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Stachel..ja oder nein!?
#61
Sandra.K,'index.php?page=Thread&postID=134851#post134851' schrieb:
Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134850#post134850' schrieb:
Sandra.K,'index.php?page=Thread&postID=134848#post134848' schrieb:Managarm, dann erklaer doch wie du deine Hunde ausbildest. Was ist der, fuer dich, richtige Weg. Smile
Gar nicht! Ich mache lediglich das, was meine Hunde wollen und manche wollen Sport und auch Prüfungen! Wer sich nicht eignet, geht nicht auf den Platz! Punkt! Diesen Luxus kann ich mir leisten, weil ich Hunde nicht habe, um Hundesport zu machen, sondern Hundesport nur mache, wenn einer meiner Hunde das braucht! Für den normalen Grundgehorsam und die enge Bindung muss ich hier niemandem Ratschläge erteilen!
Danke fuer die Aufklaerung, sehr Aufschlussreich.
Ich denke, du missverstehst! Erstens meine letzten Worte und zweitens und vor allem mein Ausgangsposting!
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#62
ursus04,'index.php?page=Thread&postID=134849#post134849' schrieb:Oh, doch, genau das anzuführen ist realistisch, denn es geht um meinen Hund.

Und bei mir in der Gegend kommt die Einladung zum Wesenstest unweigerlich, wenn der Hund gebissen hat und der Vorfall abgezeigt wurde. Ob der andere Hund im Leinenzwanggebiet frei war oder die Individualdistanz meines Hundes unterschritten hat und in ihn reingerauscht ist, das spielt keine Rolle, ob der andere verletzt wurde, das ist auch egal.
Einen Wesenstest nach dem Modell hier in der Gegend besteht mein Hund nicht, das brauche ich mir nicht schönreden, das gibt Maulkorb- und Leinenzwang.
Das heißt dann für mich und meinen Hund, dass der Garten gestorben ist, weil ich leider meinen Zaun nicht so hoch bauen darf, wie ich dann müsste.
Hundesport gestorben, weil Zaun zu niedrig und mit Korb und Leine geht es nun nicht.
Steuer plötzlich 5 mal so hoch.
Wer den Spaß einmal mitgemacht hat (Ich hatte das "Vergnügen" mit einem AmStaff bis endlich alle Tests absolviert waren), der wird alles tun, damit das den eigenen Hund nie trifft.

Natürlich löst man das nicht mit Stachel oder anderen Hilfsmitteln, sondern durch Erziehung, Ausbildung und verantwortungsvolles Führen des eigenen Hundes.
Aber man wird eben sehr vorsichtig und sucht bei Unpässlichkeiten nach zusätzlichen Sicherheiten. Ich nehme schlichtweg einen Korb, wenn es denn mal sein muss. Und wenn ich mich mal schlecht auf den Beinen halte kann und mich unsicher fühle, dann eben eine Kette mit Klickverschluß, die bei meinem Hund stark beeindruckt, da er keinen Druck am Hals kennt. Sieht netter aus, wirkt aber sicherlich so wie bei anderen ein Stachel.

Wenn ich das dann gegen die hier allgegenwärtige Stachel an Flexileine Kombinationen vergleiche, dann mache ich mir nun doch viele Gedanken u den Umgang und die Lebensqualität und Sicherheit meines Hundes.

Gruß
ursus
Auch hier kann ich dir gedanklich und emotional folgen; aber ich denke, wir sollten doch strikt scheiden zwischen zwei Problemfeldern! Der Stachel und alles, was mit Ausbildung zu tun hat; ist das eine; das andere ist unsere zunehmend hundefeindliche Gesellschaft! Das eine hat mit dem anderen nur bedingt zu tun!
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#63
Die Ausbildung ist "vergleichsweise" einfach. Da hat man ein gesichertes Trainingsumfeld und kann schrittweise und auf den Hund zugeschnitten aufbauen. Daher kann man sich sehr komfortabel überlegen, ob, wann wieviel und welche Zwänge man braucht. Und da glaubt man sicherlich oft etwas zu brauchen, das eigentlich unnötig, u.U. auf lange Sicht kontraproduktiv sein kann. Aber man kann sich Zeit lassen und sein Vorgehen überdenken.

