24-02-2012, 10:02
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=129120#post129120' schrieb:Sie ist "eigentlich" kein reiner Beutehund, eher im Agressionsbereich zu finden, daher wundert mich dieses Beutebunkern bei ihr auch, da der Helfer für sie eher das Objekt der Begierde ist.das hört sich für mich so an als würde die ausrichtung des trainings in den bereich der kanalisierten aggression in ein beuteobjekt gehen. das bringt an bestimmten stellen leider auch gewisse unerwünschte begleiterscheinungen, z.b. so wie du sie beschrieben hast, mit sich. hier gibt es dann meistens immer nur zwei wege, die einen sagen, ... mach dem hund klar das er die beute hergeben muß und er schon gar nicht angreifen darf, .... die anderen versuchen über lernverhalten und einer gewissen deeskalations strategie das problem intelligent zu lösen.
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=129120#post129120' schrieb:Stress am Auto gabs erst, als sie mich knabsen wollte.stress entsteht ja nicht erst durch eine aktion des hundeführers, die durch ein (angriffs) verhalten des hundes ausgelöst wird. es besteht durchaus die möglichkeit das ein hund, nicht gleich oder offensichtlich erkennbar, auch bei einem vermeindlich ruhigen fast schon entspannten verhalten (tragen der beute zum auto) unter stress steht, der sich dann in aggression auflöst, wenn man dem hund seinen rettungsanker (den hetzarm) wegnehmen will.
was mir auffällig erscheint sind die infos in deinem eingangsbeitrag:
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=129117#post129117' schrieb:Aus am Helfer funktioniert gut, bellen danach sehr dominant und druckvoll, will aber auch mal über den Ärmel an den Helfer oder ins weiche am Arm, das bloggen wir derzeit durch eine Begrenzung am Ärmel und klappt auch gut.ein bloggen eines unerwünschten verhaltens (hier über den ärmel gehen) verändert ja nichts an der ursache. man verhindert hier durch eine technische lösung ein unerwünschtes verhalten, bessere wäre es die ursache dafür zu eleminieren. ich erlebe oftmals gerade bei noch jungen hunden das ganz einfach die anforderungen zu hoch sind, .... hier im besonderen das triebliche level. die angst ein hund muß trieblich erstmal richtig gas geben, kann z.b. zu solch einer überlastung führen.
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=129117#post129117' schrieb:Arbeiten am Pfahl: Hund ruhig in Sitz bis Helfer ran kommt, dann anstellen Bellen und Anbiss, danach versuchen wir ruhe in den Hund zu bekommen, wenn sie es gut macht, geht der Helefr in den Ärmel macht kurz Aktion und sie bekommt den Ärmel geschenkt darf laufen und danach halten, das geht gut. Dann noch kurzer Flieger und gut.hierzu fällt mir folgendes ein.
deine hündin bekommt vorzugsweise die bestätigung für aktivitäten richtung helfer oder beute. sie bellt sie bekommt, hält sie ruhig und scheint ausgeglichen geht es weiter, der helfer macht aktion und sie wird erneut bestätigt. kurzer flieger und wieder bestätigung, alles aktivitäten die in richtung helfer oder hetzarm gehen.
wie wäre es der hündin an der hetzleine mal einen anbiß für das ruhige sitzen zu geben. gerade ein hund mit viel trieb sollte doch vor allem auch für das sich zurück nehmen (technisches verhalten) bestätigt werden. aus diesem anbiß könnte man dann ein ablassen machen, wechsel in die aggression, hier fühlt sich der hund wohl, das muß man nicht so oft bestätigen. aus dem bellen wieder abschalten, technik fordern und wieder anbeißen lassen. beim beißen wird der hetzarm nicht bei aktivität bzw kampf überlassen, sondern wenn sich die hündin ruhig und selbstsicher zeigt, wenn sie nicht kontert und kämpft.
manchmal ist etwas weniger etwas mehr!
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


