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Neue PO 2017
Hallo Sören,
ich habe ja schon lange auf solch ein Statement gewartet. :appl: Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.
Da sind wir ja gar nicht so weit voneinander entfernt. Verschiedene Prüfungsstufen mit unterschiedlich gewichteten Bewertungen, logisch aufeinander aufgebaut und nach oben durchaus mit zusätzlichen Übungen, das könnte ich mir durchaus vorstellen.
Dein Vorschlag mit speziellen LR, hat sicherlich auch etwas überlegenswertes.
Bye Uwe
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Vielleicht wäre es auch eine Idee, jedem HF freizustellen , mit welcher IPO Stufe er startet. FH2 kann ich ja auch ohne FH1 machen. Ebenso bei den einzelnen Abteilungsprüfungen - auch dort kann ich mit Fpr3 starten.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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hallo Sören,

Deinen Beitrag finde ich ebenso klasse und ich denke genauso. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht. :-)

Angelika
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Hallo Ihr Lieben,

habe lange überlegt diese Links zu posten - will auf keinen Fall wieder eine dieser unsäglichen SV / RSV Debatten auslösen.
Aber vielleicht könnt Ihr ja dieses als eventuelle Anregung nehmen. Auch im RSV wird darüber durchaus kontrovers diskutiert.

RSV Schutzhundprüfungsordnung

Und hier ein Kommentar dazu:

Kommentar zur Prüfungsordnung

Liebe Grüße Hillu
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Sören,'index.php?page=Thread&postID=160133#post160133' schrieb:Hallo,

ich lese wie Monika ebenfalls sehr amüsiert mit. Einige Ideen sind geradezu haarsträubend... auf OG-Ebene (und es finden immer noch ein Großteil aller Prüfungen auf der Ebene statt) haben die Hundeführer mit der momentanen PO genug Probleme... da ist eine Verschärfung, eine ständige Veränderung der Reihenfolge oder sonstiger Firlefanz absolut kontraproduktiv. Die sind mit der aktuellen Situation teilweise massiv überfordert, wissen in der Prüfungssituation weder wie sie heißen, wo sie sind oder was sie machen sollen und sollen dann noch zuhören, wenn irgendwelche Übungen angesagt werden oder plötzlich ein Seitenwechsel oder Rückwärtslaufen gefordert wird.

Wir reden hier immer noch über Sport für jede Ebene und keinen Sport für eine kleine Elite an IPO-Sportlern, die sich mit neuen Übungen und neuen Anforderungen endlich wieder auf Seminaren eine goldene Nase verdienen können... für die Elite, also die Vollzeit-Hundesportler, sind solche Veränderungen kein Problem... die haben nach 2-3 Jahren den Dreh raus um das in Perfektion zu zeigen. Etlichen Gelegenheitssportlern auf OG-Ebene bricht das aber das Genick und die wenden sich anderen Sportarten zu oder hören auf.

Sicherlich: Hier schreibt nur die Elite, die bei der momentanen, langweiligen Unterordnung oder Fährte sowieso ein 100er nach dem anderen vom Acker oder vom Platz holen... die erlauchten Forenschreiber hier, sind in diesem Sport aber leider nicht die Regel... Big Grin Big Grin Big Grin

Ich wünsche mir, dass wir wieder eine nationale PO bekommen... logisch aufeinander aufgebaut, die SchH oder VPG 1 als leichte Einstiegsprüfung und die SchH oder VPG 3 als moderat zu bewertende, Finale Leistung auf OG-Ebene. Die Sportler hätten ihren Spaß, die Leistungsrichter können hier etwas großzügiger bewerten und es kann endlich mal wieder ein paar schöne SG oder V-Prüfungen auf unterer OG-Ebene geben....

Wer eine Qualiprüfung machen will oder überregional starten möchte, der muss dann eben die IPO machen... da wird dann aber genau hingesehen und vom Leistungsrichter wird dann die richtig scharfe Sense rausgeholt. Dann ist ein SG eine Spitzen- und ein V eine Ausnahmeleistung und niemand braucht sich über zweierlei Maßstäbe beschweren...

Ich gehe sogar noch weiter: Ggf. können auch nur eine geringere Auswahl von Leistungsrichtern dazu freigegeben werden in der "IPO-Stufe" zu richten.... inklusive Sonderschulung, regelmäßigen Sichtungen und ständiger Kontrolle. Also eine "Richter-Elite" für die "Sportler-Elite".

Damit würde der Sport an der Basis gestärkt und die Elite kann unter nahezu gleichen Voraussetzungen "unter sich spielen".

Was die Rassezuchtvereine an Prüfungen für die Zucht anerkennen (Nationale Prüfungen oder Internationale) ist deren Bier und nicht Aufgabe des VDHs hier zu regeln....

Wie gesagt, das wäre meine Idee dazu....

Beste Grüße

Sören
Hallo Sören - sehr guter Beitrag !!!

:appl: :appl: :appl:



Beste Grüße


Gerhard
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Ich hatte zwar schon geahnt, dass dieses Unterfangen schwierig wird, aber ich bin erst einmal sehr zufrieden über die rege und auch recht kritische Beteiligung.

Ich möchte euch nun noch einige zusätzliche Informationen geben, wie die Idee zu diesem Projekt entstanden ist und wie es weitergehen soll:

Mein Kontakt zur FCI GHK Arbeitsgruppe IPO hat mich darauf aufmerksam gemacht, das es bei der PO alle fünf Jahre die Möglichkeit gibt, sie ändern zu lassen. Aus diesem Grund stellt die FCI GHK immer diese Arbeitsgruppe (Diegel ist jetzt drin für Scherkl) zusammen. Im November beginnen die neuen Gespräche. Dann werden alle Infos und Ideen gesammelt und verarbeitet, die Konzepte in die Länder geschickt, wieder zurück, neu bearbeitet usw. Bei der letzten Runde für die PO 2012 wurde dies vier Mal gemacht. Leider ist es in vielen Ländern nie dazu gekommen, dass sich die Basis hieran beteiligen konnte. Deshalb kam heuer die Idee auf, das mal auf diese Art zu machen, und einen Teil der Basis nach ihren Wünschen zu befragen.

Am Ende der Befragung werde ich eine Aufstellung mit den vorgeschlagenen Ideen vorlegen, die dann von euch noch einmal überarbeitet werden kann.

Über meinen Kontakt könnte ich dann dafür sorgen, dass die Ideen auf den Tisch der Arbeitsgruppe kommen.

Wenn jedoch gewünscht wird, dass die Vorschläge nicht eingereicht werden sollen, werde ich mich natürlich diesem Wunsch beugen.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Der Wunsch ist sicher da, nur wird es schwierig die Ideen von Hobbysportler, Profis und Züchtern unter einen Hut zu bekommen, da jeder die IPO-Prüfungen aus unterschiedlichen Beweggründen absolviert. Bin auf die Auflistung schon sehr gespannt.
Gruß Silvana
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Hier mal ein Beispiel, wie der Pferdesport seine Leistungsklassen einteilt.



http://de.wikipedia.org/wiki/Klasseneint...(Reitsport)



Dort muss man sich schon seine Meriten verdienen, um weiter zu kommen. Andererseits kommen sich auch Profi-Sportler und Hobby-Sportler nicht in die Quere.

Der Wettbewerb findet innerhalb der Leistungsklassen statt. Der Pferdesport hat nach wie vor großen Zulauf.
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WoWi,'index.php?page=Thread&postID=160079#post160079' schrieb:@ Reisender,

also Freude an der Sache soll schon sein, aber am besten wäre es doch, wenn es Freude am SINN DER SACHE wäre, und der liegt nicht unbedingt nur in der Freude selbst.

Ich mache in meiner Freizeit nur das, was mir Freude macht. ^^
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Ich nehme mal dies hier als Aufhänger:

Sören,'index.php?page=Thread&postID=160133#post160133' schrieb:Hallo,

ich lese wie Monika ebenfalls sehr amüsiert mit. Einige Ideen sind geradezu haarsträubend... auf OG-Ebene (und es finden immer noch ein Großteil aller Prüfungen auf der Ebene statt) haben die Hundeführer mit der momentanen PO genug Probleme... da ist eine Verschärfung, eine ständige Veränderung der Reihenfolge oder sonstiger Firlefanz absolut kontraproduktiv. Die sind mit der aktuellen Situation teilweise massiv überfordert, wissen in der Prüfungssituation weder wie sie heißen, wo sie sind oder was sie machen sollen und sollen dann noch zuhören, wenn irgendwelche Übungen angesagt werden oder plötzlich ein Seitenwechsel oder Rückwärtslaufen gefordert wird.


