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- doghunter - 11-01-2018 Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181929#post181929 schrieb:Da sind wir bei der technischen Ausbildung sicher angebrachter.... (also ich mit Sicherheit )Also ich bin da bei dir....solche Hunde nehme ich nur noch auf 10 m und im Stand - dirk - 11-01-2018 Ja und nein Heinz, ja der Malinois neigt eher dazu unten durch zu laufen, denke ich, weil er auch psychopathische Züge in sich hat die ihn eher mal zur Selbstzerstörung neigen lassen. Und er kann häufig schneller laufen als unser Schäferhund mit seinem krummen Rücken, der ist da vermutlich nicht so ergonomisch. Und trotzdem Nein weil es Helfer gibt die das beherrschen können und auch diese Hunde sauber umsetzen können. Diese Helfer sind aber sehr sehr selten, aber es gibt sie und für eine BSP oder WM müssen solche eingesetzt werden. Beim SV war aus meiner Sicht Peter Rohde der beste den wir hatten, um nur mal einen Namen reinzuwerfen. Aber ich habe auch einen Horst Knoche und einen tollen Spanier vor einigen Jahren gesehen die das perfekt drauf hatten. Es gibt sicher noch viele andere. Man darf aber auch nicht vergessen das so ein Helfer auch ein Verfallsdatum hat. Ich habe mit ca. 15 angefangen und musste vor ein paar Jahren mit Anfang 40 feststellen dass es nicht mehr für die schnellsten reicht. Mein Gewicht lag zwischen 75-85 Kg und bin mit knapp 180cm auch kein Riese, aber ich kann mich nicht erinnern das mich ein schneller Hund jemals gelegt hat, ich möchte sogar behaupten dass bei mir nie ein Hund aufgelaufen ist, bis eben mit Anfang 40 meine Reaktionen nachließen und ich auch noch etwas zugelegt habe an Gewicht. Womit ich bei Sören bin, denn ich bin nicht der Meinung dass die großen Helfer es leichter haben. Die haben vielleicht mehr Kraft und bessere Hebel, aber die eher kleinen sind oft drahtiger und müssen nicht soviel Masse so schnell aus dem Weg nehmen. Der kleine Helfer muss natürlich mehr Auspendeln um einen schweren, schnellen Hund stehen zu können. - Sandra.K - 11-01-2018 Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181916#post181916 schrieb:Sandra.K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181914#post181914 schrieb:Die Huendin wurde auflaufen gelassen. Der Helfer hat nicht mal versucht aufzumachen. Tut mir ja leid, aber den Hund frontal, wie bei ner Steinmauer, auflaufen zu lassen ist nicht okay und volle Absicht! Und da ist es mir egal ob und wie sich der Helfer was getan hat. Der Helfer wird dafuer bezahlt den Hund sicher zu arbeiten. Wenn ich gutes Geld hinleg, verlang ich auch gute Arbeit und bei 75 - 100 Dollar am Tag, darf man das auch erwarten. Ich hab lediglich auf deinen Post geantwortet weil du dich hingestellt hast und meintest das dich solche Aussagen stoeren, da ein Helfer ja auch darunter leidet wenn ein schneller Hund auflaeuft. KEIN HELFER wird gezwungen sich auf den Platz zu stellen. Das ist deine Entscheidung als Helfer, dich als Helfer zur Verfuegung zu stellen. Die Hunde, haben keine Wahl, du hast eine. Wenn du also meinst das der Sport gefaehrlich ist, oder das du dich verletzen kannst, dann nimmst du das in Kauf. Das ist dein Hobby, und fuer manche sogar ein Beruf. Die Helfer hier verlangen gutes Geld um die Hunde zu arbeiten. 75 Dollar PRO Hund, fuer zwei Sessions am Tag. Da kann man auch verlangen das ein Helfer gute arbeitet leistet. Und mein Mitgefuehl haelt sich mittlerweile in Grenzen, denn du hast selbst die Wahl getroffen dich auf den Platz zu stellen und die Hunde abzufangen. Und wenn man Angst um eigene Verletzungen hat, dann sollte das eine Motivation sein die Hunde sicher und mit Verstand abzufangen anstatt ne grosse Show abzuziehen. - tinka - 11-01-2018 Wenn Du Angst hast, dann bist du als Helfer fehl am Platz... - Heinz.S - 11-01-2018 Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181929#post181929 schrieb:Sorry und nix für ungut - ich kenn auch deine körperliche Fitness nicht.:biglaugh: Hi Oswald,da hast du absolut Recht,aber das ganze ist nun auch schon ein 3oder4 Jahre her und ich hab den Hund auch im Stand angenommen. Auch kannte ich den Hund gut und hatte ihn vorher schon sauber eingefangen. Aber wir wollten unbedingt,das der Hund abspringt,und da war ich dann doch zu optimistisch. Dadurch passierte es ja,weil ich zwar die obere Hälfte des Hundes wegbekam,aber der untere ging gradeaus weiter.Und das ist glaub ich das,wodurch schlimme Verletzungen passieren können. Heute,ich muß