Das Leistungshundeforum
wem soll man glauben - Druckversion

+- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de)
+-- Forum: Suche / Biete (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=8)
+--- Forum: sonstige Hundedinge (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=15)
+--- Thema: wem soll man glauben (/showthread.php?tid=12635)

Seiten: 1 2 3


- Chaco - 09-02-2013

@ Antje

:appl: :appl: :appl:


- India - 09-02-2013

Nun ja

viele Ansichten und keiner ausser dem Jägersmann weiss was genaues.

Nur mal so als einen kleinen Denkanstoss

Welche Gefahr geht von einen fix und fertigen Bernhardiner der unter einem Baum liegt weil er nicht mehr kann eigentlich noch aus??
Den müsste man ja nun wirklich nicht mehr erschiessen.
Und der angeschossene Hund wird das Kitz auch nicht mehr reissen können.
Das ein Hund beim Jagen die Ohren zu hat oder auf Durchzug ist keine Eigenart eines Bernhardieners. Inwieweit diese eh komplett in Rage und Aggression verfallen kann ich nicht beurteilen.
Ich bin froh, das unsere Jäger und Jagdaufseher alle noch gut sehen und wenn Sie denn mal auf etwas geschossen haben, wissen Sie in der Regel ob Sie getroffen haben (Auch wenns angeschossen ist)
Unsere hier schiessen auch nicht wenn mal ein Hund ein Reh hetzt.
Da gibt es erstmal Ermahnungen und Gespräche.

Aber jeder wie er kann

Grüsse
Ralf


- Bettina Balters - 09-02-2013

Warum sollte ein Bernhardiner nicht in der Lage sein, Rehe zu verfolgen und zu hetzen?

Eine Dogge schafft das schließlich auch, und die sind u. U. noch größer und schwerer.


- ursus04 - 09-02-2013

Buddyx,'index.php?page=Thread&postID=143018#post143018' schrieb:
Kathrin,'index.php?page=Thread&postID=143012#post143012' schrieb:Mir hat mal ein Jäger gesagt, ein gesundes Reh fängt kein Hund. Schon gar nicht Bernhardiner.
Laut Bericht war es ein Kitz, das ist deutlich leichtere Beute.

Meiner Meinung nach haben wildernde Hunde genauso wenig was im Wald verloren wie schießwütige Jäger.
Die paar Kilo Unterschied zu einem Alttier dürften kaum einen Unterschied machen, was die Flucht betrifft.
Erst bei der Regeneration wird es für das Kitz deutlich enger, es hat viel weniger Reserven. Im Dezember sind Kitze doch keinen "niedlichen Bambis" mehr.

Grüßle
ursus


- juergen - 09-02-2013

Hallo

wer sagt hier die Wahrheit,

schöne Grüße


- Antje - 09-02-2013

Warum fragst Du das uns und nicht den Jägersmann selber? Wenn Du doch jeden dort persönlich kennst??? Von uns hier ist niemand dabei gewesen (Du aber wohl auch nicht).

Und dann frag auch gleich die Hundehalter warum sie es in drei Teufels Namen nicht unterbunden haben ihre Hunde wiederholt unbeaufsichtig streunen zu lassen. Es sind nämlich genau solche Hundehalter, wegen denen die Gesetze den Jägern einen so großen Freiraum zugestehen bezüglich des Abschusses von Hunden. Wären weniger Hundehalter so verantwortungslos, hätten wir vielleicht schon mehr Regelungen wie in Sachsen.


- India - 09-02-2013

Wenn er wirklich nur mit 2 Schuss raus gegangen sein sollte .......ist er sicher kein Jäger.
Es sei denn er hatte noch eine andere Schusswaffe dabei.

Die Umstände können sicher nur vor Ort und mit den Beteiligten geklärt werden.
Es scheint in der Tat sehr seltsam zu sein.

Wenn die Hunde wiederholt ausgebüchst sind, muss man nicht schiessen da gibt es andere Möglichkeiten.
Die Bestimmungen für das Schiessen sind auch recht eng.
Allerdings ...wo keiner etwas gesehen hat ..kann ich erzählen was ich will

Grüsse Ralf


- Th. M. - 09-02-2013

ich kann da antje nur zustimmen, genau solche hundehalter ziehen uns alle in den dreck, es kann auch weitaus mehr durch solche hunde passieren und dann lest mal die schlagzeile in der bild... und was den jäger betrifft, da war niemand dabei, da kann man schlecht urteilen. die ursachr liegt aber immernoch bei den hundehaltern die nicht in der lage sind ihre hunde auf dem grundstück zu behalten.


- ursus04 - 09-02-2013

Ob die nun 8 Monate oder 11 Monate auf der Welt sind, ist doch vollkommen egal.
Für den durchschnittlichen Menschen sind es Rehe, für den Jäger noch Kitze.


- Naomi - 10-02-2013

Das Problem, das ich bei der Story habe, ist weniger, dass da zwei Hunde getötet wurden, die beim Wildern erwischt wurden.

Wenn die Tiere wirklich Wild gehetzt und gefährdet haben, tut es mir leid für Hund und Halter, aber da kreide ich es keinem Jäger an, wenn er dann doch mal abdrückt.



Wo ich ein Problem habe sind folgende Punkte:



Hund 1 liegt unterm Baum, der Jäger denkt, dass ist der, den er angeschossen hat und drückt ein zweites Mal ab, ohne sich zu versichern, dass es das verletzte Tier ist. Mir kann niemand erzählen, dass ein angeschossener Hund nicht blutet, das hätte doch auffallen müssen, das im Umkreis des Hundes kein Tropfen Blut zu sehen ist.



Hund zwei verschwindet verletzt im Wald und je nach Artikel den man liest war die Begründung, dass man ihn laufen ließ, dass der Jäger keine Munition mehr hatte bzw. dass es bereits dunkel wurde und ein verwundeter Hund der Größe ja gefährlich ist. Argument eins finde ich aus Tierschutzgründen einfach furchtbar, egal ob Hund oder Reh. Wenn ich im Falle eines Fehlschusses bei dem ich das Tier nur verletze keine weitere Chance hab, das Tier zu erlösen, dann darf ich doch nicht abdrücken.

Argument zwei: Man wird doch wohl nicht soweit weg von bewohntem Gebiet sein, dass ich sicher gehen kann, dass der Hund keine Gefahr darstellt. Dem Jäger ist es zu gefährlich, dem von ihm verwundeten Tier nachzugehen, aber er hat kein Problem damit, wenn das selbe Tier vielleicht in die nächste Wohnsiedlung läuft und da in der Dämmerung auf Passanten trifft...



Das sind für mich ganz einfach Ausreden für ein schlampiges Vorgehen.