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Allergien beim Hund
#1
Mir fällt auf, dass immer mehr Hunde Allergien auf Futtermittel haben, vor allem auch hier, wenn es um Spezialfutter geht.

Ist es tatsächlich so, oder kommt mir das nur so vor?

Hängt es mit der Zusammensetzung der Futtermittel zusammen?

Eine gewisse Anfälligkeit ist durchaus genetisch bedingt. Es wäre interessant herauszufinden, aus welchen Blutlinien dies gehäuft anzutreffen ist.

Pia
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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#2
Allergien haben nichts mit Blutlinien etc. zu tun - sie sind eine Folge der industrialisierten Fertigfuttermittelindustrie, die auf Getreideprodukte setzt; während unsere Hunde eigentlich Fleischfresser sind.
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#3
Die Anfälligkeit zu Allergien ist ganz klar AUCH genentisch bedingt, so trifft man unter anderem bei weissen Hunden ein gehäuftes Vorkommen. Wenn man dort z.B. den Westi nimmt, dann treten Futtermittel- und Umweltallergien weitaus häufiger vor wie bei anderen weissen Hunderassen usw. Nur so als Beispiel.

So kenne ich inzwischen mindestens 30 Schäferhunde mit Futtermittelallergien,vor 10 Jahren warenes vielleicht höchstens 1/3 davon.
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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#4
bei menschen treten sie ja auch immer häufiger auf...muss also nicht unbedingt genetisch sein.

ich kenne zwei hunde, die sehr allergisch sind.
meine sind eigentlich normal, nur der eine vertägt futter mit viel getreide nicht so gut auf dauer.
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#5
Ich denke, das hängt mit der zunehmenden Umweltbelastung zusammen. Auch bei Kindern treten gehäuft Allergien auf. Und wenn man so hört, was die Futtermittelhersteller alles in ihre Produkte panschen, muss man sich eigentlich nicht wundern. Egal, ob man kontaminiertes Fertigfutter verwendet oder mit dioxinverseuchtem Fleisch barft. Der Hund ist in diesem Fall auch Ende der Nahrungskette.
Gruß Gaby
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#6
Allergien gehören ganz sicher zu den Zivilisationskrankheiten!
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#7
Ich denke, dass Allergien ebenso wie beim Menschen einfach verstärkt auftreten als Zivilisationskrankheit.
Ich habe zum Glück bisher noch nie Probleme damit gehabt und kenne auch nur gaaanz wenige Hunde, die darunter leiden.
Auffälligerweise erhalten gerade diese Hunde meist sehr teures, hochwertiges Futter. Ist das manchmal nicht zuviel des Guten? Wieviele Hunde erhalten HE, weil sie dreimal die Woche UO und SD machen...dafür braucht ein gesunder Hund doch kein HE!!

Die mir bekannten Hunde erhalten/erhielten alle Trofu nach dem Motto "noch teurer, noch besser" - vielleicht liegt das auch mit daran?
Im Umkreis füttern viele Sportfreunde Aldi oder Heiwadog oder eben andere günstige Sorten, dazu mal Fleisch, Knochen, Essensreste usw. und die Hunde kenne keine Allergien.
Manches Mal erweckt sich einem der Eindruck, je mehr die Leute sich Sorgen und Gedanken ums Futter machen, umso mehr haben sie Probleme bei ihren Hunden.
Man weiß ja mittlerweile, dass Menschen, die nur BIO essen, deshalb noch lange nicht gesünder sind!
Und barfen bei den vielen Fleischskandalen ist ja auch keine Garantie mehr...
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#8
Wenn es eine Zivilisationskrankheit ist, warum sind denn nicht alle Hunderassen gleich betroffen?

Ich will hier keine neuen Thesen aufstellen, ich überlege mir nur warum.
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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#9
Hallo!

