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Hallo Detlef,
du weißt,das ich deine Arbeit(zum. die ich kenne  )schätze.
Deswegen widerspreche ich dir sicher nicht in der Sache,alle Punkte deiner Ausführung sind korrekt.
Mein Problem bei den Tipps ist,das ich selbst ungerne das Seil immer dünner werden lasse,worauf ich turne.
Es hat sich ja raus kristallisiert,das der HF ein großes Manko hat,mit seinem Hund zu kommunizieren.
In dieser Situation Aggression zu machen würde den HF meiner Meinung nach vor unlösbare Probleme stellen,sei es im Handling,sowohl im Erkennen der Situation.
Ganz zu schweigen vom Helfer,der eh nur einen Teil wirklich gut bedienen kann,in der Aggression ist sein Einfluss dann doch recht beschränkt.
Ohne ein Lernen des HF-Händelns ist das nicht machbar,das sollte der erste Ansatzpunkt sein.
Wenn die Leute nicht weit weg von Th.Müller sind,dann gäbe es für mich keine Alternative,den Hund erstmal von ihm einschätzen zu lassen und dann die wichtigsten Grundbegriffe der HF-Technik kennen zu lernen.
Ich sehe den Hund eher Beutelastig,deshalb mein Vorschlag,ihm durch tragen und streitig machen sein eigentliches Zuhause schmackhaft zu machen.
Ich habs im Praktischen oft genug gesehen,es klappt wirklich gut und ist relativ einfach zu machen.
LG Heinz
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hallo heinz, .... noch ein paar anmerkungen von mir.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126878#post126878' schrieb:Wenn die Leute nicht weit weg von Th.Müller sind, dann gäbe es für mich keine Alternative, den Hund erstmal von ihm einschätzen zu lassen und dann die wichtigsten Grundbegriffe der HF-Technik kennen zu lernen. ohne frage ist eine wirkliche training session mit einem erfahrenen helfer immer besser als eine virtuelle diskussion!
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126878#post126878' schrieb:In dieser Situation Aggression zu machen würde den HF meiner Meinung nach vor unlösbare Probleme stellen, sei es im Handling, sowohl im Erkennen der Situation. da bin ich mir gar nicht mal so sicher. kommt der hund nicht zum anbiß, und ist für den hund beim helfer keine beute sichtbar, kann es sein das der konflikt um die beute gar nicht erst entsteht. im ergebnis kann das dazu führen das der hund besser regelbar (gehorsam) ist und das kann man ja dann auch verstärken. es ensteht eine win win situation für hund und führer.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126878#post126878' schrieb:Ganz zu schweigen vom Helfer, der eh nur einen Teil wirklich gut bedienen kann, in der Aggression ist sein Einfluss dann doch recht beschränkt. auch hier kann der helfer auf den hund ganz anders wirken wenn er erst gar keine beute dabei hat. natürlich können veränderungen nicht von jetzt auf gleich eintreten, erfahrungen (lernen) müssen ja vom hund erstmal gemacht werden.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126878#post126878' schrieb:Ich sehe den Hund eher Beutelastig, deshalb mein Vorschlag, ihm durch tragen und streitig machen sein eigentliches Zuhause schmackhaft zu machen. ich denke zumindest das die beute für den hund eine große bedeutung hat, nur glaube ich auch das diese beute gleichzeitig die ursache von ungünstigen lernverknüpfungen ist die dann mit der zeit auch auf den hundeführer übertragen wurde. dieses kämpfen an zwei fronten, vorne helfer hinten hundeführer, führt oftmals zu überlastungen die sich dann in der genannten problematik von hohem anbiß und übertriebenem totschütteln wiederspiegeln.
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so, hab telefoniert..... ich treff mich heute abend noch mit dem hf....... werden weiteres besprechen....werde natürlich eure tipps anpsrechen und versuchen gemeinsam mit ihm eine richtung zu finden...... unabhängig vom weiteren verlauf werde ich ein besuch in contwig vorschlagen. ich wollte demnächst eh wieder hin.
ich halte euch auf dem laufenden.....
danke für eure mühe
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Hi,
vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du und der HF an einem Helferworkshop I teilnehmen würdet.
In Contwig ist sicher auch wieder einer in diesem Jahr.
Ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wie schwer es ist, wenn man als HF nicht versteht, was der Helfer macht und
auch nicht weiß, was der Hund jetzt denkt und aus diesem Grund auch keine Ahnung hat, wie man selbst agieren muss.
Bei einem Helferworkshop geht einem dann so mancher "Kronleuchter"  auf.
