Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Wehrtriebförderung
#21
Viele Leute arbeiten die Hund anfangs Beutemässig und dann später muss man meist sehr viel dafür machen um den Hund eine gewisse Aggression raus zu kitzeln

wir machen es so das wir bei den Welpen die grund Aggression fördern (jedoch nur bis zu einem Gewissen Punkt) und das dann in die Beute kanalisieren so kann man diese Aggression später jederzeit wieder abrufen ohne das der Hund viel auf die Mütze bekommt. Beispie: Sitz lernt man auch schon im frühen Welpenalter und kann es dann immer wieder abrufen und später dann verfeinern / perfektionieren.

Beim fördern der Aggresion im Welpenalter fangen wir je nach Rasse so früh als möglich an und der Helfer macht dies vorwiegend über Körperhaltung , Spannung usw.. also eher weniger mit der Peitsche den damit würde er den Welpen ja nur hochdrehen was für mich pers. nicht viel mit Aggresion zu tun hat wenn er dann aufmacht.

Ist nur meine bescheidenen Meinung.
Zitieren to top
#22
Hallo,

ich möchte hier an dieser Stelle noch eimal sagen,daß ich nie die Absicht hatte einen Helfer schlecht zu machen.Es ist halt passiert,auch wenn es Scheiße war.Wollte gern ein paar Tips um den Hund wieder stabilisieren zu können.(Jeder Helfer fängt mal an..)
Wie sich zeigte,macht er sich wieder.
Danke nochmal! :hallo:

Jetzt heißt es für uns: Beute,Beute Beute.....!

Gruß svsabine
SR
Zitieren to top
#23
Claudia. Und was machst Du mit einem Hund der bis 2,5j immer in der Beute gearbeitet wurde und immer stärker dabei wird.?


@Svsabine. was war scheiße?Das der Helfer die peitsche benuzt hat?
Ich denke das Beutespiel im garten ist etwas anderes wie der SD.


LG Alex
LG Alex


Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
Zitieren to top
#24
Beim fördern der Aggresion im Welpenalter fangen wir je nach Rasse so früh als möglich an und der Helfer macht dies vorwiegend über Körperhaltung , Spannung usw.. also eher weniger mit der Peitsche den damit würde er den Welpen ja nur hochdrehen was für mich pers. nicht viel mit Aggresion zu tun hat wenn er dann aufmacht.

...diese Helferarbeit ist ok, es ist halt auch ein Schauspieler an einem guten Helfer verloren gegangen. Wichtig sind einfach die Prioritäten und Wertigkeiten, die für den Hund in den Vordergrund gestellt werden.

Das was du anspricht, steht bei mir unter anderem hinter den Worten Beuteagression, Beutefrustration,... es ist schwierig, die Begriffe einheitlich und verständlich zu definiren, vom PC aus...

:hallo:Sabine, genau... Ihr macht das schon, Beute wieder Sichern, Vertrauen aufbauen, und die angemessene Belastung nicht vergessen, denn Beute "stopfen" bringt da nichts.
Tschüü
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
Zitieren to top
#25
@ihr
ich finde die sache mit der peitsche nicht gut,, weil es einfach nicht not tut.
aggresionen ( nicht wehr),, kann man viel besser auf große entfernung,, über das ansprechen ,des teritorialverhalten erreichen.
und gerade bei jungen hunden,, die aus der " unsicherheit" heraus bellen.,,, und dann werde ich als helfer zur beute.
und so nehme ich einem jungen hund nix,, im gegenteil er wächst von mal zu mal.
mfg enrico

und noch was sabine..
was hat ein anfänger helfer mit der peitsche an einem jungen hund zu suchen.
er hat zu zu schauen und kann die alten schh 3er hetzen..so kenne ich es zu mindest.
lg
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
Zitieren to top
#26
... Und was machst Du mit einem Hund der bis 2,5j immer in der Beute gearbeitet wurde und immer stärker dabei wird.?


Sorry Allex, aber ich verstehe die Frage nicht... wie stärker,... immer in Beute gearbeitet...?


aber ist ja kein Problem, wenn du Lust/Interesse hast, kannst ja mal vorbeischauen.
Tschüü

PS: Peitsche :?:, wer braucht schon eine Peitsche, wenn man ne behaarte Brust hat. :w:
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
Zitieren to top
#27
Hallo? Kann ich mir den weg bis nach Wehbach auch sparen??

Ich denke nach der PN wirst Du die frage verstehen.Wenn nicht koche ich auch Kaffee in unserer OG. Können uns auch gern mal außerhalb der Übungsstunde da treffen.
Hab auch einen guten Helfer für Dich. :pf: :pf:

Fällt mir ein ich denke Du machst da Deinen abend spaziergang immer her?!

LG Alex
LG Alex


Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
Zitieren to top
#28
Moin,

jetzt möchte ich auch mal meinen Senf zu einigen Antworten geben.

Das ein Welpe keinen Wehrtrieb hat oder sich nicht wehren kann, stimmt so nicht. Der Wehrtrieb ist eine genetische Komponente des Hundes und unterschiedlich stark ausgeprägt.

Der Helfer muss erkennen, ob er einen wehrigen oder einen Beutehund arbeitet.

Zeigt der Hund Wehrverhalten im Schutzdienst, muss der Hefer darauf eingehen und versuchen, das Wehrverhalten in Beute zu kanalisieren.

Das Problem des Wehrtriebes ist, dass dieser Trieb zum reaktiven Teil des Aggressionsverhalten gehört. Wir wollen aber den aktiven Hund am Helfer und keinen, der weggeht, wenn der Helfer stillsteht. Wird hier die Schraube zu fest angedreht, geht der Hund ins meiden, denn wir wissen ja, das der Wehrtrieb und das Meideverhalten den selben Reizauslöser (Bedrohung/Angriff) und das selbe Triebziel
Ruhe/körperliche Unversehrtheit, beim Wehren auch noch das Mideverhalten des Gegenübers) haben. Jedoch sind die Verhaltensweisen, um zu diesem Triebziel zu gelangen
unterschiedlich. Der eine kann sich entsprechend ernsthaft wehren und der andere meidet.

Bei solchen Arbeiten ist Fingerspitzengefühl des Helfers erforderlich.

Also ist hier erstmal Beutearbeit angesagt, weil diese Arbeit den Hund sicher macht.

Das, was mit 18 Monaten reift und mit dreieinhalb bis vier Jahren ausgereift ist (beim DSH), ist die Sozialaggression. das bedeutet, dass der Hund vermehrt mit Aggression antworten kann. Und dies nicht nur im Schutzdienst. Das Verhalten ggü. Geschlechtsgenossen oder auch gegen den Hundeführer kann sich ändern. Der Hund wird eben erwachsen.

Das aggressive Verbellen erreiche ich durch Konflikte, die ich dem Hund biete, wenn der weiß, was Verbellen ist. Dazu halte ich mich schön an die Lernwege, die der Hund versteht.

Wünsche noch einen schönen Abend.

Gruß

Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)
Zitieren to top
#29
Hallo Micha,


stimme Dir aus eigener Erfahrung voll zu !!!!-a:

Bei diesen Hunden braucht man Geduld, ein dickes Fell ( werden schnell als Nieten tituliert) und einen guten Helfer.
Beutegeier sehen immer von Anfang an besser aus und sind einfacher zu arbeiten.

Aber wenns dann funzt hat sich das Durchhaltevermögen auf jeden Fall gelohnt!

Viele Grüße Hillu
Zitieren to top
#30
Hallo Micha, (DSH-Hero)

klasse Dein Beitrag, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Grüße Peter
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste