11-05-2012, 22:05
hallo heinz, zu den von dir genannten beispielen tun sich mir doch noch einige fragen auf.
1) nehmen wir mal an der hund wird über ein "pressen" in der position gehalten. ein meiden wird ihm verwehrt. der hund lernt das es diese option nicht gibt. das geht eigentlich nur wenn dem meiden ein entsprechend intensiver negativen reiz entgegen wirkt. der hund lernt das ein ausharren und das sich anfassen lassen das geringere übel ist. nach genügend wiederholungen ist das für den hund kein problem mehr, ist der konflikt ist bewältigt??
2) ich kann aber auch über genügend kleine lernschritte und einer reizschwellen erhöhung durch gewöhnung dem hund lernen, dass er den helfer als auch den hundeführer gar nicht zu fürchten braucht. ich kann seine ruhe und gelassenheit bei gleichzeitigem intensiven verhalten positiv bestärken was zu dem selben ergebnis führen kann. ist das schlechter zu bewerten??
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131823#post131823' schrieb:Ein Hund, der sehr Beutestark ist, sich aber absolut gegen jedes anfassen streubt. Der Konflikt ist also, das ich ihm beibringen muß, das er ein anfassen vom Helfer oder HF ertragen muß, ohne aus seiner Übung zu meiden.das problem ist klar, das daraus ein konflikt resultiert scheint mir auch zweifelsfrei. wann ist denn nun der konflikt gelößt??
1) nehmen wir mal an der hund wird über ein "pressen" in der position gehalten. ein meiden wird ihm verwehrt. der hund lernt das es diese option nicht gibt. das geht eigentlich nur wenn dem meiden ein entsprechend intensiver negativen reiz entgegen wirkt. der hund lernt das ein ausharren und das sich anfassen lassen das geringere übel ist. nach genügend wiederholungen ist das für den hund kein problem mehr, ist der konflikt ist bewältigt??
2) ich kann aber auch über genügend kleine lernschritte und einer reizschwellen erhöhung durch gewöhnung dem hund lernen, dass er den helfer als auch den hundeführer gar nicht zu fürchten braucht. ich kann seine ruhe und gelassenheit bei gleichzeitigem intensiven verhalten positiv bestärken was zu dem selben ergebnis führen kann. ist das schlechter zu bewerten??
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131823#post131823' schrieb:Ein gesetzter Konflikt wäre zB, wenn ich in ein HZ "aus" einen Beutereiz (Leinenspannung) setze, um dadurch Aktivität zu forcieren. Wenn diese dann auftritt, kann ich sie verstärken durch zB Beute. Erfolgreiches Verhalten (Gas geben) wird wiederholt.auch das lernen von "gas geben" wird ja nicht nur durch einen konflikt erzeugt, sondern auch dadurch das der schwierigkeitsgrad stück für stück erhöht wird, der hund aber immer im sicheren gefühl des sieges funktioniert. werden so nicht auch berufsboxer aufgebaut? auch hier die frage, wäre dieser weg schlechter zu bewerten??
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


