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Fährten bei Schnee?
#11
Heute mittag habe ich Gino eine Fährte gelegt - ein kleines R. Ich lege in jeden dritten oder vierten Schritt ein Stück von seinem Trockenfutter....da ich etwas getrödelt habe war sie ca. 40 Minuten alt (oder jung!), doch ich wollte generell sehen, wie er damit umgeht. Die Nase war und blieb unten, er verwies jeden Gegenstand und hat die Fährte zügig, aber genau abgesucht. Nur war er sichtlich entäuscht, dass sie so kurz war....
Vielen Dank für euere Tipps! Schon wieder etwas dazu gelernt!

LG,
Kimmy
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#12
Hört sich doch gut an Kimmy.
Hab da nur mal eine Frage zu.......
Warum legst du bei deinem Hund das Futter so dicht? Du schreibst, alle 3-4 Schritte.....
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#13
Hallo Silke,
eigentlich wurde mir gesagt, ich sollte es in jeden Tritt legen, doch da hatte ich schon so begonnen, wie ich es jetzt weiterführe.
Wie verteilst Du denn das Futter auf der Fährte? Gino steht ja noch am Anfang. Einmal habe ich das Futter komplett weggelassen (es lag sicher zu Hause), doch diese Fährte war, vorsichtig formuliert, ein Desaster. Es glich vermehrt einem Spaziergang....
Doch das gestrige Erlebnis hat mich schon ermutigt es nochmals zu versuchen.

LG,
Kimmy
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#14
ich füttere meine 15 Monate alte Hündin nur am Gegenstand, weil genau wie du schon festgestellt hast wenn das futter weg ist sucht dein hund nicht mehr. Du hast ihm bisher beigebracht futter zu suchen und nicht die bodenverletzung. Da bei den meisten Leuten ja eine Prüfung das Ziel ist ,und dort liegt nunmal kein Futter, solltest du deinen hund recht bald umtrainieren
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#15
Es kommt auf den Ausbildungsstand an Kimmy. Du schreibst, du hast ein R gelegt, und du legst schon Gegenstände. Solch ein Hund ist bei mir nicht mehr am Anfang der Ausbildung.
Ich variiere den Futterabstand. Das abbauen von Futter, ergibt sich beim länger werden der Fährten. Wobei mein Fährtengrundaufbau sich zum Teil extrem von den meisten unterscheidet. Ich kehre meinen Hunden erst Kondition und damit auch Konzentration. Ich gehe am Anfang nur Geraden und Wellenlinien. Dabei lege ich Futter variiert von 2 bis 50-60 Schritte aus.
ZB. 1. Fährte des Hundes......Futterabstand 2-5 Schritte auf 150-200 kleine voreinander gelegte Schritte. Je länger die Fährten werden, desto Grösser variiere ich. Aber immer liegt das Futter unterschiedlich ohne bestimmten Rythmus. Dadurch erreiche ich, das der Hund jeden Schritt absucht. Ohne das er je Futter in jedem Schritt hatte.
Wenn der Hund etwa 1000Schritte sucht, werden Winkel beigebracht.
Zur Grundausbildung bei den Geraden gehören bei mir auch Geländewechsel und Wegüberquerungen dazu.
Zum Schluss lernt der Hund Gegenstände. Denn durch die länge der Fährte und die Anzahl der Geraden, kann ich ganz viele GGs legen.
Danach ist der Hund fertig für Prüfung. In meinem Fall FH2. Die IPO Fährten trainiere ich nicht extra. Wenn ich mit einem Welpen andange, ist der Hund dann knapp 2 Jahre alt.
Mein Lasko ist jetzt 19 Monate. Fertig für FH2. Darf sie aber nich nicht machen, da zu jung.
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#16
Hallo Urmel,
das höre ich zum ersten Mal, dass kein Futter ausgelegt wird. Sicher ist der Anfang dann etwas schwieriger. Wie lange hat denn eine Hündin gebraucht um eine Fährte sicher zu lesen? Und war sie nicht zu hastig? Das würde mich interessieren.
LG,
Kimmy
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#17
Hallo Silke,
das werde ich nun auch versuchen, dass ich die Abstände vergrößere. Ich habe schon in der Länge der Geraden variiert, lang-kurz-auch unterschiedliche Winkel. Auch die Gegenstände lege ich unterschiedlich aus. Einmal in der Mitte, dann am Ende oder auch zwei auf einer Geraden. Gut, einmal ließ ich Gino einen kleinen Minibach überqueren. Verschiedenes Gelände bedingt - je nachdem, was ich fand (kleine Seen auf der Wiese)....
Was das Futter anbelangt werde ich es langsam abbauen. Und die Idee mit den Schlangenlinen werde ich versuchen. Bislang habe ich nur Halbkreise geübt -das ist ganz schön anstrengend für einen Hund.
Danke für Deine Tipps.

LG,
Kimmy
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#18
@Urmel123

und wie hast du deinem Hund das Suchen bis zum Gegenstand beigebracht?
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#19
Futerverteilung, da gibt es viele Meinungen und Erfahrungen, wichtig ist die Balance zwischen Motivation und Frustration zu halten, auf meinen Fährten liegt immer Futter, nur auf der Prüfung nicht, sonst immer.
Der Hund muß die Hoffnung und den Willen haben, Gegenstand als auch Fährte in ruhigen Tempo zu suchen, bestätige ich meinen Hund nur am Gegenstand leidet die Suche und Geschwindigkeit zwischen den Gegenstanden, ist die Fährte voll Futter ist der Gegenstand nicht interesant.
... würde ich oft ohne Futter üben, kann sich in schwierigen Situatuion der Hund nicht selbst motivieren, so das ich passiv bleiben kann, sondern ich muß Ihm Signale geben. Futter an den richtigen Stellen hilft als Bremse, Gashebel, Motivation, Konzentration und Hoffnungsträger. Dagegen sind meine Leine und meine Wenigkeit eher nur Statisten, denn die Hunde wollen die Fährte selbständig finden und auch nicht verlassen.
..meine Erfahrung tschöö mit ö
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#20
Noch ein anderer Aspekt des Fährtens auf Schnee und Eis, der mich früher häufiger beschäftigt hat und an den Schäferhundbesitzer nicht unbedingt zuerst denken: Es gibt auch kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle, die an der Bauchregion nahezu nackt sind. Ich habe bei solchen Hunden hin und wieder welche gehabt, die auf kaltem Boden nicht liegend verweisen mochten. Nun bekommt man es mit einem Kommando natürlich leicht hin, dass sie sich doch legen, nur führte das bei mir bisweilen auch zu Folgeproblemen: die Hunde verloren an Suchlust, weil bei ihnen Fährte und Sich-auch-Ablegen-Müssen verknüpft waren und weil ihnen richtiges Verhalten bei Kälte als bestrafend erschien. Ich habe aus diesem Grunde dann auf kaltem Boden oft nur mit wenig Gegenständen gefährtet.

Ich mag nun für einen Vertreter der Wattebauschwerfer-Fraktion gehalten werden, aber ich habe einige kurzhaarige Hunde deshalb auch schon von Beginn an aufs Stehend-Verweisen trainiert, nur um solche Einschränkungen gar nicht erst haben zu können.

Kennt ihr so etwas auch?
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