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Danke Bine, so hatte ich es mir auch gedacht. Klingt schlüssig und so ähnlich habe ich schon ein bisschen "rumgespielt".
@Grahams: So wie Du schreibst, hätte ich die Befürchtung daß der Hund sich beim Platz wieder zu mir umdreht. Denn der kriegt ja schnell spitz, daß beim "Platz" kein Weiterlaufen zum MO möglich ist. Denn der Hund kann ja niemals nach dem Platz weiter zum MO geschickt werden da keins daliegt.
Dieses Weiterschicken ist aber in meinen Augen essentiell für ein Platz in Laufrichtung. Wenn der Hund dagegen lernt, daß die Übung mit dem Platz beendet ist und er bestensfalls die Bestätigung dann aus der Hand des HF kriegt, wird er sich beim Platz auch wieder zum HF orientieren. Der Hund hätte doch absolut keinen Grund sich in Laufrichtung zu legen.
Gruß Bettina
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Bettina Balters,'index.php?page=Thread&postID=135215#post135215' schrieb:Dieses Weiterschicken ist aber in meinen Augen essentiell für ein Platz in Laufrichtung. Wenn der Hund dagegen lernt, daß die Übung mit dem Platz beendet ist und er bestensfalls die Bestätigung dann aus der Hand des HF kriegt, wird er sich beim Platz auch wieder zum HF orientieren. Der Hund hätte doch absolut keinen Grund sich in Laufrichtung zu legen.
Aber nur wenn der Hund nach dem Platz auf direktem Weg vom HF bestätigt wird. Laß ihn doch erst einfach noch ein Stück weiter in Richtung vom HF weg laufen bevor er von diesem seine Bestätigung erhält. Indem er erst einen Gegenstand umlaufen muß bevor er die Bestätigung gibt.
Der Aufbau der Vorausübung ist dann nix anderes als der Aufbau des Revierens. Beim Revieren umläuft der Hund ein Versteck und erhält dann die Bestätigung vom HF. Beim Voraus umläuft der Hund anstatt des Versteckes einen anderen (kleineren) Gegenstand. Je nachdem ob Du Deinen Hund vor oder nach dem Umlaufen dieses Gegenstandes ins Platz rufst wird er mit dem Kopf in Richtung vom HF weg oder zum HF hin liegen. Wenn Du ihn vor diesem Gegenstand ins Platz rufst und wenn er erst einmal weiß daß er nach der Freigabe durch Dich (= vor der Bestätigung durch Dich) immer erst um diesen Gegenstand (der vor ihm ist) laufen muß, hat er gar keine Veranlassung sich im Platz zu Dir umzudrehen.
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Hallo Bettina,
genau so ist es. Nur, wenn der Hund sich darauf verlassen kann, dass selbst, wenn er nichts sieht, etwas da ist, zu dem er eventuell durchgeschickt/frei gegeben werden könnte, dann liegt er voll Spannung mit Orientierung nach vorn. Und er muss bis zum letzten Moment damit rechnen, dass diese Bestätigung kommt.
Ich hatte diese Art des Voraus früher bei Wolfgang Wrobel gesehen, der eine Zeit bei uns auf dem Platz trainiert hat. Sein Kanitz machte das in Vollendung, wirklich. Er hat es übrigens mit dem Bringholz trainiert. Das habe ich auch gemacht, wenn ich auf dem Platz war (für den Spaziergang war mir das zu lästig), hatte den Vorteil, dass das Bringholz sehr positiv besetzt war.
LG
Bine
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Hallo Antje,
mag sein, dass das so funktioniert, aber Hunde, die gewöhnt sind, sich umzudrehen, liegen dann normalerweise nicht ganz gerade, sondern so halbschief.
Der Vorteil, wenn IMMER was liegt, und der Hund es gewöhnt ist, sich trotzdem immer zu legen, ist, dass der Hund die Übung als eine Einheit empfindet und man sich um Geschwindigkeit bei keinem Teil Gedanken machen muss. Auch das Platz ist positiv besetzt als Schlüssel zum MO.
