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Hallo,
brauche mal einen Rat.
Arbeite seit einem halben Jahr mit einem Hundesportkollegen in der Fährte zusammen, der eine 2jährige Boxerhündin hat.
Wir haben sie über das Quadrat mit Futter in jedem Stapfen ausgebildet und bis jetzt sie hat eine schöne Veranlagung zum Fährten gezeigt.
Die Gegenstände wurden außerhalb der Fährte beigebracht und sie verweist gut.
Seit einiger Zeit haben wir mit Futter aufgehört und Spielzeug eingebaut.
Sie ist jetzt fertig für die SchH1, hat aber seit kurzem Schwierigkeiten beim Ansatz. Sie geht in die Fährte rein, die Aufnahme könnte intensiver sein und nach 2-3m bricht sie zur Seite aus, tut als ob sie da sucht. Beim energischem Kommando such wird sie noch unsicherer und kommt dann zum HF zurück und setzt sich neben ihn. Bei nochmaligem Fährten sieht es meistens besser aus.
Sie hat bis jetzt wirklich keine negativen Erfahrungen auf der Fährte gemacht - wird in allen 3 Sparten aber natürlich häufiger gearbeitet.
Wenn wir viele Gegenstände hinlegen wird sie sicherer - ist sie dann erstmal im Suchen drin, tut sie es intensiv.
Die Hündin ist sehr führerbezogen und wirkt schon bei dieser nur vokalen Bestrafung total verunsichert.
Manchmal habe ich aber das Gefühl sie vera.... ihn.
Suchen kann sie, sich mit Spielen oder Futter anzubiedern wiederstrebt mir.
Was tun ??????
Viele Grüße Hillu
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Hallo Hillu
Ich hatte das selbe Problem, die meisten Hunde haben Probleme beim Abgang.
Ich habe 5 Abgänge in der Länge von 20 m gelegt, hinten immer mit einem Gegenstand und Futter, es ist am Anfang schwer 5 Abgänge zu suchen,man braucht Geduld dabei , der Hund wird es wohl nicht schaffen alle Abgänge zu suchen , wenn du damit beginnst. Aber je mehr du das übst und der Hund die 5 Abgänge hintereinander schafft, dann wird er nie mehr den Abgang versauen.
Gruß Marko
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Was nützen die Zähne vom Hund im Ärmel
wenn der Halter kein Arsch in der Hose hat
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Hallo Hillu,
warum habt ihr mit Futter aufgehört?
Ich lege immer Futter, sehr unregelmäßig, aber nur zur Prüfung liegt garkein Futter.
Liebe Grüße
Sabine
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Hallo,wir Fährten immer mit einer zweiten Person die neben dem Hund
geht und diese Person hat eine 2m Leine in der Hand die am Stachel
oder je nach Hund auch am normalen Kettenhalsband befestigt wird.Der Hund bekommt nur von dieser Person sein Lob und
evtl. seine gut dosierten Einwirkungen für z.B zu schnelles Suchen, Fährte verlassen etc.
Der HF geht an einer 2-10m Leine ( je nach Ausbildungsstand des Hundes
) hinterher und wird nur an denn Gegenständen aktiv indem er, sobald
der Hund verwiesen hat zum Hund geht diesen Lobt und ihm ein stück
Futter gibt ( natürlich von unten, also zwischen denn Pfoten des Hundes
) da wenn von oben der Hund evtl. aufstehen würde.Dann stellt sich der
HF gerade neben seinen Hund und gibt ihm das HZ zum
weitersuchen.Selbstverständlich muß diese zweite Person genau wissen
was wann und wieviel am Hund zumachen ist. Dadurch vermeidet ihr das der Hund nach einer Einwirkung etc. sich zum HF umdreht oder gar zurück kommt.
Gruß Mika
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sabess,index.php?page=Thread&postID=49950#post49950' schrieb:Hallo Hillu,
warum habt ihr mit Futter aufgehört?
Ich lege immer Futter, sehr unregelmäßig, aber nur zur Prüfung liegt garkein Futter.
Liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabesschen,
genau so halten wir es auch - und fahren gut damit!
Hillu, Futter in der Fährte hat mit "Anbiedern" nichts zu tun, es ist schlicht eine Motivationsstütze! Warum soll der Hund fährten, wenn es nichts zu finden gibt???? Du machst doch sicher auch keine UO ohne Belohnungen??
LG
Bine
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Hallo,
und darüber hinaus - wozu sollte man einen Hund in der Fährte bestrafen?
1. Wenn er motiviert ist wird er schon gerausfinden, wo er richtig und wo er falsch ist.
2. Durch das Legen der Fährte bestimmt man:
- wie der Hund sucht
- wie schnell er sucht
- wie genau er sucht
In Deinem Fall sehe ich eher ein Motivationsproblem und würde deswegen am Abgang und vieleicht auch die ersten 10 Meter zwei Frolic zerreiben und in die Tritte bröseln, damit der Hund sie riechen aber nicht finden kann. Macht megafreude auf mehr und der Hund dürfte nach drei Abgängen dort keine Probleme mehr haben.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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Hallo Alle,
vielen Dank für Eure Tipps !
Ja mit dem Futter ist für mich so ne Sache.
Ich habe meiner Hündin das Suchen mit Futter beigebracht. Danach hatte ich das Gefühl, sie unterbricht durch das Fressen - wenns auch kleine, weiche Stücke waren - das Suchen. Deshalb lege ich wenn lieber Futterdepots - so 2-3. An den Gegenständen bekommt sie Leckerlie aus der Hand.
