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Altdeutsche Schäferhunde
#21
Eigentlich ist es schade, dass diese Hunde dann nicht anerkannt werden. Es würde doch der Vielfalt nutzen.
Hauptsache die Anforderungen an Gesundheit und Charakter und Wesen sind gewährleistet.
Wir aber werden diesen ''Streitpunkt'' nicht klären.....

MfG,
Kimmy
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#22
toto1710,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26182-Altdeutsche-Schäferhunde-Welpen-Hündinen-schwarz/?postID=181160#post181160 schrieb:Hallo Bonnie,
leider waren die Langstock bis 1991 beim SV in der Zucht, da gab es nämlich noch zwei Körklassen.
Schau die mal einige gute Vererber an : zb. Mona Döllenwiese. Körklasse 2 usw.
Seit wann spricht man von Dissident Vereinen erst durch die Satzungsänderung vom SV beide Verbände ASVD oder LSVD gibt es schon seit Mitte 1980 aber da war es dem SV scheißegal man hatte ja noch genug Mitglieder
Und Ergo es ging nicht ums Geld bei der Zucht, man wollte einfach diesen Typ Hund erhalten.
Habe selber einen Connor Staatsmacht Sohn als Langstock und in den Papieren wurde Stockhaar eingetragen weisst du auch warum ?
Weil laut Aussage des damaligen Zuchtwartes gibt es keine Langstock mehr im SV.

Warum "leider"???

Von "Dissidenz-Vereinen/-Verbänden" spricht man nicht erst seit der letzten Satzungsänderung im SV. Einfach mal irgend eine VDH-Vereins-/Verbandssatzung lesen. Bzw. die VDH-Satzung dierkt...

Im Alter von 8 bis 9 Wochen ist oft nicht abzusehen ob ein Welpe langstockhaarig wird, oder ob er nach dem Abhaaren des Welpenfells dann doch kein Puschel mehr ist. Deswegen werden die Welpen, bei denen sich Zuchtwart und Züchter nicht klar sind darüber, meist erst mal als "Stockhaar" eingetragen. Bis zur Wiederzulassung des Langstockhaar in der Zucht haben Langstockhaar-Welpen, die als solche eingetragen worden sind, ja den Vermerkt "Zuchtverbot" erhalten. Das zu revidieren war umständlicher als wenn ein als stockhaarig eingetragener Welpe dann doch langstockhaarig blieb. Der ist ja dann über die Schaubewertung aus der Zucht raus geflogen. Eindeutig langstockhaarige Welpen sind aber meist auch als Langstockhaar in den Wurfmeldeschein eingetragen worden.

In Bezug auf die Aussage des damaligen (Bundes)Zuchtwartes hast Du Dich wahrscheinich verhört. "Langhaar" gibt es keine mehr im SV. Nicht "Langstockhaar". Im Gegensatz zum Langstockhaar besitzt der Langhaar keine Unterwolle...
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#23
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26182-Altdeutsche-Schäferhunde-Welpen-Hündinen-schwarz/?postID=181166#post181166 schrieb:Eigentlich ist es schade, dass diese Hunde dann nicht anerkannt werden. Es würde doch der Vielfalt nutzen.
Hauptsache die Anforderungen an Gesundheit und Charakter und Wesen sind gewährleistet.
Wir aber werden diesen ''Streitpunkt'' nicht klären.....

MfG,
Kimmy

Welche Hunde werden nicht "anerkannt"? Langstockhaar???
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#24
Antje,
vor der vor der Satzungsänderung hat sich keiner darum geschert.
Erst nach der Satzungsänderung wurden alle die im SV waren angeschrieben, dass sie sich jetzt für einen Verband entscheiden sollen.

gruss
toto
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#25
Du verwechselst die Begriffe "Dissidenzzuchtverband" und "Konkurrenzzuchtverband". Dissidenzverbände sind Verbände ausserhalb des VDHs. "Konkurrenzzuchtverbände" sind Verbände innerhalb des VDHs, die sich um die selbe Rasse bemühen. Das Verfahren in Bezug auf Mitgliedschaften in Dissidenzverbänden wird über den VDH geregelt und war somit schon ewig auch Bestandteil der SV-Satzung. Wie innerhalb von VDH-Verbänden mit Mitgliedschaften in Konkurrenzzuchtverbänden umgegangen wird regelt intern jeder VDH-Verband für sich alleine. In manchen sind sie möglich, in anderen nicht.

Neu ist somit nicht der Passus mit den Dissidenzverbänden in der SV-Satzung...

