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wie weit ohne Pappe??
#1
Hallo,



kann mir gemand sagen wie hoch man mit einem Hund ohne Pappe führen darf/kann.

Es gibt ja nun so viele Verbände, Rassezuchtvereine ....



Gibts Sportverbände welche "nur" auf die sportliche Leistung achten bei der Zulassung zur WM, DM ....?



Neugierige Grüße
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#2
Auf jeden Fall könntest Du im DHV auf der DM führen
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#3
Nick,'index.php?page=Thread&postID=137392#post137392' schrieb:Zulassung zur WM, DM ....?
ok - Ziele muß man haben 8o
Nein, ich streite nicht. Ich erkläre doch nur, warum ich Recht habe. :love:
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#4
Ein Hundeführer aus meiner KG (BLV-dhv) kam bei der dhv-DM unter die ersten 10.
Da sein Hund keine AT hatte, wurde er bei der anschließenden Siegerehrung "ausgesondert"
und aufgefordert, seinen Hund doch registrieren zu lassen.

Ich dachte auch immer, dass es im dhv um Hundesport geht - soviel dazu!
Herzliche Grüße von Antje
mit dem "Rebellenhof-ABC"
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#5
AntjeT.,'index.php?page=Thread&postID=137396#post137396' schrieb:Ein Hundeführer aus meiner KG (BLV-dhv) kam bei der dhv-DM unter die ersten 10.
Da sein Hund keine AT hatte, wurde er bei der anschließenden Siegerehrung "ausgesondert" und aufgefordert, seinen Hund doch registrieren zu lassen.
Ich dachte auch immer, dass es im dhv um Hundesport geht - soviel dazu!
Ein Hundeführer aus meiner KG (BLV-dhv) kam bei der dhv-DM unter die ersten 10.
Da sein Hund keine AT hatte, wurde er bei der anschließenden Siegerehrung "ausgesondert" und aufgefordert, seinen Hund doch registrieren zu lassen.

Ich dachte auch immer, dass es im dhv um Hundesport geht - soviel dazu!

So einen Quatsch habe ich schon lang nicht mehr gehört. Genau um den Sport geht es doch. Wäre der Hund registriert hätte der HF dann bei entsprechender Leistung auf der nächsthöheren Veranstaltung im VDH führen können.
Dem dhv kann man ja viel unterstellen bzgl. Sportlichkeit aber in dem Fall war die Aussage nicht die schlechteste für den Hundeführer mit seinem Hund.

VG Anja
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#6
Ich dank Euch für die promte beantwortung meiner Frege.

@beifuß: Ziele muß man haben ^^ nur so kommt man weiter. Solange man fair zu sich und dem Hund ist sehe ich da kein Problem...



Was man dan letztendlich erreicht ist erst mal zweitrangig, solange man als Team ne gute Zeit hat.



Mich hats halt interessiert weil ich immer nur von Hunden mit FCI- Pappe hörte, die in welchem Verband auch immer derart hoch gestartet sind.

Ist halt ziemlich undurchsichtig wer wo starten darf...
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#7
Wieso undurchsichtig?

Der VDH und die FCI sind in erster Linie Rassehundezuchtverbände. Also finden dort in erster Linie Veranstaltungen für Hunde mit entsprechenden Papieren statt.
In den reinen Sportverbänden sieht das erstmal anders aus. Allerdings sind auch diese dem dhv und damit auch dem VDH und der FCI angeschlossen. Folglich ist die Grenze genau da, wo die reine Zuständigkeit der Sportverbände endet. Mit einem Riesenschnauzer kann ich schließlich auch nicht zur Bundessiegerprüfung im SV.
Sieht der Hund allerdings rassetypisch für Rasse XY aus, kann der Hund ins das Register des betreuenden Vereins eingetragen werden. Und Registerhunde, die im Anhang eines Zuchtbuches stehen, dürfen gleichberechtigt starten. Das eröffnet zumindest teilweise Möglichkeiten.

Gruß
ursus
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#8
AntjeT.,'index.php?page=Thread&postID=137396#post137396' schrieb:Ein Hundeführer aus meiner KG (BLV-dhv) kam bei der dhv-DM unter die ersten 10.
Da sein Hund keine AT hatte, wurde er bei der anschließenden Siegerehrung "ausgesondert"
und aufgefordert, seinen Hund doch registrieren zu lassen.

Ich dachte auch immer, dass es im dhv um Hundesport geht - soviel dazu!

