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Es geht langsam voran mit den Griffen
#1
Ich glaub langsam kommen die Griffe.
Haben am Deuser und leichtem Zwang die Griffe verbessert...
Vorher war der Anbiss spitz und unruhig.
Gruß Steffi ...
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#2
man kann die griffarbeit zwar verbessern, aber zu einem vollen griff wirds wohl nicht reichen
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#3
Hallo Mila,

ich denke über leichtzwang sind die Griffe nicht unbedingt zu verbessern, allerdings ist ein Ferndiagnose recht schwer zu stellen ohne den Hund zu kennen,das ist Bild ist auch nicht gerade dazu geeignet um etwas zu erkennen.
Das Bild sagt im Moment für mich nur eins das der hund nicht mittig einbeisst und ruhige Griffe zeigt,der einzige der arbeiten muß ist der Helfer :pf:

@MarcoL

du solltest deine Aussage nochmal überdenken!

Gruß
Knuddel
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#4
Zitat:Original von mila
Haben am Deuser und über leichtzwang die Griffe verbessert...
erklaere doch mal bitte was ein "deuser" ist und wie man "leichtzwang" anwendet bzw. wie das aussieht?????
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#5
Zitat:Original von berensmann
Zitat:Original von mila
Haben am Deuser und über leichtzwang die Griffe verbessert...
erklaere doch mal bitte was ein "deuser" ist und wie man "leichtzwang" anwendet bzw. wie das aussieht?????

@berensmann
Ein "Deuser" ist ein sogenanntes -Deuserband- und kommt aus dem Sportbereich.
Ich glaube der war mal Konditionstrainer beim DFB.

Im Prinzip ein Gummiband, was sehr elastisch ist und stark nachgibt.

Der Gegenzug beim Einbeißen des Hundes ist nicht so stark wie an der Leine oder an der Hetzkette.

D.h. nach dem Einbiss wird der Hund gleichmäßig gegengehalten um so zu lernen den Griff zu halten.
Die Belastung wie stark der Gegenzug ist bestimmt der SDH.

Was jedoch ein "Leichtzwang" würde mich auch interessieren.

Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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#6
Wenn ich mit einem Hund Griffarbeit mache, dann nehme ich jegliche zusätzliche Belastung (Stock/drohende Körperhaltung usw.) raus aus dem Schutzdienst.
Der Hund ist an einem Pfahl über das Hetzgeschirr fixiert. Ich gebe dem Hund einen möglichst guten Anbiss und erhöhe dann auch die Spannung durch gleichmäßigen Zug auf den Arm - wichtig ist aber, das der Arm nicht hektisch vom Helfer bewegt (links / rechts Schwingen)
sonder gleichmäßig ohne den Zug auf den Ärmel zu verringern.

Wichtig: Hält der Hund den Arm am Anfang 2-3 Sekunden ruhig, dann darf er den Arm abziehen. Hundeführer möglichts passiv. Schüttelt der Hund die Beute nach dem Abziehen, ist das im ersten Schritt nicht schlimm, denn es geht mir bei der Übung erstmals nur um Ruhe im Arm zu bekommen (das schütteln hört in den meisten Fällen von alleine auf)

Hat das der Hund verstanden (dass im Ärmel nach dem Anbiss Rruhe ist), dann darf nach dem Anbiss auch der HF zum Hund gehen und den Hund ruhig und ohne Hektik am Fang und Körper berühren und unterstützen (sollte der Hund darauf hektisch werden, dann eben weg lassen)
Mit dieser Art habe ich die besaten Erfahrungen gemacht.

Viel Erfolg und beste Grüße Freddy
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#7
"Leichtzwang" in meinem Sinne ist, den Hund am Arm direkt zu korrigieren( in die Richtung Ärmelmitte) mittels Plastikschienen am Ärmel....
Ich "zwinge" ihn in die Position die ich möchte und bestätige nur dort richtiges Griffverhalten...
Auch das Deuser "zwingt"den Hund ja dazu, zu zumachen, sonst wirds für ihn etwas unangenehm...

Vielleicht hab ich mich mit der Wahl "Leichtzwang" etwas vergriffen...

Nichts anderes meine ich, wußte nicht wie ichs sonst beschreiben sollte.

" deswegen ist hier ja auch das Beginner Board"
Sorry ... bin kein Autor für Hundekunde
Gruß Steffi ...
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#8
Zitat:Original von mila
"Leichtzwang" in meinem Sinne ist, den Hund am Arm direkt zu korrigieren( in die Richtung Ärmelmitte) mittels Plastikschienen am Ärmel....
ok jetzt weiss ich was du meinst. ich nenne das gerne einen passiven zwang. ueber eine hilfe wird der hund mehr dazu verleitet (gezwungen) die aus unserer sicht richtige handlung zu zeigen die man dann auch bestaetigen kann, ....in der hoffnung das er diese handlung in sich wiederholenden situationen auch einsetzt. das kann durchaus funktionieren, .... trotzdem sollte man versuchen nicht nur die symptome zu bekaempfen, sondern vielmehr der ursache fuer die problematik auf den grund gehen.

gibt es aus deiner sicht faktoren die dafuer verantwortlich sind??

soviel mal vorneweg gesagt. die handlung des hundes wird im wesentlichen aus der vorangestellten motivation gezeigt. ich wuerde also sehr genau darauf achten, das bevor der hund die moeglichkeit zum anbiss bekommt, er sich auch wirklich im beutebereich befindet.

wie sieht das bei euch im training aus? ist der hund ruhig und spannt auf die beute direkt vor dem anbiss oder lasst ihr den hund bellen??
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#9
Dass der Hund richtig und mittig anbeißt ist Sache des Helfers!
Der Helfer muß den Arm so abieten, dass der Hund eben nur mittig anbeisen kann!

Wenn der Hund ausweicht, ist das Indiz dafür, dass zu früh in die Belastung (bewußt oder unbewußt) gegangen wurde.

Ob der Hund bellt oder bannt ist doch bei der Griffarbeit völlig egal.
Der Hund sollte Spaß an der Beute haben und über den sicheren Griff bestätigt werden.
Gehe zu einem erfahrenen Helfer der wird dir das genau erklären und zeigen können.

Ich würde da nicht mehr viel probieren, sondern lieber den Hund stehen lassen und einen anderen Helfer suchen.

Beste Grüße Freddy
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#10
Also die Situation wie sie Aufgebaut wurde war etwas verzwackt, der damalige Helfer hatte ein leichtes Alkoholproblem und hat einige Junghunde die zu anfang nicht gut in der Beute standen, über den Wehrtrieb geholt... leider auch meine...
Die Hündin selbst ist wohl auch bedingt durch die Rasse "Dobianteil 80% und Rotti" nervlich etwas angekratzt..
Sie hat bei dem alten Helfer nur gelernt " Helfer kommt knallt mit Peitsche und ich muß irgendwo reinbeissen"....

Der jetzige Helfer hat den Hund wirklich gut aus diesem "Loch" geholt und sie schon enorm auf den Beutebereich gebracht, auch die Griffe in den Belastungen werden deutlichst besser durch diese Arbeit die er macht.
Sie jodelt sich auch nicht mehr so hoch, und lässt sich besser anstellen.
Gruß Steffi ...
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