Dummerweise macht der Hundesport nur einen Bruchteil des Zusammenlebens aus. Und in der freien Wildbahn sind die Begegnungen eben oft nicht dem Ausbildungsstand des Gespanns angemessen oder sonderlich kontrollierbar.
Und da empfinde ich eben das überdachte Einsetzen eines Hilfsmittels zur kurzfristigen Problembeherrschung als nicht verwerflich, wenn unerwartete Einschränkungen beim Menschen auftreten.


Gruß
ursus
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#64
@managarm
Die neuen Ausbildungsmethoden passen Dir nicht, der Stachel ist was für Rohlinge, Du bist der einzig wahre Hundeführer.
Ganze drei oder gar vier Schäferhunde konntest du kräftmäßig halten, heute sogar nur noch Dank Deiner mentalen Fähigkeiten ganz ohne Muskelkraft.
Warum machen Rütter und Konsorten die ganze Kohle, die Ehre gebührt doch Dank Deiner Fähigkeiten einzig und alleine Dir.

Wird man dann neugierig und fragt nach, kommt ne WischiWaschi Antwort, die nichtssagender wie die Bildzeitung ist.

Ich habe Dich unter Sprücheklopfer abgelegt.

Dirk
Nen Kotlett kann man einfach nicht hart kloppen!
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#65
Dirk.H.,'index.php?page=Thread&postID=134860#post134860' schrieb:@managarm
Die neuen Ausbildungsmethoden passen Dir nicht, der Stachel ist was für Rohlinge, Du bist der einzig wahre Hundeführer.
Ganze drei oder gar vier Schäferhunde konntest du kräftmäßig halten, heute sogar nur noch Dank Deiner mentalen Fähigkeiten ganz ohne Muskelkraft.
Warum machen Rütter und Konsorten die ganze Kohle, die Ehre gebührt doch Dank Deiner Fähigkeiten einzig und alleine Dir.
Wo bitte steht auch nur ein einziges Wort von den Frechheiten, die du da behauptest? Wo steht etwas davon, dass ich mich für den einzig wahren Hundeführer halte? Wo? An keiner einzigen Stelle! ich habe lediglich betont, dass ich noch nie einen Stachel brauchte und das ist nun mal so; auch deshalb, weil ich Hunde und Situationen richtig bewerte!

Über Rütter fange ich jetzt keine Diskussion an, wie man als seriöser Hundeausbilder so ein Beispiel anführen kann, ist mir rätselhaft! Der macht seine Kohle mit Leuten, die keinen Schimmer von irgendetwas haben, die die einfachsten Grundlagen missachteten und deren Hunde in der Regel so harmlos wie leichtführig sind! Wir reden hier vom Stachel und meinetwegen von Starkzwang bei Sport- und Gebrauchshunden!

Überraschend freilich ist dein armseliges Posting, das sich an einem argumentum ad hominem abmüht; nicht wirklich! Der Aufwand, der hier betrieben wird, um sich auch weiterhin die Taschen vollzulügen, offenbart die wirklichen Probleme, weil die wenigsten offenkundig im Sport (ich lasse das Private mal außen vor) ihren Hund ohne Stachel im Griff haben! Und ja, ich dirigiere meine drei DSH-Rüden nur noch mental und wenn das etwas so Besonderes ist, kann doch irgendetwas nicht stimmen. Jeder ausgebildete Schäferhund mit Prüfungen oder nicht, sollte doch sogar ohne Leine zu führen sein, in fast jeder Situation. Und wenn schon an der Leine, dann müsste es ein dünnes Lederhalsband tun ...

