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Moderne Ausbildung zum Apport??
deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=184586#post184586 schrieb:Wie machst du das denn?
Wie gesagt, weniger Theorie, mehr machen.

meinst Du so?

[media]https://www.youtube.com/watch?v=HA2l2dy6nvw[/media]

Wo ist Deine Arbeit zu sehen?
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Was redest du von argwohn, damit hast du doch angefangen, nicht ich.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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Weißt Du was, Alex

Du bist der derjenige mit WM Erfahrung... arbeitest Deiner Aussage nach ja mit großen Namen zusammen.

Also auch -wir-?!

Ich bin nur ein kleines Licht. Und anscheinend ist der Apport meines Hundes einfach zu schlecht, als dass Du es für nötig hälst etwas deutlich besseres aus Deiner Hand zu zeigen. Wie auch scheinbar das Stellen und Verbellen, wo der Hund auch noch die Frechheit besitzt dort auch noch zu apportieren, eigentlich sollte er doch im "Wehrtrieb" sein.

DAS kann ich nicht ernst nehmen.

Da guck ich mir dann lieber Leute wie Manny K an, lese, was die schreiben, denn die haben eine echte Vita und reden nicht von Fuchs und Heuwinkl und leiten darüber einen Status für sich ab.

Ich arbeite nach meinen und den Möglichkeiten meines Hundes, kupfere nicht Fuchs oder Heuwinkl nach. Und ich scheue mich nicht das auch zu zeigen, selbst, wenn ich dabei Kritik einfahre.


Gilt für Dich: mehr Theorie und besser machen


Habe fertig
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=184586#post184586 schrieb:Wie machst du das denn?
Wie gesagt, weniger Theorie, mehr machen.

Zufall?!

[media]https://youtu.be/zb1QhfH3Ttc[/media]

Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Es tut mir leid, wenn dieser Eindruck entstanden ist, ich hab auch schon öfter in Prüfungen Glück gehabt. Un dich habe vor jedem Respekt, der eine Prüfung macht und auch mal scheitert oder seine eigenen Fehler präsentiert, die jeder beim nächsten Hund vermeiden will und dafür andere macht.
Aber wenn einer nur aus Büchern abschreibt und Dinge schreibt, die wunderbar klingen, aber ob in der Praxis alles so umsetzbar ist... glaube ich nicht...
In diesem Sinne :cheers:
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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Aber Alex, dass das in der Praxis umsetzbar ist, haben doch Leute wie Scherk und Knabl gezeigt?? Oder sind die für Dich nicht relevant genug?

​Es ist doch egal, woher Anregungen kommen, man sollte immer offen für Neues sein, nur so kann man sich weiter entwickeln. Man kann ja auch kontrovers diskutieren, aber Aussagen nur deshalb abzulehnen, weil sie von einem Anonymus kommen, ist doch wirklich engstirnig. Außerdem diskutieren hier ja noch mehr Leute mit, die sehr wohl zu ihrer Arbeit offen stehen.

​Dein Problem ist, dass Du Dich nicht sachlich mit den Dingen auseinandersetzt, sondern sie einfach in Bausch und Bogen ablehnst. Du beklagst Dich, dass Ma-re-sa immer auf den "alten" Methoden herum hackt. Machst Du es denn besser?? Es zeugt doch auch nicht von besonders viel Toleranz, wenn man immer nur gebetsmühlenartig einen User angeht, nur, weil der schreibt, was ich nicht lesen will?! Oder sinnfrei Dislikes verteilt?? Das ist sowieso so eine blöde Geschichte, denn es enthebt einen der Notwendigkeit, sachlich zu argumentieren...

​Man sollte immer nach dem Optimum streben, ob man es auch erreichen kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber der Weg ist doch das Ziel!

LG
​Bine
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Zum Video auf dem Sofa:

Gefällt mir gut die ganze informelle Situation, wo
wirklich nur die aktive Aufnahme und das Halten im Zentrum stehen und
nichts anderes, wie unbedingt sitzen z.B. Dass der Hund dabei ganz
frei auch im Kopf ist, alles aufnehmen und verarbeiten kann, zeigt
er, als er das Kopfnicken der HF spiegelt und mit seiner
Kommunikation auffordern will. Schön auch das Fiepen, was sein
Bemühen und das Mitdenken zeigt; wie er nach dem Ausbleiben des
Clicks wegen Fallenlassen im Sitzen es dann als nächstes mal wieder
im Liegen versucht. Auch die verbale Unterstützung und das Spucken
machen gute Gefühle und den richtigen Fokus.

Besser geht es nicht. Ohne gutes Theorieverständnis wäre so eine Arbeit unmöglich.
Man hätte allein in der kurzen Sequenz viele Fehler machen können.
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Entwicklung nach 2-3 Übungswiederholungen.