LG
Bine
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Bine DSH,'index.php?page=Thread&postID=135219#post135219' schrieb:mag sein, dass das so funktioniert, aber Hunde, die gewöhnt sind, sich umzudrehen, liegen dann normalerweise nicht ganz gerade, sondern so halbschief.
Auf diese Weise gewöhnen die Hunde es sich gar nicht erst an sich umzudrehen. Machen sie beim Revieren ja auch nicht wenn man sie vor dem Versteck ins Platz ruft. Welche Motivation sollten sie dafür haben? Zur Bestätigung geht es immer (erst mal) gerade aus weiter.
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Hallo Bettina,
ja für das Liegen in Laufrichtung brauchst du das MO am Ende - mein Beitrag bezog sich dann doch mehr auf das sichere Ablegen....
Nur das Problem mit der Selbstbestätigung (oder dem Versuch) bleibt dann.
Viel Erfolg
Das Leben ist das was passiert, während du etwas anderes planst !
Mich würde mal interessieren, warum der Hund überhaupt in Laufrichtung liegen soll?
Normalerweise erwarte ich doch bei einem HZ die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hundes ZU MIR und NICHT irgendwoanders hin.
Ich persönlich bevorzuge das Liegen zu mir, denn dann habe ich Blickkontakt zum Hund und ihn damit etwas mehr unter Kontrolle.
Zudem mag ich ein schnelles Drehen und Legen in Richtung des HF.
Üben würde ich das Liegen in Laufrichtung wie hier schon beschrieben: ablegen, weiter um einen Stab herum und dann Bestätigung! Wie beim Revieren auch. Viel Erfolg und vielleicht gibst du mal durch, wie du es letztlich hinbekommen hast.
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Hallo Antje,
bei mir hat es auf meine Weise gut funktioniert. Da ich beim Voraus sowieso nie mit der Umrundung des Stabes arbeite, kam das für mich nie in Frage. Es war ja auch nur eine Beschreibung, wie ICH es gemacht habe. Viele Wege führen nach Rom.
LG
Bine
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Hi Bettina,
ja sieht geil aus, deshalb habe ich das auch bei meinem Alten Rüden versucht, denn er war schnell und führte das Platz Kommando schnell aus, aber es überwiegend die Risiken zum Beispiel, Schiefes Liegen, zu gespanntes Halbliegen, doch durch Brechen, unruhiges Liegen, Aufstehen und suchen, Unruhiger Kopf, denn du brauchst dafür ein Triebziel in Laufrichtung. Und Triebline mit Platz ist immer riskant. Sie versuchen durch vorzeitiges Legen die Bestätigung zu beschleunigen und da zu helfen oder zu korrigieren ist, nicht einfach.!!
Als ich das probiert habe gab es noch keine Ballmaschine, wo du richtiges Verhalten auf Entfernung bestätigen kannst. Einfach einen Ball hinlegen, war mir zur gefährlich wegen der Selbstbestätigung. also habe ich Bax gelernt (auf kurze Distanz) auf eine kleine Pilone die mit Heringen im Boden fest war, Platz zu machen, wenn er es ausgeführt habe, Positiv Marker und auf Freigabe habe ich die Herringe rausgezogen. damit wollt ich sicherstellen, das er ruhig wartet bis ich komme. Die Distanz habe ich langsam vergrößert, dann habe ich mit der Pilone auf kurzer Distanz auf dem Hundeplatz angefangen und dann Entfernung aufgebaut, Distanzvergrößerung erst dann wenn ich sicher war das er ruhig liegt und nicht selbständig aktiv wird, um den Ball auszugraben. Er lag auf 15 m perfekt ab größerer Entfernung wurde er schief und drehte den Kopf, wann ich denn Endlich komme..... Heute könnte es klappen mit Ballmaschine, wenn du ihm den Fokus lernst und zusätzlich eine Kiste davorstellst, in der er Abliegen muß......
