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Hallo Iwan,
zur Beantwortung der Fragen aus meiner Sicht hat Nickel schon super geschrieben (@Nickel - Danke - hätt ich so nicht gekonnt).
Das Prinzip ist für mich im Grunde:
Etwas finden, daß den Hund dazu bringt etwas zu tun - das ist bei meinen Hunden für die Fährte Futter.
Nachdem der Hund gelernt hat über ein bestimmtes Verhalten bzw. eine Handlung (hier suchen) erreicht er sein Ziel - das was ihn zur Arbeit motiviert - wird sukzessive der Schwierigkeitsgrad gesteigert - immer so, daß der Hund in der Lage ist, sein Ziel zu erreichen - aber das es doch eine Anstrengung für ihn ist.
Aus dieser Erfahrung lernt der Hund, daß er Schwierigkeiten überwinden kann und er lernt - wenn ich als Hundeführer klug die Trainingsfährten lege (was mir nicht immer gelingt - bin auch noch recht jung bei der Fährterei) - sich bei Problemen selbstständig aus diesen herauszuarbeiten.
Darüber lernt der Hund auch, daß hektisch arbeiten, nicht zum Erfolg führt.
Ich versuche dabei möglichst wenig einzuwirken - maximal den Hund z. B. an der Leine zu halten, wenn er von der Fährte abgewichen ist, damit er ein Chance hat sich selber wieder einzuarbeiten.
Mein älterer Rüde ist - nach vielen Fehlern in der Aufbauarbeit - vor einem Jahr so umgestellt worden. Damals hätt er noch nicht mal ne FPr 1 bestanden (bzw. aus eigener Motivation diese Fährte absuchen wollen - er gehört nicht zur Fraktion, die arbeitet um mir zu gefallen). In diesem Herbst hat er mit 3 3/4 Jahren die FH 2 bestanden.
Mein junger Rüde hat von meiner Lernerfahrung mit dem Älteren profitiert. Er zeigt ein ruhiges - sicheres Suchbild und hat in diesem Herbst kurz nach seiner BH die FPr 1 und FPr 2 sehr gut bestanden.
Ich hoffe, mein Geschreibsel ist für Dich verständlich.
Grüsse,
Claudia
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waschulewski,index.php?page=Thread&postID=58845#post58845' schrieb:Hallo Claudia,
das Triebziel ist die Fährte an sich!
Gruß
Ralf Ralf, Du kennst mich und meine Hunde gut genug, aber das, was Du hier schreibst, ist falsch. Damit magst Du einen Hund über die VPG Strecke bringen, aber ich erinnere mich an die BSPr DVG, wo schweres Gelände war und 1/4 der Hunde hat das Ziel nicht erreicht.
Warum sollen unsere Hunde suchen?
Wie sagt Bart Ballon: Sie haben bei uns doch ein 5* Hotel und müssen dafür nicht mal täglich 15 Minuten arbeiten.
Wie verfolgt ein Hund eine Spur zu seiner Beute, doch nicht so, wie er bei uns fährten soll. Er verfolgt sie an der Grenze zwischen vorhandenem Geruch und nicht vorhandenem Geruch also mehr oder weniger stöbernd.
Wie bilde ich einen Hund in der Unterordnung aus, über Futter oder Spiel als Bestätigung, und wenn ich Zwänge setzen muss, dann bekommen ich ihn genau darüber wieder aus dem Loch raus. Wie bekommst, Du den Hund zum vernünftigen laufen ggf. auch über Zwänge.
Schutzdienst funktioniert genauso über das Beißen.
Und in der Fährte, wie löse ich da auf ohne Triebziel, wenn ich Zwänge gebrauchen muss? Da legt sich der Hund zum Schluss hin und sagt, ohne mich.
Ich kann und konnte bei all meinen Hunden in der Fährte Zwänge setzen, weil sie zum Ende kommen wollten.
Und bevor die Ihren Jackpott nicht haben, stellen die die Sucharbeit nicht ein.
Natürlich wird, bis zum dem Punkt, dass der Hund das Triebziel mit aller Macht erreichen will, streckenweise ein kontraproduktives Verhalten durch Stürmen auftreten, aber ich verfolge ja ein Endziel und darauf richte ich alles aus.