Ich teile diesen Standpunkt nicht. Aus Richtersicht mag das so scheinen, dass die Hf überfordert sind. Sie sind stattdessen schlecht trainiert-sozusagen. Ihnen fehlt Erfahrung, Routine und das know how, ihren Hund zu führen. Und zwar deshalb, weil nicht mehr von ihnen verlangt wird. Die Trainer wissen es oft auch nicht, kennen nur „fuß“, weil „mehr“ von ihnen nicht verlangt wird. Müssten die Hf ihren Hunden mehr beibringen als jetzt, hätten sie mehr Erfahrung in verschiedenen Metiers. Je mehr ein Hund kann, umso besser wird er die Kernübungen zeigen und umso sicherer wird der Hf. Der Kontakt von Hund und Hf wird besser. Wer lehrt, der führt.

Die Verringerung von Anforderungen, wie z.B. bei der „leichten Sprache“, führt nicht zu einem besseren Verständnis des Inhalts des Textes, sondern zu mehr Unvermögen. Es ist richtig, für manche ist auch die leichte Sprache zu anspruchsvoll. Muss der Rest aber deshalb zu Analphabeten werden?

Will man Nichtprofis gerecht werden, könnten Zeitvorgaben helfen anstatt ausschließlich Punkte zu geben.

Müssen Hunde nun rückwärtsgehen können, dann ist das nicht albern, sondern formt meinen Hund. Ich selbst erlange Wissen anderer Hf bei den Tonnenhopsern. Das bringt mich vorwärts. Auch ein Fallschirmspringer will fun. Er überlegt aber trotzdem sehr genau, was er (nicht) macht.

Was der Prüfung fehlt, ist der Bezug zur und der Nutzen in der Praxis. Das ist eine wichtige Motivation zur Ausbildung. Bringen wir nun fun und Praxis sowie Nutzen zusammen:

Zwischen den Beinen gehen: Hier hast Du den Hund „zentral“ unter Kontrolle. Von oben, unten, rechts und links. Du hast die Hände frei und ohne hinzusehen spürst Du, wie der Hund drauf ist und wenn, wo er etwas wahrnimmt. Bei Bedarf ist er so besser regulierbar, beherrschbar, als ihn von der Seite heranzuziehen oder er kann unauffällig akkurat auf ein sich näherndes Problem ausgerichtet werden.

Rückwärts gehen: Du gehst mit deinem Hund die Straße entlang und Dir kommt ein Problem entgegen. Du gehst auf die andere Straßenseite, das Problem auch. Hände gehoben, „Alter, alles gut, ich will keinen Stress.“, um das Problem herum gehen, das sich mitdrehen wird und zusammen -> rückwärtsgehend aus der Situation raus.

Die Seiten wechseln: Hund läuft links, es kommt ein anderer Spaziergänger mit nicht hörendem Hund. Mein Hund wechselt nach rechts und ich stehe zwischen meinem Hund und den anderen Situationen.

Ich gehe die Straße entlang, der Hund läuft rechts, wie immer. Es kommt ein Problem entgegen. Der Hund wechselt nach links und steht zwischen mir und dem Problem.

Du läufst mit deiner Freundin auf der linken und deinem Hund auf der rechten Seite. Es kommt ein Problem entgegen, du musst daran vorbei oder es läuft Dir nach. Deine Freundin wechselt hinter dir nach rechts und um euch alle der Hund nach links Das Problem guckt blöd und ihr geht rückwärts aus der Situation raus. Solltest du dein Schlüsselbund oder die 8-er Muttern in der Hand haben, kannst du sie nun wieder wegpacken.

Das Problem hat etwas in der Hand. Du lässt deinen Hund alleine etwas zurückgehen, gehst um das Problem herum. Das Problem wird sich i.d.R. mitdrehen und dann mit dem Rücken zum Hund stehen: „Attack“

Muss ein Problem mal transportiert werden, ist es ggf. zweckmäßig, der Hund läuft rückwärts vor dem Problem und man selbst hinter dem Problem.

Naja, ist sicher nur für furchtsame Hausfrauen interessant :whistling: Könnte man sie damit von den Tonnenhopsern zurückholen?

Und noch etwas: Ich halte jeden Hund, der o.g. bewältigt, für zuchttauglich. Dafür brauche ich keinen Schein.
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