Aber ich bin das Thema leid! Nehmt euren Stachel und werdet glücklich!
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#66
ursus04,'index.php?page=Thread&postID=134855#post134855' schrieb:Die Ausbildung ist "vergleichsweise" einfach. Da hat man ein gesichertes Trainingsumfeld und kann schrittweise und auf den Hund zugeschnitten aufbauen. Daher kann man sich sehr komfortabel überlegen, ob, wann wieviel und welche Zwänge man braucht. Und da glaubt man sicherlich oft etwas zu brauchen, das eigentlich unnötig, u.U. auf lange Sicht kontraproduktiv sein kann. Aber man kann sich Zeit lassen und sein Vorgehen überdenken.
Richtig! Bei der Ausbildung muss man schon mal hinlangen; es gibt ohnehin keine ohne jeden Zwang! Das Ergebnis sollte aber den Verzicht auf Hilfsmittel mit beinhalten!
ursus04,'index.php?page=Thread&postID=134855#post134855' schrieb:Dummerweise macht der Hundesport nur einen Bruchteil des Zusammenlebens aus. Und in der freien Wildbahn sind die Begegnungen eben oft nicht dem Ausbildungsstand des Gespanns angemessen oder sonderlich kontrollierbar.
Und da empfinde ich eben das überdachte Einsetzen eines Hilfsmittels zur kurzfristigen Problembeherrschung als nicht verwerflich, wenn unerwartete Einschränkungen beim Menschen auftreten.
Wie gesagt, das kann ich nachvollziehen!
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#67
Kannst Du mir mal Deine Definition von dem Wort
Starkzwang niederschreiben??

Wo fängt der bei Dir an ??
Was fällt bei Dir überhaupt unter dei Kategorie Zwang?
Wofür brauchst Du Zwang und welche Art Zwang übst Du aus

Vielen Dank

Grüsse India
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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#68
Hinlangen ja, Stachel nein....hmmm...ob der Hund einen grundsätzlichen Unterschied in der Empfindung des Zwanges macht oder ob eine Arbeit und auch die Emotion, in der der Hund diese tut, nicht immer im Kontext gesehen werden sollte, unabhängig davon, welche Hilfsmittel verwendet werden, ob nun ein "Hinlangen" oder ein Stachel???
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#69
Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134864#post134864' schrieb:Richtig! Bei der Ausbildung muss man schon mal hinlangen; es gibt ohnehin keine ohne jeden Zwang! Das Ergebnis sollte aber den Verzicht auf Hilfsmittel mit beinhalten!
Das ist ja mal eine Erkenntnis!

Muss man nicht spätestens in einer Prüfung im Anschluss an die vorangegangene Ausbildung die Hilfsmittel weglassen?

Meines Erachtens hat sich in dieses Thema ein grundlegender Fehler eingeschlichen: Der Einsatz von "Ausbildungshalsbändern" wird mit Zwang gleichgesetzt. Das ist nur z.T. richtig. Wenn "man schon mal hinlangen muss", so kann man dies mit einem geeigneten Halsband wesentlich sanfter, dosierter tun, als beispielsweise mit einem (breiten) Lederhalsband. Und zwar völlig egal, ob man den Hund mit einem kleinen Zupfer lediglich aufmerksam machen möchte, oder ihn mit einem (dosierten) Ruck von etwas abhalten.

Wie gesagt, das alles kann man mit jedem anderen Halsband auch erreichen. Allerdings muss man, je nach Hund von der Dosis dann auch höher einsteigen. Das wiederum tut der Halswirbelsäule nicht immer gut.

Die meisten unserer Sporthunde drehen auf spitze Einwirkungen ohnehin eher hoch als runter zu fahren. Schon allein deswegen ist die rein zwangsorientierte Verwendung des Stachels in Frage zu stellen.

Der Einsatz im Alltag ist genau so zu bewerten, wie es hier auch einige tun: Als Hilfsmittel zur besseren Kontrolle in unerwarteten Situationen, deren Ausgang trotz vorangegangener guter Erziehung nicht immer vorhersehbar ist. Als sich meine Mutter (über 70) mit dem Leonberger Rüden der Nachbarin wegen Vorbereitung einer UO für ein Breitensportturnier mit Stachel am Platz einfand und man ihr dies verwehrte, hat sie das einzig Richtige getan: Sich abgemeldet mit den Worten "Ich lasse mich doch hier nicht von einem Hund, der schwerer ist als ich selbst, umreissen."
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#70
Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134852#post134852' schrieb:Ich denke, du missverstehst! Erstens meine letzten Worte und zweitens vor allem mein Ausgangsposting!
das geht anscheinend einigen so, ich verstehe selber nicht warum das so schwer sein soll. ich für meinen teil kann das nicht behaupten, ich denke weil ich einfach nicht ausschließe, das man die notwendigkeit eines stachel, im besonderen durch eine geziehlte bzw kontrollierte aufzucht oder sozialisierung, zumindest eindämmen kann. ich reduziere das thema nicht auf ein grundsätzliches ja oder nein, und ich finde das machst du auch nicht, jedenfalls habe ich deine beiträge so verstanden.

