21-11-2006, 13:11
Zitat:Original von Mayu84
Ich selbst, vor allen Dingen als Anfänger, weiss das man kaum/gar nicht mit "soften" Methoden zu einem absolut zuverlässig, sicher arbeitenden Hund kommt!
wissen ist immer das ergebnis eigener unmittelbarer erfarhrungen. hat man es nicht selber erlebt kann man es niemals wissen, man kann es nur vermuten. die behauptung als anfänger zu wissen ist an sich schon sehr gewagt, so scheint es doch offensichtlich das der zeitliche aufwand eines anfängers um sich wissen anzueignen knapp bemessen ist oder war.
die frage ist nicht wie man einen "absolut zuverlässigen, sicher arbeitenden hund" bekommt, sondern viel mehr wie man einen "absolut zuverlässig und sicher arbeitenden hundeführer bekommt!
Wie oft musste ich schon mit meinem kleinen Scheisser kämpfen, weil dieser sich quer gestellt hat.
....sind das nicht schon deutliche signale die auf ein nicht ausreichendes wissen hinweisen?
Hätte ich da den Hund probieren lassen, einfach mal auf softe Tour gemacht, dann hätt ich nu einen größenwahnsinnigen Gartenzwerg, der zu allem bereit ist, bloß nicht sauber arbeiten!
..... auch hier frage ich mich wo auch nur entfernt ein kynologischer hintergrund zu erkennen ist. weder der begriff "softe tour" noch "gartenzwerg" bezeichnen eine ausbildungsmethodik oder einen hund im eigentlichen sinne.
Nur wie stellt man das (vor allen Dingen als jemand der den ersten, triebigen Hund führt) an, ohne das der Hund die Lust am Training verliert oder sich anderweitig beschäftigt???
ganz einfach, .... in dem man sich ohne vorurteile, mit den möglichkeiten die sich durch die moderne hundeausbildung bieten, auseinander setzt. (ich denke hier an jupp seine ausführungen)
ich habe die erfahrung gemacht das die beste ausbildungsmethodik die ist, .....keine zu haben. ich habe mich immer am ergebnis von lernerfolgen orientiert. meistens waren es positive und negative verstärker in einer auf den hund abgestimmten qualität und ballance die hervorragende ergebnisse gebracht haben.
"beispiel" ....das video von dürken!! eine für mich optimale teilübung. jetzt muss man nur die hundeführerin dazu motivieren diese gemachten erfahrungen und das dadurch erarbeitette wissen weiter zu geben.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


