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Verbellen nach Heuwinkel
#11
Auf den Griff hat es absolut keinen Einfluss. Der Arm wird den Hunden nicht ins Maul geworfen. Er wird mit Schwung im hohen Bogen rechts raus geschmissen.
Die Heuwinkl ziehen Beute und Agressionsarbeit schon bei den Welpen auseinander.
Spannende Angelegenheit, es lohnt sich wirklich diese Methode genauer anzuschauen!!!!
Sie legen keinen Wert darauf, daß ihre Hunde die tote Beute still halten/tragen! Es wird auch nicht darauf geschaut wie der Hund die Beute trägt, also ob er dabei korekt in die Anbissfläche beißt oder den Ärmel von der anderen Seite einbeißt.
Es ist schwierig diese Methode trocken zu Beschreiben! Man muß es sich wirklich life anschauen und das ganz sicher mehr als einmal!!!

Ganz ehrlich es spielt absolut keine Rolle ob ein Hund die Tote Beute ruhig hält! In welcher Prüfungssituation muß ein Hund die tote Beute still halten????
Wenn der Hund in der Prüfung mit der toten Beute über den Platz läuft ist eh etwas ganz gründlich schief gelaufen!!!

Wenn die Hunde überspannen heißt es Gedult haben. Die Person im Versteck versucht den Hund über Körperspannung, Mimik etc. zu irgendeinem Geräusch zu animieren, welches sofort Bestätigt wird. Es dauert ein wenig länger als bei bellfreudigen Artgenossen aber auch bei solchen Hunden funktioniert es!

Sportliche Grüße
Jenny.
[size=14]Selig sind die geistig Armen!
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#12
Die Glöckner Methode und der Heuwinkl Aufbau sind nicht das Selbe!

Wenn es nach Heuwinkl aufgebaut wird ist es wichtig,daß die Hunde NIEMALS einen ANBISS IM VERSTECK bekommen!

Sportliche Grüße
Jenny.
[size=14]Selig sind die geistig Armen!
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#13
Zitat:Die Glöckner Methode und der Heuwinkl Aufbau sind nicht das Selbe!

Hallo Jenny,

wo sind die Unterschiede? (Arm und andere Beute ist schon klar)

Danke
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
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#14
Strakur,index.php?page=Thread&postID=86806#post86806' schrieb:[size=12]
Selbstverständlich bekommen die Hunde, die nach dieser Methode aufgebaut werden NIEMALS einen Anbiss im Versteck!!!! Der Ärmel wird immer aus dem Versteck geschmissen!!!

Und das mit dem Rausschmeißen funktioniert immer?
Wenn mein Hund dicht vor mir sitzt (und dichtes Bellen ist ja wohl das Ziel) und den Ball, den ich zwischen Hund und mir halte, verbellt, habe ich einige Schwierigkeiten den Ball aus dieser Position wegzuschmeißen, da sie unglaublich schnell ist und meine Hand schneller zwischen ihren Zähnen hat, als ich den Ball wegkatapultieren kann. Und mit einem Arm stelle ich mir das noch schwieriger vor...

Gruß
Kirsten
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#15
Hallo Uwe,
Mit der Glöckner Methode habe ich mich nicht wirklich weitergehend beschäftigt.
Was mir damals gezeigt wurde war, das der Helfer Verbellt wurde und dabei den SD- Ärmel getragen hat. Bestätigt wurde das Verbellen aber nicht mit dem Ärmel sondern mit einem zusätzlichen Beuteobjekt. Das wurde dann aus dem Versteck geworfen.
Mehr kann ich dir zur Glöckner Methode leider nicht erzählen.
Heuwinkl arbeitet nur mit einem Beuteobjekt welches dann auch zur Bestätigung eingesetzt wird.

Hallo Kirsten,
du fängst schon ganz bewust mit dem Ball am Band an. Wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt, holst du aus dem Handgelenk schnell Schwung und schmeist den Ball raus.
Die Hunde lernen durch die Wiederholungen, das die Bestätigung rausfliegt.
Die Hunde verbellen alle sehr dicht trotz alle dem klappt es gut. Schnell mußt du aber natürlich trotzdem sein, keine Frage!!!!!

Sportliche Grüße
Jenny.
[size=14]Selig sind die geistig Armen!
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#16
Hallo jenny,

möchte dazu auch nochmal was fragen. Hält jemand anderer den Hund an der Leine und "sperrt" ggf. oder mache ich das als Hundeführer ganz alleine? Wenn sie mich anspringen oder den Ball einfach nehmen mit einem ruhigen nein das Fehlverhalten klarmachen in der Hoffnung dass sie den Ball wieder loslassen?
Wäre vielleicht was für meine Hündin, die sich beim Bellen schwertut. Den Rest habe ich wohl verstanden.

