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Zitat:@ Heinz
was hältst Du von diesem Vorschlag??? Keine Meinung dazu?
Bin grade erst wieder am PC,deshalb habe jetzt mal.
Also,wie gesagt,erstmal muß man irgendwo anfangen.
Uwe und mir war ja klar,das es ein schwieriges Unterfangen wird,so etwas überhaupt in Gang zu setzen.
Sicher stimme ich dir Grundsätzlich bei,das jedes Detail wichtig wäre,aber dementsprechend auch der Aufwand.
Ich glaube,das wir auf dem richtigen Weg sind,wenn wir hier überhaupt über dieses Thema diskutieren.
Es hängt letztlich davon ab,wie es weiter geht,geht es in das Bewußtsein der Leute,das sie etwas für ihre Rasse tun,wenn sie sich an dieser Diskussion beteiligen,wenn sie ihren Hund einstellen oder glauben sie immer noch,das man darüber nicht reden sollte oder halt schreiben?
Ich sag mal zum Vergleich,wenn du einen Hund mit HD/ ED hast,weißt du da genau,was nicht ok ist?
Nein,in den seltensten Fällen wissen selbst die Besitzer darüber Bescheid,trotzdem reicht es ja irgendwie aus.
Ich sag es mal so,wenn sich hier eine Stimme erhebt,die laut genug ist,bei den beiden Rassevereinen gehört zu werden,dann ist es ein recht kleiner Schritt,genauere Daten zu erfassen.
Der RSV hat diese Möglichkeit,wenn dann mal die Datenbank auf der HP läuft.
Mein Interesse ist,möglichst viele Namen in dieser Bank zu haben,auch wenn die schon ein paar Generationen zurück liegen,damit das Problem tatsächlich ein Gesicht bekommt,sprich,wenn man da Namen aufgelistet sieht,ist das was ganz anderes als eine blosse Zahl,(die es eh nicht gibt),hinter jedem Namen steht ein Schicksal,zerplatzte Träume und Leid und Kosten.
Ich denke,wenn wir über die einzelnen CES-Befunde hier schreiben,können wir dem einen oder anderen helfen,Entscheidungen zu finden,bzw vergleichen können,wie die Krankheit bei anderen verlaufen ist,dadurch würden wir ne Menge erfahren.
Nochmal zu dem Punkt "Erkennbarkeit".
Auf einem Normalen Röntgenbild war es nur von geübten TÄ zu erkennen,das an der WS ein Problem war.
Das ging schon damit los,das es ein riesengroßer Unterschied ist,ob der TA einen Betrachtungsschirm mit abdunkelbarem Bildschirm hat oder nur einen normalen Schirm.
In Lüneburg wurden dann 8 Digi-aufnahmen gemacht,worauf eindeutig zu erkennen war,das die WS einen Versatz hatte.
Leider ist das Digitale Röntgen aber nicht anerkannt zur HD-auswertung,man hätte mit diesem Verfahren eine wesentlich bessere Beurteilungsmöglichkeit als durch analoges Röntgen.
Bei der abschließenden MRT war dann die tatsächliche Engstelle zu erkennen,deren Durchmesser sich bei Stauchung gegen Null reduzierte,mit dem Effekt,das beide Ischiasnerven permanent gereizt und hochgradig entzündet waren.
Der Gleitwirbel wurde mittels eines Nagels fixiert und soll nun nicht mehr in der Lage sein,die Nerven zu quetschen.
www.tierklinik-lüneburg.de da ist das ausführlich erklärt.
Ende Oktober werd ich langsam wieder ins Training einsteigen,Fährte mach ich seit 3 Wochen wieder,werd darüber berichten,wie es voran geht,wobei ich denke,das seine Zukunft eher im FH Bereich sein wird,schaun wir mal.
Ich würde mich freuen,wenn andere auch über ihre Erfahrungen berichten.
LG Heinz
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Nun, meine Hündin wurde auch in LG operiert - ebenfalls mit diesem Nagel. bei ihr wars übrigens durch einen Unfall (Stauchungskompression der WS)im Wachstum verursacht (nur als Anmerkung).Könnt ihr auf meiner HP http://www.dsh-hundeleben.de nachlesen auch den Bericht nach der OP. Sie hatte massivste Schmerzen vorher. Ich durftelaut Tierklinik auch wieder Sport machen. Nun ja - die OP ist jetzt 2,5 Jahre her - und sie hat wieder Probleme. Aber zum Glück keine Schmerzen. Wir hatten erst vor knapp nem Jahr wieder "ernsthafter" angefangen.
Wir machen jetzt nur noch Fährte und Obedience....Würde definitiv nach dieser OP-Methode keinen VPG mehr machen.reflexe sind auch immer noch gut die vorher weg waren.
Sie hatte übrigens die ersten 4 Wochen nach der Op die schlimmsten Schmerzen die man sich vorstellen kann. Sie hat bei Berührung GESCHRIEN! Und sie ist kein Hund der Schmerzen sonst so anzeigt. es war ne schlimme Zeit. Künftig würde ich einen Hund der daran erkrankt ist nur nach der "alten" Methode operieren lassen - wenn überhaupt.Und kein VPG mehr.
LG Kerstin
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Hallo kerstin,meine Erfahrungen sind da (Gottseidank) anders.
Bin abends schon mit ihm spazieren gegangen,war zwar wackelig,aber sonst ok.
Er hat die ersten 6 Wochen Rymadyl bekommen,nach einer Woche konntest du ihn anfassen,nach 12 Tagen die Fäden,kein Akt.
Probleme hats gegeben,als ich nach 3 Wochen mit Radeln anfing(laut Empfehlung)ich weiß nicht obs daran lag,das der wie blöde die ersten paar 100m losrennt,aber er fing nach 6-7 mal vorne an zu humpeln,habs darauf hin sein gelassen.
Die Schrittlänge jetzt nach 10 Wochen ist noch zu kurz,aber er hat beim laufen und springen bisher keine Anzeichen von Schmerz gezeigt,ebenso beim spielen mit dem kleinen sieht man keine Probleme.
Bei Berührung der hinteren Rückenwirbel zeigt er allerdings heftig Reflexe,kann aber auch eine Schutzreaktion sein,er hat halt zum Schluß bei den Tests doch einiges wegstecken müssen,ist seit dem auch sehr Aggressiv ,wenn Fremde ihn da anfassen wollen.
Aus Erfahrung weiß ich,das grade Nervenschädigungen lange dauern,nach meiner Schulter-OP fast 1 Jahr,bevor ich Schmerzfrei war und voll beweglich.
Die Statistik von Lüneburg sagt ja,das 95 % der operierten Hunde danach schmerzfrei sind und 92 % wieder voll belastbar,also wart ichs ab,wenngleich ich kein großes Risiko eingehen werde.
Was man sich klar machen muß ist,das zerstörte Nerven nicht reparabel sind,man kann damit die Schädigungen stoppen,den Stand einfrieren,mit etwas Glück auch eine Verbesserung erzielen,aber es ist nicht so,das es danach wieder wie neu ist,was kaputt ist,ist kaputt.
Zur Methode der Resektomie(Dachöffnung),mir haben einige gesagt,das sie diese OP nicht mehr machen würden,da nach kurzer zeit die gleichen Probleme wieder da waren.
Von anderen weiß ich aber auch,das bewiesenermaßen Hunde auch wieder bis hin zur BSP geführt wurden.
Ich denke,es hängt sehr davon ab,welche Probleme der Hund hat.
Ich bin also bisher zufrieden,wenn es so bleibt,war es der richtige Schritt.
Aber,wie gesagt,Ende Oktober sind die Prüfungen durch von unserer Truppe,dann werd ich meinen langsam wieder belasten,werd davon berichten.
LG Heinz
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Nun ja, bei ihr hat das Rimadyl leider gar nicht angeschlagen. Sie bekam dann Phen Pred.Über fast 4 Wochen! Meine Haustä hat öfter mit Herrn Müller telefoniert wegen meiner Maus.Die waren dort auch wirklich bemüht IMMER! es wurde oft nach Feierabend miteinander telefoniert weils gar so schlimm war! Es waren wohl Verklebungen an den Nagelstellen schuld. Es war übrigens nach ca 4 Wochen dann alles wieder super - abrupt war der Schmerz komplett weg !Sie fing sogar an, mich anzuspringen , was sie seit dem Unfall mit dem Beinbruch nie machte! Es ging ihr wirklich saugut dann wieder! Ich würde nie so weit gehen zu behaupten, das die OP Methode per se schlecht ist! Aber Sport im VPG Bereich würde ich nie wieder mit einem - wie auch immer - operierten Hund machen! und nun Rentnersport mit 4,5 jahren seufz. Und für mich persönlich kommt diese Methode nicht mehr in Frage. Wenn dein Hund aufsteht, um sich umzudrehen und dabei vor Schmerzen laut weint...Nein möchte ich nicht mehr erleben. Eine 10 cm Stufe (auf den TA Tisch) ging nicht - sie schrie! man gut,das sie so ein Vertrauen hat! Sie hat niemals geschnappt - und auch heute noch geht sie ganz brav zum TA und lässt sich ohne Narkosen alles röntgen - ganz relaxt auf dem Rücken liegen zum Beispiel. Es ist so schade das es sie so erwischt hat.Vom Wesen her ist sie ein absoluter Traum!