Ich habe nun bei meiner Hündin zwei Vorraus das dirkete Triebvorraus auf Triebziel ohne Platz und das indirekte Vorraus in die Kiste, und sie liegt mit dem Kopf in meine Richtung, Risiken sind geringer, liegt ruhig und schnell, beoachtet mich genau, weil ich die Bestätigung bringe, sucht nicht, hat kein Konflikt wie mein Rüde. Aber diese Senario kannst du natürlich auch in den andere Richtung spielen mit der Kiste.
viel Spaß
Claudia
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Ich baue das Vorraussende auch grade bei 2 Hunden auf, bei einem in Korrektur da er sie unsicher legte und bei meiner 1 Jährigen..
Bei beiden mache ich es gleich (es war ne Art Versuch da so noch nie gearbeitet)
Ich versuch das mal zu erklären..
Wir haben am Ende des Platzes ein kleines 30x30 cm viereck (eine vertiefung im Gras) dadrüber liegt in gleicher größe ein grünes stück Kunstrasen..
Als erstes habe ich direkt am Viereck geübt mit dem Ball sichtbar.. den Hund habe ich 4 Meter vor dem Stück Sitzen lassen, ich selber stehe seitlich zu dem Ball und dem 4 Eck.. dann habe ich dem Hund das Signal gegeben zu dem Ball zu laufen (in der Bewegung des Hundes das Kommando Vorraus mit eingebaut.., kurz bevor er am Ball ist, Kommando Platz, hat der Hund das schnell gezeigt und das Platz war wie ich haben wollte .. kam als Signalauflösung das (JA) und der Hund durfte den Ball nehmen..erst lag er auf dem Grünen Stück später darunter.. als der Ball darunter lag, durfte der Hund diesen nicht mehr eigenständig aufnehmen sonder musste warten bis der HF da war, den Ball aufnahm und ihm nach JA den Ball gab...
Diese Sequenz, habe ich bis zum erbrechen immer wieder holt... Ergebnis der Korrekturhundes..
Der Blick des Hundes ist schon beim Siitz an Ausgangsposition nur auf mich gerichtet (er wartet auf das Signal loslaufen zu dürfen) läuft schnell bis Kurz vor das viereck und legt sich in laufrichtung vor das Viereck.. und das eigenständig ohne Kommando... (das ist mir an der Stelle erstmal nicht mehr wichtig, da das 4 Eck genau an der Stelle ist wo eh das Kommando Platz kommt..Wichtig war mir aber immer: Das der Hund erst nach dem JA(Freigabesignal) aufzustehen hat um den BAll zu bekommen...
Dann kam der Punkt diese HILFEN wieder abzubauen.. und die Entfernung zu erweitern.. da musste ich mir auch was einfallen lassen damit der Hund nicht das Suchen an der Stelle anfängt... (das war ja auch das alte Problem)
Also zu 2t auf den Platz.. einer steht am Ende des Platzes ca. 5 meter hinter der Markerstelle... und hat den Ball, der HF hat ebenfalls einen BAll...
Entfernung nun 15 Meter:
HF geht in Grundstellung und sendet den Hund ins vorraus.. am Marker hat der Hund gelernt sich zu legen, Kommando Platz kommt wenn Hund liegt, Ball kommt von 2ter Person über den Kopf des Hundes hinweggeworfen (NACH dem FReigabesignal JA vom HF).. dann kam das im wechsel.. mal vom HF mal von 2ter Person...
Jetzt macht der Hund das recht sicher, und wir bauen die 2te Person an dem Punkt ab und der Hund lernt das der BAll erst kommt wenn das JA vom HF erfolgt..
hm... viel Aufwand.. war aber bis jetzt anscheinend das richtige..
Ich werde meine Hündin ebenfalls so aufbauen und die kleine auch.. da es mir als sehr sicher erscheint...
Gruß Steffi ...
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