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Hallo zusammen,
ich würde gerne auch im Winter fährten, habe aber diesbezüglich zwei Informationen. Die einen sagen 'kein Problem', die anderen 'es kann zur Erfrierung der Nasen(schleimhaut) führen.
Wie haltet ihr es? Momentan ist die Wiese nicht dicht mit Schnee bedeckt und moderate Null Grad. Bis zu wieviel Minusgrade könnte denn eine Fährte gelegt werden? Wieviel länger müsste sie liegen bleiben, da in der Kälte die Duftspur länger braucht um sich zu entfalten?
Für Tips wäre ich dankbar!
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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Hab ich mit meiner alten Hündin erst ab 3 Jahre gemacht, das ist nicht ganz einfach für einen jungen Hund. Also Vorsicht. Von der Liegezeit her keine Ahnung, hab sie bei Frost und gefrorenem Boden auf die FH vorbereitet. Üben, Üben, Üben.
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Ich bin jetzt gerade kein Experte.
Erfrierungen der Nasenschleimhaut, denke ich mal nicht. Hatte mal einen Jagdhund, der hat Nachsuchungen bei -20 grad gemacht. Gut, kann man nicht mit einer IPO Fährte vergleichen, egal wie der Hund sucht, zum Ziel muss er kommen. Daher muss er nicht mir richtig tiefer Nase suchen. Aber Nachsuchen von einer Stunde und mehr bei ordentlichen minus Graden waren kein Problem.
Bei uns liegen derzeit etwa 30cm Schnee, da wird eine Sichtfährte draus und daher derzeit keine Fährte.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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Erfrierungen der Nasenschleimhaut ist quatsch.
Ich mache ab und zu mal eine Schneefährte. Aber nicht zu oft, damit der Hund nicht auf Sichtverlauf konditioniert wird.
Meine kälteste Fährte war eine FH2 Prüfung bei -16°C Suchtemperatur und gelegt wurde bei -20°C.
Hat auch gut geklappt. 96 Punkte gabs. Der Hund hatte definitiv keine Erfrierungen.
LG Silke
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Vielen Dank für euere Antworten!!
Sichtfährten - gut zu wissen, dass der Hund bei Schnee die Fährte 'sieht'. Dumme Frage - wie tief darf die Schneedecke sein, damit er nicht auf Sicht sucht? Denn bei zu tiefem Schnee würde ich ohnehin keine Fährte legen.
Noch habe ich keine Fährte gelegt, da ich die Antworten abwarten wollte. Gino ist nun 20 Monate. So ist es auch eine wichtige Information, dass ich mit kurzen, und nicht mit 'normalen' Fährten beginne. Die letzte Fährte legte ich im Regen und holte sie bereits nach 20 Min. Er hat sich so eifrig und tapfer geschlagen, dass ich dachte, auch im Winter mit ihm zu üben.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=169815#post169815 schrieb:Sichtfährten - gut zu wissen, dass der Hund bei Schnee die Fährte 'sieht'.
Kimmy
Lässt sich relativ einfach umgehen:
Gelände aussuchen, wo schon mal der eine oder andere, am besten mit Hund, gegangen ist.
Will Deiner auf Sicht gehen, hat er spätestens an der 2. Verleitung massive Probleme.
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Gut zu wissen, dass es für den Hund keine Gefahr darstellt im Winter zu suchen und wie Fehler (Suchen auf Sicht) vorgebeugt werden kann!
Ich gehe davon aus, dass ihr Trockenfutter nehmt? Oder benötigt es, der Kälte wegen, stärker riechende Leckerchen?
Doch nochmal zurück zu der Frage, ab wann eine mit Schnee bedeckte Fläche nicht mehr betreten werden sollte, da die Gefahr, dass der Hund auf Sicht arbeitet, zu groß ist. Sind das ca. 10 cm oder noch weniger? Und wie weit wird dieser Fehler dann später auf höheres Gras übertragen? Denn dort ist die 'Spur' ja auch besser sichtbar....?
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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Ich gehe generell bei Schnee nur selten Fährten. Egal wie hoch er ist.
Ich bin die einzigste hier in der Gegend die Fährtet. Deshalb habe ich nur meine eigenen Spuren als Verleitung zur Verfügung.
In hohes Gras würde ich nicht gehen, da ich keinen Ärger mit dem Bauern möchte.
Habe mit meinem Bauern aber Glück, da er kein Heu, sondern nur Silage macht. Dadurch habe ich nie hohes Gras.
Ich gehe eh solange wie möglich auf Acker suchen. Ist mir persönlich lieber.
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Ich gehe gerne im Schnee fährten, egal wie hoch er ist. Ich konnte mit meinem Hunden dort die Trittsuche besonders gut festigen, vor allem bei höherem Schnee (ca.30 cm). Da ich in dieser Zeit täglich das gleiche Gelände nutzte, lernten die Hunde die Verleitungen mit der Nase zu prüfen, auch wenn die Fährte gut sichtbar ist. Auf frisch gepflügten Äckern hat man ganz ähnliche Bedingungen. Auf nicht sichtbare Fährten haben sich die Hunde nach dem Schnee recht schnell wieder eingestellt.....
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Mhhhh......meine Hunde suchen auch Tritt für Tritt......dabei haben sie sogar noch niemals in ihrem Leben Futter in jedem Tritt gehabt.....
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