LG Picci
Conny, Acanto und Mrs. Twixel für immer im Herzen!!
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#17
Strakur,index.php?page=Thread&postID=86829#post86829' schrieb:Ganz ehrlich es spielt absolut keine Rolle ob ein Hund die Tote Beute ruhig hält! In welcher Prüfungssituation muß ein Hund die tote Beute still halten????
Wenn der Hund in der Prüfung mit der toten Beute über den Platz läuft ist eh etwas ganz gründlich schief gelaufen!!!

Stimmt!
... erhalten von Kultur heißt nicht das bewahren der Asche, sondern das weiterreichen von Feuer... das verbinden von alten und neuen Werten !
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#18
Hallo Picci,
der Hund wird nicht festgehalten. Der Hundeführer baut sich das Verbellen erst einmal alleine auf. Du gibst ein ruhiges Nein von dir wenn der Hund dich anspringt oder in die Beute beißt.
Man sollte nicht versuchen dem Hund die Beute weg zureizen, da es ja eine indirekte Bestätigung wäre wenn der Hund mit der Beute zottelt.

Sportliche Grüße
Jenny.
[size=14]Selig sind die geistig Armen!
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#19
Bei Glöckner wird auch strikt zwischen Bewachung und aktiver Phase getrennt, im Versteck bekommt auch hier der Hund niemals einen Anbiss, damit soll bewirkt werden, dass der Hund lernt, dass sich Naschen überhaupt nicht lohnt. Somit muss man hier nicht wie ein dummer auf einen trieblich hochgefahrenen Hund "einprügeln" damit er nicht auf die Idee kommt, sich vorher selbst zu belohnen.Denn genau das ist ein Problem, was man doch sooo häufig auf dem Platz sieht.
Und selbst wenn man es dort mit den passenden Hilfsmitteln hinbekommt, in der Prüfung sieht es dann wieder ganz anders aus. Er hat sich also Gedanken darüber gemacht, wie man diese Übung, die ja eigentlich aus vielen einzelnen Schritten besteht, aber oftmals schon von Anfang an komplett vom Hund abgerufen werden soll, in hundeverständliche Einzelteile zerlegt. Der Hund soll erstmal die Möglichkeit bekommen, die Ausführung so zu lernen, dass eben auf Gewalt verzichtet werden kann. Wie er die einzelnen Stufen von Zwängen bis hin zur Gewalt definiert, ist übrigens der erste Teil in seinem Buch! Auch sehr interessant.

Würde mal behaupten, aber ich weiß es nicht, dass es doch sehr an die Glöckner Methode angelehnt ist und vor allem der Grundgedanke übernommen wurde. Denn alles was man so bisher ließt, erkenne ich aus dem Buch wieder.

Hier wird das Verbellen auch vom HF selber erst einmal aufgebaut, ohne Leine oder ähnliches. Nur richtiges Verhalten wird belohnt, der Hund soll erstmal lernen, ankommen hinsetzen. Danach kommt das Bellen. Somit hat man auch kein Problem mit dem Belästigen.Alle einzelnen Schritte kann man dort auch dann nochmal nachlesen, das würde sicher zu weit führen, alles hier genau aufzuschreiben.

Ansonsten würde ich wohl auch empfehlen, versuche Dir ein Seminar anzuschauen Smile Ich denke, dass das immer am aufschlussreichsten ist, denn sie haben ihren Ausbildungsweg ja entwickelt und werden sicher auf jedes einzelne Detail eingehen können!
p.s. wenn Du Termine gefunden haben solltest, reich sie mal weiter ;>
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#20
Strakur,index.php?page=Thread&postID=86850#post86850' schrieb:Hallo Kirsten,
du fängst schon ganz bewust mit dem Ball am Band an. Wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt, holst du aus dem Handgelenk schnell Schwung und schmeist den Ball raus.
Die Hunde lernen durch die Wiederholungen, das die Bestätigung rausfliegt.
Die Hunde verbellen alle sehr dicht trotz alle dem klappt es gut. Schnell mußt du aber natürlich trotzdem sein, keine Frage!!!!!

Sportliche Grüße
Jenny.
Ergänzend kann noch gesagt werden, dass die Hund sich mit der Zeit automatisch neben den Ball/Arm also Mitte des Helfers/Hundeführers einordnen. Da der Hund den HF beim Bellen ansieht ist er aus dieser Position heraus schneller an seiner Beute. Er bringt sich quasi die richtige Position teilweise selber bei.

Im Zusammenspiel mit dem Agressionsaufbau der Junghunde ergibt sich aus dieser Methode heraus ein druckvolles, ausdauerndes und vorallem konfliktfreies Stellen und Verbellen.

Viele Grüße
Stefan
What counts is not necessarily the size of the dog in the fight, what counts is the size of the fight in the dog!
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