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Wassergabe bei diesem wetter - Druckversion

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- Antje - 22-12-2010

Hallo Nickel,

O.K., ist natürlich auch 'ne Frage wie erfolgreich ein Musher mit seinen Hunden fährt. Von den "echten" kenne ich es nur so, daß die Hunde "gewässert" werden = Fertigfutter sehr stark eingeweicht als "Suppe", nie trocken. Und daß im Leistungsbereich kurz vor Veranstaltungen manchmal Infussionen mit Flüssigkeit verabreicht werden, um die mentale Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist ja auch nix Neues, sowohl bei Mensch als auch Hund und Pferd.

Ich halte die Erklärung in dem von Dir zitierten Link übrigens für unlogisch. Einerseits wird behauptet, daß Fleisch angeblich eine zu lange Verweildauer im Magen hat (ob das so stimmt sei jetzt mal dahin gestellt). Andererseits wird bemängelt, daß eingeweichtes FeFutter nicht lange genug im Magen bleibt. Ja was denn nun? Soll das Futter gemäß Ansicht desjenigen, der das geschrieben hat, nun lange im Magen verweilen oder nicht?

Grüße

Antje


- aik5 - 22-12-2010

über das wässern gibts auch bei den mushern keine absolute Regel wie sie es machen. Jeder macht es auf seine Art und weise.
Optimal ist sicher man gibt ihnen so ca 1 1/2 Stunden vor dem laufen 75dl bis 1,2 l je nach grösse. und dann kann man sie eine viertel stunde vorher nochmals mit 2dl wässern. übrigens wird doch häufiger eine Fleischsuppe gegeben, geht ja nicht nur um energie sondern um Flüssigkeit. Wobei es auch Theorien gibt wo man sagt es sei optimal der hund kriegt 1/3 der Tagesportion Futter vor dem laufen mit wasser, den rest ein bis zwei stunden nach dem laufen. Kommt dann natürlich auch aufs die Distanz drauf an, Temperatur, Trainingszustand usw...
ich schau dass meiner bei dem wetter aufs eingeweichte Futter viel wasser kriegt und dann gibts vor der Leistung (langer Spaziergang, Training) eine Fleischsuppe.
aber ich denke wenn man den hunden Kauknochen etc gibt sollte er dann schon wasser zur verfügung haben.


- nickel - 22-12-2010

Antje, ich gebe ja nur das wieder, was auf so mancher Musher-HP zu lesen ist. Es hört sich aber an, als würdest du sofort den Erfolg dieser Leute in Frage stellen oder verstehe ich den Satz falsch: erfolgreich ein Musher mit seinen Hunden fährt. Von den "echten" kenne ich es nur so,
Zudem bin ich ja offensichtlich nicht alleine mit dieser Art der Fütterung und auch andere HF fahren gut damit.
Ich gebe meinen Hunden an normalen Tagen zweimal täglich je ca. 200g Trofu. An Tagen, an denen ich im Laufe des Vormittags bzw. bis ungefähr 14 Uhr trainiere, gibt es morgens nur eine Handvoll mit Wasser und kurz vor dem Training bzw. dem Wettkampf ( 60 Minunten vorher) gebe ich dann Wasser angereichert mit etwas Kaztenmilch und meinem bewährten Leistungspulver.
Bisher waren die Probleme, die ich dann mitunter in der UO bei großer Hitze hatte, einfach ausbildungstechnischer Natur. Ein versaubeutelter Hund...den lockt auch kein Powerpaket wenn er keinen Bock hat. Big Grin


- matusha - 22-12-2010

nickel,'index.php?page=Thread&postID=105739#post105739' schrieb:Da bisher alle unsere Hunde so gefüttert wurden und es noch nie Probleme irgendeiner Art gegeben hat, scheinen sie damit gut klar zu kommen.
Egal, bei welcher Witterung, was für Futter (also Bosch, Mera Dog usw.), ob im Training oder im Ruhestand - sie sind immer und zu jeder Zeit putzemunter und fidel.

meine Hunde werden auch so gefüttert und das schon über Jahre und hatten bisher auch noch nie Probleme.


- voodoo09 - 22-12-2010

Hi,

Diese eine Frage mit dem Füttern an einem Prüfungstag würde mich ja auch mal riesig interessieren. Kann dahingehend mal jemand ne Antwort bringen? Besonders am Tage/e vor der Fährtenprüfung...


