08-03-2016, 10:03
Achim.. dann erkläre es doch einfach..
Gruß Steffi ...
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Antijagdtraining
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08-03-2016, 11:03
Dein Bild als Beispiel:
Leine Halsband = Zwang (negativer Zwang, Du verhinderst ein Verhalten z.B. weglaufen) Die Position die der Hund einnehmen muss = Zwang (positiver Zwang, Hund erwartet was positives Ball etc.) oder (negativer Zwang, Hund bleibt in dem Verhalten um unangenehmer Einwirkung zu entgehen) Will der Hund unerlaubt aus diesem Verhalten raus = schmerzhaftes einwirken durch Leine und Halsband = Bestrafen Löst Du dieses Verhalten auf = Belohnen (loben, fressen, spielen)
08-03-2016, 12:03
AchimL,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170963#post170963 schrieb:ie Position die der Hund einnehmen muss = Zwang (positiver Zwang, Hund erwartet was positives Ball etc.) ) positiver zwang nennt sich das ? mein hund will zum beispiel von sich aus in die position grundstellung und er macht das weil er was von mir will. positiv sicherlich ,zwang sicherlich nicht. mfg erwin
08-03-2016, 12:03
Moin zusammen,
Zwang kenne ich als aktiv und passiv... Passiver Zwang ist das Eingrenzen von Möglichkeiten durch z.b. Leine, Zaun, Stühle etc. Aktiver Zwang ist das direkte Einwirken auf den Hund zur Verhaltensänderung. Abstellen eines aversiven Reizes des Hundes durch erwünschtes Verhalten wäre somit ein Arbeiten über einem aktiven Zwang. Positiv ist das nur in dem Sinne, als dass man dem Hund etwas unangenehmes zufügt. so verstehe ich das zumindest. gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
08-03-2016, 13:03
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170965#post170965 schrieb:Positiv ist das nur in dem Sinne, als dass man dem Hund etwas unangenehmes zufügt. wenn ich dem hund etwas unangenehmes zufüge ist das für wenn positiv ? für den hund sicherlich nicht. und für mich sicherlich auch nicht. mfg erwin
08-03-2016, 14:03
Hallo Erwin,
es handelt sich hier nicht um eine Wertung im qualitativen Sinne. Es geht nur um "zufügen" (positiv) und "fortnehmen" (negativ), das leitet sich aus der wissenschaftlichen Nomenklatur her. Positiv heißt hier nicht "angenehm" sondern "+". LG Bine
08-03-2016, 14:03
Positiv im Sinne von hinzufügen, negativ, im Sinne von entfernen.
Nicht im Sinne von gut oder schlecht...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
08-03-2016, 14:03
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170964#post170964 schrieb:versuche das mal etwas mehr abstrackt zu sehen. "dein hund hat ein ein zwanghaftes bedürfniss" in die grundstellung zu gehen, warum?? weil er gelernt hat das er nur so von dir ein feedback bekommt. das ist auch eine form von zwang, die aber vom hund eher positiv empfunden wird.AchimL,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170963#post170963 schrieb:die Position die der Hund einnehmen muss = Zwang (positiver Zwang, Hund erwartet was positives Ball etc.) )
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
08-03-2016, 16:03
Das ist kein Zwang, weil der Hund nicht unter Androhung/Anwendung von Gewalt gezwungen wird. Zwang wird nur von menschlichen Masochisten als positiv empfunden.
Zwanghafte Bedürfnisse können dann zu zwanghaftem Verhalten führen, wenn eine Zwangsstörung zugrunde liegt. Bei unterbeschäftigten Border Collies ist dies als „Zwangshüten“ von z.B. Schatten bekannt. Nicht zu verwechseln mit einem extrem starken Bedürfnis nach Schafehüten, was eine selbstbelohnende Sache und eben keine Störung ist. Auch ein Sporthund, der sehr gerne von sich aus die Grundstellung aufsucht, weil er dort manchmal angenehm belohnt wird, ist nicht zwangsgestört. Ein Interesse den Begriff „Zwang“ so zu verallgemeinern, dass das ganze Leben von morgens bis abends theoretisch aus Zwängen besteht, bis hin zum Atmen als Zwangserlebnis, haben i.d.R. Leute, die ein Gewaltproblem vertuschen wollen. Wobei dann als nächster Schritt als Gewalt nur Starkzwänge zählen. Alle anderen Stufen der Gewalt werden als „Klartext“ usw. verharmlost. Bei manchen Hunden mit extrem starkem Jagdtrieb (es gibt sie, aber es sind weniger als viele meinen) würden nur stärkste Zwänge für einen gewissen Zeitraum einigermaßen verlässlich helfen. Abgesehen von der ethischen und juristischen Fragwürdigkeit sollte man auch bedenken, dass unerwünschte Nebenwirkungen auf die sportlichen Leistungen möglich sind. Man kann solche Hunde mit Familienanschluss plus Gartenauslauf plus Gassi an 8m Flexi plus Radfahren plus Training völlig artgerecht halten und auslasten. Sollte kimmy einen Hund mit nur mittelstarkem Jagdtrieb haben, den sie trotzdem nicht verlässlich im Freilauf überall kontrollieren kann, so ist das keine Schande und für den Hund kein Drama, wenn er täglich so gehalten wird: Familienanschluss plus Gartenauslauf plus Gassi an 8m Flexi plus Radfahren plus kleines angenehmesTraining im Garten oder im Haus. Dann ist für Bewegung, Kopf und Seele völlig genug getan. Sehr viele Hunde können davon nur träumen. Kimmy und andere nicht hochbegabte HF, sollten sich durch die Überheblichkeit derer, die alles zumindest virtuell schaffen bei jedem Hund, nicht entmutigen oder mundtot machen lassen. |
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