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Guter Helfer
#21
Zitat:Original von zedemar
Zu einem guten Schutzdienst gehören mehrere Komponeneten. Der Reihe nach:

Ein guter Hund
Ein guter Hundeführer
Ein guter Helfer
Ein guter Ausbildungswart, der die Gesamtszenerie beobachtet und Hilfestellung geben kann.

Im Ergebnis ein guter Verein, der sich um die Belange seiner Mitglieder kümmert.

Von Wandervögeln halte ich wenig, weil häufig wichtige Informationen verschwiegen und die und die Hunde oft heruntergerührt werden....

Wenn mich jemand fragt, ob ich seinen Hund "überprüfen" könne, lautet meine Gegenfrage, ob er das wirklich will.

Genau das ist es doch was ich mit meinen vorherigen Ausführungen meinte, das gesamte Umfeld muss zum HF und Hund passen.

Der SDH ist letztendlich nur der, der seinen "Ar..." hinhält und an ihm soll immer die ganze Arbeit gemessen werden.

Meines Erachten kann man auch mit einem "weniger guten" Helfer einen Hund fertig bekommen. Voraussetzung ist das er regelmäßig kommt und das alle im Team mitziehen.
Dauert vielleicht halt nur ein wenig länger.

Wenn dann mal ein HF sich für höhere Ziele erkoren fühlt, muss er zwangsläufig reisen, weil dann spielt er in einer anderen "Liga".

Und mit den Wandervögeln hast du vollkommen recht. Das sind die, die nur die Sahne abschöpfen wollen...

Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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#22
Hallo Andoro

Der gute Helfer ....was ist das ...ein Geist ??
Die Frage ist doch wie stellst Du Dir Deinen Helfer (kommt von "helfen" nicht von selbstdarstellen ) vor.

Woran wird gut oder schlecht gemessen ?

Sicher nicht an 400 km Entfernung !

Der Helfder sollte mit Dir zusammen arbeiten wollen u. können , sollte die Ausbildung nach deinen Wünschen gestalten und seine Erfahrung mit einbringen. Er sollte frei und aufgeschlossen anderen Methoden gegenüber sein und nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Verein stehen.
Ich denke wenn das "zwischenmenschliche" stimmt bist Du an der richtigen Stelle und die Ausbildung macht SPASS.

MfG Tino
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
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#23
Tino,

ich habe meinen Helfer gefunden - leider in der Entfernung. Ich habe das passende Trainingsumfeld gefunden, wo auch das zwischenmenschliche paßt, wo man "gemeinsam" arbeitet, erarbeitet und man darüber diskutiert, wie man ein Ziel erreicht. SO stelle ich mir Arbeit auf einem Hundeplatz vor und nicht, einer brüllt rum, einer sagt - wir machen das schon - selber stehst da, doof und dumm und dein Protest wird abgewiegelt mit: ich mach das schon seit 30 Jahren, ich kann das, aber Eingehen auf Hunde gleich null, in der UO wird am Stachel rumgezerrt ohne Hirn, Sinn und Verstand, das an einem 8 Monate alten Hund, aber er ist ja sooo gut(der Ausbilder) -w-
Wenn man Fragen stellt, kann nix erklärt werden, sondern wird mit den Worten abgespeist: man macht das schon so und so lange so, den andern Hunden hat es auch nicht geschadet - also sorry, da werd ich dann schon wütend und das kann nicht der Weg sein.
Maggie und die 6:-)))
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#24
Es gibt für mich beim Thema: Guter Helfer zwei Sichtweisen.

Ein guter Helfer ist ein Helfer, der prüfungsmäßig alle Hunde gleichmäßig Arbeiten kann. (Also einen fertig ausgebildeten Hund)
Das ist nicht einfach und verdient somit das Prädikat Gut oder Sehr Gut(zumindest von mir)

Dann gibt es noch den Helfer, den ich benötige um meinen Hund auf Prüfungsniveau auszubilden.
Da unterscheide ich dann, ob der Helfer den Hund der vor ihm steht so arbeiten kann, dass aus den Schwächen und Mängeln, die jeder Hund hat eine Stärke zu machen, oder zumindest soweit kommt, dass es zur Prüfung reicht.
Das ist sehr schwer, denn es erfordert vom Helfer sehr viel Gespür und nicht zuletzt enormes Kynologisches Wissen.

