20-12-2012, 10:12
voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=140585#post140585' schrieb:Wie schon erwähnt, heisse ich die Aktion mit dem Napf im Video nicht gut, jedoch hat noch immer niemand einen besseren Vorschlag gehabt...es ist doch erstaunlich mit welchen maßnahmen und mitteln diese vermeintlichen experten aufwarten. ich habe keinen zweifel daran das die im video gezeigte situation das ganze problem nur noch verstärkt.
1) die hilflosigkeit der hundeführerin wird noch größer
2) die unsicherheit des hundes wird noch größer
das erstaunliche daran ist, das es durchaus sein kann, das der hund in einer sich wiederholenden situation tatsächlich mit einem meiden antwortet, das dann als erfolg verkauft wird. wirklich geändert hat es aber nichts, das hält nur für einen moment in dieser örtlichkeit. was ist zu tun?
1) der hundeführerin muß der zusammenhang von reiz und reaktion erklärt werden.
2) sie muß selber den Hund führen
3) dem hund muß zunächsteinmal ein ersatzverhalten gelernt werden.
4) die reize (z.b. näher kommende person) die zur aggression führt muß am anfang weniger intensiv auf den hund wirken.
5) der hund muß die möglichkeit bekommen zu lernen das aggression keine option ist, aber über den einsatz des erlernten ersatzverhaltens die situation kontrollieren kann.
das ganze steht und fällt mit der schulung des hundeführers, der muß nämlich im generalisierungsprozess, also auch in fremden örtlichkeiten, entscheidungen treffen die dazu führen das der hund lernen kann.
nicht der einsatz von negativen reizen ist zu kritisieren, sondern die art und weise wie man sie einsetzt. diese voraussetzungen sind umfangreich, und meistens wird der "normale" hundehalter hier überfordert, er kann das nicht leisten und deswegen wird es auch keine veränderung im verhalten des hundes geben. eine never ending story.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


