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Zusammenfassung NVBK Ringwettkampf - Druckversion

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- erwin - 13-05-2016

deine erinnerung täüscht dich da
die ausführung sah so aus das der hund einen schlag mit einer gerte bekam und ihm anschleißend die möglichkeit gegeben wurde in einen sack/lumpen zu beißen.
und es waren eben die hunde ,,mutig ,, die sich nach dem schlag noch getraut haben.
diese art der mutprobe haben diensthundehaltende bevorzugt und bezieht sich auf vor und nachkriegszeit.

WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172433#post172433 schrieb:Zum Überfall. Der war tatsächlich Bestandteil der SchH I. Aber warum er deshalb "nicht wesentlich" gewesen sein soll, will mir nicht einleuchten. Er war so wesentlich, dass er abgeschafft wurde, weil er nämlich doch eine Schwierigkeit für den Eintritt schwächerer Hunde in das Prüfungswesen darstellte. Warum? Weil die Hunde nicht über das Revieren und Verbellen sich erst mit der Zeit in Stimmung bringen konnten, sondern recht unvermittelt in Kampfhandlungen gleich mit Stockschlägen verwickelt wurden. Zwar wurden die Hunde nach meiner Erfahrung vom Überfall nie wirklich überrascht. Aber sie hatten zum Stimmungsaufbau doch relativ wenig Zeit. Und da war dann an der Körpersprache des Hundes in der frühen Kampfhandlung doch Spreu von Weizen zu trennen.

auch hier muß ich dir wiedersprechen
ablauf der schutzhund 1 war stellen und verbellen ,nach dem stellen ging der hundeführer ins verbellversteck der helfer wechselte in die 4 (versteck)
der hundeführer ging mit seinem hund einen winkel ähnlich dem rückentransport auf das versteck 4 zu wo dann der überfall erfolgte.
der überfall ist übrigens immer noch auf der körung erhalten,und führt damit deine weitere argumentation ad absurdum
mfg erwin


- erwin - 13-05-2016

vor dem stellen ,verbellen mußte ein leerversteck umlaufen werden,genau wie heute
mfg erwin


- Ingrid Giebel - 13-05-2016

bru-no,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172430#post172430 schrieb:
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172425#post172425 schrieb:Ich sehe auf Ringveranstaltungen Hunde oft recht "stoßend" angreifen

Globalring nicht mit Mondioring verwechseln!

Richtig Programm ist adaptiert aber die Beisstücke sind aus dem belgischen Ring übernommen und da heisst es nun mal Griff und schieben. Das ergibt ein ganz anderes Beissbild als Französicher oder Mondioring wo man froh ist wenn der Hund "etwas" hat !



- tinka - 13-05-2016

Moin zusammen,


wenn ich richtig erinnere, dann wurde bei der alten SchH 1, und das meint wahrscheinlich Wowi, kein Leerversteck reviert. Der angeleinte Hund wurde nach der Meldung zur Platzmitte geführt, dann abgeleint und direkt zum Stellen und Verbellen geschickt.
Vor dem Helfer wurde der Hund dann wieder angeleint, der Helfer wechselte ins Überfallversteck., während Hund und HF im Versteck blieben.

Der angeleinte Hund wurde 15 Schritt an der Leine in der Laufrichtung zum Verbellversteck in eine Grundstellung geführt, dort dann abgeleint. Dann ging es zum Überfall, wo die Stockschläge ohne Softummantelung gesetzt wurden. Es sollte den Überfall auf den HF darstellen, von daher paßt es auch zum Kontext der Henzschen Mutprobe, so wie Wowi sie ausgeführt hat.

Mindestalter, so meine ich 12 Monate, ohne BH Voraussetzung.

Könnt mich gerne verbessern, aber hier mein mein letzter Kommentar.

Gruß reinhard


- Ingrid Giebel - 13-05-2016

Der Ring wird/wurde auch verändert und angepasst im Laufe der Jahre. Ich denke mal das geht allen Sportarten so.