[media]https://youtu.be/H9MSVogmmcc[/media]
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Man könnte mal versuchen schneller zu clicken, also
bevor die Kopfbewegungen einsetzen. Und dann wieder langsam
ausdehnen.
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Aufgrund eines nicht guten Gehorsamsapports bei einer Hündin musste ich mir was einfallen lassen und habe mit dem Futterbeutel ausprobiert. Da es toll klappte, habe ich das für mich und meine Hunde ausgebaut.
Seit gut 15 Jahren baue ich den Apport so mit einem Futterbeutel auf. Ich fange direkt mit dem ca. 12 Wochen +- alten Welpen an.
Ich nehme einen kleinen Futterbeutel (eher Rolle) stopfe sie mit etwas aus, dass sie stabiler wird und packe dann natürlich Leckerlie rein.
Dann lernt der Welpe, wenn er mir den Beutel gibt, Futter daraus bekommt.Ich fange das in der Küche an. Der Welpe sieht das ich Futter in den Beutel lege, den Reißverschluss zu und dem Welpen zeigen. Klar will er den haben. Ich setze mich auf den Boden und lege den Beutel auch auf den Boden und lasse den Welpen erstmal in Ruhe.Er interessiert sich für den Beutel, an dem eine Leine befestigt ist und will das Futter draus haben, bekommt es aber selbstständig nicht, dann nimmt er den Beutel irgendwann auf (loben, loben, loben) und ich dirigiere ihn mit der Leine in meine Richtung. Dann wird gefeiert und aus dem Beutel gefressen.

Nach ein paar Übungseinheiten bringt er mir den Beutel gezielt. Wenn das gut klappt, kommt das Futter nicht mehr in den Beutel, sondern auf den Küchen- oder Terrassentisch, der Hund bringt mir den Futterbeutel (bei einigen Hunden habe ich das auch geclickert) gibt ihn ab und bekommt Leckerlie aus der Hand.

Dann drehe ich den Spieß um, der Hund kommt zu mir, er weiß das die Leckerlie auf dem Tisch liegen und setzt sich in Erwartungshaltung vor mir hin und bekommt den Beutel kurz (1 Sekunde), nehme ihn sofort wieder ab und er bekommt Leckerlie. Beim Abnehmen kommt immer das Kommando „Aus“. Mit der Zeit kommt das Kommando immer später.

Dann nehme ich ein Lind Mod oder ein Stück Gartenschlauch statt Futterbeutel. Dann habe ich verschiedene Dinge die er gerne mag in der Küche liegen, Gartenschlauchstücke, Ball, Mod, BW, Stofftier.
Unser aktueller Junghund bringt mir morgens erstmal sein Stoffschaf (ist ja ein schließlich ein Schäferhund Wink ), ich nehme ihm mittlerweile alles erst ab, wenn er sich vor mir hinsetzt, es eine Weile gehalten hat und ich auch schon dran gezogen habe. Dann kommt „Aus“ und er bekommt Leckerlie.

Bevor es abends Futter gibt, müssen meine Hunde erst ihre Spielsachen aufräumen. Wenn ich das Kommando „Aufräumen“ gebe, sind sie in einem Affenzahn wieder da und halten mir ihre Bälle hin. Dann gibt’s endlich Futter.

Mir ist auch wichtig, dass der Hund alles was er aufnimmt zu mir bringt. Egal was. Ungewaschene Socken, Steine, Stöcke etc.pp. Er wird immer gefeiert und bekommt meistens etwas anderes dafür. Schon alleine damit er nicht im Stress etwas hinunter schluckt, was er nicht soll.
Wenn sie gezielt etwas bringen sollen, dann werden sie flott, da sie ja wissen, dafür gibt es was.

Wenn das Halten und Abgeben von den Hunden gerne gemacht wird. Schaue ich wie ich weitermache. Ist völlig abhängig vom Hundetyp. Ich habe mal nach Lind apportiert, was super war, auch Heuwinkel ausprobiert, war okay, aber nicht so meins. Paul Kufner / Knut Fuchs ist gar nicht meins.

Kleine Anekdote dazu: Ich war auf einem Knut F. Seminar im BK. Er zeigt den Apport an einem Boxer und mir wurde schon ganz anders. Am Ende fragte er dann, wem das zu hart war. Die einzige die den Arm hob, war ich. Er setzte sich dann in der Mittagspause zu mir und fragte wie ich den Apport den aufbaue. Das fand ich klasse. Seinen Apport finde ich trotzdem nicht gut.

Ich baue von Welpe an auf und habe dann ja lang und schmutzig Zeit. Wenn ich dann irgendwann mit einem Holz anfange, ist es das Lindholz. Die Zähne eines Hundes sind, soweit ich weiß, erst mit 2 Jahren vollständig gefüllt und da ist die Gefahr nicht so groß, wenn sie in den Steg hacken, dass es den Zähnen schadet.
Beim ersten werfen des Holzes sind sie meist so irre, dass sie wie bekloppt hinrennen, wild reinbeißen, um in Windeseile wieder bei mir zu sein und es abgeben wollen.

In meinem Verein haben ein paar Leute meinen Aufbau übernommen und selbst bei älteren Hunden (in kürzerer Zeit) eine prima Arbeit hinbekommen.
Eine Vereinskollegin hat statt dem Futterbeutel, dann so feste Futterstangen (Zahnreinigung) genommen. Wenn es dann gut geklappt hat, durfte der Hund die Stange fressen. ^^
LG
Nora
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