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- Sabine Jüdes - 08-10-2006 Nun, Gilette, es gibt auch Hunde, die gelernt haben, in die Verstecke zu sehen..... ![]() Du hast zwar Recht, daß vieles automatisiert wird, andererseits geht es ja auch um das berühmte "zügig" beim Umlaufen der Verstecke.....und ob sich das so zügig läuft, wenn man denn erst den Tunnel passiert, dann das Klemmbrett (oder wie das Dingen heißt) slalomiert......?? Sabine Jüdes - Gilette - 08-10-2006 Das nicht, aber irgendwie erschreckend wie leicht sich die Hunde aus dem Takt bringen lassen wenn da "plötzlich" was auf dem Platz steht. Das können viele Hunde dann nicht einordnen. Mir als Laien sagt das (korrigier mich, wenn ich falsch liege) daß der Hund NICHT aktiv streift sondern lediglich hirnlos um irgendwas rumrennt - weil der Helfer steht ja eh im Letzten. Und ich würde ja nix sagen wenn es Einzelfälle wären. Aber darum geht es ja eigentlich nicht. Ich will ja nicht irgendwas reglementieren oder als Laie ne neue PO aufstellen, aber ich halte im Hundesport (alle Sparten, allgemein) die Kontaktzonen für eine gute Idee. Der Hund kann nicht mehr aufs Springen oder pure Schnelligkeit getrimmt werden und Fehler sind für jeden deutlich erkennbar. Also warum diesee Vorteile nicht auch im VPG Bereich nutzen? Einerseits wird sich hier über die Schwammigkeit bzgl. der Abstandsvorgabe, Sprungtechnik etc ausgelassen - andererseits werden Vorschläge gleich mit dem Argument abgetan daß man nicht noch mehr reglementieren soll. Also wie jetzt? Übrigens habe ich bisher schon einigen Hunden aus Jux beigebracht unsere Verstecke auf dem Platz (sind aus Brettern gezimmert und ca 2 m hoch) zu überklettern. Also warum eigentlich nicht "back to the roots"? Als guten Abstand habe ich dabei übrigens so ca. 3 m festgestellt, alles weitere ist hinderlich weil der Hund zu viel Schwung kriegt. - Sabine Jüdes - 09-10-2006 Hi, Gilette, nochmal zum Revieren. Gehen wir mal davon aus, daß unsere PO nur noch Relikte des Ernstfalls beinhaltet. Worüber ich hier keinerlei Wertung abgeben möchte. Für einen Hund, der überwiegend im Sport gearbeitet wird bedeutet das, daß ihm schon klar ist, daß sich das Triebziel, der Helfer, im letzten Versteck befindet. Allein aber das Revieren, den Hund soweit in den Gehorsam zu bringen, daß er, trotz Triebziel vor Augen die Verstecke fehlerfrei (= schnell, direkt, ohne Ausnahme) anläuft, bereitet einer Großzahl von Hundesportlern in der Ausbildung durchaus einiges Kopfzerbrechen....... Gehen wir mal davon aus, daß ein Hund gelernt hat, in jedem möglichen Versteck könnte sich jemand befinden, also spielen wir mal Ernstfall...... Was wäre dann näherliegend, als daß der Hund sich bei jedem im Wege stehenden Objekt überzeugt, ob es zu umrunden oder ggfls. zu verbellen ist?? Das würde dann auch für alle möglichen unüblichen Objekte auf dem Platz gelten, nur wozu? Solange unsere PO ein schnelles, direktes, in der Reihenfolge festgelegtes Umrunden bestimmter Verstecke fordert, wäre alles kontraproduktiv, was den Ablauf hindert. Wie schon gesagt, dies statement beinhaltet keine Wertung bestehender Sachverhalte. Sabine Jüdes - Fadrin - 10-10-2006 Zitat:....und die Verstecke rücken wir immer näher zusammen, sodaß