ursus04,'index.php?page=Thread&postID=134855#post134855' schrieb:Und da empfinde ich eben das überdachte Einsetzen eines Hilfsmittels zur kurzfristigen Problembeherrschung als nicht verwerflich, wenn unerwartete Einschränkungen beim Menschen auftreten.
das finde ich ok, aber auch hier stellt sich die frage warum man nicht über evt versäumnisse am anfang des hundelebens nachdenken soll? zumindest die hundehalter die schon erfahrungen haben und die chance einen welpen zu sozialisieren könnten durch einige wichtige lernverbindungen ganz am anfang einen grundstein setzen um auf einen stachel im späteren leben "nicht so oft" zugreifen zu müssen.

Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134863#post134863' schrieb:Der Aufwand, der hier betrieben wird, um sich auch weiterhin die Taschen vollzulügen, offenbart die wirklichen Probleme, weil die wenigsten offenkundig im Sport (ich lasse das Private mal außen vor) ihren Hund ohne Stachel im Griff haben!
ich würde nicht zwischen sport und private hundehaltung differenzieren. allerdings sollte man dabei berücksichtigen das hunde in einer klassisch konditionierten umgebung (hundeplatz) anders auf erlernte reize reagieren als in einem neutralen umfeld.

Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134864#post134864' schrieb:Richtig! Bei der Ausbildung muss man schon mal hinlangen; es gibt ohnehin keine ohne jeden Zwang! Das Ergebnis sollte aber den Verzicht auf Hilfsmittel mit beinhalten!
wobei man hier das wort zwang besser noch mit negativen reizen austauschen könnte. auch die natur sieht es vor lebewesen mit konsequenzen zu konfrontieren, und die sind ja nicht immer positive.

Volpi,'index.php?page=Thread&postID=134867#post134867' schrieb:Das ist ja mal eine Erkenntnis! Muss man nicht spätestens in einer Prüfung im Anschluss an die vorangegangene Ausbildung die Hilfsmittel weglassen?
hallo volpi, wenn das man nur so wäre, ich würde mich freuen. die erfahrung zeigt mir aber immer und immer wieder das diese hilfsmittel bis kurz vor einer eigentlichen prüfung zum einsatz kommen. da wird dann vor der meldung noch mal kurz am auto trieb gemacht und den hunden wird eine eingeschänkt damit die ja auch die nächsten 5 minuten sich genügend fürchten. das schmerzgedächtnis funktioniert hier sehr zuverlässig. das es auch hundeführer gibt die das nicht nötig haben weiß ich auch und kenne ich auch. ich beobachte z.b. auf LGA's und bundes sieger prüfungen immer gerne die hundeführer vor der eigentlichen anmeldung. ich interessiere mich dafür wie sie die hunde einstellen, .... meine güte da kann man was erleben.

Volpi,'index.php?page=Thread&postID=134867#post134867' schrieb:Der Einsatz im Alltag ist genau so zu bewerten, wie es hier auch einige tun: Als Hilfsmittel zur besseren Kontrolle in unerwarteten Situationen, deren Ausgang trotz vorangegangener guter Erziehung nicht immer vorhersehbar ist.
jo, .... das sehe ich ja auch so, aber genauso wie man die ausbildung immer optimieren kann, genauso kann man bestimmt auch die erziehung optimieren. darum geht es mir eigentlich am meisten, was kann man tun, wo gibt es spielraum, wie stellt man das an.
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