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Angstbeißer und Schutzdienst
#1
Hallo Fories,

ich habe hier ein Problem, bei dem ich nicht so richtig weiter weiß; ob ich falsch drüber denke oder richtig bin..
Also,folgende Situation heute im Schutzdienst:
Schäfer-Mix, nicht mehr ganz jung, unbedarfter Hundebesitzer.Beide nach einer längeren Hupla-Pause wieder im Training zur BH.
Hund schonmal im SD getestet, kein Interesse an Beute..
Heute reizt der Helfer mit Lappen, kein Beutespiel, sondern schon Bedrohung.. Hund mit komplett gesträubtem Fell gibt ein "Hofhund-Bellen" von sich,stürzt nach vorn,schnappt knurrend in den Lappen,lässt sofort los und legt den Rückwärtsgang ein.. dieses Verhalten zeigt er die ganze Einheit, hat er auch schon vor der Hupla-Pause so gezeigt..
Der Besitzer findet das toll, der Helfer anscheinend auch.
So, ich finde, der Hund wird in seiner Angstbeißerei gefördert und lernt jetzt erst richtig,aus Angst bei Bedrohung nach vorne zu gehen..
Sehe ich das falsch und aus so einem Hund kann ein sicherer SPORTschutzhund werden? Oder liege ich mit meiner Befürchtung richtig?
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#2
Hmm....grundsätzlich denke ich, dass man Hunde, die zunächst aus einer Unsicherheit heraus nach vorne gehen, durch eine sehr bewusste und gezielte Ausbildung im Schutzdienst schon sicherer und in ihrem Verhalten dadurch stabiler machen kann.

Allerdings hört sich die Art, wie der Hund da angehetzt wird, nicht wirklich so an, als käm da was gutes bei raus, weil da das Läppchen, mit dem der Hund irgendwie nichts anzufangen weiss, auch zunächst nicht wirklich was zu suchen hat, es sei denn, es wird versucht, wirklich nur die Beute zu fördern aber dann dürfen halt auch nur Beutebereiche angesprochen werden.



LG-Nadin
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#3
Beuteförderung heißt aber nicht, den lappen dem hund um die ohren zu klatschen, oder sehe ich das falsch?
vor der pause schon hatte der hund null interesse an dem lappen als beute, er biss nur rein,als er damit geärgert wurde und es ihm zum reinbeißen hingeworfen wurde...
wie müsste denn nun so ein hund gearbeitet werden?
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#4
Zitat:wie müsste denn nun so ein hund gearbeitet werden?

ehrliche Antwort? im SD gar nicht, da hat er nix zu suchen.
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
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#5
danke uwe...
genau das hab ich helfer und hundebesitzer gesagt..waren beide nicht einsichtig...
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#6
Birgit, dann bringen auch die möglichen Ausbildungswege nichts, denn die erfordern alle eine ordentliches Mass an Wissen und vor allem Gefühl für den Hund, und scheinbar geht das Helfer und HF ab.
Und richtig, dem Hund den Lappen um die Ohren zu hauen, bis er sich wehrt, ist kein Fördern eines Beutetriebes.

LG-Nadin
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#7
danke nadin, dann bin ich doch nich zu blöd...
also kann ich nur hoffen, dass "draussen" nix passiert und die zwei nochmal drüber nachdenken...
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#8
Hallo Birgit
sei mal bitte so lieb und laß mir Kontaktdaten von euerem Helfer zukommen,wenn möglich auch vom AW.Mir brennt es unter den Fußnägeln zu erfahren was die Knaben für ein Ziel verfolgen.
Gruß Fred
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#9
was den aw betrifft, findest du meine kontaktdaten bei fb..
mehr als meine meinung sagen kann ich nicht, was die beiden draus machen ist ihre sache..
ich kanns ihnen schließlich nicht verbieten...
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#10
Hey!

Ja, mit solchen Leuten ist schwer umzugehen. Einerseits deshalb, weil sie sich über jede Aggression ihres Hundes freuen (warum auch immer) egal aus welcher Motivation sie kommt. Außerdem möchten diese Leute umbedingt SD machen, auch weil sie erntshaftes Interesse und Spaß an dem Sport haben (hoffentlich) und einfach ihren Hund nicht einschätzen können.
Andererseits muss man solche Leute von SD abhalten und ihnen die sonst dadurch resultierende Gefährlichkeit vor Augen führen. Wenn der Hund erst mal gelernt hat dass er sich durchs beißen einer unangenehmen situation entziehen kann, kann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Sowas tut mir dann immer für die Leute sehr leid, aber für so einen Hund ist das tägliche Spazierengehen doch vllt die bessere Wahl.

Lg
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