Barbara,'index.php?page=Thread&postID=135266#post135266' schrieb:nickel,'index.php?page=Thread&postID=135239#post135239' schrieb:Da bedarf es schon zunächst daran, am besten das Fehlvrehalten mal vor Ort zu sehen und dann auf Lösungssuche zu gehen. Na, dann lass uns doch mal gemeinsam gucken, Nicole. Bin ja am Sonntag in Querenburg.
Ich denke, das Fehlverhalten liegt genau darin, dass er riecht, ob das Opfer einen Ball hat oder nicht. Wenn nicht, würde er sich lieber auf die Suche nach dem nächsten Opfer mit Ball aufmachen, als lange für Nothing zu verbellen .
Denke also nicht, dass eine Fehlverknüpfung zugrunde liegt, sondern dass mein Hund zu "schlau" ist (was es für mich nicht eben leichter macht).
Da er den Clicker kennt, werde ich es wohl damit mal versuchen und mit wechselnder Bestätigung bei mir und beim Opfer. Hilfreich wäre sicher auch ausschließlich die Bälle oder Beißwürste anderer HF zu nehmen.
Ach, ich habe ja noch soooo viel Zeit bis Ende September :nope: .
LG Barbara Trainiert ihr denn oft ohne Ball im Training und wenn ja, wieso?
Kann es sein das der Hund das ganze vielleicht noch nicht relativiert hat und es einfach nur zu frueh ist, das ganze ohne Ball zu machen? Idealerweise sollte die Suche ja selbst zur Belohnung werden. Mir ist jedoch aufgefallen das gerade die, die zu frueh die Belohnung wegnehmen und das dann auch regelmaessig machen, mehr Probleme mit den Hunden und der relativierung haben, als die, die das ganze nur ab und an mal machen um zu testen. Da relativiert der Hund sehr viel schneller und sucht dann irgendwann einfach nur um des Suchen willens.
Bei meiner haben sie auch gesagt das ich die Belohnung rausnehmen soll. Das kommt aber nicht in Frage und bis jetzt hat sich gezeigt das ich mich richtig entschieden habe. Mittlerweile ist die Suche selbst die Belohnung, sie wird jedoch trotzdem immer noch Belohnt.
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Hi,
Bärbel ich mag Dragolein, aber JA du hast ihn ein wenig prüfungsschlau ausgebildet, aber darüber haben wir ja schon geredet,..beim nächsten wird ja alles anderes,...zwinker.
Deshalb ist es schwierig, ich denke das Geld für Ballmaschine kannst du dir sparen, wenn sie woanders hängt und nicht in Verbinung mit dem Opfer ist, wird Dragolein Ballmaschine suchen und verbellen. ganz schlecht ;-) denn der Bursche weiß ja was er will.
Weg könnte sein.... wechselnde Bestätigung vom Opfer oder dir und nur noch mit normalen Motivationsgegenständen..hihi und nicht sein Highlightball, auf keinen Fall dir oder dem Opfer den Lieblingsball geben, kommt da erst mal nicht zum Einsatz.Nur normale Spielies, schön wäre es wenn er es kennen würde,... das alles nicht nur flowerpower mäßig sondern etwas verpflichtender wäre. Da er das aber nicht so straight kennt, bist du da sehr begrenzt....
ABER stimmt bis September ist ja noch hin...;-)) du packst das schon!
Claudia
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,..klar Sandra , da war ich eigentlich von ausgegangen, das ein Hund für richtiges Verhalten immer belohnt wird, nur die Art der Belohnung variiert und die Zeit bis zur Freigabe,............!! Bärbel?!?!!??
Okay vergiss es was ich gesagt habe. Drago ist ja nun kein Neuling mehr...
ps: mal ne andere Frage. Bestaetigt ihr durch das Werfen des Balles oder durch "Tauziehen" mit dem Ball? Ballmaschine belohnt ja auch wieder vom Opfer weg, vielleicht waere es aber wichtig direkt am Opfer zu bestaetigen, eben mit Tauziehen, wo er die Belohnung wieder direkt mit dem Opfer verknuepft und die gibts auch dann nur wenn er korrekt angezeigt hat. Da wuerde ich dann eben die Belohnung wechseln. Mal ein Strick, mal ne Beisswurst, mal ein Ball mit "string"... aber immer AM Opfer und nie weg vom Opfer (also werfen).
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Claudia Ph.,'index.php?page=Thread&postID=135273#post135273' schrieb:Weg könnte sein.... wechselnde Bestätigung vom Opfer oder dir und nur noch mit normalen Motivationsgegenständen..hihi und nicht sein Highlightball, auf keinen Fall dir oder dem Opfer den Lieblingsball geben, kommt da erst mal nicht zum Einsatz.Nur normale Spielies, schön wäre es wenn er es kennen würde,... das alles nicht nur flowerpower mäßig sondern etwas verpflichtender wäre. Da er das aber nicht so straight kennt, bist du da sehr begrenzt...
Hallo Claudia, genau das ist der Plan! Die Ballmaschinenidee habe ich auch schon wieder verworfen.
Wir nehmen jetzt fremde MO´s und ein wenig "Müssen" wird ihm sicher auch nicht schaden.
Noch bin ich zuversichtlich
Grüße an die "kleine" Claudia.
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Liebe Grüße,
Barbara
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Hallo Barbara,
Tips aus der Entfernung sind immer etwas schwierig, aber ich würde den Hund erst einmal auf Distanz bringen.
1bis 1,5m erschweren schon das scannen; des weiteren wie schon geschrieben keine eigenen MO`s verwenden.