Und wenn er das Treibziel verinnerlicht hat, werde ich ganz schnell das Stürmen durch zielgerichtete Zwänge unterbinden, aber der Hund sucht weiter.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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frerü,index.php?page=Thread&postID=58850#post58850' schrieb:Hallo Ascan,
das würde ich gerne mal erklärt bekommen wie ihr es geschafft habt Hunde von 7 Jahren noch zu guten Suchern (stabil) um-
gedreht zu haben.Über eine schlüssige Antwort würd ich mich freuen.
Gruss Frerü Das ist eine bischen längere Geschichte, die zu schreiben wäre ien Roman, aber ich kann es Dir erzählen. Schreibe mir ne PN mit Telefonnummer, ich melde mich.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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Hallo Heinz,
da du sicherlich ein alter Hase im Hundesport bist erkläre mir mal einen "Muss Faktor"! Ich sehe keinen Anlass mehr meinen Hund mit einen "Muss Faktor" zu bestimmen. Da ich auf einer Landesausscheidung schon mal Fährten gelegt habe, habe ich den Unterschied von normalen und "Muss" gesehen. Ausgebildet wurden diese Hunde, wie ich nachher hörte, mit Stange etc. Den Rest brauche ich nicht beschreiben. Die Rute war schon mehr als unter den Bauch geklemmt und hätte der Richter nicht abgepfiffen wären diese noch heute auf der ersten gerade Unterwegs.
"Muss" bedeutet in meinen Augen Zwang und Zwang ist Stress und Stress löst einen unangenehmen Faktor aus. Entweder wird er die Sache sauber lösen oder er bekommt ein Konfllikt und wird diesen wegen Stress nicht lösen können. Wenn keine Probleme auftreten wird er die Arbeit vorzüglich oder sehr gut beenden. Aber wofür das ganze? Ich habe lieber einen der freudig ist als einen der schon am Anfang klemmt! Da Ivo in allen Abteilungen sehr hoch im Trieb steht kann ich wenigstens heute sagen das ich ihn in der Fährte richtig gearbeitet habe.
Ivo ist jetzt 5,5Jahre alt habe ihn mit 4,75Jahren umgestellt und auf der letzten Prüfung hat er 100 P gesucht. Die letzte Prüfung vor der Umstellung hatten wir mit 87P abgeschlossen.
Wenn ich die Fährten lege weiß ich nicht immer aber fast wo ich die Leckerchen gelegt habe und bestätige über Sprache. Dieses hat bis heute hervorragent funktioniert.
Gruß
Holger
Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
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Holger.Dittrich,index.php?page=Thread&postID=58966#post58966' schrieb:Wenn ich die Fährten lege weiß ich nicht immer aber fast wo ich die Leckerchen gelegt habe und bestätige über Sprache. Dieses hat bis heute hervorragent funktioniert.
Dieser Satz ist für mich ein Rätsel. Möchtest du uns sagen das du deinen Hund lobst wenn er ein Leckerchen gefunden hast ?
Ich habe zwar noch keine Fährten auf einer LGA gelegt aber schon mal Eintrittskarten verkauft und weiss trotzdem das es Unterschiede zwischen Zwang und Zwang gibt. Glaubst du etwa das nur Hunde die ihre Rute klemmen über Zwang abgesichert wurden? Ein guter Ausbilder kann über Zwang absichern und versteht es diesen Zwang so zu dosieren das der Hund damit kein Problem hat.
Gruß
Mika
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Hallo Mika,
zu 1: Ja
zu 2: Wie du schon richtig anmerkst " ein guter Ausbilder"
Gruß
Holger
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Ascan,index.php?page=Thread&postID=58964#post58964' schrieb:waschulewski,index.php?page=Thread&postID=58845#post58845' schrieb:Hallo Claudia,
das Triebziel ist die Fährte an sich!
Gruß
Ralf Ralf, Du kennst mich und meine Hunde gut genug, aber das, was Du hier schreibst, ist falsch. Damit magst Du einen Hund über die VPG Strecke bringen, aber ich erinnere mich an die BSPr DVG, wo schweres Gelände war und 1/4 der Hunde hat das Ziel nicht erreicht.
Warum sollen unsere Hunde suchen?
Wie sagt Bart Ballon: Sie haben bei uns doch ein 5* Hotel und müssen dafür nicht mal täglich 15 Minuten arbeiten.
