem Fertigfutter verfüttern. D.h. bewußt diesen Umstand in Kauf nehmen (gibt ja auch zugtausend mit Fertigfutter gefütterten Hunde, die nie eine Magendrehung haben). Das ist hier ja nix anderes. Ich verfütter ja auch manchmal trockenes Fertigfutter (z.B. im Training), würde es aber halt nicht z.B. vor einer wichtigen Prüfung tun, einfach um nicht noch zusätzlich zu allen anderen Faktoren, die darauf einwirken können, die Leistungsfähigkeit meines Hundes dadurch evtl. negativ zu beeinflussen.
Und das war's jetzt für mich zu diesem Thema, jeder hier kann seine Hunde so füttern wie er möchte...
Grüße
Antje
Mich haben zwei ehemalige Kollege (beides sowohl Biologen als auch Mediziner sowie selbst Leistungssportler) auf diese biologischen Zusammenhänge aufmerksam gemacht. Ein im Leistungssport involvierter Tierarzt hat mir das damals bestätigt.
Ich kenne Hundler, deren Hunde öfters mal 300 Punkte machen bzw. oft in die Nähe dieser Zahl gelangen, die diese Faktoren in der Fütterung berücksichtigen. Die machen ihre hohen Punkte nämlich nur deswegen, weil sie ALLE Faktoren, die das beeinflussen können, optimieren. Das bedeutet jetzt nicht, daß bei allen Hunden, die nicht diese Punktzahlen erreichen, das allein an der Fütterung liegt. Gibt ja noch jede Menge andere Faktoren. ABER vor allem bei hohen Temperaturen wird der eine oder andere Fehler auf Prüfungen und Wettkämpfen garantiert auch durch diesen Faktor beeinflußt werden. Nich mehr und nicht weniger...
Wenn Du mit Deiner Art der Fütterung zufrieden bist, dann ist das doch gut so und Du kannst Deine Hunde doch weiter so füttern. Von mir kam lediglich der Hinweis dazu, was biologisch dabei abläuft und welche Auswirkungen das haben kann. Für die Leute, die aufgrund Deiner Schilderung evtl. überlegen es künftig ebenso zu machen. Wo liegt denn jetzt genau Dein Problem damit? Es gibt eine Menge Leute, die z.B. wissen daß bei der Verfütterung von Fertigfutter die Gefahr, daß der Hund eine Magendrehung erleidet, höher ist als bei der Verfütterung von Frischfutter. Und die trotzdem Fertigfutter verfüttern. D.h. bewußt diesen Umstand in Kauf nehmen (gibt ja auch zugtausend mit Fertigfutter gefütterten Hunde, die nie eine Magendrehung haben). Das ist hier ja nix anderes. Ich verfütter ja auch manchmal trockenes Fertigfutter (z.B. im Training), würde es aber halt nicht z.B. vor einer wichtigen Prüfung tun, einfach um nicht noch zusätzlich zu allen anderen Faktoren, die darauf einwirken können, die Leistungsfähigkeit meines Hundes dadurch evtl. negativ zu beeinflussen.
Und das war's jetzt für mich zu diesem Thema, jeder hier kann seine Hunde so füttern wie er möchte...
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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