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Hallo Andreas,
woher weißt Du, dass Dominanz genetisch fixiert ist? Und warum bist Du schon wieder so negativ?? Es ist doch immer interessant, Ansätze, die man noch nicht kennt oder mit denen man sich noch nicht so auskennt, mal näher zu beleuchten??!!
LG
Bine
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Hallo Andreas,
Verhalten ist IMMER genetisch plus erlernt geprägt.
Es gibt z.B. Untersuchungen, die zeigen, daß ein weitgehend ohne Eltern aufgewachsenes Tier, einen weitaus mühsameren Weg hatte, sich an die Umwelt anzupassen, und häufig nie optimal seine genetischen Anlagen entfalten konnte, erfolgreich zu jagen z.B., als ein Tier, was durch seine Eltern angelernt wurde.
Ähnlich ist es beim Dominanztraining. Wenn ein Welpe/Junghund z.B. im SD Training schon mehrmals in eine vom Helfer animierte Beute hat beissen dürfen, dann ist die Herausbildung einer dominanten Grundeinstellung viel schwieriger, als wenn der Hund erstmal lange ohne Beissen gearbeitet wurde. D.h. allein durch den Erfolg, ich kann durch mein Verhalten (bellen, vorwärts drängen usw.) den Helfer vertreiben, Selbstvertrauen aufzubauen.
Gruß Alf
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@Alf,
das ist die Förderrung des Beuteverhalten. Aber wie bringst du einem Hund bei, diese auch zu verteidigen, wenn er nicht zum "Rudelführer" geboren ist? Beutespiel und Dominanz sind für mich zwei Paar Schuhe. Der dominante Hund, packt die Beute auch ohne diese Prägung, muss in seiner Jugend sogar eher wenig Sd machen, damit das Ganze nicht aus dem Ruder läuft.
Ich mache die Anbahnung auch so, wie du schreibst, mit vertreiben, ect.. Trotzdem kann man, gerade in der Jugend, sehr schön erkennen, welcher Hund wie gelagert ist.
Gruss Andreas
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bei meiner Art des SD gibt es keine Beute, die er erringen oder verteidigen sollte.