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FH 2 Legen
#31
Holger.Dittrich,'index.php?page=Thread&postID=102682#post102682' schrieb:Dann gibt es noch immer einen Ausbildewart bei diesen man Einspruch einlegen kann.

Gruß
Holger

Hast Du das schon mal gemacht? :whistling:
Wie war das Ergebnis? :hae

Viele Grüsse
Anja
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#32
Sag mal Maik, Leute die lange national hoch führten und führen und sogar mehrfache erfolgreiche Teilnehmer von Weltmeisterschaften sind, als "dumm" zu bezeichnen und zu bespötteln, ist auch ein Ding.

Ich glaube viel mehr daß Du gar nicht verstehst, wovon die hier reden.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#33
Holger, in soweit, dass ein FH alles suchen können muss, stößt du ja bei mir bekannterweise auf offenen Ohren. Ich bin da ja auch sehr schmerzfrei mit der Fährterei.
Eine Quali bzw. OG-Prüfung kann ich mir noch aussuchen; die mache ich dort wo ich einen guten FL habe. Wenn aber auf einer LG-FH oder höher ein FL bis auf 1m an seine eigene Fährte latscht oder die Verleitungsleger gar nicht wissen wo die Fährte lang geht und dadurch mein Hund ein ganzes Stück abkürzt, trotzdem alle GS hat und niemand sich erklären kann warum (du hast die Situation selbst gesehen) - dann ist es mehr als ärgerlich.
Dies ist dann durchaus zu vergleichen, für eine LGA einen Figuranten einzusetzen, den ich mal eben vom Bahnhof geholt habe. Dafür rackert man sich nicht ab und legt dem Hund alle möglichen Schnweinereien - damit man durch so ungeschickte Umstände vom Mitfavoriten zum "schön-dass-du-da-warst"-HF abrutscht. Ich für meinen Teil trainiere dafür nicht wie eine Bescheuerte.
Und ich möchte den HF sehen, der auf einer BSP den Hund zum Revieren schickt und ach - der Helfer steht nicht im Versteck sondern sitzt auf ner Bank...Hund muss doch trotzdem auch dort verbellen können, oder? :i_

Ich bin absolut dafür, dass FL ab einer gewissen Stufe wie LG usw. eine gute Ausbildung benötigen. Wie gesagt, OG kann ich mir wählen, aber dann geht es zur Sache und da will sicher jeder nur faire und gleiche Voraussetzungen wie alle anderen!
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#34
Hallo Nickel,

sehe ich alles genauso.

Den Spruch " schön das Du da warst" gefällt mir am besten, da ich ihn selber schon gehört hatte.

Aber wie wäre es denn, wenn man hingehen würde, nur Fährtenleger einzusetzen, die nachweislich selber

mindesten 1 x FH2 Prüfung mit seinem eigenen Hund erfolgreich bestanden hat.

Denn dann kann man sicher sein, das er im Training dafür genug Erfahrung gesammelt hat und er weiß worum

es geht.

Gruß

Udo
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#35
Etwas kritisch, denn oft genug machen HF eine FH2 auf gut Glück, bekommen blanken, weichen Acker, machen dort dann 96 und tadaaa!!! - sind sie Experten?

Das ist dann wieder ähnlich wie für die LGA einen Helfer zu nehmen, der 1x einen Hund auf einer OG-Prüfung gehetzt hat. Dafür hängt gerade auf großen Prüfungen zu viel daran. Da legt der eine FL den Winkel DIREKT in die Treckerspur (keine Frage, für den FH kein Problem), der nächste FL geht aber dann erst dahinter rum und tritt noch etwas...und schon entscheidet das über Sieg und Niederlage...
Glück gehört immer dazu und man kann gar nicht alle Möglichkeiten ausschließen; das ist für die Spannung auch gut so!! Aber wen der eine FL einen Spitzwinkel als halben Bogen legt und der andere eng spitz...dann ist das schon ärgerlich.

Die Schere zwischen den FL muss möglichst eng sein!! Das letzte bißchen macht dasnn das Losglück oder eben Pech - menschlich muss es bleiben, aber auch möglichst fair für alle.
Die Helfer auf einer BSP sollen auch huntert Mal den gleichen Weg gehen und nicht umsonst sind die Punkte für Überfall usw. markiert. Sonst geht der eine Hund 30 Schritte im Rückentranposrt und der nächste nur 10....nur um solche groben Dinge geht es mir persönlich!
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#36
Ich bin kein Freund von "Scheinen aller Art",letztlich beweisen die nicht das,was man damit bezwecken wollte.
Sicher sollten ab Ausscheidung Kollegen die Fährten treten,die Ahnung von dem haben,was sie da tun,aber ich hasse diese Regelungswut,sie verbessert nicht wirklich.
Ganz klar daneben ist allerdings der Vergleich Fährtenleger>Figurant.
Allein die latente Gefahr der Verletzung des Hundes bei unfähiger Arbeit ist beim Fährtenlegen nicht gegeben.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#37
Bettina Balters,'index.php?page=Thread&postID=102696#post102696' schrieb:Sag mal Maik, Leute die lange national hoch führten und führen und sogar mehrfache erfolgreiche Teilnehmer von Weltmeisterschaften sind, als "dumm" zu bezeichnen und zu bespötteln, ist auch ein Ding.
Wo habe ich das getan?
Und selbst wenn ich es getan hätte, hier geht es nicht um "wie gut kann einer fährten" sondern um verbandsorganisatorische Sachen.
Ich habe schon von Physikprofessoren gehört, die zu dusslig sind, eine Glühlampe auszuwechseln.