Und ein Anschreiben der Mitglieder, dass sie sich für einen Verband entscheiden sollen, ist auch nicht neu. Wer "länger dabei ist" erinnert sich bestimmt noch an das Geplänkel zwischen dem SV und "den Gebrauchshunden" im letzten Jahrhundert. Da wurden z.B. Hundeführer, die überregional "sowohl als auch" geführt haben, schriftlich darauf hingewisen dass sie sich gefälligst für einen Verband zu entscheiden hätten. Die einen haben's getan, die anderen nicht...
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#26
Sorry, dass ich die Sache jetzt noch einmal ein wenig kompliziere. Es ist zwar wahr, dass umgangssprachlich die langstockhaarigen Deutschen Schäferhunde oft Altdeutsche Schäferhunde genannt wurden, aber den Blickwinkel darauf zu beschränken ist doch ein wenig zu DSH-fokussiert. Denn eigentlich bezeichnet der Begriff Altdeutsche Schäferhunde zusammenfassend mehrere deutsche Hütehundeschläge wie z. B. die Gelb- und die Rotbacke, den Schwarzen, den Strobel, den Schafpudel usw. Teilweise erinnern die noch an Hundeschläge, aus denen der DSH einmal entstanden ist (bei der Gelbbacke etwa kann man rein optisch noch die Phantasie haben, dass die eine Rolle gespielt haben könnte). Das sind Arbeitshundeschläge, um VDH- und FCI-Anerkennung ist es bei deren Entstehung nicht gegangen, dazu sind sie auch schon zu alt. Wenn langstockhaarige DSH auch als Altdeutsche Schäferhunde bezeichnet werden, dann ist das eine Übertragung, die wohl darauf zurückgeht, dass man das Langhaar für irgendwie ursprünglicher hält, was aber so auch nicht stimmt: bei den alten Arbeitshundeschlägen findet man (mit Ausnahme von Kurzhaarigen) so ziemlich jede Haarart von verwirbelt-rauhhaarig, anliegend stockhaarig bis langhaarig. (Natürlich nicht bei jedem Schlag jede Haarart, sondern bei den verschiedenen Schlägen zusammengenommen verschiedene Haararten.)

So ganz nebenbei: Mich hat es immer geärgert, dass bei uns der Border Collie ein Modehund geworden ist, während die einheimischen Hütehundeschläge, die nicht weniger "schafgeprägt" und sicherlich auch nicht weniger lernfähig und -bereit sind, nicht nur nicht beachtet wurden, sondern noch nicht einmal gekannt werden! Die arbeiten allerdings durchaus anders an den Schafen, durchaus ruppiger, deftiger im Austeilen, als der Border und sind sicher als Familienhund noch vergleichsweise ungeeigneter, weil härter, durchsetzungsbereiter und übrigens auch noch laufhungriger und schwerer zu erschöpfen. Nur: Das Familienhundedasein ist eigentlich auch für einen Border, der wirklich noch einer ist, keine Existenz. Und in der Arbeit mit Schafen ist der Border kein Allrounder sondern ein Spezialist für zwei Arbeitsgänge: Das Einholen zerstreuter Schafe auf einem größeren freien Gelände und das Eintreiben in Ställe und Pferche. Die Altdeutschen Schäferhunde dagegen sind Allrounder, mit denen Schafe darüber hinaus auch über Strecken diszipliniert getrieben werden können und die beim Weiden der Schafe gewissermaßen als lebende Zäune einsetzbar sind, mit denen man genau einstellen kann, wohin die Schafe kommen können und wohin nicht (wichtig beim Abweiden zu Naturschutzzwecken). Ich denke, dass für Leute, die hierzulande mit Schafen arbeiten, ein Blick auf die Altdeutschen (denen der Mangel an Schafhaltung die Zuchtbasis verengt) mindestens so sehr zu empfehlen wäre wie auf den Border. Schäfern erzähle ich da nichts Neues, aber manchen Hobby-Schafhalter und Hobby-Hütehundlern (und es gibt Leute, die sich für ihre Border ein paar Schafe zugelegt haben) vielleicht schon.
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#27
Hallo WoWi,
Leider, leider sind einige Altdeutsche Hütehunderassen, wie der Schafspudel, so gut wie ausgestorben. Der HarzerFuchs' wird ja noch gerne im Zusammenhang mit dem Malinois erwähnt, die 'Gelbbacke', mit dem DSH und sogar mit dem Hovawart, ....doch das gehört nun nicht zum Thema.
Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist, weshalb es zu dieser Trennung ''Altdeutschen DSH und ....DSH'' kam. Ging es einzig um die Fellstruktur?

MfG,
Kimmy
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#28
Die diversen Hütehundschläge werden nicht als "Altdeutsche Schäferhunde" bezeichnet, sondern als "Altdeutsche Hütehunde". Und ich finde es ganz prima dass die bisher nicht zu Modehunden geworden sind. Wobei die "Tiger" hier in unserer Gegend leider doch immer wieder mal in den Hundevereinen aufschlagen. I.d.R. deswegen weil ihre Halter mit dieser Art Hund überfordert sind und Hilfe suchen. Vor allem Begegnungen mit anderen Hunden können problematisch werden, wenn dieser Typ Hund erst mal erwachsen geworden ist. Die Füchse scheinen diesbezüglich noch die umgänglichsten Vertreter zu sein.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#29
Der TE kriegt ja nun hier Aufmerksamkeit ohne Ende 8o . @ Uwe, kannst du die Diskussion nicht verschieben?
VG Astrid

Man lebt ruhiger, wenn: - man nicht alles sagt, was man weiß, - nicht alles glaubt, was man hört und - über den Rest einfach nur lächelt.
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#30
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26182-Altdeutsche-Schäferhunde-Welpen-Hündinen-schwarz/?postID=181199#post181199 schrieb:Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist, weshalb es zu dieser Trennung ''Altdeutschen DSH und ....DSH'' kam.



Beim SV versteht man vieles nicht. Den weißen Schäferhund und den rauhaarigen Schäferhund hatten die doch auch aus dem Verein geworfen.
VG
Klaus und die Bea
[Bild: 396842_2853648430487_dnu1r.jpg]
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