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Hund meidet im Wehrtrieb / Aggressionsverhalten
#1
Hallo Hundesportler,

das Problem äußert sich wie folgt: Solange der Hund nur in der Beute gearbeitet wird, ist alles in Ordnung.
Sobald der Helfer aber "Druck" macht, fängt der Hund an zu meiden. Es reicht schon wenn der Helfer eine drohende Haltung vor dem Anbiss einnimmt oder den Hund nach dem Anbiß frontal bedrängt.

Wie würdet Ihr solch ein Problem angehen?
Kann der Hundeführer den Hund in solch einer Situation irgendwie unterstützen? Der Helfer sagt, dass der Hund alleine durch die Situation muss. "Sonst wird es nie etwas daraus" sagt er.
Sprich man muss den Hund im Wehrtrieb bzw. im Aggressionsverhalten sicherer machen, aber wie?

Danke Euch!
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#2
Mischverhalten erzeugen, sprich immer mit Drohhaltung abschenken, bedrohen und weglaufen, also unmittelbar nach Belastung (1-2 Sekunden Belastung), sofort in Beuteverhalten umschalten.

Die andere Frage ist, wie alt ist der Hund? Kann er überhaupt schon im Wehrverhalten arbeiten?
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#3
Der Hund ist 3 Jahre
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#4
Also noch ein Beispiel. Überfall aus dem Versteck.
Der HF läuft locker mit dem Hund zum Versteck, Helfer kommt heraus, der Hund geht zunächst nach vorne, bricht dann aber ab und kommt ins Meiden Sad
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#5
Ganz ehrlich ?!? Sucht für den Hund eine Sportart, die seinen Anlagen unser seinem Charakter besser entspricht.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#6
Wird auf jeden Fall schwierig ne reelle Prüfung dranzukriegen wie es klingt. Man könnte den auf dem Hetztisch anbinden,
hetzen und sobald er in die strame Leine geht springt der Helfer nach hinten raus und macht ihn dadurch allmählich stärker,
vorm Anbiß in die Beute wechseln und Hund dann tragen lassen damit wieder Ruhe reinkommt. Aber ein Mindestmaß an
Selbstsicherheit muß der Hund dafür schon mitbringen sonst wird das nicht gehen. Durch den Tisch steht der Hund höher
und die Aktionen vom Helfer kommen dann nicht so von oben das hilft manchen Hunden.
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#7
Hallo,
mit Ferndiagnosen wäre ich in so einem Fall mal etwas vorsichtig. Es gibt tausend Möglichkeiten so etwas
nur noch zu verschlimmern aber nur wenige um es zu verbessern. Noch dazu das so wenig Informationen
über den Hund bekannt sind.

@IPOler:
Ich würde Dir raten den Hund mal in anderen Vereinen bzw. Helfern vorzustellen und diese nach Rat zu fragen.
Viele Grüße
Ingo
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#8
@ Ingo, da stimme ich Dir zu.
Abgeurteilt wird von einigen immer schnell. Um es genau zu beurteilen, müsste man vor Ort sein, oder zumindest ein paar Video,
die die jeweiligen Situationen zeigen, sehen können.
Und schließlich weiß man den genauen Werdegang des Hundes nicht.
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