- Antje - 22-12-2010

Hallo Nickel,

Du kannst doch füttern was und wie Du willst. Von mir aus auch Trockenfutter ganz ohne Wasser (das machen ja auch viele Hundehhalter). Nur die Anmerkung, daß die Hunde dadurch dehydrieren, sollte erlaubt sein. Auch wenn sie gleichzeitig so viel Wasser trinken, wie zum Aufweichen des Futters im Napf nötig wäre. Bevor das Futter im Magen mit diesem Wasser durchweicht ist, hat das Wasser den Magen bereits wieder verlassen, und zum Aufweichen der Futterbrocken (und ohne dieses kann der Verdauungsprozess nicht in Gang kommen) wird dann dem Organismus Wasser entzogen. Das nennt man Dehydrieren (und das beeinflußt zuerst die mentale Leistungsfähigkeit negativ, und sehr viel später erst die körperliche). Wie lange der Prozess dauert erkennt man daran, daß Hunde, die so gefüttert werden, einem manchmal einen halben Tag später noch gut geformte Bröckchen vor die Füße kotzen.

Grüße

Antje


- GabyG - 22-12-2010

Zitat: Diese eine Frage mit dem Füttern an einem Prüfungstag würde mich ja auch mal riesig interessieren. Kann dahingehend mal jemand ne Antwort bringen?
Also, ich kann Dir sagen, dass unsere Hunde vor der Prüfung nicht gefüttert werden. Aber wir machen auch "nur" Agi. Bei den vielen Sprüngen, Wendungen, Aufs und Abs ist mir die Gefahr der Magendrehung zu groß. Dafür gibt es meist gleich nach dem ersten Lauf eine kleine Portion Fleisch, und nach dem Ende der Prüfung die große Mahlzeit.
Gruß Gaby


- nickel - 22-12-2010

Antje, warum denn gleich so agressiv? Darf man nicht andere Erfahrunge machen und davon ebenso überzeugt sein? Dass ich meine Hunde so ernähren darf, wie ich das möchte, aheb ich auch nicht angezweifelt.
Letztlich füttern ja eben auch alte Musher so ihre Hunde und haben Erfolg und gesunde Hunde damit. Und hier gibt es anscheinend auch einige HF; von daher kann das ja alles nicht ganz so übel sein.
Kotzen tun meine Hunde und all die, die ebenso ernährt werden, nun wirklich nicht. Ihre Verdauung ist gut und auch nicht übermäßg viel (natürlich aber mehr wie beim Barfen), sie bringen ihre Leistungen (und die sind bei einer Flächensuche bei hohen Temperaturen nicht gerade wenig und die Belastungen recht hoch) und sehen auch noch vital aus.
Ihre Koznetration ist prima, die Kondition mit en entsprechenden Trainings voll da - und Probleme mit der Verdauung kenne ich nicht im Bezug auf die Fütterung.
Also jeder wie ihm beliebt!


- Mr.Willson - 22-12-2010

2 mal täglich das futter in 0,5-0,7 l warmen wasser aufweichen lassen, dazu 2 mal täglich frisches wasser im napf. wer hat kann den napf in einem ausgegossenen stein stellen mit nem snugglesafe drunter, hält nicht ewig aber kurzzeitig bleibts flüssig.


- Fine1 - 23-12-2010

Vor Prüfungen füttere ich auch nicht, geht ja meist auch früh los und meine Angst vor einer Magendrehung ist zu groß. Bisher waren sie immer leistungsfähig. Sie bekommen dann erst ca. 1 Std nach der Prüfung.
Und wenn ich Trockenfutter füttere, dann auch immer ganz durchgeweicht. Wenn ich sehe wie lange das Futter braucht bis es durchgeweicht ist, leuchtet mir schon ein was Antje sagt. Und wenn ich mir vorstelle wie lange das Zeug dann im Magen herumschwappt (ist nur so meine Vorstellung, vielleicht ist es ja nicht so). Da kommt dann wieder meine Angst vor einer Magendrehung dazu.
Für die Zähne bekommen meine Hunde unabhängig von den Hauptmahlzeiten etwas zu knabbern.

Gruß Fine