Außerdem würde ich anstatt des Klickers einen Pfiff konditionieren. Dazu brauchst Du allerdings immer eine 2te
Person, denn während beim Klick die Belohnung in der Regel von Dir kommt, kommt sie beim Pfiff immer von der
2ten Person. Das verhindert eine Orientierung zum HFund der Helfer hört das Signal auch auf Entfernung.
Weiter hat der Helfer dadurch die Möglichkeit das MO ordentlich zu verstecken und sich zum Bsp. dem Hund auf
dem Rücken liegend mit ausgebreiteten Armen und leeren Händen zu präsentieren. Nach dem Signal hat er genügend
Zeit für die Bestätigung.( Belästigung auch hier vermeiden) Am Ende bringst Du dann das MO mit, steckst es dem Helfer
zu, dann Signal(Pfiff)
Dieses soll nur ein Denkanstoss sein, denn letzlich bestimmt der Hund den Ausbildungsweg und natürlich die Kreativität
der Ausbilder.
Liebe Grüße auch an Deine Vereinskollegen aus OWL
Friedhelm
Ein freundliches Wuff F.S.
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Nickel
den klicker wollte ich eher in die Hand des Opfers geben, genau wie die Beute...beim Schutzdienst bekommt der Hund doch auch die Bestätigung von dem, den er nicht belästigen soll, sondern verbellen soll  na ja, viele Wege führen nach Rom. Das ich in der Rettungshundestaffel war, ist ja nun auch einige Jahre her...aber interessant isses trotzdem. Respekt an euch, die das so intensiv betreiben...
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sorry...oben schrieb ich: "nicht am Opfer bestätigen" ich meinte das "Heuwinkl- Prinzip" mit Ball rauswerfen. Deshalb oben dieses "Beute weg vom Opfer"
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Barbara,'index.php?page=Thread&postID=135208#post135208' schrieb:Das Bellen und auch die Opferbindung werden dann von Opfer zu Opfer schlechter. Das Suchverhalten ist weiterhin sehr gut. Ich habe den Eindruck, dass er das Opfer regelrecht nach seinem Ball abscannt und das Interesse am Verbellen verliert, wenn er den Ball nicht riecht. Habe versucht, das Problem zu lösen, indem ich mal das eine und mal das andere Opfer mit dem Ball ausstatte. Hallo Barbara,
sicherlich hast Du völlig recht, die Hunde scannen das Opfer ab, und wenn nichts Interessantes zu holen ist, erlahmt das Interesse. (Meine Hündin hat eine regelrechte Rangfolge der Spielzeuge, und wenn sie das Opfer mit dem Lieblingsspieli als erstes gefunden hatte, war der Spaß an der Weitersuche nicht mehr ganz so groß. -> also 3x Lieblingsspieli angeschafft und die Sache war gegessen)
Reine Verbellübungen würde ich bei Deinem Problem als erstes machen. Erst hat das Opfer den Lieblingsball am Körper, später dann in Greifnähe irgendwo deponiert. Die Belohnung gibt es dann natürlich nur, wenn das Opfer angebellt wurde und nicht das Spielzeug. - Wenn das richtig gut klappt, nimm das gleichwertige Spielzeug mit und gib es unauffällig dem Opfer ( der Hund merkts meist sowieso), das Deponierte bleibt liegen! - Irgendwann sollte es dann auch ohne Depotspielzeug gehen, und Du bringst das Spielzeug mit zum Opfer.
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Barbara,'index.php?page=Thread&postID=135208#post135208' schrieb:Der Hund hat keinerlei Probleme mit den Opfern (kein Meiden), er "weiß" nur, ob der Ball da ist oder nicht. Muss vielleicht dazu sagen, dass der Hund auch im VPG- Bereich inzwischen ausgesprochen "prüfungsschlau" ist. Hat jemand eine Idee, wie ich das Verbellen wieder verbessern kann? hallo barbara,
ich mache keine RH ausbildung und bin nicht wirklich damit vertraut. trotzdem möchte ich mal einen anderen ansatz zur diskussion stellen. wenn ich das alles richtig verstanden habe, fängt der hund an zu prüfen (scannen) ob die person eine belohnung bei sich hat oder nicht. eine triebhandlung orientiert sich oftmals in richtung der belohnung, leider wird hierbei manchmal auch eine gewisse abhängigkeit zur belohnung erzielt. die hunde überprüfen ob sich ein verhalten überhaupt lohnt.
wie wäre es denn wenn man dem hund lernt das nicht der ball das auslösende element einer belohnung ist sondern die neutrale person ohne ball. stichwort reizdiskriminierung. das motiv für den hund zu suchen und zu bellen bleibt wieterhin der ball, nur der auslöser wird die neutrale person. einfaches beispiel:
zwei personen stehen oder sitzen oder liegen nebeneinander. abstand etwas 5 meter. der hund wird beide personen untersuchen und sich mit der person beschäftigen die den ball hat, das führt jedoch nicht zur bestätigung. über kommunikation lenkt man nun den hund in richtung zweiter person ohne ball, zeigt er dort ein ansatzverhalten bestätigt die erste person mit dem ball. der hund soll also lernen das es nicht um das anzeigen einer belohnung geht, sondern ganz im gegenteil um das anzeigen einer person ohne belohnung, was dann im ergebnis zur belohnung führt.
ich habe das mit rauschgiftspürhunden so trainiert, die mußten die belohnung in form von futter auch ingnorieren und lernen das nur das rauschgift der auslöser für eine belohnung ist.
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