- erwin - 13-05-2016

moin tinka
ist auch nicht richtig
von 1973 bis zur änderung anfang 90er genau kann ich das jahr nicht beziffern habe ich mehrere hunde ausgebildet und zu prüfungen geführt.
also noch einmal ,stellte sich der ablauf wie folgt dar

meldung mit angeleintem hund beim leistungsrichter,
einnehmen der position auf der mittellinie in höhe versteck 5 und 6
revieren,umlaufen der 5 stellen und verbellen des helfers in 6
abrufen oder abholen ,einzunehmende position 4-5 schritt in grundstellung,genau wie heute auch.
der helfer mußte dann das versteck verlassen,hund und hundeführer wurden in dieses versteck eingewiesen
helfer begab sich in versteck 4.
sobald der helfer außer sicht in der 4 mußte der hundeführer mit seinem angeleinten hund min glaub ich 25 schritt führen rechter winkel ,grundstellung
ableinen und weitere 25 schritt in richtung versteck 4 wenn man auf4-5 schritt vor dem versteck war erfolgte der überfall.
wärend des treibens mußte der hund 2stockschläge über sich ergehen lassen.
dann ganz normal einstellen ,aus, herantreten dann erfolgte noch die flucht,langer gang oder mutprobe ,wie auch immer du das nennen möchtest
und wie heute auch aus,herantreten und seitentransport zu Leistungsrichter.
den softstock hat man in den 80er eingeführt im dvg übrigens lange vor dem sv.
und die bh gab es schon bevor der überfall aus der po herausgenommen wurde und war selbstverständlich seit inkrafttreten auch voraussetzung um die sch h 1 ablegen zu können

die alterstufen waren 14, 16, und 18 monate für die einzelnen prüfungs stufen
mfg erwin


- WoWi - 13-05-2016

Danke für die Richtigstellungen. Ja, mit der Erinnerung ist das so eine Sache ...

Dass allerdings die Tatsache, dass der Überfall bei den Schäferhunden (und in dieser Form meines Wissens nur bei den Schäferhunden) auf der Körung noch überlebt hat, führt meine Argumentation nicht ad absurdum, sondern zeigt, dass man sich traditionell vom Überfall, was die Möglichkeit, selektionsrelevantes Verhalten zu erzeugen, tatsächlich etwas versprochen hat und dass man das in den konservativsten Systemen nicht mal eben so hat abschaffen könnnen/wollen. Ob der Überfall dort heute freilich noch das leistet, was ich angedeutet habe, das ist wirklich fraglich. (Beziehungsweise: Wir werden uns recht schnell darüber einig, dass das nicht der Fall ist.) Aber das hat nun wieder andere Gründe.


- boris - 14-05-2016

Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172414#post172414 schrieb:Was uns jedoch schadet .. und mit uns meine ich ganz speziell die Rasse, das ist die neue/ alte NVBK Kultur um auf ihre ahnentafellosen Hunde falsche FCI Ahnentafeln draufzupappen. Weil dazu ist die FCI ja gut und gerne gebraucht.
Ehrlich gesagt glaube ich das es den allermeisten NVBK Sportlern und Züchtern völlig am Arsch vorbei geht was für eine Ahnentafel der Hund hat.
Die falschen Ahnentafeln werden doch in erster Linie von Züchtern benutzt die in FCI Verbänden züchten und die , wenn sie denn NVBK Hunde einsetzen wollen, eben auf solche "Fälschungen" angewiesen sind.Fakt ist doch, wenn es im NVBK nicht überragend gute Hunde gäbe (die unbedingt in die Gebrauchshundezucht sollten) würde sich doch gar keiner die Mühe mit falschen Papieren machen.Die der FCI unterstellten Verbände sollten sich mal fragen wieso die besten Gebrauchshunde eben nicht FCI Zuchten entstammen, sondern sogenannten Dissidenzvereinen wie NVBK und KNPV.
in diesem Sinne schöne Pfingsten
Peter


- bru-no - 14-05-2016

boris,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172471#post172471 schrieb:wieso die besten Gebrauchshunde eben nicht FCI Zuchten entstammen, sondern sogenannten Dissidenzvereinen wie NVBK und KNPV

Die stete Behauptung ersetzt den Beweis?


- boris - 14-05-2016

"Die stete Behauptung ersetzt den Beweis?"

ach weisst du, ich brauch nix beweisen....
kennst du gute NVBK ,KNPV Hunde aus Training und Wettkampf?
wenn nicht, brauchen wir nicht zu diskutieren....
wenn ja, werden wir nicht diskutieren....