grade wieder ran,weil mein junger Helfer verletzt ist,mach ich diese Aktion,wenns denn unbedingt sein muß,aus 10 Metern.Das geht noch so. _b_ dirk,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181934#post181934 schrieb:Und trotzdem Nein weil es Helfer gibt die das beherrschen können und auch diese Hunde sauber umsetzen können.Hi Dirk,heißt ja im Umkehrschluß,das man in seiner direkten Umgebung kaum noch einen Helfer mit entsprechenden Qualitäten findet.Also,wer macht die Drecksarbeit? Problem,Problem. Allerdings finde ich im Gegensatz dazu auch,das die lange Flucht heute keine Belastung mehr ist für das Groß der Hunde,die allermeisten,Rasseübergreifend,kriegen diese gar nicht mehr mit,es sei denn, sie sind im 1ten Teil, angezählt worden,siehe VDH Göttingen,die beiden haben sich echt ergänzt. LG Heinz - dirk - 11-01-2018 @Heinz, ist richtig dass du meist in deiner direkten Umgebung nicht den Crack hast. Das ist aber nichts neues, wenn du auf der BSP eine Flucht mit Wow-Faktor zeigen willst und dort volle Punkte anstrebst dann musstest du in aller Regel schon immer etwas weiter fahren. Kannst ja mal rum fragen wo die Crack‘s so trainieren. Erfolg kommt von Talent und Fleiß, Fleiß und nochmal Fleiß. Das geht natürlich auch anders, dein Hund wird sich ja in der Regel an die Fähigkeiten deines Helfers vor Ort anpassen und er wird sich dabei auch nicht gleich verletzten. - Anja - 11-01-2018 Ich denke das komplette Durchrasen der Hunde vor dem Anbiss auf der langen Flucht kommt neben dem Thema "höherer" Trieb aufs (Beute)ziel, den Nerven, der Veranlagung auch von der "modernen" Ausbildung. Die Hunde lernen durch das Abräumen der Kissen neben dem Helfer, dass nix passiert und gewinnen Vertrauendurvh das erfolgreiche Fliegen.... Über Monate. Dadurch lernen sie aber auch nicht mehr so nachdrücklich dass Pfoten voran gehörig Aua machen kann, ausser man lwrnt ihnen da die Blockade. Vieles dieser Ausbildung kommt aus dem Malilager und daher glaube ich dass man diesen dafür prädistinierten Hundetyp ( vielleicht ursprünglich ungewollt) in die jetzige Situation gefördert hat zzgl dem HF-Aspekt dass es oft geil aussieht, wenn der Hund fliegt. Auch wir haben auf der Langen nicht mehr alle Helfer rangelassen zum Schutz der Hunde. Aber auch meine Hündin, die nicht der schnellste Mai war, ist bei einem der weltbesten Helfer von D aufgelaufen am Chamionat weil sie zentral gekommen ist und der Körper mit Pfoten voran das Abdrehen nicht mitgemacht hat. Vorderhandprellung.... Aber kein Vorwurf an den Helfer, jeder der sie kannte wusste dass es schwer ist mit ihr, weil sie immer mittig zentral kam egal wo mit der Beute rumgewedelt wurde....und schlussendlich war da immer der Arm, weil sonst die Schnauze nix gehabt hätte Abspringen bei zu hohen Geschwindigkeiten geht physikalisch nicht mehr, weil Höhe und Geschwindigket formelmässig zusammengehören. Es gibt auch in der Leichtathletik das Phänomen, dass Springer beim Stabhochsprung und Weitsprung zu schnell sind und langsamer anlaufen als sie könnten, weil sie sonst die Geschwindigkeit nicht in vertikale Kraft (nach oben) gewandelt bekommen. Vg juschka - dirk - 11-01-2018 @Anja, alles sehr gut beschrieben, ein Hund kann bei hohen Geschwindigkeiten keinen Hochsprung mehr machen, aber er kann noch sauber abspringen: [media]https://youtu.be/8_IflmbFU7c[/media] - Heinz.S - 11-01-2018 tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181920#post181920 schrieb:Das schien der Helfer im zweiten Video etwas zu unterschätzen...So,jetzt hatte ich auch mal Zeit,mir die Videos von Oswald anzuschauen.Und bei Treff im 2ten konnte man die Problematik sehr gut erkennen.Wie du richtig geschrieben hast,setzt der Quick step früh und hoch ab,der Hund ist lange und hoch in der Luft und du kannst diesen Hund recht gut umlenken. Ganz anderes Treff,der genau das macht,was ich beschrieben habe,der Hund geht absolut mittig,läuft fast bis zum schluß durch und hebt praktisch nur Kopf und Oberkörper an.Ab da hatte der Helfer keine Chance mehr,den Hund sauber um sich herum zu lenken.Wäre der Helfer nur einen halben Meter vorher stehen geblieben,hätte es klappen können,er hätte ein Bein entlasten können und somit den unteren Teil des Hundes durchflutschen lassen. Zum Glück scheint der Bursche (Treff) recht robust zu sein. :biglaugh: LG Heinz - Uwe Junker - 11-01-2018 wie verhält sich das denn im KNPV, wo die Helfer frontal und ohne abfangen arbeiten? Da müssten ja nun die Hunde reihenweise ausfallen. |