Mit dem HF zusammen zu arbeiten, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, denn ohne geht es gar nicht und führt niemals zum erwünschten Ziel.

Beste Grüße Freddy
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#25
Hallo,

habe die Erfahrung gemacht DEN guten Helfer für eine ganze Hundeausbildung gibt es nicht.
Jeder Ausbildungsabschnitt verlangt bei den unterschiedlichen Hundeveranlagungen unterschiedliche Begabungen.
Ich kenne Helfer, die sind begnadete Welpen und Junghundaufbauer.Meistens sind das ältere, erfahrene Helfer, die dann bei ausgewachsenen Hunden aus körperlichen Gründen ( Rücken- oder Schulterprobs ) passen müssen.
Dann gibt es Helfer, die phantastisch Stellen und verbellen beibringen beherrschen und andere, die die nötige Agressivität mitbringen um den erwachsenen, mehr im Wehrvereich stehenden Hund zu arbeiten, ohne ihn in dem etwas weniger vorhandenen Beutebereich einschlafen zu lassen.

Helferpersönlichkeiten sind die für mich, die zugeben können, was nicht zu können, mit anderen kompatibel sind und den Hund weitergeben können, ohne zu meinen, es geht gegen sie persönlich.
Dazu gehört natürlich auch die absolute Ehrlichkeit des Hundeführers seinem Helfer gegenüber.

Am untertesten Level stehen die für mich, die, wenn sie nicht mehr weiter wissen, oder einen Bock in die Ausbildung gebracht haben und dann sagen, habe ich ja schon gleich gewußt, die Scherbe taugt doch nichts.

Bei der jetzigen, mauen Helferlage muß man schon reisen und man muß auch mal über seinen Schatten springen und um Hilfe bitten, dabei auch mal riskieren, das ein ehrlicher Helfer sagt, das er den Hund nicht arbeiten möchte. Das finde ich übrigens fairer, als nur halbherzig, maulend an den Hund ran zu gehen.

Als Anfänger habe ich nicht allein nach einem Helfer Ausschau gehalten, sondern einen erfahrenen, vielleicht auch schon sehr erfolgreichen Hundeführer um Rat gefragt. In den OGs sieht man die Qualität der Ausbildung - also nicht des Helfers - wenn man sich die Hunde bei der Arbeit anschaut.


Viele Grüße Hillu
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#26
Hallo Andoro

Wenn das Trainingsumfeld passt ,man sich menschlich versteht sollte der Rest auch kein grösseres Problem mehr sein.

Hundesport ist Teamsport ...wird leider oft vergessen und dann fährt man schnell ein paar hundert Kilometer.

Viel Spass

Tino
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
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#27
Zitat:Original von martin
@ ivanhoe

DAS SOLLTE EIN SCHERZ SEIN :i: :w:

Grüßli
_________________

Wie... Was? Wo? Echt? 8o
Na Du hast ja n Humor!!
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#28
Hallo alle zusammen,
ich finde diese Frage "guter/schlechter Helfer" sehr schwer, ich kenne Helfer die eine hervorragende Junghundarbeit abliefern, aber mit linkslastigen (eher aus dem Agressions.-oder Wehrbereich kommend, auch viel diskutiert) älteren Hunden nicht unbedingt umgehen können. Ist das nun ein schlechter Helfer? Weiß der Helfer um seine Vorzüge und widmet sich in diesem Fall nur der Aufbauarbeit, dann ist es das beste was mir passieren kann. Genauso im umgekehrten Fall. Es gibt viele Helfer die können keine zielorientierte Aufbauarbeit leisten, aber mit ausgewachsenen Hunden sind sie eine Wucht. Solang es nicht um Selbstdarstellung geht und auf dem jeweiligen Platz eine gutes Team zusammensteht, in dem Fragen offen diskutiert werden können (vorallem auch für Anfänger verständlich) ist man, zumindest in meinen Augen sehr gut aufgehoben. Und Fehler passieren, das gehört einfach dazu.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend
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