Ascan,'index.php?page=Thread&postID=102664#post102664' schrieb:Ja habe ich seit 1998
Ja, klar! :evil: :lachschlapp:
Seit 1997 Mitglied im PSK, seit 1999 Hundesport und seit 1998 irgendeinen Qualifizierungsschein im VDH. Das lasse ich dann mal so im Raum stehen...
Was das mit dem Thema Fährtenleger zu tun hat? Ganz einfach! Solche Vorschläge kann nur jemand bringen, der selbst zur Fraktion der vereinsausnutzenden Hausfrauen mit zuviel Tagesfreizeit gehört und gar keinen Schimmer hat, wie hoch die Belastungen bereits jetzt für die Leute sind, die versuchen, sich in die Vereins/Verbandsarbeit einzubringen und auch für andere da zu sein.
Oder der keinen eigenen Hund führt (trifft bei Dir wohl nicht zu). Oder der außer Hundesport keine weiteren familiären Verpflichtungen hat und dieses Hobby zu seinem Fulltimejob macht.
Ich gehe mit jedem konform, der da sagt, dass die Qualität der Fährtenleger IMMER! (egal auf welcher Prüfung) stimmen muß. Aber noch ein Pflichtlehrgang und noch eine Prüfung und danach wieder Pflichtschulungen... das geht zu weit.

Diejenigen, die sich in den letzten Jahren den Allerwertesten aufgerissen haben und quer durch D gefahren sind, um LM/LGA, DM, WM etc. mit ihren Stiefeln zu beglücken, die eingeladen wurden, weil sie es erwiesenermaßen drauf haben (in der Praxis stehen), die dabei kaum ihre Fahrtkosten ersetzt bekamen, ihren Urlaub für andere geopfert haben...
die werden solche Vorschläge oder Festlegungen ganz sicher honorieren. Mit einem erigierten Digitus medius!

Im Endeffekt liegt es am Ausrichter einer Veranstaltung, was er für Fährtenleger auswählt und einsetzt.
Genauso, wie die SD-Helfer normalerweise auch gesichtet werden und nach dem Leistungsprinzip eingesetzt werden (zumindest sollten).
Wenn man dabei nur Ortsansässige nimmt, um Kosten zu sparen, ist man selbst schuld.

Mein persönliches Motto dahingehend lautet: Wenn die Anforderungen immer weiter erhöht werden, hat man offensichtlich genug Leute für diese Aufgabe und kann auf mich ganz gut verzichten.
MfG
Maik
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#38
Hallo Ihr Lieben,

ich habe mir aufmerksam alle Beiträge hier durchgelesen und möchte gerne hier als Vertreter der oft gescholtenen Fährtenleger einige Gedanken aufschreiben.
Vorab, bevor hier der eine oder andere Internethundeführer oder -fährtenleger meine Qualifikation grundsätzlich in Frage stellt: ich lege im DVG Westfalen mittlerweile seit 10 Jahren regional und überregional Fährten, im VPG- und FH-Bereich, der ein oder andere Hundeführer hier im Forum hatte schon das Vergnügen :-) Im FH-Bereich habe ich von der DVG-BSP über die DHV-DM bis zu VDH-DM legen dürfen. Im VPG-Bereich besteht nächstes Jahr bei der FCI WM Gelegenheit zu meckern :-))))

Womit wir beim Thema wären. Ich bin voll auf Ascans Welle, was einen Fährtenlegerpass anbetrifft, auf welchem die Legeerfahrungen dokumentiert werden. Ich selbst habe auf ALLEN höheren Prüfungen erlebt, das relative Anfänger eingesetzt wurden, teils echte Naturtalente, teils das, was zu erwarten war. Die Qualität der einweisenden Richter ist unterschiedlich, besonders was das Einweisen der Fährtenleger anbetrifft, und hier meine ich nicht nur das blosse Einpfeifen.
Wir haben in Westfalen mitlerweile eine relativ festen Fährtenlegerpool, der auch sehr gleichmäßig arbeitet. Inzwischen greift auch der SV gerne auf uns zurück. Ich denke, dies sollte auch Ziel für die anderen Landesverbände bzw. Rassezuchtverbände sein. Zum Legen einer überregionalen FH-Fährte gehört nicht nur das Legen der Winkel sowie der Gegenstände sondern auch ein Auge für das Gelände, für dessen Lage sowie Beschaffenheit. Dazu gehört auch das Gedächtnis für die Geländestellen, an welchen der Winkel ist, nur für den Fall, das der Hund diesen leider gefunden hat und abgepfiffen wurde (wer von Euch kann das auf planem Betonboden? Hier helfen auch Schrittzahlen wenig.)
Alles Dinge, die nur mit der nötigen Erfahrung erreicht werden können. Die Aussage, das kann ja jeder, ist schlicht Unsinn !

Kommen wir zur andere Seite, den Ansprüchen der Hundeführer:
- es wird ein gleichmäßiges Legen der Gegenstände gefordert, ok. Aber was ist richtig? Längs quer, zwischen den Tritten, im Tritt? Hier will jeder HF etwas anderes.
- es wird ein gleichmäßiges Legen der Winkel gefordert, ok. Aber was ist richtig? Eckig, rund, ohne zu verkürzen? Auch hier will jeder, was er am häufigsten geübt hat.
- wie soll der Absatz aussehen? Abgetreten oder nicht?
Mal ne Zwischenfrage, hat sich schon mal jemand von Euch Gedanken darüber gemacht, das man auf unterschiedlichem Gelände unterschiedlich laufen muss, d.h. die Füsse anders aufsetzen muss? Was ist Normalschritt? Klar, einfach drüber laufen wird jetzt der ein oder andere sagen. Gute Idee, einmal selber so machen und dann die Steinigung über sich ergehen lassen :-)))
Meine Erfahrung ist, das die HF, die Erfolg haben, sich auf alles einstellen und dann wenn es z.B bei einem noch recht jungen Hund noch nicht klappt, nicht anfangen rumzuzetern sondern einen neuen Ansatzpunkt zur Weiterarbeit haben.
Dann gibt es aber diejenigen, die sich als FH-Spezialisten bezeichnen. Man hat einen Hund, der recht gut sucht und man möchte gerne z.B. zur DVG BSP. Zur Qualifikation werden zwei möglichst hohe FH2-Prüfungen benötigt. Was macht man also? Ausgewählte Prüfung, ausgewähltes Gelände, ausgewählter Richter, ausgewählter Fährtenleger, der entsprechend durch den HF instruiert wurde, wie die Winkel und die Gegenstände (auch noch eigene) zu legen sind. Resultat: super. Der Hund ist ein Knaller, heißt es dann ! Dann kommt die BSP und alles ist anders, und die Fährte ist auch noch viel länger. Resultat: der Fährtenleger strampelt sich auf Betonboden ab um dem Hund noch eine Cahnce zu lassen. Der Hund kommt bis zum ersten Winkel - Ende. Aussage: "Für mich ging der Winkel nach rechts und nicht nach links, ausserdem soll der Fährtenleger mir erst einmal zeigen das DA der Winkel überhaupt war!" Gesagt getan, man merkt sich ja die Stellen. Dann das Angebot, an kurzer Leine absuchen zu lassen und mitzugehen: "Nein, das mach mal schön selber" SSSSSUUUUUUUUPER !!! Und das ist im VPG-Bereich nicht anders. Bekannter Rassezuchtverein, Landesausscheidung. Aussage: "Die Fährtenleger sind welche vom DVG und machen Riesenschritte und eine Fährtenabriss im Winkel"
Es gibt im FH-Bereich mittlerweile sogar die Tandenz nomadenartig von Prüfung zu Prüfung zu ziehen, sich erstmal proforma anzumelden um sich dann erst das Fährtengelände zeigen zu lassen und dann zu entscheiden, ob man mitmacht.
Da verstehe ich schon, das viele Vereine da keinen Bock mehr drauf haben. Die besorgen Gelände, machen sich vielleicht auch Gedanken und dann ?Viele qualifizierte Fährtenleger hören deshalb auf, bzw. der Zahn der Zeit nagt an Ihnen :-)
Ich selbst sage nach jeder großen Prüfung, es war meine letzte. Na ja, bis dann der nächste Anruf kommt :-)

So, nun muss ich mal weiterarbeiten :-)

Ich musste mich hier einfach mal auskotzen. Ich würde mich freuen den ein oder anderen von Euch auf der nächsten großen VPG- oder FH-Prüfung zu sehen !

LG, Carsten
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#39
Hallo Anja,
ich persönlich habe es noch nicht gemacht. Dieses Jahr auf der LGA-FH 05 wurde eine neue Fährte nach Einspruch gelegt.
Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
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#40
@ Ottomar

Du kannst Dir bei mir Deine ironischen Fragen getrost sparen.

Möglicherweise sagt Dir der SV etwas.
Da soll es auch Fährtenspezialisten geben. Sind Dir ganz bestimmt persönlich bekannt.
Die geben hier und da auch mal Schulungen/ Einblicke in Ihr Tun, auch wenn Du nicht dabei bist.
Im übrigen habe ich auch so komische Scheine .........vom SV und auch von dem Verband wo die Hunde gezüchtet werden, die auch Du führst.
Zwar nicht fürs Fährtenlegen ..aber für den Bereich, wo auch hier und da Fährten vorkommen. Deswegen kann ich es aber nicht besser als andere.....da ich zwar für geschultes Personal bin, aber das trotzdem kein Garant dafür ist, dass kein Mist gebastelt wird

Grüsse
India
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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