Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25264-Schussunsicherheit-Angst/?postID=171757#post171757 schrieb:die Frage ist... baue ich mir da einen riesen Bock oder macht es Sinn so weiter zu arbeiten?
es besteht schon eine gewisse warscheinlichkeit das der hund irgendwann anfängt auf den reiz "lauter knall" mit bellen oder ambivalenter aggression zu antworten. allerdings hilft das auch nicht weiter weil.....
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25264-Schussunsicherheit-Angst/?postID=171764#post171764 schrieb:In der "richtigen Stimmung" wird der Schuss verdrängt, aber wehe, er erwischt den Hund, wenn er gerade nicht entsprechend drauf ist.
das sehe ich genauso. im günstigsten falle fängt er nur an zu bellen, wenn man ihm das über die zeit dann auch wieder verbietet wird er versuchen wieder zu flüchten.
stell dir mal jemanden vor der einen sensiblen charakter hat, etwas nervlich veranlagt ist und mit einer riesen angst oder panik vor dem zahnarzt. wie bekommt man den nun am besten dort hin? ihm gut zureden? reicht nicht. ihm vorgaukeln er geht zu einem friseur? die wahrheit kommt ganz schnell ans licht. hilft bestechung? warscheinlich auch nicht, es geht ihm zu gut und es tut nichts weh.
zwei dinge könnten helfen. entweder er hat richtig dolle zahnschmerzen die er los werden will, oder er lernt sich seinem schicksal zu ergeben, er fängt an den zahnarzt zu dulden. so oder so wird es nicht dazu kommen das er sich auf dem zahnarzt stuhl noch mal irgendwann wohl fühlt.
es stellt sich also die frage nach der zielsetzung. will man das sich der hund beim schuss völlig neutral verhält, sehe ich eher schwarz. will man das der hund den schuss duldet, kann man was machen. dazu braucht es dann aber keine party oder andere unwahrheiten, dazu braucht man dann konsequenz und gedult (nicht im sinne von gewöhnung) die zu abstrichen in der performance führen. manchmal ist funktion wichtiger als ausdruck. :whistling: