Beiträge: 11
Themen: 1
Registriert seit: Oct 2008
Hallo Blubber...
Danke für den tollen tipp^^ aber so wie du es beschreibst hatten wir es schomal gemacht und dann is es auch nach hinten los gegangen 
Trotzdem danke
GLG
Beiträge: 973
Themen: 24
Registriert seit: Sep 2006
Zitat:Wir hatten beim Training mal einen der beim revieren von 5 nach 6 direkt hinten durch das offene Versteck in den Allerwertesten des Helfers gegangen ist.
Ja Leute, hatten wir auch schon mal - aber Training ist nicht Prüfung. Man nehme zur Prüfung ein geschlossenes Versteck und gut ist.....?
tschau Anja
Beiträge: 144
Themen: 16
Registriert seit: Sep 2006
Hallo,
wir arbeiten immer am Hetzpfahl, da hat der Helfer viel mehr Möglichkeiten, den Hund zu händeln, arbeiten dann immer mit 2 Leinen, die ein Sportsfreund hält, oder der Hundeführer selber, mit dem Kommando voran, 4 Wo oder auch länger mal durchziehen,das hat unseren Hunden immer geholfen,aber nicht jeder Helfer kann Hunde am Hetzpfahl arbeiten.
Vielleicht klappt es ja.
Viel Glück!!!.
Gruß Roswitha
Man muss mit den richtigen Leuten zusammenarbeiten, sie achten und motivieren. Dauerhafter Erfolg ist nur im Team möglich.
Gruß Roswitha
Beiträge: 329
Themen: 38
Registriert seit: Sep 2006
Manchmal hilft es auch schon, wenn der Helfer etwas in die Hocke geht. Kommt der Hund in dem Moment näher ran zum Verbellen, gibts nach einem Beller die Bestätigung. Dazu muss der Hund aber idealerweise schon von sich aus die Mitte des Helfer und dessen Augen suchen. Ist ohne großen Aufwand möglich, vorausgesetzt man hat keinen Hund der ins Gesicht will.
LG Silvana
Gruß Silvana
Beiträge: 419
Themen: 15
Registriert seit: Sep 2006
Hallo Jule,
wo hast du das Video von deinem Hund ? :d: Oder hat sich das Problem mit dem Bellen erledigt.
Gruß Detlef.
Beiträge: 393
Themen: 9
Registriert seit: Sep 2006
Z!Cke,index.php?page=Thread&postID=57614#post57614' schrieb:Ich habe einen 2 1/2 alten Rüden... Und ich habe seit einieger zeit das prob das er nicht mehr so nah am Helfer verbellt. Ab einem Alter von 2 Jahren ist ein schwieriges alter für einen Hund, er entwickelt sein Aggressionsverhalten. Zuerst sind die Hunde mal verunsichert, in arbeiten in denen sie zuvor sicher schienen. Doch dieses Verhalten kann Schwachpunkte aufdecken, die Du ansonsten nur unter Prüfungsbedingungen zu spüren bekommst, das heisst unter Bedingungen bei denen sich die Spannung des Hundeführers auf den Hund überträgt. Der Hund arbeitet zur Zeit im verbellen, auf seiner kritischen Distanz, das heisst auf der Distanz kurz bevor das Wehrverhalten in Meideverhalten umkippt. Also gilt es als erstes diese kritische Distanz abzubauen, das heisst wie schon angesprochen, Hetzpfahl . Dabei muss man besonders darauf achten wann der Hund vom Helfer weicht, also die Distanz muss immer bis auf diese kritische Distanz ausgereizt werden, und dann das Wehrverhalten mit der Flucht des Helfers bestätigt werden. Um diese kritische Distanz zu verringern muss man das Triebziel des Triebes ansprechen, der diese kritische Distanz auslöst, dies ist immer der Wehrtrieb. Triebziel des Wehrverhalten ist die Flucht des Angreifers, jeder Angreifer den ich in die Flucht getrieben habe, macht mich sicherer. Dies gilt auch für Deinen Hund.
Da man dieses Wehrverhalten, in Beuteverhalten umsetzen will, sollte man jedoch auch immer wieder den Hund auch über einen Anbiss bestätigen. Arbeite immer Abwechslung rein, macht mal auch nur reine Beutearbeit zum Beispiel mit zwei Schutzarmen im Wechsel;ebenfalls am Hetzpfahl. Oder versucht mal am französischen Schutzkleid zu arbeiten.
![[Bild: p430_72.jpg]](http://www.dogtools.ch/shop/media/p430_72.jpg)
Solche Korrekturen bieten die Gefahr immer die Gefahr, das der Beutetrieb ermüdet. Deshalb muss man immer noch ein bestimmtes Mass an Abwechslung einbauen.
"Wer das tut, was jeder tut,bekommt auch nur das,was jeder bekommt. -und dass ist das, was keiner will."
Beiträge: 871
Themen: 16
Registriert seit: Dec 2006
roland,index.php?page=Thread&postID=60937#post60937' schrieb:Z!Cke,index.php?page=Thread&postID=57614#post57614' schrieb:Ich habe einen 2 1/2 alten Rüden... Und ich habe seit einieger zeit das prob das er nicht mehr so nah am Helfer verbellt. Ab einem Alter von 2 Jahren ist ein schwieriges alter für einen Hund, er entwickelt sein Aggressionsverhalten. Zuerst sind die Hunde mal verunsichert, in arbeiten in denen sie zuvor sicher schienen. Doch dieses Verhalten kann Schwachpunkte aufdecken, die Du ansonsten nur unter Prüfungsbedingungen zu spüren bekommst, das heisst unter Bedingungen bei denen sich die Spannung des Hundeführers auf den Hund überträgt. Der Hund arbeitet zur Zeit im verbellen, auf seiner kritischen Distanz, das heisst auf der Distanz kurz bevor das Wehrverhalten in Meideverhalten umkippt. Also gilt es als erstes diese kritische Distanz abzubauen, das heisst wie schon angesprochen, Hetzpfahl . Dabei muss man besonders darauf achten wann der Hund vom Helfer weicht, also die Distanz muss immer bis auf diese kritische Distanz ausgereizt werden, und dann das Wehrverhalten mit der Flucht des Helfers bestätigt werden. Um diese kritische Distanz zu verringern muss man das Triebziel des Triebes ansprechen, der diese kritische Distanz auslöst, dies ist immer der Wehrtrieb. Triebziel des Wehrverhalten ist die Flucht des Angreifers, jeder Angreifer den ich in die Flucht getrieben habe, macht mich sicherer. Dies gilt auch für Deinen Hund.
Da man dieses Wehrverhalten, in Beuteverhalten umsetzen will, sollte man jedoch auch immer wieder den Hund auch über einen Anbiss bestätigen. Arbeite immer Abwechslung rein, macht mal auch nur reine Beutearbeit zum Beispiel mit zwei Schutzarmen im Wechsel;ebenfalls am Hetzpfahl. Oder versucht mal am französischen Schutzkleid zu arbeiten.
![[Bild: p430_72.jpg]](http://www.dogtools.ch/shop/media/p430_72.jpg)
Solche Korrekturen bieten die Gefahr immer die Gefahr, das der Beutetrieb ermüdet. Deshalb muss man immer noch ein bestimmtes Mass an Abwechslung einbauen. ...ich finde es einfach toll, wie Du aus der kargen Umschreibung der Treaderöffnerin und ohne das Verhalten des Hundes gesehen zu haben ein so umfassendes und in sich geschlossenes Ausbildungskonzept entwickeln kannst... -a:
...hier würde mancher aktive Aufbauhelfer vor Neid erblassen...Mich würde interessieren, ob Du diese Ausbildungsweise selbst praktizierst und welche Erfahrungen und Erfolge Du diesbezüglich gesammelt hast...
...oder ob es ein von Dir rein theoretisches, erarbeitetes ( praktisch selbst programmiertes) Ausbildungskonzept darstellt...?
...sehr interessant finde ich auch die Alternative, mit dem "französischen Hetzkleid" zu arbeiten...
...auch ansonsten finde ich die Arbeitsweise sehr...äh...interessant...nur erschließt sie sich mir nicht so wirklich...
ich hoffe zumindest, der Treaderöffnerin sind Deine Ausführungen eine Hilfe und kann dies dann ihrem Helfer mal so unterbreiten...
grübelnde Grüße
Iwan1
__________________________________________________________________________________________________________________________________
... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... ![[Bild: smilie_happy_288.gif]](http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_288.gif) (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
Beiträge: 1.526
Themen: 28
Registriert seit: Sep 2007
hallo zusammen,
diese anfangsaussage von wehr- und spieltrieb macht mir ein wenig kopfzerbrechen.
ich denke nicht, daß das ein aggressionsproblem ist, denn in der aggression selbst fühlt der hund sich ja wohl. die braucht er überall, hat sie ja schon m.m. nach von welpen an. beuteaggression und sozialaggression hast du doch schon, wenns um zitzen oder spielzeug geht. das kommt nicht erst mit 2 jahren. mit zwei jahren geht der hund im wehrtrieb eher ins wehr-denn ins meideverhalten. da sehe ich das auch so. setzt aber auch einen gezielten aufbau in diese richtung voraus.
der hund hat mal nah am helfer verbellt, tut dies nun nicht mehr. warum?
bei einem 2,5 jährigen hund mit diversen erfahrungen ist wohl nicht mehr sofort zu erkennen, was veranlagung, was bereits erlerntes verhalten ist. oftmals wird ja viel mehr in den hund reininterpretiert, als tatsächlich sache ist.
ein hund gibt nicht ohne weiteres ein erfolgsversprechendes verhalten einfach so auf, es sei denn, sein handeln ist nicht mehr erfolgreich, oder er hat in diesem verhalten eine negativerfahrung gemacht, die ihn dieses verhalten dann reaktiv vermeindend machen lassen.
will sagen, daß man sehen muß, ob der aufbau vielleicht tatsächlich eher in reaktiven bereich des hundes zu suchen ist, welches er jetzt bewußt einsetzt. aufbau inaktiver hund-aktiver helfer=endprodukt reaktiver hund. der hund lernt, über seine inaktivität den helfer zu steuern. dauert es dem hund zu lange, setzt er sein gewinnbringendes verhalten ein: inaktivität. reagiert der helfer dann mit reizen, hat der hund mit diesem verhalten sein ziel erreicht und wird dies immer weiter ausbauen.
oder ist der aufbau über nicht grade wehr- aber wohl eher in der konkurrenzbedingten aggression zu sehen, wo der hund sich durchsetzt und den helfer und situation über sein auftreten beherrscht, daß er mögliche konflikte in richtung helfer löst.
wenn er sich nicht über sein verhalten am helfer, sondern über selbstbelohnung im anbiss ohne freigabe dafür auflöst, hier über den helfer dann geregelt wird, dann kann ihn diese konfliktsituation in diese distanz meiden lassen.
oder aber, er hängt einfach vor dem helfer zwischen den trieben, hat kein wirkliches triebziel und beginnt diesen streß durch eine meidung der gesamtsituation zu lösen. das bellen selbst ist nur noch ersatzhandlung, die aber nicht mehr wirklich eingesetzt wird.
ich würde jetzt mal zwei sachen machen: den hund beim stellen und verbellen mal 2-3 minuten bellen lassen, ohne, daß vom helfer irgendeine aktivität kommt. was macht der hund dann?
dann mal das stellen und verbellen mit verschiedenen personen in anderen situationen über z.b. ball oder beißwurst über die gleiche zeit. sieh dir hier sein verhalten an und vergleiche. und ich denke, da wird man schon was erkennen können.
der hund muß lernen, daß sowohl der erfolg, aber auch ein möglicher konflikt in richtung helfer gelöst wird. das bellen selbst ist eigendlich nur technik, hier gehts ums verhalten. daher erstmal alles aktive in richtung helfer fördern. etwaige inaktivität kann dann später auch mal eine positive bestrafung zur folge haben, die der hund dann aber nur handlungsbereiter Iin richtung helfer macht. aber auf welchem weg das am besten geht, muß man an deinem hund sehen.
so würde ich daran gehen.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Beiträge: 1.458
Themen: 107
Registriert seit: Apr 2008
Hallo,
also ich habe jetzt hier schon einiges interessantes und gutes gelesen. Ferndiagnosen ohne den Hund zu sehen oder zu kennen sind sehr schwer.
Aber wenn es mein Hund wäre, würde ich dem Baldur Kranz sein Angebot annehmen!!! Einen besseren und erfahreren Ausbilder und Schutzdiensthelfer sowie selber erfolgreichen Hundeführer kenne ich kaum. Und er kann super erklären, so das auch jemand mit weniger Erfahrung versteht was er meint.
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
Beiträge: 380
Themen: 9
Registriert seit: Jul 2007
Hi Reinhard meinst du wirklich Jule kann damit etwas anfangen
ein hund gibt nicht ohne weiteres ein erfolgsversprechendes verhalten
einfach so auf, es sei denn, sein handeln ist nicht mehr erfolgreich,
oder er hat in diesem verhalten eine negativerfahrung gemacht, die ihn
dieses verhalten dann reaktiv vermeindend machen lassen.
Der Hund verbellt ja!!!!
oder aber, er hängt einfach vor dem helfer zwischen den trieben, hat
kein wirkliches triebziel und beginnt diesen streß durch eine meidung
der gesamtsituation zu lösen. das bellen selbst ist nur noch
ersatzhandlung, die aber nicht mehr wirklich eingesetzt wird.
Der Hund verbellt doch und beissen tut er auch.Den Bildern auf Jules HP nach zu urteilen setzt der Hund nicht einmal schlechte Griffe.Aber was sagen uns Bilder
@Jule
Nimm den Tip von Silke an und setz dich mit Baldur in Verbindung.
Gruss Frerü
|