16-03-2016, 15:03
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171217#post171217 schrieb:„Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll, entspricht zwar dem naiven Zeitgeist einer Spaßgesellschaft, ist aber ein Widerspruch in sich. Die Übungen sind ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.“dieser satz wurde leider aus dem zusammenhang gerissen. der vollständigkeitshalber hier mal der kontext.
- Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll, entspricht zwar dem naiven Zeitgeist einer Spaßgesellschaft, ist aber ein Widerspruch in sich. Zum Gewinnen werden Höchstleistungen verlangt – Höchstleistungen sind aber Limit und niemals Spaß und Freude, letztere kommen erst nach dem Erfolg.
- Anders ausgedrückt: Der in der heutigen Zeit gern verwendete Begriff „Arbeitsfreude“ ist irreführend und hat in der Gebrauchshundeausbildung nichts zu suchen, wenn es um ethologische und kynologische Zusammenhänge geht. Die mittlerweile verlangte technische Perfektion in den Übungen erfordert von den Hunden Höchstleistungen am nervlichen Limit.
- Tatsache ist, die Übungen der Prüfungsordnung sind niemals Triebziel des Hundes, primär frustrieren sie ihn in seinem Triebverhalten. Um es drastisch und deutlich zu sagen: „Die Übungen sind ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