man hinterher mit nem Slalom zum Verbellen gelangt wie sabine richtig sagt: Zitat:Solange unsere PO ein schnelles, direktes, in der Reihenfolge festgelegtes Umrunden bestimmter Verstecke fordert, wäre alles kontraproduktiv, was den Ablauf hindert ein slalomlauf ist das revieren im grunde bereits jetzt. - Jupp - 01-11-2006 Wenn man nicht möchte, daß der Hund (der zuverlässig bringt) von oben abspringt, kann man das Abspringen nur von unten natürlich auch clickern. Erst ohne Holz und mit Handtarget, dann ohne Handtarget, dann bei ausgelegtem Holz mit Handtarget, dann bei ausgelegtem Holz ohne Handtarget. Dann bei geworfenem Holz, wobei eine Hilfsperson nicht die Holzaufnahme clickert, sondern das Berühren des unteren Drittels der Wand und gleich bestätigt (das Holz bleibt liegen). Dann wird die Aufnahme eingebaut, aber nur noch geclickt und bestätigt, wenn der Hund vorher das untere Drittel berührt hat. Dann beim Rücksprung es sinngemäß so aufbauen. Das bekannte HZ „Bring“ sollte man erst dann wieder benutzen, wenn der Aufbau abgeschlossen ist. Sollte der so ausgebildete Hund einmal oben abspringen, wird er nicht bestätigt. Er wird schnell herausfinden, daß er nur fürs Bringen mit Kontakt der unteren Wand bestätigt wird. Das funktioniert auch bei Hunden, die auf das Holz selbst sehr triebig sind. Ein erfolgreiches Lernen mit Locken (ob nun am Anfang Futter oder Ball oder Holz am Wandfuß) habe ich noch nicht gesehen. Sowie die Sachen nicht mehr direkt an der Wand lagen, sprang er wieder von oben ab. - bordy - 01-11-2006 Zitat:Erst ohne Holz und mit Handtarget, dann ohne Handtarget, dann bei ausgelegtem Holz mit Handtarget, dann bei ausgelegtem Holz ohne Handtarget. Dann bei geworfenem Holz, wobei eine Hilfsperson nicht die Holzaufnahme clickert, sondern das Berühren des unteren Drittels der Wand und gleich bestätigt (das Holz bleibt liegen). Dann wird die Aufnahme eingebaut, aber nur noch geclickt und bestätigt, wenn der Hund vorher das untere Drittel berührt hat. da kann ich meinen hund auch gleich einfach mit der hand/dem arm über die schrägwand führen..
- Sabina - 01-11-2006 Ich hab das mit dem Drüberführen mal versucht, klappt sogar :ja
- Kathi - 02-11-2006 also mir wurde mal gesagt, der mindestabstand von der kletterwand sei erfunden worden, damit die hunde nicht nur klettern sondern auch ein bisschen springen.. ganz ehrlich, versteh ich nicht wirklich, denn es heißt ja "kletterwand"... naja meine hündin braucht sehr viel abstand zur hürde und zur kletterwand.. sonst setzt sie bei der hürde auf oder kommt nicht über die kletterwand... sie kann den abstand nicht richtig einschätzen... es liegt also nicht an der muskelatur.. naja aber auf lga hat mir der leistungsrichter auch gesagt, ich solle näher an die hürde bzw kletterwand gehen.. naja und was passierte?! der hund hat aufgesetzt.. naja auf den punkt mehr oder weniger kams mir nicht an.. ich würde den hund einfach auf jede situation trainieren... dann ist es eigentlich wurscht, ob nun 5 schritte oder 15 schritte... - Walter Schmidt - 02-11-2006 Zitat:Original von JuppEs geht aber doch. Dazu muss man den Hund nur darauf trainieren, eine Art Kontaktzone zu berühren. Servus Walter - Jupp - 02-11-2006 Wie bringst du es dem Hund bei? |