Mein Rüde leidet an einer Allergie oder Unverträglichkeit - da streiten sich die Geister noch.... Zuerst dachte ich, dass er auf Weizen reagiert, bin aber letztendlich darauf gekommen, dass es irgend ein Konservierungsstoff im Trockenfutter ist. Durch Barfen habe ich die Symptome recht gut im Griff, kenne aber auch Fälle, wo die Hunde (einer davon ist erst 5) nur noch mit Kortison beschwerdefrei sind.

Ich habe mich mit mehreren Tierärzten beraten und mich eingehend mit diesem Thema befasst. Mir wurde mehrfach bestätigt, dass Allergien durchaus vererbt werden und ich finde auch, dass es in den letzten Jahren vermehrt auftritt.

Viele Grüße

Antje
Herzliche Grüße von Antje
mit dem "Rebellenhof-ABC"
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#10
Hallo,
meine Erfahrungen gehen auch in die Richtung wie Nickel beschreibt, auch bei der Pferdeaufzucht kann man beoachten, das die Fohlen die das Fohlenfutter spezial , Pulver und alles mögliche bekommen, oftmals kränklicher sind als die Fohlen die das bekommen was die Natur so vorgesehn hat, Muttermilch, Heu, Stroh, Moos,Gras, Äste, Erde.
Da die Trockenfutterfütterung rein vom Menschen "erfunden" wurde und nicht artgerecht ist, glaube ich, das diese Art von Fütterung unsere Hunde über Genrationen "Krank" macht, schleichend und unbemerkt!!

Slogans wie, ohne Geschmackverstärker, keine Farbstoffe, Ohne Konservierungsmittel sollen beruhigen und vermitteln das alles im grünen Bereich ist, abgesehn davon das es nicht artgerecht ist,.....
Ultrahocherhitzt, schonend haltbar gemacht, Vitaminkomplex bleibt drei Monate erhalten...??? wenn man ehrlich ist, sollte das skeptisch machen....

Ich fütter auch Trockenfutter, habe mich aber von den hoch Proteinhaltigen Futtermitteln verabschiedet, normales Basicfutter, auch mal Lamm und Reis oder Getreidefrei, in Deutschland hergestellte Trockenkauartikel Kehle, Ohren, Schlund, Pansen, Äpfel, Birnen, Bananen, Möhren, Jogurt, Oel, Ei, Frischfleisch mit Nudeln, Kartoffeln, Reis, zum Fellwechsel mal eine Kräuterkur oder Ultraspurkur das macht mir persönlich ein gutes Gefühl, meine Hunde gut zu ernähren, obwohl ich "bequemer " Mensch Trockefutter gebe, versuche ich einen Ausgleich zu schaffen, zur natürlichen Ernährung.

Aussagen zu einer genetischen Belastung bestimmter Linien sind sicherlich nicht aus der Luft gegriffen, diese Linien gibt es, dies wird durch bestimmte Verpaarung verstärkt oder vermindert, dies müsste deutlich mehr im Zuchtgeschehn beoachtet und studiert und festgehalten werden, ohne Auszeichnungen über vermehrte Allergiefälle, werden nur aus dem Dunst herraus, bestimmte Rüden oder Hündinnen verteufelt, die Nachkommen mit Allergien haben, ohne ausagefähige Aufzeichnungen oder Studien ist das oftmals nicht gerecht. Da kein Beweis erbracht werden kann, denn wie oben gesagt, Trockenfuttermittel über Generrationen IST Bedenklich!!!

Ebenfalls ist zu beoachten, das Tiere mit weißem oder sehr hellem Deckhaar empfindlicher und anfälliger gegenüber Hautirritationen sind.

Die Palette der Futtermittelhersteller wird immer größer und auch "perverser" Confusedtumm: da gibt es Isländermüsli, Westernpferdepellets, Vollblüter, Tragende Stuten, High Energie, Schlittenhundefutter, Futter für den Schäferhund, Westi und Co, WEIL ein Markt da ist, Verbraucher wollen nur das Beste fürs Tier und Geld spielt da eine sekundäre Rolle,... :peng

Tschüü
Claudia
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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