Die Stellreflexe, die vor der OP rechts ganz, links fast ganz, weg waren - sind wieder komplett vorhanden. Das war auch sehr schnell nach OP wieder so! Die Methode als Solches mag gut sein - aber richtig stabil ist es -zumindest bei meiner Maus - nicht, auch laut anderem TA.
Nun ja Fährte macht IHR (seufz mir nicht so) Spaß genau wie UO.
Heinz, ich hoffe das bei deinem Hund alles weiterhin so gut verläuft und er auch wieder richtig stabil wird! Aber überleg dir Abteilung C echt gut! und auch die Meterhüde und Kletterwand habens in sich. Meine ist immer rübergegangen und auch nicht hängengeblieben oder so nicht mal aufgesetzt (übrigens auch kurz vor der OP) aber gut ists nicht!
LG Kerstin
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Wir werden sehen,ich hab ja einen kleinen dazu geholt,zur Not werd ich mit Ares die ungeliebt IPO-FH 2 in Angriff nehmen,denke,das wir da auch nicht ganz schlecht mitmischen können.
Und da sind ja auch noch ne Menge anderer Hunde,denen ich vielleicht helfen kann,Torschlußpanik werd ich keine kriegen  .
LG Heinz
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 Na ja ich hab ja jetzt auch nen kleinen Nachwuchsrüden (jetzt knapp 9 Monate....übrigens aus ner Vollschwester meiner Maus) . Viel Spaß weiterhin und weiterhin gute Besserung an Ares.
LG Kerstin
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Danke....gleichfalls :thumbup:
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Ich war mal bei einem relativ bekannten Rüden zum Decken (hat viele Nachkommen gehabt).
Als dann einer aus dem Wurf geröngt wurde, stellten wir fest, dass er CES hatte. Nachdem wir dann viel hin und her telefoniert haben, mussten wir erfahren, dass der Deckrüde am Rücken operiert worden ist.
Nachdem ich diese Erfahrung gemacht habe, denke ich schon, dass es vererbt werden kann (bei den anderen würfen nach dieser hündin gab es bisher keine probs mit CES).
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Hi Tira,man weiß nicht definitiv,ob es allein an der Vererbung liegt,aber wenn Prof. Tellhelm als Fazit einer Wissenschaftlichen Rückenstudie die Empfehlung an den SV gibt,betroffene Tiere aus der Zucht zu nehmen,dann hat das schon eine hohe Aussagekraft.
Es gibt einige Rüden,die noch decken,obwohl ihnen CES nachgesagt wird.
Das ist leider so und letztlich nach jetzigem Stand sogar rechtens,weil es keine Regularien gibt,bzw keine Stelle,die solche Fälle verfolgt.
Es wäre mal interessant zu erfahren,was passieren würde,würde man den Deckrüdenbesitzer auf Schadensersatz verklagen,da er ja wissentlich einen Gesundheitsmangel verschwiegen hat?
Es würde letztlich wohl aber daran scheitern,es nachzuweisen,da auch TÄ der Schweigepflicht unterworfen sind und der Besitzer kaum Auskunft geben wird.
Stell deinen Hund hier ein,dann ist wieder ein Stück Transparenz dazu gekommen.
Viel mehr können wir im Moment nicht machen,als die Problematik öffentlich zu machen.
Ein Umdenken wird erst einsetzen,wenn zu den Zahlen der betroffenen Hunde auch Namen stehen,bzw wir lernen,offen damit umzugehen.
Als Einzelkämpfer bist du von vorne herein Chancenlos.
LG Heinz
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Heinz,
das Auswerten, ... nach CES ist nicht geregelt, ABER: eine Operation zieht - wenn nicht nachgewiesen ist, daß die Ursache ein Unfall war - schon eine Zuchtsperre nach sich. Nur gemeldet müßte sie schon werden .....
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