Und ja, ich meinte Thomas Müller, wobei alle Thomasse im RSV2000 ebenfalls sehr gut figurieren :mods:
wauwau
karla
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sooooo, ich komme gerade vom hundeplatz.
wir haben folgendermaßen gearbeitet:
ich stand auf dem platz, völlig ruhig mit ärmel.
hf kommt mit hund..........immer wenn er auf den platz zieht und bellt, bleibt der hf stehen.....hängt die leine durch, gehts nen schritt weiter. das ganze bis ca. 3m vor mich (figurant). sobald der hund im 2-3 sekunden ruhig war und sich die atmung normalisiert hatte, kam das kommando "voran". dann 2 mal sauber verbellt, anbiss ( technikarm kurz ohne manschette) und sofort vom platz...... hund trug den ärmel ruhig bis ans auto.....er durfte dort noch eine zeit mit ärmel im fang drehen... dann ruhig und besonnen kommando "aus", eine dritte person holte den ärmel und hat ihn mir wieder auf den platz gebracht....wir haben kurz gewartet und dann das ganze nochmal... insgesamt haben wir das ganze 3 mal wiederholt...... das ganze mit deutlichen fortschritten innerhalb der eigentlich kurzen übungseinheit.
hundeführer und andere vereinskollegen hellauf begeistert.
fazit: ein erster erfolg !!!
dennoch ist dies nur der erste schritt in die hoffentlich richtige richtung....... eure ratschläge haben wir lang und breit besprochen und gemeinsam geplant einige dinge in der nächsten zeit einzubauen.
besonders gut in diesem fall finde ich das vertreiben des helfers ohne arm......
der nächste schritt:
helfer steht auf dem platz ärmel liegt hinterm versteck...hund wird mit voran geschickt, verbellt, helfer zeigt sich beeindruckt und rennt weg hinters versteck, dort nehm ich mir den ärmel, mache beute, geh zum hund lass ihn einsteigen und sofort geht der hf mit hund vom platz.
eure meinung?
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Ich finde, das klingt alles bisschen buntgemischt und es ist fraglich, ob der Hund das so umsetzt, erst stehst Du mit Arm auf dem Platz und der Hund soll lernen ruhig zu sein, nicht zu ziehen hnd wird dann angestellt und bekommt einen Anbiss, dann soll er den ärmellosen Helfer vertreiben, der aber eigentlich nur den Ärmel holt.
Ich würde da mal jemand draufgucken lassen, der Euch erklären kann, um was für Triebbereiche es da geht, welche der Hund überhaupt zeigt, wie man an der Einstellung des Hundes dem Helfer gegenüber, gleichzeit aber auch an der Kommunikation mit dem HF arbeiten kann...ich glaube online, ohne zumindest Videos wird das ' ne schwere Geschichte.
LG-Nadin
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Nadin,'index.php?page=Thread&postID=126898#post126898' schrieb:Ich würde da mal jemand draufgucken lassen, der Euch erklären kann, um was für Triebbereiche es da geht, welche der Hund überhaupt zeigt, wie man an der Einstellung des Hundes dem Helfer gegenüber, gleichzeit aber auch an der Kommunikation mit dem HF arbeiten kann...ich glaube online, ohne zumindest Videos wird das ' ne schwere Geschichte. Ganz meine Rede :thumbup:
karla,'index.php?page=Thread&postID=126887#post126887' schrieb:Ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wie schwer es ist, wenn man als HF nicht versteht, was der Helfer macht und
auch nicht weiß, was der Hund jetzt denkt und aus diesem Grund auch keine Ahnung hat, wie man selbst agieren muss. Und das bezieht sich auch auf die Arbeit auf Distanz und ohne Arm,falsches Lob geht genau so in die Hose wie ein falscher Leinenruck,egal,ob gezielt oder aus versehen.
@ Detlef,ich beschreibs jetzt mal aus meiner Erfahrung,ohne Anspruch auf Richtigkeit.
Ein Hund,der das obere Ende des Ärmels sucht,will zwar den Arm verteidigen,aber ist sich unsicher,ob er gegen den Helfer besteht.
Ein Hund,der das untere Ende des Ärmels sucht.ist sich fast sicher,das er nicht gegen den Helfer besteht,will aber noch nicht ganz meiden.
Nun habe ich aber die Erfahrung gemacht,das diese Probleme letztlich nur am Konflikt erzeugenden Objekt bereinigt werden können,was die Sache ja erst so richtig schwierig macht.
Wir haben uns jetzt mal nur auf den HF als Problem eingeschossen,ich denke,der Helfer ist letztlich das entscheidendere Problem,er ist der Arm.
Wenn der Hund,wie beschrieben nach dem ersten Anbiss Beute bekommt und ruhig trägt,dann ist nicht das tragen das Problem,sondern der Konflikt,dem Helfer nicht ebenbürtig zu sein.
Wie heißt es so schön, "Angst kann man nur am angsterzeugenden Objekt überwinden".
Hätte der Hund Probleme,den ersten Biss richtig zu setzen ,würde ich genau das machen,was du vorschlägst,so aber fehlt im meiner Meinung nach sowohl Technik,als auch Selbstvertrauen,seine Dominanzposition am Helfer zu halten.
Daher mein Vorschlag,die vollen Griffe zu belohnen und das streitig machen auf Distanz mit Griffverbesserung so lange zu machen,bis der Hund diese Belastung aushält.
Dann am Helfer ersten Anbiss durch Wellen und Entengang zu verstärken.
Für mich ist das eine Sache der speziellen Situation,weniger des Helfers(persönlich).
Ein nachgebender Helfer und ein den Hund stärkender HF wären schon ein guter Schritt nach vorn.
Ich denke,jeder,der hier schreibt.hat ein Bild vor Augen,das er kennt.
Ob das dann wirklich so in dem Fall zutrifft......... man weißet nich
LG Heinz
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=126901#post126901' schrieb:Ich denke,jeder,der hier schreibt.hat ein Bild vor Augen,das er kennt. Ob das dann wirklich so in dem Fall zutrifft......... man weißet nich ... da hast du absolut recht!
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