Wie verfolgt ein Hund eine Spur zu seiner Beute, doch nicht so, wie er bei uns fährten soll. Er verfolgt sie an der Grenze zwischen vorhandenem Geruch und nicht vorhandenem Geruch also mehr oder weniger stöbernd.
Wie bilde ich einen Hund in der Unterordnung aus, über Futter oder Spiel als Bestätigung, und wenn ich Zwänge setzen muss, dann bekommen ich ihn genau darüber wieder aus dem Loch raus. Wie bekommst, Du den Hund zum vernünftigen laufen ggf. auch über Zwänge.
Schutzdienst funktioniert genauso über das Beißen.
Und in der Fährte, wie löse ich da auf ohne Triebziel, wenn ich Zwänge gebrauchen muss? Da legt sich der Hund zum Schluss hin und sagt, ohne mich.
Ich kann und konnte bei all meinen Hunden in der Fährte Zwänge setzen, weil sie zum Ende kommen wollten.
Und bevor die Ihren Jackpott nicht haben, stellen die die Sucharbeit nicht ein.
Natürlich wird, bis zum dem Punkt, dass der Hund das Triebziel mit aller Macht erreichen will, streckenweise ein kontraproduktives Verhalten durch Stürmen auftreten, aber ich verfolge ja ein Endziel und darauf richte ich alles aus.
Und wenn er das Treibziel verinnerlicht hat, werde ich ganz schnell das Stürmen durch zielgerichtete Zwänge unterbinden, aber der Hund sucht weiter.
Ottomar
Moin Ottomar,
alle reden hier immer von Zwängen-in meinem kleinen Satz steht nichts von Zwängen - oder?
Soll nicht heißen, dass ich in der Ausbildung kein Futter bzw. keine Zwänge verwende.
Wenn auf einem Bundeswettbewerb 25% aller Teilnehmer durchfallen, dann sicherlich auch deshalb, weil manche beteiligte Teams über das "ich suche nur für Futter als eigentliches Triebziel" nicht hinausgekommen sind und dann in der Ausbildung keine oder Zwänge falsch angewendet hatten, was letztendlich noch zu dem einen oder anderen Vertrauensbruch zwischen HF und HD führte.
Wer ein (Hundesport-)leben lang das Futter als Triebziel in der Fährte benötigt, wird auf Dauer ein Opfer seiner eigenen Strategie. Und wie sollte man bei einem möglichen Leistungsknick vor einem Wettkampf den Hund trieblich motivieren, wenn er Futter als Triebziel benötigt? Einfach hungern lassen? Dann "kackt" er Dir vielleicht in den anderen Sparten ab, weils an die Substanz geht.
Es gibt sicherlich viele Wahrheiten und wer Wettkämpfe gewinnt - hatte recht!!!
Du hast eine Menge an Erfahrung und Erfolgen, insbesondere in "A" gesammelt und hast insofern auch recht(er). Im Vergleich hingegen bin ich ein Laie, der lediglich glaubt, annähernd zu wissen, wie ein Hund funktioniert.
Mit sportlichen Grüßen :c:
Ralf Waschulewski
Die Mittelmäßigkeit ist ein furchtbares Schicksal. Wer es trägt, hat nämlich ein merkwürdiges Feingefühl für alles, was ihn überragt, und leidet dabei innerlich. Nach außen neidet und schimpft er .....................
Otto von Leixner, (1847 - 1907) eigentlich Otto von Grünberg
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Ok,jetzt sind wir wieder da,wo wir immer landen :br: :br: :br:
Und Tschüß :klo:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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@ Ralf
Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen. Meine Hunde bekommen auf der Fährte kein Futter außer an den Gegenständen aus der Hand.
Ansonsten gibt es den Jackpott am Ende und das kann ich bei jedem Wettkampf ein wenig später auch machen, egal ob VPG oder FH. Das Triebziel des Hundes ist nicht das Futter auf der Fährte sondern der Jackpott am Ende.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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Heinz.S,index.php?page=Thread&postID=58975#post58975' schrieb:Ok,jetzt sind wir wieder da,wo wir immer landen :br: :br: :br:
Und Tschüß :klo: Muss ich das jetzt verstehen? ?( ?(
Ist nur ein Meinungsaustausch möglich, wenn alle die gleiche Meinung haben?
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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