Bei der Boxerhündin - ich kenne mich auch nicht so mit Boxermentalität aus - ist das Problem, das sie nie richtig hungrig ist und die Frolicbrocken zwar gefressen hat, aber ohne suchte sie konzentrierter. Was mir auffällt ist, sie hat ihr Tempo, aber straffe Leine gibts nicht - meine mußte man bremsen, sie geht gemächlichen Schrittes die Fährte ab - man hört sie zwar suchen - das ist mir schon zu abgekärt ( auch mit Futter).
2 Vorschläge hatte ich für mich schon im Kopf - entweder hungern lassen und sie fürs Fressen arbeiten lassen, oder wie Mika schreibt absichern mit einer 2. Leine.
Habe meinem Sportkollegen aber schon gesagt, das mit der 2. Möglichkeit erstmal die Prüfung für die nächste Zeit aus dem Kopf muß. Bin da auch etwas unsicher - brauchte es bis jetzt bei meinen Hunden nicht - weil sie bestimmt erstmal stark meiden wird.
Ich sehe das im Augeblick auch "ganzhundlich" - durch die Prüfungsvorbereitungen in B und C ist sie ganz schön platt.
Aber eine Pause machen bis das Getreide vom Feld ist und dann erst wieder fährten ist ja eine Bestätigung für ihr Verhalten????
Viele Grüße Hillu
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Hillu,index.php?page=Thread&postID=49984#post49984' schrieb:Aber eine Pause machen bis das Getreide vom Feld ist und dann erst wieder fährten ist ja eine Bestätigung für ihr Verhalten????
Nein!Der Hund wird diese Verknüpfung nicht machen,weil er nie unter Druck gesetzt wurde.
Das Problem ist ja schon x-mal angesprochen worden.Es läuft immer darauf hinaus,will ich eine engagierte Arbeit des Hundes sehen,muß ich das dafür nötige Umfeld/ Motivation schaffen.
Bin ich bereit,die Lage objektiv einzuschätzen,habe ich auch die Lösungen für das Problem.
Sicher wird es für diesen Hund keinen Königsweg geben,du wirst dir Brücken einbauen müssen,die du nachher wieder einreissen mußt,aber einfach weitermachen,ohne das du dir über die zu erwartenden Probleme Lösungen bereit gelegt habe,ist nicht clever. :i:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Das Problem ist nicht so einfach, und ich glaube man muss ein wenig mehr wissen.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem 11 Monate alten Hund.
Es gibt da meines Erachtens mehrere Ursachenmöglichkeiten:
1. Der Hund ist überfordert, nicht nur durch die Fährte, sondern durch alle Anforderungen insgesamt (kann auch durch B und C sein).
2. Es ist eine negative Verküpfung aufgetreten, die mit dem Abgang in Zusammenhang steht oder mit der Fährte.
3. Auf einer der letzten Fährten war Dünger oder irgend etwas, was der und aufgenommen hat.
Bei mir hat er den Abgang gemieden. Wenn er über Zwänge in die Fährte reinkam, dann hat er auch wieder gesucht. Da ist es dann sinnvoll eine Absicherung über eine zweite Leine zu machen und dem Hund nicht die Möglichkeit zu geben, am Abgang hinter den Hundeführer zu kommen. Inweiweit mit Stachel oder nicht, das hängt davon ab, wie hart der Hund ist, vielleicht reicht schoon ein Einklinken ins Kettenhalsband.
Wunder kann auch ein Aufmuntern vor der Fährte wirken.
Und dann sollte man vielleicht mehrere Abgänmge hintereinander legen, maximal 20 Schritt, am Ende mit starlkes Bestätigung.
Viele Möglichkeiten, die man besser eigentlich in einem telefonat, wegen des Hinterfragens, klären könnte, um danach über die Umsetzung zu berichten.
Ottomar
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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Heinz: :dh:
Weiter machen ohne Konzept ist Tödlich.
Ich würde dann auch mit dem zweiten Mann machen, jedoch möglichst neutral, zur Sicherheit und Motivation den Hundes, und der Begrenzung des "Spielraums" des Hundes aber ohne stimmlichen Kommentar...bei diesem Boxermädel eher positiv angehaucht....
Also wenn Die Hündin so ist wie sie ist, solltet ihr unterstützend mitgehen aber Ihr nicht die Arbeit abnehmen. Hf soll Vertrauen geben aber ihr auch sagen, das sie es muß!!
Einer hat die Leine hinten, Hf an Zweiter Leine, mit leichen Zupp an der Leine Aktivierung beim Kommando such oder Platz, dieses Signal sollte unterstützend sein( und mit Bestätigung nämlich Futter finden auf der Fährte oder Gegenstand aus der Hand gekoppelt sein unbedingt) und nicht einwirkend sein, gelegentliches Lob oder leicher Zupp beim Verlassen der Fährte, ohne emotionales Kommentar.
Wenn Ihr Einwirken wollt, müsst Ihr den Hund erst belastbar dafür machen, dies geht über Aktivierungen, die man später als Einwirkung nutzen kann, ohne das der Hund einen Vertrauensbruch erleidet und das geht nur, wenn eine Mutivation für den Hund vorhanden ist, nämlich FUTTER wofür es sich lohnt zu arbeiten und eine Chance hat etwas zu lernen!!
Tschüü
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