Ich vermute eher es ging um die Zulassung zur FCI-WM? Bezüglich dieser ist es so daß die FCI vorschreibt daß teilnehmende Hunde in dem Land, für welches sie starten, "zuchtfähig" sein müssen. D.h. ein Mischling kann dort genau so wenig starten wie ein in einem Zuchtbuch eingetragener Rassehund, der aus irgend einem Grund nicht zuchtfähig ist (z.B. Einhoder, zuchtausschließender Zahnfehler etc.).

Für Rassehunde ohne Ahnentafel besteht die Möglichkeit, sie bei einem FCI-Verband ins Anhangregister aufzunehmen. Dadurch kann ein Verband sie auch "zuchtfähig schreiben", sofern der Hund keine lt. Standard zuchtausschließenden Fehler aufweist. Prominentestes Beispiel derzeit ist wohl Devon vom Lappwald, der "in der Dissidenz" geboren und in das Anhangregister eines VDH-Verbandes aufgenommen wurde (= RSV2000), und der im letzten Jahr die RSV-Quali gewann, auf der VDH-DM als bester DSH den 4. Platz belegte und als einzigster DSH das Mutterland seiner Rasse auf der FCI-WM vertreten hat.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#9
Was ist mit der Hündin "Raja", die jetzt auf der BSP geführt wurde. Sie läuft bei WD unter Mix

Gruß Stups
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#10
Zitat:Der VDH und die FCI sind in erster Linie Rassehundezuchtverbände.

ui, mir rollen sich die Fußnägel ab - sorry

also mal kurz zu unseren Verbänden und der Struktur

der VDH = Verband für das Deutsche Hundewesen

Der VDH ist ein föderal strukturierter Dachverband, in dem Rassehunde-Zuchtvereine, Hundesportverbände, Landesverbände sowie einige außerordentliche Mitgliedsvereine zusammengeschlossen sind. Einzelpersonen können nicht Mitglied im VDH sein, sondern sind über einen Zuchtverein oder Sportverband angegliedert.

Die 176 Mitgliedsvereine des VDH setzen sich wie folgt zusammen:

16 VDH-Landesverbände
156 Rassehunde-Zuchtvereine, die eine oder mehrere Rassen betreuen.
Der Deutsche Hundesportverband (dhv), der sich ausschließlich mit der Ausbildung und dem Sport mit Hunden befasst. Als außerordentliche Mitglieder des VDH sind vertreten:
Der Jagdgebrauchshundverband (JGHV), der für das Prüfungswesen für Jagdhunde zuständig ist.
Zwei Windhund-Rennvereine, die sich ausschließlich mit der Durchführung von Windhundrennen befassen.


Der VDH organisiert z.b. die VDH -DM (Agilty, Obedience, VPG) hierzu sind alle Hunde zugelassen, unabhängig von Rasse

Die FCI _Die Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI, ist der größte kynologische Dachverband.

rsprünglich gegründet am 22. Mai 1911 in Paris (Gründungsmitglieder waren Verbände aus Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich) und 1921 nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wiederbelebt[2], umfasst sie per Februar 2011 86 Mitglieds- und Partnerländer.[3]

Die FCI dient gemäß ihren Statuten dem Zweck, die Zucht und Verwendung von Rassehunden sowie die Kynologie und das Wohlergehen der Hunde weltweit zu fördern. Sie veröffentlicht Rassebeschreibungen in ihren Arbeitssprachen: Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch. Ihre Reglements sehen die ausschließliche gegenseitige Anerkennung der Zuchtbücher ihrer Mitglieds- und Partnerverbände vor.

Die drei anderen großen Dachverbände neben der FCI sind der britische Kennel Club (KC), der American Kennel Club (AKC) sowie der Canadian Kennel Club (CKC). Diese vier Verbände erkennen ihre Registrierungen gegenseitig an, soweit die entsprechenden Rassen anerkannt sind, und haben Kooperationsabkommen geschlossen.[4][5][6]

Der größte nicht der FCI angeschlossene oder mit ihr kooperierende kynologische Dachverband ist der vor allem in Nordamerika tätige United Kennel Club (UKC).

Die FCI ist somit Veranstalter der FCI - WM - auch hier in den verschiedenen Sportarten - hier sind dann nur Hunde mit Papieren aus ihrem Rassezuchtverband bzw. in derem Anhangregister geführte zugelassen.


Wie man sich für die verschiedenen Veranstaltungen qualifiziert entnimmst du den Durchführungsverordnungen der entsprechenden Verbände.

Viel Spaß beim Lesen. :thumbup:
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